
Mentalübung: Mit Ärger und Wut umgehen
Diese Mentalübung kann Dir helfen, mit ungeliebten Gefühlen wie Wut, Eifersucht, Neid und Ärger umzugehen. Diese Gefühle zu verdrängen ist keine Lösung, auch nicht, sie unkontroliert herauszulassen und dabei das niederzureißen, was Du aufgebaut hast. Nimm die Gefühle wahr, lasse sie sich zeigen, sie gehören genau so zum Leben, wie Freude und Glück — Akzeptanz der Gefühle — und dass sie gerade da sind, hilft! Diese Gefühle werden wieder gehen, ganz sicher!
Transkription
Setze dich aufrecht auf ein Kissen oder auf einen Stuhl und noch mit offenen Augen spüre die Verbindung zum Boden,
Spüre die Schwerkraft und komme da,
Wo du gerade bist,
An.
Vielleicht möchtest du dich noch einmal umblicken und zu dir selbst sagen,
Hier bin ich jetzt also,
Das ist mein aktuelles Hier und Jetzt.
Und dann schließe deine Augen,
Atme dreimal tief ein und aus,
Komme mehr und mehr bei dir an.
Du darfst entspannen,
So wie es eben gerade in diesem Moment möglich ist.
Vielleicht spürst du in diesem Moment gerade nicht sehr viel Wut und Ärger in dir.
So oder so mache ausfindig,
Was es an Ärger und Wut zurzeit in dir gibt.
Und auf einer Skala von 1 bis 10,
Wenn 1 das niedrigste Level und 10 das höchste ist,
Wie hoch ist das Level für dein Gefühl gerade.
Bewerte es einfach intuitiv und in Zukunft,
Wenn Wut oder Ärger in dir hochkommen,
Dann empfehle ich dir auch,
Dich zurückzuziehen und in dich zu spüren und das Gefühl zu erfassen,
Zu benennen und auch einen Wert dafür festzustellen.
Atme tief und gehe dann zu deinem Gefühl des Ärgers und wende dich an dieses Gefühl.
Sage deiner Wut oder deinem Ärger,
Ich kann dich spüren,
Ich kann dich wahrnehmen.
Es ist okay,
Dass du gerade da bist.
Versuche nichts zu verändern,
Nichts zu beschwichtigen.
Nimm einfach wahr,
Wie sich das Gefühl,
Die Emotion in dir anfühlt.
Gehe wie ein interessierter Forscher in dich hinein und siehe nach,
Wo sich die Wut und der Ärger gerade aufhalten.
Wo im Körper kannst du das Gefühl spüren.
Viele Menschen spüren dieses Gefühl im Bauch,
Vielleicht spürst du es aber auch in der Brust,
Vielleicht spürst du es aber auch im Hals oder in den Armen oder in den Beinen.
Spüre genau dort hinein und spüre hinein,
Wie es sich anfühlt und während dein Atem immer entspannter wird,
Betrachte das Gefühl.
Welche Farbe hat dieses Gefühl,
Das gerade noch in deinem Körper präsent ist?
Vielleicht ist es rot oder violett.
Dann erfasse auch die Beschaffenheit.
Ist es hart oder klebrig oder weich?
Ist es rau?
Erfasse das Gefühl mehr und mehr und sage dem Gefühl ganz freundschaftlich,
Du darfst jetzt da sein.
Ich kann dich spüren,
Ich kann dich fühlen und atme.
Spüre,
Wo sich etwas bewegt.
Spüre,
Wo noch Spannung ist,
Wo noch Hitze ist und spüre auch,
Ob da noch andere Empfindungen auftauchen.
Ganz gelassen und freundlich beobachtest du jede Empfindung in deinem Körper,
Jede Regung,
Jede Unruhe,
Jede innere Bewegung,
Egal was es ist und sage dir,
Alles in mir darf da sein.
Alle Gefühle,
Empfindungen und Regungen,
Besonders ihr,
Wut und Ärger,
Ihr dürft da sein.
Ich bin bereit,
Euch zu fühlen.
Ich kann euch fühlen,
Ihr dürft da sein und spüre weiter in dich hinein,
Wo sich etwas bewegt,
Was sich verändert,
Vielleicht löst sich schon etwas,
Vielleicht transformiert sich auch etwas,
Aber gibt den Prozessen Zeit.
Es geht im ersten Schritt nur darum,
Zu sehen,
Was da ist,
Zu erkennen,
Dich selbst darüber zu informieren,
Nicht alles sofort los werden wollen.
Erst mal ansehen,
Sein lassen,
Es so sein lassen,
Wie es in diesem Moment ist.
In einem nächsten Moment ist es wieder anders,
Ganz gelassen und freundlich,
Ganz friedlich und harmonisch und dann schließe die Übung für diesen Moment ab.
Du kannst sie jederzeit wiederholen,
Immer wenn es nötig ist.
Atme noch mal tief durch,
Mach noch mal eine kurze Momentaufnahme,
Wie es sich jetzt anfühlt,
Auf einer Skala von 1 bis 10 und komme dann wieder dort an,
Wo du dich gerade befindest.
Öffne deine Augen.
Ich wünsche dir mehr und mehr innere Ruhe und Gelassenheit und ja,
Manchmal ist es auch ein wenig Geduldssache,
Aber bleib dran.
Ich wünsche dir einen schönen Tag und alles Liebe und Gute und herzliche Grüße.
Auf Wiederhören.
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