
Halt und Selbstmitgefühl finden in schwierigen Zeiten
Hi, diese Meditation ist passend für dich, wenn du gerade eine schwierige Zeit durchmachst oder vor einer Herausforderung stehst. Ich unterstützte dich dabei mit der Technik RAIN Halt und Selbstmitgefühl in dir zu kultivieren, damit du diese schwierige Zeit mit mehr Leichtigkeit zulassen und durchstehen kannst. Möge diese Meditation unterstützen. Von Herzen Dein Sebastian
Transkription
Hi,
Mein Name ist Sebastian.
Ich bin Heilpraktiker für Psychotherapie und psychologischer Berater und ich begleite dich heute durch diese Meditation.
Diese Meditation hilft dir inmitten einer schwierigen Zeit,
Einer herausfordernden Zeit,
Mehr Leichtigkeit zu finden,
Das leichter zuzulassen und Mitgefühl für dich zu kultivieren,
Sodass du dieser Herausforderung mit mehr Leichtigkeit begegnen kannst,
Mit mehr Vertrauen,
Mit mehr Kraft.
Sei es jetzt,
Weil du gerade vielleicht jemanden verloren hast oder weil du gerade eine große Veränderung durchmachst,
Jobveränderung oder du bist umgezogen und das fällt dir super schwer.
Irgendeine Herausforderung.
Und wir nutzen heute gemeinsam die Technik RAIN.
Das ist ein Akronym und steht für die vier Komponenten RECOGNIZE,
Also erkennen,
ALLOW,
Erlauben,
INVESTIGATE,
Erforschen und NURTURE,
Nähren.
Wenn du merkst,
Dass du während der Meditation dich irgendwie überwältigt fühlst,
Dass es für dich irgendwie zu schwer ist,
Dann bricht die Meditation gerne ab.
Ja und dann braucht es für dich vielleicht gerade was anderes.
Wenn du dich dann sehr unwohl fühlst,
Dann frag vielleicht eine Freundin oder einen Freund um Hilfe,
Vielleicht ihn oder sie anzurufen,
Spazieren zu gehen oder vielleicht ist es auch ein Zeichen,
Dass das die aktuelle Zeit gerade besonders schwer für dich ist und du vielleicht professionelle Unterstützung brauchst.
Egal wie,
Versuch zärtlich mit dir zu sein und nichts irgendwie zu sehr pushen zu wollen.
Ich lade dich jetzt ein für diese Meditation,
Dich entspannt hinzusetzen an einem ruhigen Ort,
Wo du jetzt für die nächsten Minuten ungestört bist und setze dich ganz entspannt hin.
Lass die Hände dort ruhen,
Wo es sich für dich jetzt stimmig anfühlt,
Vielleicht auf den Knien,
Oberschenkeln oder vielleicht so ineinander gelegt im Schoß oder vielleicht sitzt du auch auf einem Stuhl und legst die Hände einfach und die Arme,
Die Unterarme auf den Stuhllehnen ab.
Erlaub dir jetzt hier ganz entspannt zu sitzen und wenn du möchtest,
Schließ gerne die Augen.
Du kannst sie aber auch leicht geöffnet halten.
Erlaub dir erst mal gemeinsam mit mir ein paar mal tiefer durchzuatmen,
Tief ein und aus.
Tief ein und aus.
Sehr gut.
Und jetzt vergegenwärtige dir,
Erinnere dich daran,
In welcher aktuellen Herausforderung du gerade steckst,
Was für dich gerade so schwer ist und du kannst das jetzt gerne entweder leise im Geist,
Still benennen,
Also aussprechen oder eben laut aussprechen,
So als ob du mir erzählen würdest,
Was gerade so schwer ist.
In ein,
Zwei Sätzen.
In was für einer Herausforderung bist du gerade?
Und wir beginnen mit der ersten Komponente,
Recognize,
Erkennen.
Nicht nur zu erkennen,
Okay,
Ich bin jetzt gerade in dieser Herausforderung,
Sondern auch frage dich einmal und sprich das gerne auch wieder entweder leise im Geist oder laut aus,
So als würdest du es mir erzählen.
Inmitten dieser Herausforderung,
Was ist da gerade für dich am schwierigsten?
Erkenne das,
Erkenne das an.
Was ist für dich gerade so schwer?
Okay,
Wir gehen zur nächsten Komponente Erlauben über und versuchen das da sein zu lassen.
Wir leiden umso mehr,
Je mehr Widerstand wir gegen das Leben leisten,
Dagegen ankämpfen und nicht wahrhaben wollen,
Was jetzt gerade da ist.
Und deshalb lade ich dich dazu ein,
Jetzt das,
Was du gerade fühlst und diese Herausforderung,
In der du gerade dich befindest,
Nicht nur anzuerkennen,
Sondern auch da sein zu lassen,
Zu erlauben.
Nicht im Sinne von,
Ich akzeptiere das und nehme es einfach hin,
Ohne irgendwas zu tun.
Darum geht es nicht.
Du kannst Veränderungen schaffen,
Du kannst Dinge tun,
Um besser damit umzugehen und so weiter.
Aber im ersten Schritt versuchen wir es erstmal zu erlauben,
Anstatt dagegen anzukämpfen.
Erlaub dir einmal hier Ja zu sagen,
Zu dieser Herausforderung.
Ja zu sagen zu,
Ja,
Das ist jetzt gerade da und es fällt mir echt schwer.
Ja,
Es fällt mir schwer,
Doch das ist jetzt gerade da und ich versuche mich für diese Erfahrung zu öffnen.
Und ich empfinde es als sehr,
Sehr hilfreich,
Den Atem zu nutzen,
Um leichter zuzulassen,
Leichter loszulassen und zu erlauben.
Erlaub dir hier,
Deinen Fokus auf deinen Atem zu richten und bewusst ein- und auszuatmen,
Um mit dem Ausatmen vielleicht ein sanftes Ja zu flüstern.
Ja,
Ja,
Ich erlaube.
Wenn das für dich schwer fällt,
Dann vielleicht ja,
Möge ich erlauben.
Ja,
Erlaub dir in deinem Rhythmus zu atmen,
Tief an und aus.
Ja,
Ja,
Möge ich erlauben.
Ja,
Und lass uns gemeinsam nun zur nächsten Komponente investigate,
Erforschen,
Übergehen und mit Achtsamkeit erforschen,
Was gerade in uns lebendig ist,
Was wir fühlen,
Was es vielleicht auch für uns so schwer macht.
Und wir beginnen mit den Körperempfindungen.
Ja,
Gerade wenn es besonders schwer ist,
Die Emotionen besonders intensiv sind,
Dann ist es sehr,
Sehr hilfreich,
Erstmal bei den reinen Körperempfindungen zu bleiben.
Erlaub dir jetzt mal,
Durch den Körper zu scannen und zu schauen,
Was du spüren kannst inmitten dieser Herausforderung,
Die dir so schwer fällt.
Wie fühlt sich das im Körper an?
Wie fühlt sich das im Hals an,
Brust,
Bauch?
Scanne durch deinen Körper und auch hier,
Entweder kannst du es leise im Geist benennen oder laut aussprechen,
So als ob du es mir erzählen würdest.
Was kannst du im Körper jetzt gerade wahrnehmen?
Erlaub dir,
Eine Empfindung nach der anderen wahrzunehmen,
Da sein zu lassen,
Einfach zu spüren und zu benennen.
Was kannst du im Körper spüren?
Erzähl es mir.
Inmitten dieser Herausforderung,
Die dir so schwer fällt,
Wie fühlt sich das im Körper an?
Was kannst du spüren?
Und erlaub dir jetzt auch,
Dein Geist zu erforschen,
Deine Gedanken,
Dein Verstand.
Mit dieser Herausforderung,
Was gehen da für Gedanken einher?
Vielleicht besonders schwierige Gedanken.
Und erlaub dir auch,
Das einfach anzuerkennen und laut auszusprechen,
Wenn dir das hilft,
Oder leise im Geist.
Ja,
Ich denke das,
Oder da ist dieser Gedanke da,
Das.
Und erlaub dir einfach,
Das,
Was aufkommt,
Mit dieser Schwierigkeit,
Inmitten dieser Herausforderung,
Diese Gedanken anzuerkennen und auszusprechen.
Und erforsche mal,
Spül mal rein,
Warum ist das so schwer für dich?
Warum ist das so schwer für dich?
Was kommt da intuitiv auf?
Erlaub dir einfach,
Deine eigene,
Emotionale Wahrheit auszusprechen und anzuerkennen.
Und versuche es da sein zu lassen,
Ohne irgendetwas damit machen zu wollen,
Sondern erlaub dir einfach,
Bewusstsein zu schaffen und es auszusprechen.
Warum ist das gerade so schwer für dich?
Und dann frage dich einmal,
Inmitten dieser Herausforderung,
Mit dieser Schwierigkeit,
Mit diesen Gefühlen,
Was brauche ich da gerade ganz besonders?
Was wünsche ich mir?
Ist es vielleicht Geborgenheit,
Unterstützung?
Brauche ich jemanden,
Der mir zuhört?
Brauche ich Veränderung?
Brauche ich Vertrauen?
Schau mal,
Was intuitiv aufkommt.
Und auch hier,
Entweder leise im Geist benennen oder laut aussprechen,
Was du gerade brauchst,
Mit diesem Schmerz,
Inmitten dieser Herausforderung.
Und dann lass uns der letzten Komponente über G-Nurture nähren,
Indem wir uns selbst nähren und uns Mitgefühl schenken.
Erlaub dir einmal,
Eine Hand dort zärtlich aufzulegen,
Wo es sich für dich am schwierigsten anfühlt im Körper.
Du kannst auch zwei Hände benutzen.
Vielleicht ist es auf der Brust und auf dem Bauch oder beide Hände auf der Brust,
Wo auch immer es sich für dich gut anfühlt jetzt,
Wo dieser schmerzvolle Teil gehalten werden möchte.
Und erlaub dir,
Dich hier zärtlich zu halten.
Nur das.
Ohne dich verändern zu wollen,
Sondern einfach für dich da zu sein.
Als ob du jetzt für einen Freund oder eine Freundin da wärst.
Dir geht es inmitten dieser Herausforderung einfach nicht so gut.
Dir fällt es schwer.
Und du hast Bedürfnisse.
Und damit hältst du dich jetzt.
Und spüre diese Berührung.
Vielleicht hilft es dir auch,
Dir vorzustellen,
Dass du diesen Schmerz in dir hältst,
Ganz zärtlich.
Vielleicht auch,
Dass du dein inneres Kind hältst.
Als Erwachsene,
Als Erwachsene,
Ganz mitfühlend.
So wie eine Mutter ihr Kind halten würde.
Und lass dich hier von der Erde tragen.
Du hältst dich.
Und die Erde hält dich inmitten dieser Zeit,
Inmitten dieser Herausforderung,
Dieser menschlichen Erfahrung.
Wir alle erfahren immer wieder Herausforderungen.
Du bist damit nicht alleine.
Und schau mal aus deinem Selbstmitgefühl heraus,
Wenn du dich hier zärtlich hältst und jetzt ausgesprochen hast,
Was dir so schwerfällt,
Was du brauchst,
Wie sich das anfühlt,
Wie schwer es sich für dich auch anfühlt.
Welche mitfühlenden Worte kommen da auf?
Und schenk dir diese mitfühlenden Worte.
Lass sie einfach intuitiv fließen,
So gut es geht.
Vielleicht ist es ein Satz,
Den du immer wieder wiederholen magst.
Vielleicht sind es aber auch verschiedene Sätze,
Die dein Herz gerade braucht.
Und auch hier halte dich zärtlich und schenk dir diese liebevollen Worte,
Wie du sie einem geliebten Freund oder einer geliebten Freundin schenken würdest.
Halte dich ganz zärtlich.
Erlaub dir immer wieder zu atmen,
Dich von der Erde tragen zu lassen und so gut es geht diesen Moment zuzulassen.
Und erlaub dir noch für ein paar Momente dir mitfühlende Worte zu schenken,
Die du jetzt gerade besonders brauchst.
Und dann erlaub dir deine Hände wieder abzulegen und für ein paar Momente nachzuspüren,
Alles loszulassen und in diesem Moment einfach zu sein,
Das Leben geschehen zu lassen.
Und dann erlaub dir deinen Atem tiefer werden zu lassen und langsam Bewegungen in den Körper reinzubringen,
Ganz sanft.
Sanft die Augen zu öffnen,
Die Umgebung wahrzunehmen.
Und ich möchte,
Dass du weißt,
Egal was du gefühlt hast,
Egal ob du mitgefühlt und dir selbst gegenüber spüren konntest oder nicht,
Es ist okay.
Selbst Mitgefühl ist kein One-Shot,
Keine einmalige Sache.
Das ist eine Lebensweise.
Wir kehren immer wieder zurück zu,
Okay ich halte an,
Spüre was da ist und versuche mitfühlend damit zu sein,
Mit mir selbst auch zu sein.
Und vielleicht kannst du jetzt auch reinspüren,
Reflektieren,
Was für dich neu war,
Was du vielleicht für dich mitnehmen kannst.
Vielleicht konntest du eine Erkenntnis gewinnen,
Die dir vielleicht dabei hilft,
Leichter mit dieser Herausforderung zu sein.
Vielleicht war es einfach diese Praxis an sich,
Vielleicht war es aber auch etwas,
Wo du ausgesprochen hast,
Bestimmte Gedanken,
Die Bedürfnisse,
Die du erforscht hast.
Und ich hoffe,
Dass du Mitgefühl dir selbst gegenüber kultivieren konntest und dass du für dich ganz viel mitnehmen konntest aus dieser Praxis.
Und wenn sie es für dich stimmig anfühlt,
Dann kannst du einfach diese Praxis auch nochmal wiederholen.
Okay,
Ich wünsche dir auf deinem Weg alles Erdenkliche.
Ich wünsche dir Vertrauen und Geduld und Hoffnung und Mut und Kraft und Liebe.
Ich wünsche mir,
Dass du aus dieser schwierigen Zeit gut hervorgehen kannst und auch daraus lernen kannst und Halt findest,
Auch in deinem Umfeld,
Bei deinen Mitmenschen.
Ja,
Ich wünsche dir das Allerbeste.
Und wenn du Fragen hast,
Dann kannst du sehr,
Sehr gerne über mein Insight-Timer-Profil auf mich zukommen.
Okay,
Alles Liebe dir von Herzen,
Dein Sebastian.
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