
Meditation – Heilendes Selbstmitgefühl
Oft sind wir so hart zu uns. Viele Dinge an uns können wir nicht so einfach annehmen. Da ist ganz oft ein „hättest“, „solltest“ und „müsstest“. Dadurch entstehen Spannungen, die auch körperliche Auswirkungen haben können. In dieser Meditation begleite ich dich zu einer freundlichen Haltung dir selbst gegenüber – Alles darf da sein.
Transkription
Ich begrüße dich ganz herzlich zur heutigen Meditation,
Heilendes Selbstmitgefühl.
Suche dir zunächst einen ganz entspannten Ort,
Wo du dich für einige Zeit einfach ganz fallen lassen kannst und du kannst dir dabei aussuchen,
Ob du liegen möchtest oder lieber eine Sitzposition wählen möchtest.
Lege einfach etwas Wert darauf,
Dass du auch entspannt deine Hand zum Herzen halten kannst.
Also so,
Dass du beim Auflegen mit der Hand auf den Brustkorb keine Schmerzen oder Spannung empfindest und die Hand für einige Zeit dort belassen kannst.
Und währenddessen du dich so einrichtest,
Möchte ich ein paar einleitende Worte zu dieser Meditation geben.
Oft sind wir sehr hart zu uns,
Auch zu Menschen auf der Welt,
Zu Situationen,
Zur Vergangenheit,
Was wir nicht geschafft haben,
Aber auch für die Zukunft,
Was wir schaffen sollten.
Da sind ganz viele Solls,
Wenns,
Aber,
Müssen und das kann einfach Spannungen in uns hervorrufen,
Gedanklicher,
Emotionaler und auch körperlicher Natur und diese Spannungen haben sehr wohl einen Einfluss auf deine Gesundheit,
Heilung und auf den Genesungsprozess.
Und heute nimmst du dir diese Zeit einfach ganz intensiv für dich,
Durchflutest dich mit kompletten Selbstmitgefühl.
Mache diese Erfahrung einfach ganz unvoreingenommen und schau,
Was passiert.
Du kannst jederzeit wieder innerlich dich ein Stückchen distanzieren,
Wenn es dir zu schwer wird,
Wenn vielleicht etwas auftaucht,
Mit dem du heute nicht fertig werden kannst.
Denn für diese Meditation gibt es definitiv kein Muss.
Und wenn du jetzt eingerichtet bist,
Dann nimm zunächst ein paar entspannende Atemzüge.
Empfehlenswert ist,
Die Lippen etwas geöffnet zu halten,
Damit der Kiefer sich entspannen kann und ein bisschen tiefer ein- und auszuatmen,
Durch die Nase ein,
Durch den Mund aus und gerne kannst du auch ein bisschen Spannung und Kraft abgeben mit einem kleinen Seufzen und merke,
Wie schon allein dadurch dein Körper etwas Entspannung findet und allein durch diese Lösung wird dein ganzer Organismus gelöster,
Entspannter und auch die Gedanken können sich wandeln zu Frieden und zur Gelassenheit und merke auch,
Wie du mit jedem Atemzug mehr zu dir findest,
Zu deinem Inneren.
Und jetzt zu Beginn,
Erschaffe dir einen Referenzpunkt für dein Selbstmitgefühl und dieses Selbstmitgefühl,
Wenn du damit gar nichts anfangen kannst,
Könnte ein offenes Herz sein,
Du könntest für dich auch sagen,
Ein Gefühl von Liebe,
Zuversicht,
Einen sicheren Hafen,
Tiefe Geborgenheit,
All das sind Hinweise,
Selbstmitgefühl ist etwas sehr Friedvolles,
Und mit diesen Hinweisen schau einfach,
Was dein Referenzpunkt von deinem Mitgefühl sein kann,
Indem du dir sehr nahestehende Personen durch dein inneres Auge hindurchfließen lässt.
Schließe am besten dazu die Augen,
Denn damit fällt es einfacher.
Denk an dein Kind,
An deine Frau,
Vielleicht an einen guten Freund.
Zu wem fühlst du dich ganz nah,
Ganz intensiv,
Besonnen?
Wo strömt die Liebe in dir?
Wenn es kein Mensch ist,
Kann es auch ein Haustier sein.
Spür die intensive Verbindung,
Dieses Gefühl mit jemandem zu sein,
Lass dich darauf ein.
Und wenn es weder Mensch noch Tier ist,
Kann es auch eine Situation einfach nur sein,
Irgendetwas,
Wo dein Herz aufgeht,
Wo du ganz freundlich bist.
Und so lege nun eine Hand auf deinen Brustkorb in deinen Herzraum und intensiviere diese Vorstellung von der Person.
Vielleicht kommen ein paar schöne Erinnerungen dazu.
Und merke,
Wie dein Herzraum sich anfühlt,
Wie offen er ist,
Wie schön es sich anfühlt.
Bleib hauptsächlich bei diesem Gefühl im Herzen,
Was durch die Erinnerung ausgelöst wird.
Keine Dialoge im Kopf sind nötig und an diesen Situationen oder den Menschen gibt es nichts zu verändern und auch nichts zu klären.
Es geht nur um die schöne Verbindung,
Um dieses intensive Mitgefühl.
Und so speichere dir einfach diesen Grat der Liebe,
Des Mitgefühls einfach ein als kleiner Punkt,
Wie du das für deine Liebenden empfinden kannst.
Wie nachsichtig du doch zu solchen Personen sein kannst oder zu solchen Situationen,
Die du verzeihen und vergeben kannst aus Liebe.
Und so kannst du die Hand wieder entspannt herunternehmen von deinem Herzraum und gerne nochmal nachspüren.
Und jetzt geh mit deiner Aufmerksamkeit in deinen Körper hinein.
Fahre deinen Körper einfach innerlich von oben nach unten ab,
Ohne Wertung,
Wie was sein sollte.
Schau mit einer offenen,
Neugierigen Haltung,
Was da ist und nimm die Empfindungen wahr.
Nimm es einfach wahr.
Lass es da sein.
Alles darf jetzt da sein,
Weil es da ist.
Gib dem Widerstand nach,
Etwas verändern zu wollen,
Selbst wenn es Schmerzen sind.
Wenn du einen kleinen körperlichen Anker zwischendurch brauchst,
Eignet sich die Atmung dafür stets.
Und nun nimm wieder deine Hand zum Herzen.
Lege sie entspannt auf deinen Brustkorb.
Und jetzt ruf dir wieder diesen Punkt des offenen Herzens hervor,
Wie es sich angefühlt hat.
Lass es wieder entstehen,
Diese Weite in der Brust und lebe dieses Selbstmitgefühl auf der Körperseite,
Indem du allen Empfindungen liebevoll begegnest innerlich.
Sie dürfen da sein und gleichzeitig kannst du sie liebevoll und freundlich einhüllen und ihnen so mit einer ganz freundlichen Haltung begegnen.
Lass diese Offenheit,
Diese Freundlichkeit aus deinen Herzen da hineinströmen.
Umhülle alles,
Was sich da meldet in deinem Körper.
Und gerne kannst du auch noch ein,
Zwei Sätze sagen.
Es eignet sich,
Einfach diese Empfindung oder den Schmerz direkt anzusprechen mit Mögest du.
Zum Beispiel,
Mögest du schnell heilen?
Mögest du gesund sein?
Mögest du entspannt sein?
Jetzt kannst du wieder die Hand hinabnehmen und spüre jetzt innerlich nach.
Vielleicht hat sich schon etwas verändert.
Vielleicht fühlst du dich innerlich leichter.
Vielleicht ist dein Ziehen oder Drücken auch schon verschwunden.
Und wenn nicht,
Ist das auch vollkommen okay.
Denn du bist vollkommen okay.
So wie du bist.
Und wenn Gedanken kommen,
Lass sie wie Wolken einfach weiterziehen.
Deine subjektive Erfahrung ist dir wichtig und das Einzige,
Was zählt.
Du brauchst dafür jetzt keine Antworten aus deinem Kopf hervorzuzaubern.
Und so lass uns noch ein bisschen tiefer gehen.
Und horch nochmal in dich hinein,
Was da vielleicht unter den Empfindungen ist.
Strömt da vielleicht noch eine Energie?
Oder türmt sich da ein Gefühl auf,
Eine Emotion?
Steigt etwas auf,
Was noch nicht gesehen wurde heute?
Vielleicht ist auch etwas unterdrückt,
Was schon eine ganze Weile nicht angeschaut wurde.
Lass es aufsteigen,
Auch wenn es dich bewegt.
Wertungen wie positiv oder negativ kannst du hier fallen lassen.
Und bleib auch bei dem Gefühl und der Emotion,
Die sich körperlich im Innerlichen widerspiegeln.
Dazu brauchst du keinen Gedanken.
Lass es da sein und nimm wieder die Hand zum Herzen.
Und erinnere dich wieder an das Gefühl der völligen Vertrautheit,
Verbindung,
Des Mitgefühls.
Vielleicht kommt auch ein Lächeln auf deine Lippen.
Lass das Herz ganz weit werden.
Und in dieser liebenvollen Haltung begegne nun diesen Strömungen der Energie,
Dem Gefühl,
Was da ist.
Gebe ein innerliches Ja,
Als wenn du eine Umarmung geben möchtest,
Ganz innig und vertraut.
So lasse nun alles da sein,
Ohne etwas damit zu machen.
Und wenn ein bisschen Ärger da ist,
Ist das okay.
Lass den Ärger ruhig innerlich da sein.
Lass die Energie durch dich hindurch fließen.
Gib dich hin.
Heiße alles willkommen.
Und wenn da schon tiefer Frieden ist,
Dann heiße auch alle Barrieren willkommen,
Die da noch da sind,
Um noch tiefer zu fallen.
Umhülle alles mit liebevoller Aufmerksamkeit,
Sodass es von ganz alleine schmelzen kann und zur Heilung auf allen Ebenen von alleine passieren kann.
Für alles,
Was innerlich da ist.
Was in dir jetzt da ist.
Umarme es.
Sei mit dir.
Sei mit allem,
Was da ist.
Vergebe auch allem,
Was da ist.
Ist okay?
Du bist ganz okay.
Geborgen und gehalten.
Dann kannst du deinen Arm jetzt ganz langsam sinken lassen.
Verweile noch so lange,
Wie du möchtest.
Spüre nach,
Genieße.
Und wenn du fertig bist,
Komme dann einfach selbstständig zurück.
Vertraue und glaube,
Es hilft,
Es heilt die göttliche Kraft!
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