
Zeit für Flügel - Zeit zu fliegen
Zeit für Flügel - Zeit zu fliegen © rikor, 2026 Die Raupe weiß nicht, dass sie ein Schmetterling wird. Sie weiß nur: So wie bisher geht es nicht weiter. Dann spinnt sie sich ein. Gibt auf, was sie war. Wird flüssig - reines Potenzial, ohne Form, ohne Identität. Und aus diesem Nichts heraus entsteht etwas völlig Neues: Flügel. Leichtigkeit. Die Fähigkeit zu fliegen. Diese 75-minütige Atemreise ist dein Kokon. Du atmest dich hinein in die Auflösung dessen, was du zu sein glaubtest. Du wirst flüssig. Du lässt los, wer du warst. Und du entfaltest den Schmetterling, der du schon immer warst - bereit zu fliegen. Was dich erwartet: - eine poetische, transformierende Atemreise - Auflösung alter Identitäten und Selbstbilder - Erfahrung von Neugeburt und Entfaltung - 75 Minuten eigens komponierte Musik Komposition umgesetzt via Suno (kommerzielle Lizenz). Vokal-/Choranteile keine menschlichen Stimmen. Geführt wird von der natürlichen Stimme von Rikor
Transkription
SWR 2021 Sei herzlich willkommen!
Es ist Zeit für Flügel.
Zeit zu fliegen!
Diese Atemreise führt Dich durch den Prozess der Verwandlung.
Wie die Raupe,
Die sich verpuppt und auflöst,
Darfst auch du loslassen.
Alte Muster,
Identitäten,
Begrenzungen.
Im Konkordes Atems wirst du flüssig,
Wie formlos reines Potential.
Hier arbeiten deine inneren Kräfte,
Bauen aus allem,
Was du bist,
Etwas Neues.
Deine einzige Aufgabe,
Hingeben,
Vertrauen und atmen.
Der Schmetterling ist in dir längst angelegen.
Und diese Reise gibt dir den Mut zum Durchbruch.
Lass uns beginnen.
Nimm dir einen Moment,
Um wirklich anzukommen.
Spüre den Boden unter dir.
Spüre die Unterstützung.
Alles was du jetzt tun darfst,
Ist hier sein.
Ganz.
Vollständig.
Und lass deinen Atem einfach fließen.
So wie er fließen will.
Ohne ihn zu verändern.
Ohne etwas zu tun.
Atme durch die Nase ein.
Man doch die Nase wieder aus.
Beobachte einfach nur.
Wie die Luft einströmt.
Und wieder ausströmt.
Wir beginnen mit einem sanften Körperscan.
Bring deine Aufmerksamkeit zu deinen Füßen.
Spüre deine Zähne.
Deine Fußsohlen.
Deine Fersen und lass alle Spannung los,
Die du dort findest.
Wandere mit deiner Aufmerksamkeit nach oben.
Zu deinen Unterschenkeln.
Deinen Knien.
Deinen Oberschenkeln.
Lass auch hier alles weich werden.
Spüre dein Becken!
Deine Hüften.
Deinen unteren Rücken.
Dass auch hier alles sinkt.
Schwer wird.
Sich entspannen.
Dein Bauch Deine Rippen.
Dein Brustkorb.
Mit jedem Atemzug darf hier mehr Raum entstehen.
Deine Schultern,
Lass sie fallen,
Sinken,
Schwer werden.
Und nun deine Arme.
Deine Ellenbogen,
Deine Unterarme.
Und deine Hände wissen die Fingerspitzen.
Alles darf loslassen.
Dein Nacken.
Dein Kiefer.
Lass Deinen Kiefer weich werden und locker.
Deine Stirn,
Deine Schläften.
Deine Kopfhaut.
Alles darf sich entspannen.
Gut,
Atme rund und gleichmäßig ein und aus.
Und jetzt lade ich dich ein.
Mir in eine tiefe Entspannung zu folgen.
Mit jedem Atemzug singst du tiefer,
Tiefer,
Tiefer in deinen Körper.
Tiefer in diesen Momenten.
Tiefe,
Tiefe.
Stell dir vor,
Du stehst oben auf einer sanften Treppe.
Zehn Stufen führen nach unten.
In die Tiefe,
In die Stille.
In den Raum,
Wo Transformation geschieht.
Gleich beginnen wir diese Stufen hinabzusteigen.
Mit jedem Schritt wirst du ruhiger,
Entspannter und offener.
Si.
Du beginnst,
Hinabzusteigen,
Spürst,
Wie dein Körper schwerer wird,
Schwerer und schwerer,
Schwerer und schwerer,
Schwerer und schwerer,
Schwerer und schwerer,
Schwerer und schwerer,
Schwerer und schwerer,
Schwerer und schwerer,
Schwerer und schwerer,
Schwerer und schwerer,
9.
Du singst tiefer,
Alles wird ruhiger,
Stiller,
Tiefer,
Tiefer,
Tiefer.
8.
Du lässt los.
Lässt alles hinter dir,
Was du heute getan hast.
Atme ruhig durch die nase ein und aus tief sieben Du gleitest tiefer in einen Raum jenseits von Zeit.
Noch tiefer,
Noch tiefer,
Noch tiefer,
Noch tiefer.
Dein Atem wird ruhiger.
Dein Herz schlag sanfter.
Ruhig,
Ruhig.
Fünf.
Du bist jetzt auf halber Strecke.
Spürst,
Wie sich alles öffnet.
Öffne.
Öffne.
Vieröffne.
Öffne.
Du vertraust.
Du lässt dich tragen.
Vertraue.
Vertraue.
Vertraue.
Drei.
Du bist fast da.
In diesem heiligen Raum.
Zwei.
Noch ein Schritt und du spürst die Tiefe.
Eins.
Du bist angekommen.
Vollkommen hier.
Vollkommen sicher.
Vollkommen bereit.
Angekommen.
Angekommen.
Du bist jetzt in einem Zustand tiefer entspannt.
Dein Körper weiß,
Was zu tun ist.
Und dein Atem führt dich.
Du darfst einfach folgen.
Und nun beginnt deine Reise.
Beginne mit einer ruhigen,
Kohärenten Atmung.
Durch die Nase ein und durch den Mund wieder aus.
Vier Schläge ein.
Und vier Schläge den Atem einfach gehen lassen.
Stell dir vor.
Du bist eine Rauperei.
Eine kleine,
Hungrige Raupe.
Seit du geschlüpft bist,
Tust du nur eines.
Du frisst.
Du konsumierst.
Blatt für Blatt.
Immer mehr.
Immer weiter.
Es ist alles,
Was du kennst.
Es ist deine Programmierung.
Deine Aufgabe.
Dein Leben.
Und während du deinen Atem weiter sanft kreisen lässt,
Darfst du jetzt hinschauen.
Wo in deinem Leben bist du die Raupe?
Wo konsumierst du,
Ohne wirklich genährt zu werden?
Wo frisst du dich durch?
Durch Ablenkungen.
Information Unterhaltung Beziehungen.
Arbeit.
Immer auf der Suche nach dem nächsten Blatt.
Und schau einfach hin.
Ohne Wertung.
Ohne Urteil Denn das ist nicht schlecht.
Das ist nicht falsch.
Die Raupe muss fressen,
Sie kennt es nicht anders.
Sie folgt ihrer Programmierung.
Aber vielleicht.
.
.
Vielleicht spürst du auch schon,
Dass da noch etwas anderes ist.
Eine leise Ahnung.
Eine Unbehagenheit.
Ein Hunger,
Der nicht gestillt werden kann.
Egal wie viel du konsumierst.
Ich spüre in deinem Körper,
Wo sitzt dieses hungrige Ich und wo spürst du es?
Im Bauch,
In der Brust,
Im Hals.
Atme sanft dorthin.
Und während du atmest.
.
.
Erkenne die Muster.
Die Programme,
Die in dir laufen.
Ich muss mehr leisten.
Ich muss besser sein.
Ich muss haben,
Was andere haben.
Ich bin nicht genug.
Weisst du,
Das sind die Überzeugungen der Raupe.
Die Programmierung.
Das Betriebssystem.
Schau es dir einfach an.
Wie ein Wissenschaftler,
Wie ein Entdecker,
Ohne dich dafür zu verurteilen.
Denn du bist nicht die Raupe.
Du warst die Raupe.
Du beobachtest die Raupe.
Ja,
Atme.
Einfach ruhig und gleichmäßig weiter.
Tief ein und wieder aus.
Und vielleicht erkennst du jetzt auch.
.
.
Dass die Raupe müde ist.
Müde vom ständigen Fressen und Konsumieren.
Müde vom ständigen Mehr,
Immer mehr.
Müde vom ständigen Nicht-Genug-Sein.
Komm,
Atme diese Müdigkeit!
Atme diese Erschöpfung.
Das ist okay,
Du darfst müde sein.
Denn die Raupe hat ihre Arbeit getan.
Sie hat dich hierher gebracht,
Bis zu diesem Moment.
Aber ihre Zeit ist bald vorbei.
Atme tief ein und mach eine erste Atempause.
Jetzt.
Mach Dich bereit!
Denn etwas in dir.
.
.
Beginnt zu erwachen.
Und nun beginnen wir mit der holotropen-euphorischen Atmung,
Deinen Atem zu vertiefen.
Du atmest tief durch den Mund oder die Nase ein,
Füllst deine Lungen vollständig.
Tief in den Bauch,
In die Brust und dann atme wieder aus,
Dass alle Luft herausströmt.
Tief ein und vollständig wieder auf.
Lass deinen Atem kreisen.
Keine Pause zwischen Ein- und Ausatmen.
Einfach fließen lassen.
Atme ein und aus.
Ein und aus.
Er wurde tiefer,
Voller,
Immer im Kreis.
Und während du atmest,
Spürst du,
Wie etwas erwacht.
Tief in Dir.
In jeder Zelle deines Körpers.
Das sind die Imaginationen.
Die Zellen der Zukunft.
Die Zellen deines wahren Selbsts.
Sie waren immer da.
Seit deiner Geburt.
Eingeschrieben in deine DNA.
Aber jetzt,
Jetzt beginnen sie sich zu aktivieren.
Sie beginnen zu senden.
Zu rufen.
Es ist Zeit!
Es ist Zeit Es ist Zeit.
Komm,
Atme weiter.
Tiefer.
Stärker.
Und während diese Zellen erwachen,
Reagiert das alte System.
Das Immunsystem der Raupe.
Der Wächter des Status Quo.
Sie erkennen die Marginalzellen als Bedrohung,
Als Fremdkörper,
Als Gefahr und sie kämpfen.
Sie versuchen diese neue Zellen zu zerstören,
Zu unterdrücken,
Zu vernichten.
Ja,
Du kennst diesen Kampf.
Jedes Mal,
Wenn du versuchst,
Dich zu verändern,
Kommt der Widerstand.
Die innere Stimme,
Die sagt,
Bleib wo du bist.
Das ist zu riskant.
Du könntest versagen.
Du könntest verlieren.
Da ist die Angst nicht.
Der zweifelt.
Desabotage!
Das ist das Immunsystem der Haupe.
Es verteidigt Altes,
Das Bekannte,
Das Sichere.
Komm atme in diesen Kampf hinein.
Tiefer,
Schneller und intensiver.
EIN UND EIN.
Spüre die Spannung in deinem Körper.
Spüre,
Wo es sich zusammenzieht,
Wo es kämpft.
Atme dorthin.
Doch die Imaginalzellen lassen sich nicht stoppen.
Sie verbinden sich.
Sie organisieren sich.
Sie werden stärker.
Und der Ruf wird lauter.
Immer lauter.
Du kannst nicht mehr so weiterleben.
Du darfst nicht mehr so weiterleben.
Arzne!
Atme.
Atme.
Atme.
Und plötzlich geschieht etwas in deinem Leben.
Eine Krise.
Das Leben zwingt dich in die Knie.
Ein Verlust.
Vielleicht eine Krankheit.
Ein Scheitern.
Ein Zusammenbruch.
Oder einfach Diese unerträgliche Leere des Immergleichen.
Du spürst,
Die Raupe kann nicht mehr.
Sie kann einfach nicht mehr.
Aber du kannst atmen.
Tief,
Kraftvoll,
Zirkular.
Das war's.
Und jetzt wirst du gleich einmal tief einatmen,
So tief du kannst.
Du wirst deine Lungen vollständig füllen und den Atem anhalten.
In 3,
2,
1,
Einatmen und halten.
Spüre diese gewaltige Kraft in dir.
Diese Spannung!
Diesen Druck.
Der Ruf ist nicht mehr zu ignorieren.
Und wenn du soweit bist und es nicht mehr aushältst,
Dann lass er los,
Dann seufze es hinaus.
Dann schrei es hinaus,
Tief,
Vollständig,
Dann wenn du bereit bist.
SWR 2021 Bye!
Die Krise zwingt dich zum Rückzug.
Du kannst nicht mehr kämpfen.
Du kannst nicht mehr fressen.
Du kannst nicht mehr nur noch funktionieren.
Du musst dich zurückziehen.
Du musst einen sicheren Ort finden.
Du musst alles loslassen,
Was du zu sein glaubtest.
Und nun atme weiter.
Etwas sanfter,
Aber immer noch zirkular.
Der Ruf ist gehört.
Die Krise ist da.
Und du,
Du bist bereit.
Bereit,
Den Konkord zu bauen.
Und so lässt du den Atem.
Mit einem großen Seufzer gehen.
Wir intensivieren unseren Atem noch einmal.
Schneller,
Tiefer,
Kraftvoller.
Ein und aus,
Tief ein und aus,
Tief ein und aus,
Tief ein und aus.
Lass deinen Atem kreisen,
Wie ein Feuer,
Wie ein Wirbel.
Keine Pause.
Keine Unterbrechung.
Einfach immer in zirkularer Bewegung.
Energie!
Leben!
Und während du atmest,
Beginnst du deinen Kokon zu spinnen.
Faden für Faden.
Du ziehst dich zurück,
Aus der Welt,
Aus den Erwartungen,
Aus den Rollern.
2009.
Nein zu dem,
Was dich ausgelaugt hat.
Was hatte ich ausgelaugt?
Nein,
Zu den Menschen,
Die immer nur nehmen.
Immer nur nehmen.
Nein!
Zu der Arbeit,
Die dich leer macht.
Nein.
Zu allem,
Was nicht wirklich Deins ist.
Atme weiter,
Kraftvoll,
Tief ein und aus.
Jedes deiner Nein ist ein Faden.
Jede Grenze ist ein Schutz.
Du brauchst einen heiligen Raum.
Einen Raum für dich allein.
Nicht aus Egoismus,
Sondern aus Notwendigkeit.
Deinen Cocon.
Transformation kann nicht im Chaos geschehen.
Sie braucht Zurückgezogenheit.
Sie braucht Dunkelheit.
Sie braucht Schutz.
Darum atme weiter und lass die Energie fließen.
Und während du deinem Konkon spinnst,
Spürst du vielleicht Widerstand.
Von außen.
Von Anderen.
Warum ziehst du dich zurück?
Warum bist du nicht mehr verfügbar?
Warum bist du so egoistisch?
Spürst du auch Widerstand von innen,
Von deinem eigenen alten Licht?
Du solltest dich nicht abgrenzen.
Du solltest für alle da sein!
Du solltest dich nicht so wichtig nehmen.
Atme in diesen Widerstand hinein.
Der Kokon ist keine Flucht.
Der Kokon ist eine Notwendigkeit.
Ohne ihn keine Transformation.
Ohne ihn bleibt die Raupe eine Raupe.
Und jetzt atmest du gleich so tief ein,
So tief wie du kannst und hältst den Atem an.
Den Atem mit voller Lunge in 3,
2,
1,
Einatmen und halten.
Spüre die Kraft!
Die Entschlossenheit.
Und deine Klarheit.
Jetzt saat mir vollständig aus,
Ganz aus,
Bis nichts mehr da ist und halte unten mit leerer Lunge.
Berührt die Stille,
Die Leere,
Den heiligen Raum.
Und nimm noch einen vollen Atem zu.
Ganz normal.
Fülle deine Lungen.
HALTE KURZ Und nun seufzt sie aus tief,
Erleichtert,
Lass alles gehen.
Der Kokon ist fertig.
Du bist sicher.
Du bist geschützt.
Und du bist bereit für das,
Was jetzt kommt.
Denn in deinem Cocon in der Dunkelheit,
In deiner Stille beginnt nun die wahre Arbeit.
Ich nehme noch ein paar sanfte,
Ruhige Atemzüge.
Bevor wir in die Auflösung gehen.
Die intensivste Phase.
Dieses Prozesses und dieser Reise.
Atme tief.
Atme kraftvoll.
Aua.
Aiiiiiiiiiiiiiiiii Mamma!
Lass deinen Atem zum Feuer werden,
Zur Flamme,
Zur allesverzehrenden Kraft.
Denn dort im Konkord geschieht das Unmögliche.
Die Raupe,
Sie löst sich auf.
Vollständig.
Sie wird flüssig.
Zu einer formlosen Masse.
Ist super.
Alles,
Was sie war,
Wird zerstört.
Ihr Gefangen.
Ihre Struktur.
Ihre Identität.
Während du atmest,
Darfst du jetzt dasselbe tun.
Lass alles los,
Was du zu sein glaubst.
Und atme tiefer,
Intensiver.
Wer bist du ohne deine Rolle?
Wer bist du ohne deinen Beruf?
Wer bist du ohne deine Erfolge?
Wer bist du ohne deine Beziehung?
Wer bist du?
Ohne deine Geschichte.
Atmen.
Und lass dich auflösen.
Das ist die Dunkelheit.
Dies ist die Auflösung.
Es ist der Tod des alten Selbsts.
Und es tut weh,
Und es darf weh tun.
Denn du verlierst gerade alles,
Was dir Sicherheit gegeben hat.
Alles,
Woran du dich festgehalten hast.
Drum atme in den Schmerz hinein.
Atme jetzt so tief ein wie du kannst und fülle deine Lungen vollständig ein.
Und halte den Atem jetzt.
Haltet die Spannung.
Gehaltenen Schmerz.
HALTE ALLES!
Was aufsteigt.
Lass es mit einem tiefen Seufzer gehen.
Jetzt!
Und wir atmen weiter.
Während du dich auflöst,
Begegnen dir die Schatten.
Alles,
Was du weggedrückt hast.
Alles,
Was du nicht sehen wolltest.
Alles,
Was du abgelehnt hast.
Deine Wut,
Deine Angst,
Deine Scham,
Deine Trauer,
Deine Leere.
Sie sind alle hier,
Hier in deinem Kokon,
In der Dunkelheit.
Und es gibt keinen Kommen mehr.
Außer Atmen.
Und jetzt wage es hinzuschauen.
Schau deinen dunkelsten Schatten ins Gesicht.
Das,
Was du am meisten fürchtest,
Was du am meisten ablehnst.
Vielleicht deine Wut,
Diese rohe,
Unkontrollierte Kraft,
Die du nie rauslassen durftest.
Vielleicht deine Angst?
Diese lähmende Panik,
Die dich klein hält?
Vielleicht deine Scham?
Dieses Gefühl,
Dass mit dir etwas grundlegend falsch ist?
Vielleicht ist es deine Leere und ist es nichts,
Das droht dich zu verschlingen.
Sie gehören zu dir.
Sie sind Teil deiner Ganzheit.
Und hier im Kokon darfst du sie endlich integrieren.
Darum atme nun so tief ein,
Wie du kannst.
Fülle deine Lungen vollständig.
Und halten.
Halte den Art.
Jetzt.
Gehalte den Schatten.
Halte alles,
Was aufsteigt.
Lass den Schatten durch dich durchfliegen.
Lass ihn gehen!
Mit einem großen Säufzer.
Jetzt.
Und die Auflösung geht weiter.
Immer weiter.
Beginne wieder mit der intensiven Art.
Kraftvoll.
Intensiv.
Unaufhörlich.
Ein und aus,
Ein und aus,
Ein und aus.
Denn es gibt noch mehr!
Es gibt immer noch mehr.
Schichten über Schichten von alten Überzeugungen,
Von alten Mustern,
Von alten Identitäten.
Vielleicht,
Ich bin nicht gut genug.
Oder ich bin zu viel?
Ich bin nicht lebenswert.
Ich bin allein.
Ich bin nirgends sicher.
Und löse alles auf.
Alle diese Überzeugungen sind nur ein Gedanke.
Nur Energie.
Nur Farbe.
Jetzt hier im Kokon wird alles flüssig.
Atme.
Alles löst sich auf.
Atme.
Alles wird zum Potential.
Verrat mir.
Denn es wird zu Möglichkeiten kommen.
Und alles wird zu Raum.
Und vielleicht,
Vielleicht spürst du es schon,
Dass in dieser Auflösung etwas Neues beginnt.
Etwas,
Das du noch nicht kennst.
Etwas,
Das du noch nicht begreifen kannst.
Aber es ist dann.
Copyright WDR 2021 Atme in der Dunkelheit.
Atme in der Flüssigkeit.
In der formlosen Masse.
Die Imaginal-Zelle.
Haben ihre Arbeit begonnen.
Dein Weinberg.
Du mein Daddy.
Gleich hast du nochmal eine Atempause mit voller Lunge.
Alt.
So tief du kannst.
So tief du kannst einatmen.
Und Halt.
Halte alles,
Was jetzt da ist.
Alles,
Was sich auflöst.
Alles,
Was sich nun in dir neu formiert.
Verhalte es mir gewahrt.
Spüre die Kraft.
Die das Werk vollendet.
Halte,
Solange du kannst und magst.
Und wenn du dann bereit bist,
Wenn du soweit bist,
Dann seufze aus,
Tief,
Vollständig.
Lass alles fließen!
Lass alles gehen!
Lass alles werden!
Denn die Auflösung ist vollbracht.
Du bist jetzt formlos,
Offen,
Bereit.
Bereit für das,
Was als nächstes kommt.
Atme ganz ruhig.
Langsam.
Dann.
Atme durch die Nase.
Vor der duftigen Umwandlung.
So wie es sich gut für dich anfühlt.
Aber lass ihn fließen!
Ohne Pause.
Wie ein sanfter Fluss ein.
Und aus.
Zurück.
In die Beobachterposition.
Nicht von oben.
Du bist nicht Verdi-Haupe.
Du bist nicht mehr das.
Was sich aufgelöst hat.
Ja,
Hallo?
Du bist.
Bewusst sein.
Es ist dein Bewusstsein.
Denn du bist der Zeuge.
Du bist.
Der Raum.
Und in diesem Raum.
Haben die Imaginalzellen ihre heilige Arbeit bekommen?
Sie wissen,
Was zu tun ist.
Der Anstrengung.
Im göttlichen Plan.
Darum müssen Sie auch nichts kontrollieren.
Denn sie folgen diesem Bauplan,
Der tiefer ist und größer als dein Verstand.
Er ist älter als deine Geschichte.
Und viel weiser als deine Angst.
Die Imaginalzellen nehmen die aufgelöste Masse der Raupe und beginnen daraus etwas völlig Neues zu erschaffen.
Etwas,
Das noch nie existiert hat.
Etwas,
Das nur durch diese Auflösung möglich wurde.
Sie erschaffen deinen Schmetterling.
Dein wahres Selbst.
Atme sanft und geduldig in die Luft.
Und während die Zellen arbeiten,
Bemerkst du etwas Erstaunliches.
Die Schatten,
Denen du begegnet bist,
Die Schmerzen,
Die du gefühlt hast.
Die Ängste,
Die du gehalten hast.
Sie werden zur Nahrung.
Die Imaginalzellen nehmen diese dunkle Energie und verwandeln sie in Flügel.
Deine Wut wird zur Kraft.
Deine Angst wird zum Mut.
Deine Scham wird zu Würde.
Au!
Nichts wird verschwendet,
Alles wird genutzt,
Alles hat seinen Platz.
Das ist die Intelligenz des Lebens,
Die Weisheit der Natur.
Die Gnade der Transformation.
Und du darfst einfach nur zuschauen.
Sakura.
.
.
Und während du atmest,
Lade ich dich ein,
Immer wieder kurz innezuhalten.
Atme tief ein.
Und säuft sie aus,
Satt.
Die Arbeit der Imaginalzellen ist präzise.
Getuelde.
Vollkommen.
Sie erschaffen nicht irgendein neues Ich,
Sie erschaffen Dein Ich.
Das,
Was schon immer in dir angelegt war.
Das,
Was nur auf diesen Moment gewartet hat.
Deine einzigartige Schönheit.
Deine einzigartige Gabe,
Deine einzigartige Führung.
Denn du musst nichts tun,
Du musst nichts werden,
Du musst nichts erzwingen.
Dein Schmetterling entwickelt sich von ganz allein.
T5.
Schalte ihn ab!
Vielleicht spürst du.
.
.
Und jetzt schon die Form,
Die entsteht.
Vielleicht spürst du die Flügel,
Die wachsen.
Vielleicht siehst du die Farben?
Die sich entfalten.
Oder vielleicht spürst du noch nichts.
Der Dunkelheit.
Stille.
Und den Transformer zu.
Ihrer eigenen Zeit.
Sie lässt sich nicht beschleunigen,
Sie lässt sich nicht erzwingen,
Sie geschieht in ihrem eigenen Rhythmus.
Darum lass den Atem mit einem großen Seufzer gehen.
Jetzt.
Dass deinen Atem noch ruhiger wird.
Ganz sanft,
Ganz natürlich.
Fast so,
Als würdest du schlafen.
Aber du bist wach.
Du bist präsent.
Obest,
Der Ruhm vor dem Dorf.
Die Marginalzellen vollenden ihre.
.
.
Du,
Der Schmetterling,
Bist fast bereit.
Bischbüster.
Tief in dir.
Es kommt die Zeit und sie ist nahe.
Es ist Zeit.
Zu schlüpfen.
Noch einmal brauche ich deine Kraft.
Deine Nath.
Deine Entschlossenheit.
Deine Bereitschaft.
In der Schmetterling.
Kann den Cocon nicht von außen durchbrechen.
Niemand kann das für dich tun.
Du musst es selbst tun.
Dieser letzte Kraftakt ist entscheidend.
Ohne ihn keine Flügel,
Kein Flug,
Kein Leben.
Also beginne wieder zu atmen.
Tief.
Kraftvoll.
Intensiv.
EINEN TASTE Alles,
Was du hast.
Denn jetzt,
Jetzt drückst du gegen die Wände des Kokons.
Du drückst gegen alles,
Was dich noch klein hält,
Was dich noch begrenzt,
Was dich noch zurückhält.
Atme!
Atme!
Atme!
Atme!
Der Kokon ist stark.
Er gibt nicht leicht nach.
Aber du bist stärker.
Die Raupe hat sich aufgelöst.
Du hast dich aufgelöst.
Du hast dich neu erschaffen.
Du hast dich vorbereitet.
Und jetzt?
Und jetzt bist du bereit.
Atme.
Kraftvoll.
Schnell.
Plötzlich.
Ein Riff?
Ein kleiner Riss im Konkon.
Licht zum ersten Mal seit Wochen.
Licht.
Weiter,
Atme weiter.
Und der Riss wird größer.
Die Wand gibt nach.
Du drückst.
Du kämpfst.
Du gibst alles.
Drei Atemzüge.
Du atmest tief ein und hältst den Atem an.
Nach zwei.
Eins.
Einatmen und halten.
Doch brav.
Zur Ruhe.
Natürlich.
Mühelos,
Aber weiterhin zirkular,
Wie der Atem meines Schmetterlingshaus.
Du hast es geschafft!
Und um dich herum ist alles neu.
Das Licht.
Die Farben.
Alles.
Alles neu Wundere dich!
Und während du hier liegst.
.
.
Frisch geschlüpft.
Spürst du etwas an deinem Rücken?
Deine Flügel Sie sind noch nass.
Noch gefaltet.
Oh,
Zart!
Während du atmest.
Während das Licht auf sie scheint.
Während die Luft sie trocknet.
Beginnen sie sich zu entfalten.
Langsam,
Vorsichtig,
Voller Ehrfurcht.
Und spüre,
Wie sie sich öffnet.
Zentimeter für Zentimeter.
Größer,
Weiter,
Schöner.
Sind sie vollständig entfaltet,
Deine Flügel.
In all ihrer Pracht.
In all ihrer Einzigartigkeit.
In all ihrer Schönheit.
Du bist nicht mehr die Raupe,
Du bist der Schmetterling.
Du bist du selbst.
Atme und fühle diese Wahrheit.
Diese tiefe,
Unerschütterliche Wahl.
Ist es Zeit?
Zeit zu fliehen?
Lass deinen Atem ganz natürlich fließen.
So wie ein Schmetterlingat.
Sanft,
Leicht,
Mühelos.
Keine Angst.
Keine Träume mehr.
Einfach.
Und während du atmest,
Hebst du ab.
Deine Flügel schlagen einmal,
Zweimal und du bist in der Luft,
Du fliegst.
Wie fühlt sich das an?
Diese Leichtigkeit.
Diese Freiheit.
Diese Weite.
Du bist nicht mehr an den Boden gebunden.
Nicht mehr in das Blatt.
Nicht mehr an die Programmierung.
Du bist frei.
Und während Du fliegst,
Erkennst Du etwas Wunderbares.
Du konsumierst nicht.
Krippen.
Ja,
Du trinkst Nektar und gibst Bestäubung.
Du nimmst und du gibst zurück.
Reziprozität,
Der heilige Kreislauf des Lebens.
Das ist ein neues Leben,
Ein wahres Leben.
Nicht mehr nehmen,
Ohne zu geben.
Nicht mehr fressen,
Ohne zu nähren.
Sondern teil sein.
Verbunden sein.
Beitrag Atme.
Fühle diese Wahrheit.
Und während du fliegst,
Siehst du die Welt mit neuen Augen.
Die Blumen,
Die Bäume,
Die anderen Schmetterlinge.
Alles ist verbunden,
Alles ist Teil des großen Gewebes.
Und du,
Du bist auch ein Teil davon.
Nicht getrennt,
Nicht allein,
Nicht verloren.
Sondern eingewohnt,
Zugehörig zu Hause.
Atme.
Genieße.
Sei.
Und fliege.
SWR 2021 Mann,
Ja.
Und vielleicht erkennst du jetzt auch,
Dass diese Transformation nicht das Ende ist.
Sie ist ein Anfang.
Ein Anfang von etwas viel Größerem.
Denn der Schmetterling hat eine Aufgabe.
Er fliegt von Blume zu Blume und trägt die Blütenpollen.
Er kreiert neues Leben.
Und du?
Du hast auch einen Haufen.
Du bist hierher gekommen.
Um etwas in die Welt zu bringen.
Etwas,
Das nur du bringen kannst.
Etwas,
Das nur durch Dich entstehen kann.
Deine einzigartige Gabe.
Und eine einzigartige Schönheit.
Deine einzigartige Kreation.
Atme.
Und erlaube dir,
Das zu fühlen.
Diese Verantwortung.
Diese Ehre.
Diese Freude.
Du bist nicht mehr hier,
Um zu konsumieren.
Du bist hier,
Um zu kreieren.
Zu lieben.
Zu geben.
Soutine.
Dichtungspflicht sondern aus Freude.
Weil es das ist,
Was Du bist.
Weil es das ist,
Wofür du gemacht wurdest.
Atme und fliege.
Fliege in dein neues Leben!
Fliege in deine Freiheit.
Und fliege.
Deine Bestimmung.
Tief an.
Wieder aus.
Legaler Handel.
Auf dein Herz und während du fliegst,
Spürst du Dankbarkeit.
Dankbarkeit für die Raupe.
Für den Hunger.
Für die Krise.
Dankbarkeit für den Cocon.
Für die Dunkelheit.
Für die Auflösung.
Dankbarkeit für die Imaginalzellen.
Für die Geduld und das Vertrauen.
Dankbarkeit für den Durchbruch,
Für die Kraft,
Für den Mut.
Undankbarkeit für diesen Moment.
Für das Fliegen,
Für das Leben,
Für das Sein.
Ich beginne mit dem Atem zu spielen.
Mit mir ein.
Und Halte.
Atme aus.
Und Halle.
Ganz,
Wie dich dein Atem führt.
Und sei Gedanke.
Und immer,
Wenn du deine Hand auf dein Herz legst.
Spisst du?
Die dann gepackt hat.
Copyright WDR 2021 Copyright WDR 2021 Jetzt ist es Zeit,
Zurückzukehren.
Zurück in deinen Körper.
Zurück in diesen Raum.
Zurück in dein Leben.
Aber nicht als die Raupe.
Sondern als der Spetterling.
Als das,
Was du wirklich bist.
Copyright WDR 2021 Lass deinen Atem ganz natürlich werden.
Und nun beginne,
Deine Aufmerksamkeit zurück zu deinem Körper zu bringen.
Spüre deine Finger.
Bewege sie sanft.
Spüre deine Zähne.
Und lass sie wackeln.
Ich spüre deine Arme.
Deine Beine,
Deinen ganzen Körper.
Du bist hier,
In diesem Raum.
Auf dieser Matte,
In diesem Moment.
Und alles,
Was du erlebt hast,
Nimmst du mit.
Die Erinnerung der Raupe.
Die Weisheit des Kokons.
Die Kraft des Durchbruchs und die Freiheit des Fliegens.
All das ist jetzt Teil von dir.
Und integrieren.
Nimm dir einen Moment,
Um nachzuspüren.
Was ist anders?
Was hat sich verendet?
Was weißt du jetzt,
Dass du vorher nicht wusstest?
Es müssen nicht in Worte gefasst werden.
Es muss nicht verstanden werden.
Es darf einfach gefühlt werden.
GUT MESS EIN Sauges ein.
Lass es durch alle Zellen deines Körpers fließen.
Freiheit bist du.
Beginne dich zu bewegen.
Ganz sanft.
Ganz vorsichtig!
Trecke deine Arme.
Und dehne deinen Körper.
Copyright WDR 2021 Vielleicht möchtest du dich auf die Seite rollen und dort einen Moment verweilen.
Vielleicht möchtest du dich langsam ganz langsam aufsetzen.
Es gibt keine Eile.
Nimm dir die Zeit,
Die du brauchst.
Wenn du möchtest,
Lege deine Hände auf dein Herz.
Spüre deinen Herzschlag.
Spüre dein Leben!
Spüre dein Sein!
Und sage zu dir selbst,
Laut oder leis.
Ich bin die Raupe.
Die sich verwandelt hat.
Ich bin der Kokon.
Der mich geschützt hat.
Ich bin der Schmetterling,
Der ich immer war.
Ich bin bereit zu fliegen.
Du bist einzigartig.
Du bist reich bist wertvoll bist wertvoll bist wertvoll Du bist frei.
Und wenn du bereit bist.
Öffne deine Augen.
Langsam.
Sammel.
Willkommen zurück!
Willkommen in deinem neuen Leben!
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