
Achtsamkeits-Meditation
Dies ist eine Meditationstechnik, welche sehr wirkungsvoll bei Stress helfen kann. Es ist eine wunderbare Technik sich der Empfindungen, Emotionen und Gedanken bewusst zu werden. Viel Freude, Radhika.
Transkription
Ja,
Hallo,
Einen wunderschönen guten Tag.
Mein Name ist Radhika und ich möchte heute mit dir eine Achtsamkeitsmeditationstechnik praktizieren.
Eine Technik,
In der du mehr zu dir selbst finden kannst,
In dem du dir bewusst wirst deines Körpers,
Deines Atems,
Aber auch deiner Empfindung,
Deiner Emotionen,
Deiner Gedanken.
Und ja,
Ich wünsche dir viel Freude dabei und schau,
Dass du jetzt für dich einen bequemen Sitz finden kannst.
Schau,
Dass du einen Platz wählen kannst,
In dem du jetzt ungestört bist und dann finde dich ein auf deinem Kissen,
Deinem Bänkchen oder deinem Stuhl.
Achte darauf,
Dass du wirklich aufrecht sitzen kannst und dich nicht anlehnst.
Wenn du magst,
Streiche noch einmal deine Oberschenkelrückseiten nach hinten hin aus,
Indem du unter deine Oberschenkel greifst und das Sitzfleisch etwas nach hinten hin wegziehst,
Sodass das Becken sich sanft kippen kann.
Deine Sitzhaltung ist jetzt ruhig und entspannt.
Dein Rücken ganz gerade.
Deine Schulterblätter ziehen ein wenig zueinander,
So dass der Brustkorb sich etwas öffnen kann.
Das Brustbein kannst du sanft anheben und dann zieh nochmal ganz bewusst den Kinn jetzt zum Brustkorb heran.
Dann roll dich ganz langsam Wirbel für Wirbel in der Halswirbelsäule wieder auf,
Bis der Kopf die Verlängerung der Halswirbelsäule bildet.
Deine Gesichtszüge sind jetzt ganz entspannt und deine Schultern locker und weich.
Überprüfe sogar noch einmal,
Ob du jetzt für die nächsten Minuten so unbewegt verweilen kannst.
Wenn du während der Praxis spürst,
Dass du deine körperliche Haltung verändern musst,
Dann versuche auch daraus eine Achtsamkeitstechnik werden zu lassen,
Indem du das sehr langsam und in Zeitlupe deine Sitzpositionen veränderst.
Und so schau nun,
Ob alles so passt,
Um entspannt,
Leicht und bequem und still sitzen zu können.
Diese Meditationstechnik führt dich vom Außen nach Innen,
Also vom grobstofflichen zum feinstofflichen.
Spüre nun deinen Atem und schau,
Wo genau kannst du deinen Atem am besten wahrnehmen.
Vielleicht beim Heben und Senken der Nasenflügel,
Im Halsraum,
Im Brustraum,
Im Bauchraum,
Im Beckenraum oder vielleicht sogar in den Flanken.
Schau genau hin,
Wo spürst du diese körperliche Bewegung am stärksten und dort verweile für einen Moment mit der Konzentration und nimm wahr,
Wie der Atem kommt und geht ohne dein Zutun.
Lass jegliche Kontrolle des Atmens los und erlaube es dem Körper,
Den Atemrhythmus vorzugeben.
Nimm wahr,
Wie der Atem fließt und ruhiger und feiner wird.
Schau den Atem zu und sei der Beobachter des Ein- und Ausatmens,
Des Kommen und Gehens des Atems.
Wende dich mehr und mehr nach innen und nimm für einen Moment wahr,
Wie sich die Entspannung im ganzen Körper ausbreitet.
Du bist der Beobachter des Atems.
Du bist der Beobachter des Körpers und der Empfindung.
Spüre den Körper jetzt als Ganzes.
Welche Empfindung drängt sich dir in den Vordergrund?
Versuche sie vollkommen neutral wahrzunehmen,
Ohne sie zu bewerten,
Ohne Zu- oder Abneigung,
Ohne sie kontrollieren zu wollen.
Versuche ganz genau hinzuspüren.
Erspüre,
Ob da Gefühle oder Emotionen in dir auftauchen.
Nimm sie wahr und akzeptiere sie.
Verstricke dich nicht in den Gefühlen oder in den Empfindungen oder in den Emotionen.
Nimm es genau an,
So wie es gerade ist.
Zeigen sich Gedanken.
Kämpfe nicht dagegen,
Sehr ganz freundlich.
Beobachte sie und kehre wieder zurück.
Nimm alles wahr,
Was geschieht.
Spüre dieses Ganze und lass die Gedanken,
Die Empfindung oder auch die Emotionen weiterziehen.
Seid ihr bewusst dessen,
Was jetzt gerade ist?
Ohne zu bewerten.
Beobachte ganz achtsam dieses Kommen und Gehen der unterschiedlichen Erfahrungen.
Immer wieder sei der Beobachter ganz neutral und tritt nun ein in den Fluss des Augenblicks.
Für die nächsten Minuten ganz in Stille.
Nun wird es langsam Zeit,
Die Aufmerksamkeit zurück zum Körper zu lenken.
Du kannst dir vorstellen,
Wie du deinen Atem nun in die verschiedenen Körperteile schickst.
Zu den Fingern,
Zu den Fußzähnen,
Zu den Händen,
Zu den Armen und Beinen.
Dann kannst du langsam beginnen,
Den Körper zu bewegen,
Sich zu recken und strecken,
Langsam wieder hier anzukommen.
Ich danke dir für die gemeinsame Praxis.
Ich wünsche dir noch einen wunderschönen Tag oder einen schönen Abend und freue mich schon auf unsere nächste gemeinsame Praxis.
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