
Durchatmen und Da-Sein
Diese kurze Meditationsübung ist insbesondere geeignet, Dir in angespannten oder schwierigen Situationen eine Pause von Anstrengung und Bemühen zu verschaffen.
Transkription
Durchatmen und da sein.
Diese kurze Übung kannst du jederzeit und überall zwischendurch machen.
Sie ist insbesondere geeignet,
Dir in angespannten oder schwierigen Situationen eine kleine Pause von Anstrengung und Schwierigkeit zu verschaffen.
Du brauchst keinen besonderen Ort und auch keine besondere Körperhaltung einnehmen.
Um möglichst frei atmen zu können,
Kann es allerdings hilfreich sein,
Den Rücken aufgerichtet zu halten.
Die Augen können geschlossen oder geöffnet sein,
Wie es für dich jetzt gerade am passendsten ist.
Beginne die Übung,
Indem du dreimal tief ein- und vielleicht mit einem kleinen Säufzer tief ausatmest.
Beobachte nun,
Welche Stimmung gerade für dich vorherrschend ist.
Nutze dazu vielleicht,
Wenn es dir passend erscheint,
Einen inneren Wetterbericht.
Zum Beispiel,
In mir ist es heiter und sonnig oder bewölkt oder in mir ist es stürmisch oder welche gefühlsmäßige Wetterlage du auch immer in dir gerade beobachten kannst.
Stelle dies einfach fest.
Es ist nicht nötig,
Der inneren Wetterlage besondere Bedeutung beizumessen oder über sie nachzudenken.
Bleibe einfach für ein paar Augenblicke dabei,
Deine Stimmung für dich wahrzunehmen.
Sollte die Stimmung für dich nur vage wahrnehmbar sein oder sich auch in dieser kurzen Zeit verändern,
So ist das völlig normal und in Ordnung.
Stelle es einfach fest.
Erlaube der Stimmung da zu sein und dir deine Aufmerksamkeit nun auf deinen Körper zu richten.
Ich lade dich nun ein,
Hier und in diesem Körper,
Ganz an diesem Ort,
Wo du dich gerade befindest,
Anzukommen.
Nehme hierzu die Kontaktflächen deines Körpers zur Unterlage,
Zum Untergrund wahr.
Dein Körper als Ganzes,
Wie er jetzt hier sitzt,
Steht oder liegt.
Nehme deine Füße wahr,
Wie sie den Boden berühren.
Deine Beine,
Das Gesäß wahrnehmen,
Den unteren Rücken,
Oberen Rücken und Schultern,
Den Bauch wahrnehmen,
Der sich im Atemrhythmus hebt und senkt,
Die Magengegend,
Brustbereich,
Schultern und Oberarme,
Die gesamten Arme und Hände wahrnehmen,
Schulter und Hals,
Hinterkopf,
Kopfhaut,
Stirn und Gesicht wahrnehmen und nun noch einmal den gesamten Körper als Ganzes wahrnehmen.
Und so wie dein Körper jetzt hier an diesem Ort lebendig und wahrnehmbar ist,
So atmet er.
Nehme wahr,
Wo am oder im Körper du deinen Atem jetzt besonders deutlich spüren kannst.
Lasse den Atem frei fließen,
So wie er gerade kommt und geht.
Du kannst dem Körper vertrauen,
Er weiß,
Wie das Atmen geht.
Er tut das schon zuverlässig dein gesamtes Leben lang.
Bleibe ungefähr für fünf bis acht Atemzüge mit deiner Aufmerksamkeit ganz beim Atmen.
Nun gebe dir aktiv die Erlaubnis,
Dich zu entspannen.
Atme bewusst tief aus und lasse mit dem Ausatmen alle überflüssige Anspannung,
So gut es dir jetzt möglich ist,
Los.
Atme aus und lasse alle Anspannung los.
Es ist jetzt gerade nicht nötig,
Irgendetwas zu tun.
Du darfst eine Pause vom Tun machen.
Tief ausatmen.
Du darfst einfach sein.
Lasse den Atem wieder natürlich fließen,
Ohne ihn irgendwie zu beeinflussen.
Werde dir bewusst,
Dass dein Atem ohne irgendein anstrengendes Zutun deinerseits einfach geschieht.
Und so wie dein Atem einfach und mühelos geschieht,
So kannst auch du jetzt einfach sein,
Ohne irgendetwas zu tun.
Erlaube dir,
Ganz da zu sein,
So wie du jetzt gerade bist.
Atme einfach und natürlich weiter und begleite deinen Atem freundlich mit deiner Aufmerksamkeit.
Zum Beenden dieser Übung prüfe noch einmal,
In welcher Stimmung du dich jetzt befindest und wie der innere Wetterbericht gerade ausfällt.
Atme noch dreimal tief ein und aus.
Kehre dann mit einem bewussten und kräftigen Einatmen zu den Tätigkeiten deines Alltags zurück.
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