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Meditation - Bei chronischen Krankheiten

by Paulina Thurm

Aktivität
Meditation
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Erfahrene
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Diese Meditation ist eine sanfte Begleitung, wenn eine chronische Erkrankung deinen Alltag prägt. Du nimmst Kontakt zu deinem Körper auf, mit allem, was gerade da ist, und findest Momente von Ruhe, Annahme und innerer Stabilität. Eine Einladung, dich mit allem, was ist, liebevoll anzunehmen und dir selbst mit mehr Mitgefühl zu begegnen.

Transkription

Willkommen bei deiner Meditation.

Wie gut,

Dass du dir jetzt einen Moment für dich nimmst.

Für Dich.

Für deinen Körper.

Für all das,

Was gerade da ist.

Und egal.

Wie sich dieser Tag heute anfühlt.

Egal.

Ob dein Körper heute leicht ist.

Oder schwer.

Du bist hier.

Und das ist gut so.

Dass deine Augen sanft zufallen,

Wenn es sich gut für dich anfühlt.

In einen ruhigen Atemzug.

Ein.

Und langsam wieder aus.

Noch einmal ein .

.

.

Und au.

Du musst gerade nichts halten.

Dich nicht zusammenreißen.

Nicht funktionieren.

Du darfst einfach hier sein.

Bevor wir zum Hauptteil der Meditation gehen.

Lass uns zuerst einen Ort der Stabilität in dir finden.

Vielleicht gibt es in deinem Körper einen Bereich,

Der sich neutral anfühlt.

Oder sogar angenehm.

Vielleicht deine Hände?

Vielleicht ein anderer Körper teil.

Richte deine Aufmerksamkeit.

Nun dorthin.

Bleib einen Moment.

In diesem Bereich.

Wie ein innerer Anker.

Hier ist etwas.

Das gerade in Ordnung ist.

Was ich gut anfühle.

Lass deinen Atem ruhig fließen.

Vielleicht magst du eine Hand auf deinen Brustkorb.

Oder auf deinen Bauch legen.

Spür die Wärme deiner eigenen Berührung.

Klappe.

Reagiert darauf.

Auf diese kleine Geste.

Und jetzt?

Lass deine Aufmerksamkeit.

Sanft zu den Bereichen wandern.

Die sich schwer anfühlen.

Eiche.

Die krank sind.

Die wehtun.

Oder Unbehagen auslösen.

Und du darfst all das,

Was jetzt hochkommt,

Fühlen.

Ohne es wegzuschieben.

Stell dir vor,

Du lässt deinen Atem sanft in diese Bereiche fließen.

Als würdest du sie liebevoll mit deiner Aufmerksamkeit berühren.

Du kannst dir dabei vorstellen,

Wie du zu diesen Bereichen deines Körpers leise und liebeversagst.

Ich sehe dich.

Ich weiß.

Dass du leidest.

Und ich bin da.

Um die Ruhe und Frieden zu bringen.

Und dann spür,

Wie diese Worte in dir nachklingen.

Wie dein Körper.

Das Mitgefühl aufnimmt.

Verständnis.

Jeder Atemzug.

Darf ein wenig Entlastung mit sich bringen.

Höhe von Fürsorge.

Und von Geborgenheit.

Vielleicht ist es manchmal so,

Dass du das Gefühl hast,

Im Kampf mit deinem Körper zu sein.

In diesem Moment.

Erlaube dir,

Diesen Kampf loszulassen.

Erinnere dich.

Du und Dein Körper.

Es steht auf der gleichen Seite.

Seid ein Team.

Und gemeinsam.

Geht ihr diesen Weg.

Mit Gefühl.

Und Ghetto.

Mit tief ein.

Und mit dem Ausatmen.

Du hast die Spannung.

Ein kleines Stück weit los.

Es kann sein,

Dass es in dir einen Teil gibt,

Der sich fragt,

Warum diese Krankheit ein Teil deines Lebens ist.

Vielleicht ist da Traurigkeit.

Oder Wut.

Oder ein Gefühl von Ungerechtigkeit.

Auch das darf sein.

Dass diese Gefühle da sein.

Du musst sie nicht verändern.

Spür,

Dass auch sie einen Platz in dir haben dürfen.

Denn Akzeptanz.

.

.

Bedeutet nicht,

Alles gut zu heißen.

Und auch nicht aufzugeben.

Rezeptanz heißt's.

Dir selbst zu erlauben.

Das Leben in seiner Ganzheit anzunehmen.

Allem,

Was da ist.

Auch mit den Herausforderungen.

Die diese Krankheit mit sich bringt.

Es ist okay,

Anzuerkennen,

Dass sie da ist.

Und es ist genauso okay,

Das Leben trotzdem als lebenswert zu empfinden.

Ich möchte dich daran erinnern.

Du bist so viel mehr als deine Krankheit.

So viel in dir ist wertvoll.

Und schön.

Auch dann.

Wenn manche Tage schwer sind.

Ich lade dich ein.

Die Krankheit als einen kleinen Teil deines Lebens zu betrachten.

Als sein ganzes Sein.

Eine Krankheit.

Ist Teil deiner Geschichte.

Aber nicht deine ganze Identität.

Vielleicht magst du dir vorstellen,

Dass sie nur ein Raum in einem viel größeren Haus ist.

Und du bist das ganze Haus.

Vierschichtig lebendig.

Es gibt Momente,

Die dir Freude bringen.

Dir ein Lächeln schenken.

Und diese Momente.

Gehören dir.

Unabhängig.

Von der Krankheit.

Erhole leise für dich.

Mein Leben ist lebenswert.

Trotz aller Herausforderungen.

Ich bin offen.

Für all das Gute,

Das mir begegnet.

Lass diese Worte.

In dir nachklingen.

Ein sanftes Versprechen.

Andächtig sein.

Sanftes Versprechen.

Dich nicht von schweren Tagen definieren zu lassen.

Schiebe noch einmal tief ein.

Stell dir vor,

Wie du mit dem Ausatmen ein wenig von der Last ablegst.

Die du getragen hast.

Noch einmal tief einatmen.

Du kannst dir vorstellen,

Wie du ein Stück Ablegung.

Beim Ausatmen.

Und noch ein drittes Mal.

Atme tief ein.

Und noch ein Stück mehr von der Last ablegen.

Sehr,

Sehr gut.

Und dich bereit fühlt.

Dann nimm langsam deine Umgebung wieder wahr.

Stell dich mit noch geschlossenen Augen darauf ein.

Deine Meditation gleich zu beenden.

Bin noch ein paar Mal tief ein.

Und aus.

Und wenn du dann soweit bist.

.

.

Dann öffne.

Deine Augen.

© 2026 Paulina Thurm. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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