
Den Geist beruhigen (Perfekt bei innerer Unruhe)
by Nina Lehmann
Stoppe das Gedankenkarussell und schenke deinem unruhigen Geist eine wohltuende Auszeit mit dieser gut 11-minütigen geführten Meditation. Mithilfe sanfter Atemimpulse und dem Bild des ruhenden Wassers lernst du, kreisende Gedanken, Sorgen und innere Unruhe ganz ohne Druck wie ein neutraler Beobachter vorbeiziehen zu lassen. Tauche ab in den stillen Raum hinter dem Alltagslärm, verankere wohltuende Klarheit in deinem Körper und kehre geklärt und vollkommen zentriert zurück in den Tag oder Abend.
Transkription
Schön,
Dass du da bist.
Wenn deine Gedanken gerade kreisen oder ein beunruhigendes Gefühl in dir herrscht,
Bist du hier genau richtig?
Nimm dir zunächst einen Moment Zeit.
Um es dir im Sitzen oder gerne auch im Liegen ganz bequem zu machen.
Und dann.
.
.
Lass uns direkt den Schalter umlegen.
Atme einmal tief durch deine Nase ein.
Und lasst den Atem mit einem leisen Seufzer durch deinen leicht geöffneten Mund wieder ausströmen.
Hmm.
Und noch einmal tief durch deine Nase einatmen.
Und beim Ausatmen spüre,
Wie deine Schultern ein kleines Stück nach unten sinken.
Schließe dabei,
Wenn du es noch nicht bereits getan hast.
Deine Augen.
Lass deinen Atem jetzt in seinem eigenen.
Natürlichen Rhythmus fließen.
Du musst das Gedankenkarussell in deinem Kopf nicht abrupt anhalten.
Wir nehmen jetzt lediglich für ein paar Minuten das Tempo raus.
Richte hierfür deine Aufmerksamkeit für einen Moment darauf.
Was gerade in deinem Kopf los ist.
Was bewegt dich im Moment?
Sind da Ängste?
Grübeleien.
Aufgaben,
Die noch zu erledigen sind.
Oder innere Unruhe.
Anstatt in die Gedanken,
Die du gerade hast.
Tiefer einzutauchen.
Versuche sie wie ein neutraler Beobachter.
Einfach nur wahrzunehmen.
So,
Als würdest du am Straßenrand stehen.
Und dem Verkehr zu sehen.
Die Autos fahren an dir vorbei.
Und du musst in keines davon einsteigen.
Gedanken kommen.
Und sie gehen auch wieder.
Wenn du merkst,
Dass du an einem Gedanken hängen bleibst,
Ist das völlig in Ordnung.
Hole dich dann sanft über deinen nächsten Atem zu.
Wieder zurück in den jetzigen Augenblick.
Dein Atem ist dein Anker im Hier und Jetzt.
Stell dir jetzt vor.
.
.
Dein Geist ist wie ein großes Glas Wasser.
In dem über den Tag verteilt,
Ganz viel feiner Sand aufgewirbelt wurde.
Wenn der Sand im Wasser aufgewühlt ist,
Ist das Glas trüb?
Und undurchsichtig.
Wenn du versuchst,
Mit deinen Händen oder mit einem Löffel im Wasser nachzuhelfen,
Um den Sand nach unten zu drücken.
Wirbelst du ihn nur noch mehr auf.
Alles,
Was das Glas braucht,
Um wieder klar und durchsichtig zu werden.
Ist Stille.
Du stellst es einfach ab.
Und genau das Machen wir jetzt.
Schritt für Schritt.
Auch mit der Unruhe in deinem Kopf.
Du hörst auf,
In den Gedanken weiter herumzurühren.
Wir nehmen dabei .
.
.
Deinen Atem zu Hilfe.
Mit jedem Ausatmen.
Sinkt etwas mehr von dem aufgewirbelten mentalen Sand.
Nach unten auf den Boden.
Dein Geist wird.
Langsam Uika.
Das Wasser in dir.
Wird klarer.
Hinter der Unruhe.
Hinter all den Worten und Plänen Ist ein Raum?
Der immer still ist.
Ein Raum,
Der etwas kühler und klarer ist.
Und der vollkommen unberührt von deinem Alltag existiert.
Spüre,
Wie du mit jedem Atemzug ein Stück näher an die innere Stille herankommst.
Gib dir selbst die Erlaubnis.
Jetzt in der Klarheit zu verweilen.
Es gibt.
.
.
Jetzt in diesem Moment.
Nichts zu lösen.
Nichts zu entscheiden.
Und auch nichts zu analysieren.
Spüre jede Pause.
Zwischen deinen Gedanken.
Das friedliche Gefühl in deinem Kopf.
Und in deinem ganzen Körper.
Genieße den Moment nun.
Für einen Augenblick.
In der Stille.
Nimm nun wieder einen etwas tieferen Atemzug.
Fülle dabei deine Lungen mit frischer Luft.
Und atme ganz entspannt.
Und langsam.
Wieder aus.
Spüre deinen Körper wieder ganz bewusst auf der Unterlage.
Auf der du gerade sitzt.
Oder liegst.
Dein Kopf bleibt klar und ruhig.
Während du mit deiner Aufmerksamkeit.
.
.
Langsam wieder zurück in den Raum kommst.
In dem du gerade bist.
Bringe ein wenig Bewegung in deine Hände.
Und in deine Füße.
Und recke und strecke dich gerne ein wenig.
So wie es sich jetzt gerade gut und richtig für dich anfühlt.
Schenke dir selbst ein sanftes,
Ehrliches Lächeln dafür?
Dass du dir diese Pause gerade gegönnt hast.
Wenn du soweit bist,
Dann öffne in deinem Tempo wieder deine Augen.
Nimm diese angenehme Ruhe in dir.
Mit in alles,
Was du als nächstes tust.
Bis bald!
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