
Achtsamkeitsmeditation zur Linderung von Stress
Diese Achtsamkeitsmeditation hilft dabei den Geist zu beruhigen und wieder im Hier und Jetzt anzukommen. Dabei wird die Aufmerksamkeit so gerichtet, dass der Moment mit allen Empfindungen beobachtet wird ohne diese zu werten. Sie kann zur Linderung von Stress genutzt werden und reduziert wertende und verurteilende Mechanismen im Gehirn.
Transkription
Nimm dir einen Moment Zeit,
Deine Sitzposition einzurichten.
Setz dich möglichst würdevoll hin,
Deine Wirbelsäule gerade zum Himmel gerichtet und entspanne alle Muskeln,
Die du zum Aufrecht erhalten der Sitzposition nicht anspannen musst.
Lege deine Hände locker in deinen Schoß,
Entspanne deinen Kopf und Nacken,
Entspanne deine Schultern,
Entspanne deine Arme,
Entspanne deinen Oberkörper und entspanne deine Beine.
Lasse dich tief in deine Sitzunterlage sinken und verschmelze mit dem Untergrund.
Spüre,
Wie verwurzelt du mit dem Boden bist und wie dein Gewicht mühelos getragen werden kann.
Lasse deinen Atem ganz natürlich fließen.
Die Luft strömt völlig automatisch ein und strömt ganz von selbst wieder aus deinem Körper heraus.
Es gibt nichts,
Was du beeinflussen musst,
Nichts,
Was du verändern musst.
Lass deine Atemzüge einfach von alleine kommen und gehen.
Bring deine Aufmerksamkeit jetzt zu deiner Schädeldecke.
Was kannst du hier jetzt gerade fühlen?
Vielleicht kannst du Empfindungen auf der Haut wahrnehmen,
Vielleicht Wärme,
Vielleicht Kälte,
Vielleicht auch mal einen Juckreiz,
Ganz egal,
Was du wahrnehmen kannst,
Beobachte es einfach nur,
Ohne es zu werten.
Bring deine Aufmerksamkeit jetzt weiter zu deiner Stirn.
Was kannst du hier wahrnehmen,
Wie fühlt sich deine Stirn jetzt gerade für dich an?
Vielleicht kannst du Spannungen in der Muskulatur wahrnehmen,
Vielleicht spürst du Empfindungen in der Haut.
Gehe langsam weiter über deine Augenbrauen zu deinen Augen,
Beobachte ganz genau deine Empfindungen in der Augenpartie,
Beobachte ganz genau die Empfindungen um deine Augen.
Gehe langsam weiter nach unten in Richtung deiner Wangen und deiner Nase,
Vielleicht kannst du wahrnehmen,
Wie die Luft durch deine Nasenlöcher einströmt,
Vielleicht spürst du den Luftzug,
Vielleicht eine kältere Temperatur der Luft,
Wenn sie einströmt und eine wärmere Luft,
Wenn sie deinen Körper wieder verlässt.
Wandere nun weiter zu deinen Lippen,
Spüre die leichte Berührung zwischen deiner Oberlippe und deiner Unterlippe,
Welche Empfindungen kannst du in dieser Region wahrnehmen?
Wandere mit deiner Aufmerksamkeit zu deiner Zunge,
Spüre wie sie im Mundraum liegt,
Vielleicht kannst du den Kontakt zu deinen Zähnen spüren,
Vielleicht kannst du Speichel wahrnehmen,
Schau dir einfach ganz genau an,
Was du hier jetzt gerade wahrnehmen kannst.
Gehe nun weiter mit deiner Aufmerksamkeit über deine Wangen,
Über deinen Kinn,
Zur Rückseite von deinem Kopf,
Wandere langsam deinen Nacken herunter und nimm wahr,
Was du um deinen Nacken und Hals jetzt gerade spüren kannst,
Vielleicht sind es Wahrnehmungen auf der Haut,
Vielleicht Spannungen in der Muskulatur,
Was immer es ist,
Nimm es einfach nur wahr,
Ohne es zu werden.
Gehe jetzt weiter hinunter zu deinen Schultern und zu deinem Oberkörper,
Vielleicht kannst du deine Kleidung auf der Haut spüren,
Vielleicht kannst du wahrnehmen,
Wie sich die Berührung deiner Kleidung auf der Haut mit deinen Atemzügen verändert,
Nimm wahr,
Wie sich dein Oberkörper bewegt mit jedem Atemzug und mit der Luft,
Die in deine Lunge hineinströmt und die deinen Körper wieder verlässt,
Spüre die Bewegungen bis hinunter in deinen Bauch,
Wandere jetzt weiter mit deiner Aufmerksamkeit zu deinen Beinen,
Nimm wahr,
Wo du den Boden berührst,
Nimm deine Sitzunterlage wahr und spüre ganz genau hinein in diese Kontaktpunkte,
Beobachte den Druck,
Den der Boden und deine Sitzunterlage auf dich ausübt und spüre,
Wie stabil deine Sitzposition dadurch wird,
Nimm nun deinen Körper als Ganzes wahr,
Vielleicht gibt es einzelne Körperpartien oder einzelne Regionen,
Die für dich jetzt gerade besonders präsent sind in deiner Wahrnehmung,
Schau einfach nur hin,
Nimm wahr,
Was du spüren kannst,
Ohne es dabei zu bewerten,
Nimm einfach nur wahr,
Was jetzt gerade ist,
Sollten deine Gedanken an irgendeiner Stelle abschweifen,
Stelle es einfach nur fest,
Ohne es zu bewerten,
Beobachte den Gedanken noch für einen Moment und dann lasse ihn ziehen und bring deine Aufmerksamkeit zurück auf die Wahrnehmung in deinem Körper.
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