
Fascial Face Lift
by Dani Pfuhler
MOVE TO FEEL — entspanne deine Gesichtszüge, löse Spannung & spüre, was darunter liegt. Dieser FASCIAL FACE LIFT verbindet Faszienübungen, sanfte Bewegung und Selbstmassage, um Spannungen zu lösen und dein Gesicht von innen heraus zu erfrischen. Wir betrachten die verschiedenen Bereiche des Gesichts auch aus einer anderen Perspektive und laden dich ein wahrzunehmen, welche Emotionen oder inneren Themen sich darin widerspiegeln können. Durch Bewegung und Release unterstützt du Durchblutung, Gewebebeweglichkeit und Entspannung – und entwickelst gleichzeitig ein tieferes Gespür dafür, wie du dich fühlst.
Transkription
Also ich bin Daniela und ich mache gerne was mit Faszien.
Also das ganze fasziale Netz,
Was wir im Körper haben und das wir auch natürlich im Gesicht haben,
Weil alles,
Was wir,
Unsere ganzen Knochen,
Unsere ganze Sehnen,
Unsere Blutgefäße,
Muskeln,
Alles liegt in diesem faszialen Netz.
Und ich erkläre das den Kindern immer ganz gerne.
Es ist wie so ein Spinnennetz.
Und Spinnennetze sind ja auch sehr flexibel und sehr weich.
Und solange das weich ist,
Ist alles gut.
Wenn das irgendwann fest wird,
Dann zieht es mal hier und dann zieht es da kriegen wir Spannungen,
Verspannungen und dann merken wir das auch im Gesicht.
Auch Falten sind einfach Gewebe,
Was sich so zusammenzieht.
Und was wir jetzt machen ist,
Wir gehen jetzt einmal wirklich so durchs Gesicht.
Wenn ihr merkt,
Ihr rutscht ab mit den Händen,
Nehmt euch gerne irgendwie ein kleines Tuch oder eine Socke über die Finger oder das T-Shirt,
Wenn ihr merkt,
Ihr rutscht ab.
Das Prinzip ist eigentlich immer das,
Dass wir sagen,
Wir haben eine bestimmte Bewegungsabfolge,
Die halten wir mit den Händen.
Dann atmen wir damit durch den Atem von innen und durch die Bewegung und das Halten von außen,
Quasi wie so ein Druck auf das Gewebe entsteht.
Und sobald wir dann loslassen,
Hat es Platz,
Sich zu entfalten.
Und wir machen heute alles im Gesicht und zum Abschluss machen wir was oben nochmal auf den Kopf,
In den Haaren,
Weil das dann nochmal so ein bisschen den Druck rausnimmt,
Weil wir verschieben so ein bisschen Druck.
So,
Ich fange mal ganz gerne an,
Damit jeder einmal so kurz durchatmen kann.
Ich nehme mich auch.
Einmal so rechter Arm unter den linken.
Wir umarmen uns mal einmal,
Linke einmal so drüber.
Kopf nach links,
Oberkörper nach rechts.
Einmal drehen,
Einmal durch die Nase einatmen.
Mal ausatmen.
Kopf mal zur anderen Seite,
Oberkörper.
Entgegengesetzt einatmen.
Und einmal zur Mitte.
Dass wir uns alle einmal verbunden haben.
Und dann legen wir nämlich los.
Es gibt so einen Part,
Der ist immer sehr beliebt und auch bei den Kindern sehr beliebt.
Den mache ich auch ganz gern,
Wenn ich mit meinen Kindern was mache oder in der Schule oder im Kindergarten Projekte mache.
Wir gehen immer über die Ohren.
Weil die Ohren hängen natürlich mit allem,
Was den Kiefer zu tun hat,
Mit dem Vargusnerv,
Mit diesem Trigeminusnerv,
Der hier langläuft,
Hier hochläuft,
Zusammen.
Und wenn wir hier über die Ohren was lockern,
Dann hat das halt einen Effekt auf nach oben,
Nach vorne,
Nach unten.
Das ist super effektiv.
Genau.
Alles,
Was wir jetzt machen,
Sieht vielleicht komisch aus,
Aber es hat wirklich einen super Effekt aufs Gesicht.
Ihr nehmt eure Hände und greift oben an die Ohren ran.
Und es kann auch sein,
Dass es knackt,
Es kann auch sein,
Dass es irgendwie zieht,
Kann auch sein,
Dass es im Ohr ploppt.
Und ihr nehmt wirklich die Ohren oben und zieht die hoch Richtung Decke und so ein bisschen weg vom Kopf.
Und keine Sorge,
Ihr könnt sie euch nicht abziehen,
Sondern wirklich richtig hoch Richtung Decke.
Und wenn ihr merkt,
Ihr rutscht ab,
Dann macht ihr das einfach mit.
Mit den Tüchern,
Falls ihr euch gerade eingecremt habt.
Einmal hoch und dann atmen wir durch die Nase ein.
Mund wieder aus.
Das machen wir dreimal.
Nase ein.
Mund aus und schaut,
Dass eure Schultern sich wieder runter senken.
Nochmal Nase ein.
Immer bei der Ausatmung.
Dann atmen wir,
Ihr könnt gerne nochmal nachfassen,
Durch den Mund ein.
Und aus.
Dann geht der Atem nämlich tiefer,
Nochmal ein.
Und aus.
Und der Bauch darf ruhig groß werden,
Wenn wir einatmen.
Und aus.
Hände ausschütteln zwischendurch.
Meistens werden die Ohren dann auch relativ schnell heiß.
Das ist immer ganz witzig,
Wenn ich das auch bei jemandem an jemandem mache,
Dann haben die danach immer sofort rote Ohren.
Dann nehmen wir nochmal das von oben von den Ohren und knicken das mal so nach vorne um,
Wirklich so weit ihr könnt nach vorne.
So richtig schön mit dem Daumen hier reinfassen,
Dann habt ihr so wie so einen kleinen Hebel und dann könnt ihr das nach vorne drehen.
Dann atmen wir nochmal ein durch die Nase.
Aus durch den Mund.
Dann guckt ihr mal nach rechts,
Also euer rechter Ellenbogen zieht nach rechts,
Nase ein.
Mund aus.
Zurück zur Mitte,
Nach links,
Nase ein.
Mund aus.
Zurück zur Mitte.
Einmal hoch zur Decke schauen mit den Augen.
Nase ein.
Mund aus und einmal Kinn auf die Brust,
Nase ein.
Mund aus.
Immer wieder zurück zur Mitte.
Ihr könnt dann mal so zwischendurch füllen.
Genau,
Euer Kiefer,
Der fängt dann nämlich an,
Sich so richtig schön zu lockern.
Den machen wir gleich aber auch noch separat.
Es gibt bei den Ohren drei Sachen,
Die wir machen können.
Jetzt machen wir noch die letzte.
Und zwar nehmen wir den oberen Teil,
Den ziehen wir nach hinten vom Kopf weg und das Ohrläppchen vorne Richtung Nase.
Und dabei könnt ihr das dann wirklich versuchen,
So horizontal wie möglich zu drehen.
Bei manchen geht es.
Manche haben wirklich sehr weiche Ohren.
Das heißt,
Da ist wenig Spannung drin.
Es kann aber auch sein,
Dass dein Ohr richtig fest ist.
Ohrläppchen nach vorne,
Oberer Teil des Ohrs nach hinten.
Noch mal durch die Nase ein.
Mund aus.
Den Oberkörper mal nach rechts drehen,
Nase ein.
Mut aus.
Wieder zur Mitte,
Dann ein bisschen nach links drehen,
Nase ein.
Mund aus.
Kopf nach oben,
Nase ein.
Mund aus und runter auf die Brust.
Nase ein.
Mund aus.
Je mehr wir uns nämlich drumherum bewegen,
Also den hier machen mit unserem Oberkörper,
Umso mehr möchte das Gewebe mitgehen.
Und wenn wir dann loslassen,
Dann ist das wirklich wie so ein Tschu.
Dann darf sich das entfalten.
Es ist wie wenn ich einen Schlauch zuhalte und da ist Wasser und das will da durch und dann lasse ich los und dann kann es fließen.
Ja,
Vielleicht merkt ihr schon den Unterschied.
Es geht auch total in den Nacken rein.
Jetzt machen wir es noch auf der anderen Seite,
Also oberer Teil nach hinten.
Und Ohrläppchen nach vorne und dann,
Wenn ihr es könnt,
Wirklich so richtig horizontal drehen.
Kopf nach links,
Nase einatmen.
Mund aus.
Dann mal den Oberkörper leicht nach rechts drehen,
Nase einatmen.
Mund aus.
Einmal hoch zur Decke,
Nase ein.
Mund aus.
Kinn auf die Brust,
Nase ein.
Und aus.
Und einmal so zur Mitte Nase ein.
Mund aus.
Und das könnt ihr in jeder Position machen.
Wenn ihr im Auto sitzt,
Wenn ihr zu Hause seid,
Wenn ihr am Strand seid,
Wenn ihr gerade irgendwo sitzt und gerade sagt,
Jetzt habe ich wirklich mal ein paar Sekunden,
Ihr müsst ja nicht alle drei machen,
Dann macht einfach eins davon oder wirklich den hier.
Oder wenn ihr irgendwo an der Kassenschlange steht.
Das sind wirklich kleine Momente und man muss nicht die ganze halbe Stunde machen,
Die wir machen,
Aber immer ein Teil davon,
Wenn du merkst,
Ich brauche jetzt hier gerade mal eine Entspannung drin.
So,
Was wir jetzt machen,
Jetzt gehen wir von den Ohren quasi weiter hier in den Nasennebenhöhlenbereich,
In den Sinusbereich.
Und das ist super effektiv,
Auch wenn ihr verstopfte Nasen habt und irgendwie merkt,
Hier ist irgendwie alles dicht.
Aber auch ansonsten,
Wenn man vielleicht morgens aufsteht und sagt,
So erstmal ein bisschen tief durchatmen und für Bianca,
Wenn die da auf Zypern ist,
Dass sie dann schön am Meer irgendwo,
So frische Meeresluft rein.
Und jetzt machen wir es so,
Wir nehmen die,
Ich habe jetzt hier meine linke Hand und gehe an die rechte Seite von meiner von meiner Nase.
An das Nasenbein und zieht es so rüber zu der Seite.
Also nach links und mit meiner rechten Hand wirklich über dem Knochen.
Richtung Ohr ziehen.
Wie gesagt,
Das sieht komisch aus,
Aber es hat so einen super Effekt.
Also ihr zieht es auseinander und ihr massiert es nicht,
Sondern ihr zieht und dann merkt ihr irgendwann,
Ah ja,
Hier ist Stopp.
Und dann haltet ihr das.
Was ich immer mache mit meinen anderen Daumen,
Die lege ich hier an,
Dann habe ich wie so einen Hebel und dann kann ich das nämlich super festhalten.
Dann atmen wir durch das andere Nasenloch ein.
Kann komisch klingen,
Ist vollkommen okay.
Mund aus.
Und nochmal durch das Nasenloch ein.
Und wieder aus.
Und nochmal ein.
Wieder aus.
Meistens fängt er danach auf die Nase an zu laufen.
Das dauert immer ein paar Sekunden oder eine Minute.
Jetzt machen wir das Ganze auf der anderen Seite.
An die Nasenwand.
Die zieht rüber nach rechts und die andere Hand unternimmt.
Unter dem Knochen lang,
So weit wie ihr merkt,
Ah ja da ist Stopp.
Und dann atmen wir wieder durch das andere Nasenloch ein.
Und Mund aus.
Und nochmal ein.
Man könnte sich jetzt sogar so drum herum auch noch bewegen,
Wenn ihr so richtig eure Daumen benutzt als Hebel.
Und selbst wenn eure Nase richtig verstopft ist und ihr gar nicht das Gefühl habt,
Ihr kommt da durch.
Ähm.
.
.
Durch den Schleim und das,
Was da fest sitzt,
Dann probiert es oder ihr atmet durch den Mund.
Aber schon allein das hier,
Dieser Zug hier drauf.
Und so eine bewusste Atmung hier hoch in den Kopf rein,
Das löst es einfach von innen.
Aha.
Gute Sache,
Also mit der Nase.
Dann gibt es noch eine Sache,
Die mache ich immer ganz gerne über den Augen,
An den Augenbrauen.
Ich finde das fühlt sich immer richtig schön an,
Vor allem danach.
Wir halten mit,
Ich habe jetzt hier meine linke Hand,
Hier vorne an der Augenbraue das einfach fest.
So einfach,
Ich pinne das so,
Als würde ich das hier festmachen mit so einer Pinnnadel.
Und mit der rechten Hand und Daumen und Zeigefinger gehe ich an die Augenbraue und dann drücke ich die erstmal so zusammen.
Und dann ziehe ich das beides auseinander.
Also der Fingerhieber zieht nach links außen und meine rechte Hand nach rechts.
Und dann lasse ich das los und gehe an die nächste Stelle und greife erstmal wieder zu,
Wie so ein Pinzettengriff,
Und ziehe es nach außen.
Das geht am besten,
Wenn ihr nicht frisch eingecremt seid.
Ansonsten ist es ein bisschen rutschig.
Weil dann gleitet das eher und das soll gar nicht gleiten.
Das ist keine Massage,
Sondern wir wollen das Gewebe darunter aktivieren.
Genau,
Wenn du merkst,
Es ist zu rutschig,
Dann nimm wirklich ein Tuch in die Hand und dann kannst du das damit machen.
Dann hast du nämlich sofort einen viel besseren Halt.
Und schön durch die Nase ein- und ausatmen,
Damit wir hier oben den Sauerstoff haben.
Und das macht ihr bis hier außen am Rand seid.
Wirklich so bis die Augenbraue,
Bis hier runter,
Bis neben das Auge.
Und ich finde,
Hier ist auch immer so ein Sweet-Spot,
Der ist immer so.
.
.
Der ist so,
Ah ja,
Weil hier kommt nämlich auch der Trigeminusnerv rein.
Über den kann es sein,
Manche haben da drauf so Nervenschmerzen oder Migräne.
Der löst bei mir nämlich auch immer.
Oh ja,
Das fühlt sich ja richtig gut an.
Sehr gut.
So.
Muss ich meine Hände auch kurz abwischen.
Mir wird auch schon warm.
Dann machen wir das an der anderen Seite auch.
Ihr könnt es pinnen mit dem Finger,
Ihr könnt es auch festhalten.
Und dann wieder zusammenkneifen und auseinanderziehen.
Und das sind wirklich so einfache Sachen,
Die könnt ihr,
Wenn ihr morgens im Bad steht oder abends im Bett,
Einfach einmal so drüber,
Euer Gesicht wird sich freuen.
Und dadurch,
Dass wir das so aktivieren und dann viel mehr Fluss wieder ist in diesem faszialen Gewebe,
Haben auch die Muskeln wieder mehr Platz,
Sich auszudehnen.
Und wenn ihr das öfter macht,
Werdet ihr sehen,
Dass sich wirklich die der Ausdruck im Gesicht ändert.
Die Augen werden größer,
Weil einfach hier nicht mehr so viel Spannung drauf ist.
Die Falten werden weniger.
Die kommen nicht weg,
Die sind ja auch über eine gewisse Zeit entstanden,
Aber die werden einfach viel weicher.
Und wir geben dem Gewebe quasi wieder so einen Input und sagen so,
Komm,
Hier,
Jetzt mach mal Feuchtigkeit durch und lass mal wieder mehr Nährstoffe über die Blutbahn hierher kommen.
Also ich mag das besonders hier außen.
Das ist so mein Favorit.
Sehr gut.
Genau.
Wir lassen Elena noch die andere Seite machen.
Immer zusammendrücken,
Auseinanderziehen.
Ihr könnt es auch mit beiden machen,
So wie zwei Pinzetten auseinanderziehen,
Auseinanderziehen ist ein bisschen intensiver,
Das war jetzt eher ein bisschen die sanftere Variante.
Aber alles hier im Auge und da darf man auch wirklich rein.
Das Prinzip ist immer auseinander,
Festhalten,
Atmen.
Auseinander,
Festhalten,
Atmen.
Auch hier unten die Tränensäcke,
Was ja so angestaute Lymphflüssigkeit ist.
Kann sein,
Es kann aber auch ein Thema sein,
Hier unten läuft halt auch auch der Nieren- und Lebermeridianen lang,
Wenn da einfach das Organ überfordert ist,
Dann haben wir oft diese dunklen Schatten.
Das ist dann eher ein Zeichen für,
Okay,
Deine Leber hat ein bisschen zu viel zu tun gerade.
Und damit meine ich nicht Alkohol,
Sondern einfach auch Detox-Prozesse.
Aber an sich,
Wenn du oft hier so Schwellungen hast.
Dann wirklich die Lümpfe aktivieren.
Dann sogar noch von hier,
Von der Achsel,
Von hier am Hals vorher und dann das im Gesicht machen,
Dann kann das nämlich über die Bahn hier abfließen.
Und dann geht es relativ schnell wieder weg.
Sehr gut,
Dann haben wir die Augen.
Dann kümmern wir uns um den Kiefer.
Ich meine viele,
Ihr wisst vielleicht von euch,
Aber ich kenne es auch von vielen aus meinem Bekanntenkreis,
Von meinen Kindern,
Knirschen.
Ich hatte früher,
Ich habe nicht geknirscht,
Ich habe gebissen.
Also ich habe so wirklich zusammen gebissen.
Und hier hält unser Kiefer eigentlich super viel Spannung.
Und das so ein bisschen zu lockern,
Auch morgens nach dem Aufstehen,
Wenn in der Nacht wirklich viel gearbeitet wurde im Mund,
Weil einfach dieser Druck ausgeglichen werden möchte im Körper und der Körper sucht sich irgendwo ein Ventil.
Und viele machen es halt über den Kiefer,
Über die Zähne.
Und natürlich ist auch alles der ganze Mundbereich und Kieferbereich alles das Thema.
Was möchte ich eigentlich sagen?
Wo beiße ich mich fest?
Wo halte ich so dran fest?
Wo beiße ich mich durch?
Das sind auch immer so Themen,
Die oft mit dem Kiefer zusammenhängen.
Ich beiße die Zähne zusammen und komme durch.
Und das dann auch wirklich loszulassen.
Mal zu sagen,
Ich muss mich nicht immer an allem festbeißen.
Bei den Augen ist es dann das Thema,
Was sehe ich jetzt klarer.
Bei den Ohren ist es,
Was darf ich wirklich hören,
Was möchte ich hören,
Was lasse ich an mich ran.
Durch diese Schutzmembran durch,
Mit welchen Worten umgebe ich mich,
Mit welcher Frequenz,
Mit welcher Musik und was lasse ich auf meinen Körper wirken.
Und am Kiefer ist es,
Was möchte ich eigentlich sagen,
Wo beiße ich mich fest.
Was wir hier machen ist,
Wir nehmen eine Hand,
Das ist jetzt meine rechte,
Die schaut nach vorn und wir drücken hier direkt in dieses Kiefergelenk rein.
Die andere Hand,
Meine linke,
Geht auf die linke Seite aufs Kiefergelenk und zeigt nach hinten.
Also die Zeigen entgegengesetzt.
Eine nach hinten zum Ohr,
Eine nach vorne Richtung Mund.
Und dann drücken wir das mal so richtig fest zusammen.
Wenn ihr es zwischendurch nicht halten könnt,
Dann lockert ihr eure Arme und greift wieder nach.
Und dann verdrehen wir die Hände nach unten.
Das sieht komisch aus,
Weil wir dann ein schiefes Gesicht haben.
Aber ihr merkt wahrscheinlich schon den Druck drauf.
Und dann atmen wir durch die Nase ein.
Und aus und lassen dabei wirklich die Schultern runter.
So richtig absenken wieder ein.
Und aus.
Wenn ihr den Grip verliert,
Einfach wieder reingreifen.
Nase ein.
Und aus.
Und wieder ein.
Und aus.
Manchmal merkt ihr auch,
Dass ihr dann noch ein bisschen weiter drehen könnt.
Nochmal ein.
Und aus.
Sehr schön.
Dann mal loslassen.
Kann auch sein,
Dass sich hier was dann löst im Nacken und so,
Weil das hängt natürlich alles zusammen.
Die ersten Halswirbel,
Die hier oben sitzen,
Der Kiefer,
Die ganze Spannung im Hals.
Hier auf den Schultern,
Auf dem Trapez,
Dem Schlüsselbein.
Das darf sich alles lösen.
Ich würde gerne eine Sache mit euch machen.
Ist das okay für euch,
Wenn ihr eure Finger in den Mund nehmt?
Ist das okay?
Ja?
Gut.
Sieht komisch aus,
Aber es ist super effektiv.
Was wir jetzt machen,
Ich zeige es euch von außen.
Wir nehmen unsere Zeigefinger jeweils und dann fahren wir an den Zähnen am Gaumen oben lang bis nach ganz hinten,
Bis ihr merkt,
Hier ist Stopp.
Das machen wir im Mund.
Auf beiden Seiten.
Und dann öffnen wir den Mund richtig groß und machen ihn wieder zu und wir öffnen ihn und dann bewegen wir so ein bisschen unseren Kopf.
Und es kann sich,
Wenn ihr sowas noch nie gemacht habt,
Es kann ziemlich unangenehm sein,
Aber danach der Effekt ist wirklich sehr hervorragend.
Entspannt.
Also noch mal Finger abwischen,
Aber es sind ja eure Finger.
Einmal rein,
Bis nach ganz hinten,
Bis hier ganz hoch,
Bis er nicht weiterkommt.
Andere auch.
Hände zusammen und Mund auf.
Nase einatmen und aus.
Einmal zur Decke hochschauen.
Einmal nach rechts schauen.
Und ruhig hinten gegendrücken.
Nase ein und nach links schauen.
Wieder zurück Einmal Kinn auf den Ruck.
Und wieder zurück.
Mal loslassen,
Da kommt schon die Biene geflogen.
Nicht in meinem Mund aufnehmen.
Ungewohnt,
Gell?
Aber das,
Wenn ihr wirklich ein Thema habt mit Kiefer und mit Spannung,
Ist das super effektiv.
Und je öfter ihr das macht,
Umso weniger.
.
.
Umso weniger.
Druck ist da drin und so weniger tut es weh,
Weil das Wehtun ist einfach nur,
Dass ihr auf Spannung drückt,
Die da nicht sein soll.
Jetzt machen wir noch eine Sache oben am Gaumen.
Der Gaumen,
Unser Zwerchfell und unser Beckenboden sind quasi diese drei Ebenen,
Die wir im Körper haben,
Wo der Körper ja den Druck zwischen verschiebt.
Und unser Gaumen hält wahnsinnig viel Druck von hier oben vom Kopf.
Dann haben wir natürlich das Zwerchfell,
Was alles den ganzen Part hält und unsere Atmung und die Organe darunter,
Dann vom Beckenboden.
Und um hier so ein bisschen Druck rauszunehmen,
Und das hat dann auch einen Wirkeffekt auf die anderen Ebenen in unserem Körper und macht vielleicht auch alles das,
Was wir oben im Kopf so denken,
Ein bisschen durchlässiger,
Dass wir es auch aussprechen.
Machen wir jetzt was mit unserem Gaumen.
Das habe ich mit meinen Kindern auch immer gemacht und auch mit meiner Tochter,
Als sie noch wirklich ganz klein auf dem Wickeltisch lag,
Habe ich ihr quasi den Druck genommen von dem Wachstum,
Den sie hat und auch nach der Geburt.
Das machen Osteopathen auch ganz gerne.
Wir nehmen unseren Daumen und gehen an unseren Gaumen.
Wirklich an den Gaumen.
So weit,
Bis ihr merkt,
Jetzt habe ich irgendwie so einen Würgereflex,
Den möchte ich nicht.
Und geht so an den Backenzahn und dann wischt ihr oben wirklich über die Gaumenplatte bis rüber zum anderen Zahn.
Finger wieder weg und dann wieder nach rechts.
Und rüber.
Jetzt Daumen rein,
Hoch an den Backenzahn.
Und rüberschieben.
Es kann sein,
Dass es knackt.
Irgendwo bei euch im Kopf,
Im Kiefer,
Im Ohr.
Das ist ganz normal.
Es gehört dazu.
Es ist einfach Druck,
Der rausgenommen wird.
Verspannung.
Nochmal.
Dürft ihr ruhig so sechs mal machen.
Und wenn ihr merkt,
Dass ihr in der Mitte oben so eine Rille habt,
Dann ist das oft viel Druck,
Der von oben auf den Gaumen wirkt.
Wenn ihr so einen ganz flachen Gaumen habt,
Dann habt ihr gar nicht das Thema.
Und nochmal.
Und wir machen es nur von rechts nach links,
Weil meistens haben wir eine bestimmte Verdrehung im Kopf und im Körper,
Wenn wir Rechtshänder sind.
Wenn wir jetzt Linkshänder wären,
Würden wir es von links nach rechts machen.
Du kannst es von beiden Seiten machen,
Du wirst aber sehen,
Dass der meiste Effekt ist,
Wenn du es von rechts nach links machst.
Und das fühlt sich jetzt auch im Nachhinein,
Man merkt,
Dass irgendwas ist da.
Das nimmt so diesen Druck aus dem Kiefer.
Sehr gut.
Dann machen wir jetzt noch.
.
.
Das mag ich auch total gern.
Muss ich gucken,
Dass ich nicht zu eingeklemmt bin.
Und zwar unser Kinn unten und damit gehen wir auch nochmal hier runter an den Kiefer.
Ähm.
.
.
Ihr nehmt eure Hand und macht wie so einen Kreis,
Wie so einen Becher und damit umfasst ihr das Kinn und dreht es mal nach außen.
Also ich habe jetzt hier meine rechte Hand und meine rechte Hand dreht nach rechts außen,
Sodass ihr die Haut so richtig erwischt,
Dass sich auch der Mund richtig schön verdreht,
Dass es richtig doof aussieht.
Und mit der anderen Hand schiebt ihr am Kieferknochen bis hinten zum Ohr und haltet genau das fest,
Weil dann ziehen wir das nämlich auseinander.
Nase ein.
Mund aus.
Nase ein.
Mund aus.
Nase ein.
Mund aus.
Ihr könnt euch auch so ein bisschen bewegen.
Nase ein.
Und aus.
Ich mache meine Nase ein.
Und aus.
Immer wenn ich denke,
Dann weiß ich,
Ich habe es richtig gemacht.
Jetzt fühlt sich das irgendwie anders an als die Seite.
Sehr gut.
Dann drehen wir es nochmal in die andere Richtung,
Also jetzt mit der linken Hand quasi wie so ein Kreis,
Wie so ein Becher.
Rechte Hand geht an den Kiefer,
Knochen bis hinten zum Ohr,
Nase einatmen.
Aus.
Nase ein.
Nase ein.
Ich würde dich gerne so ein bisschen bewegen,
Nase ein.
Und aus.
Jetzt noch das Ei.
Das nimmt auch hier so schön die Spannung.
Jetzt merke ich gerade,
Dass sich hier alles löst bei mir.
Den Druck hier oben rausnehmen.
Mache ich nochmal zwei Sachen mit euch.
Wir gehen einmal an die Schläfen.
Das,
Was wir am Kiefer gerade gemacht haben,
Eine Hand nach hinten,
Eine nach vorne,
Machen wir direkt an der Schläfe.
Rechte Hand zeigt nach vorne zum Auge,
Linke Hand zeigt nach hinten Richtung Ohr.
Und dann verdrehen wir die wieder nach unten,
Dass wir wirklich so ein schiefes Gesicht haben und rücken das zusammen.
Atmen durch die Nase ein.
Mund aus.
So richtig schön zusammendrücken und ihr könnt gucken,
Ob ihr weiter drehen könnt.
Nase einatmen und aus.
Noch mal Nase ein.
Und aus.
Noch mal ein und so nach rechts drüber schauen.
Von Mitte nach links.
Kopf hoch.
Kontra.
Ja,
Genau so.
Nehmt auch nochmal hier so die Spannung komplett aus diesem Augenbereich und geht wieder hier auf diese Nervenbahn,
Die da läuft.
Und jetzt zum Abschluss,
Weil es kann sein,
Dass es sich ein bisschen nach Druck anfühlt im Kopf bei euch,
Der irgendwie so nimmt.
Mir steigt der Druck zu Kopf.
Nehmen wir das jetzt raus,
Auch eine meiner Lieblingsübungen.
Wir gehen mal oben in die Haare und wenn die kurz sind,
Das macht nichts.
Also einfach von vorne reinfassen und das,
Was ihr greifen könnt,
Wirklich nach oben wegziehen vom Kopf.
Hochrichtung Decke.
Das darf ziehen,
Es reißt sich nichts raus.
Und dann dreht ihr den Ellenbogen nach außen.
Jetzt habt ihr so einen richtigen Zug drauf.
Jetzt nehmen wir noch die andere Hand,
Da mache ich wie so eine Klammer und gehe oben an den Haaransatz und ziehe den runter zu meinen Augenbrauen.
Der Kopf bleibt aber gerade,
Ihr guckt nicht nach unten,
Sondern der Kopf bleibt gerade,
Die Hand zieht nach unten.
Und dreht nach hinten,
Damit wir so eine entgegengesetzte Drehung haben.
Also rechter Ellenbogen nach rechts,
Linker Ellenbogen nach links.
Und da mal richtig schön tief ein,
Ab und durch die Nase.
Und aus.
Nochmal.
Nochmal ein.
Und da könnt ihr euch auch,
Wenn ihr euch da noch fühlt,
Immer drum herum bewegen,
Solange ihr diese Spannung haltet.
Das könnt ihr auch super in jeder Gelegenheit machen.
Im Bett,
Im Auto,
Auf dem Sofa,
Im Büro.
Wenn ihr irgendwo steht und wartet und wenn ihr jetzt loslasst.
.
.
Da ist es,
Ich sage immer,
Wie so ein Stirnguss.
Es tingelt hier so runter,
Als würde hier jetzt was runterkommen.
Oh,
Schön,
Dass du gehst,
Elena.
Soll ich dir was sagen?
Warum?
Weil dein Nervensystem nämlich genau jetzt den Switch gemacht hat und gesagt hat,
Okay,
Und jetzt?
Das ist nämlich ein super Zeichen,
Auch immer bei den Kindern,
Sobald die anfangen zu gehen.
Mit den Augen zu rollen,
Wenn ich das mit denen mache,
Weiß ich,
Ich habe genau den Punkt getroffen.
Wo sie jetzt in diese Entspannung kommen,
In diesen entspannten Bereich von ihrem Nervensystem.
Genau,
Sehr schön.
Ja,
Das war jetzt der Abschluss dafür.
Ich hoffe,
Es hat euch gut getan.
Ihr seht jetzt genauso wild aus wie ich auf dem Kopf.
Und dann wiederholen wir das gerne nochmal.
Guckt mal so ein bisschen,
Wie das nachwirkt und was hat sich für euch irgendwie so am besten angefühlt und schaut mal,
Ob ihr davon ein,
Zwei Sachen im Alltag irgendwie integrieren könnt.
Morgens oder abends oder immer,
Wenn ihr merkt,
Ihr habt irgendwie so Druck.
Ja,
Die Ohren sind immer einfach zu machen,
Das mit den Haaren ist immer einfach zu machen und hat halt einen super Effekt.
Sehr schön,
Dann bewegt euch mal ein bisschen,
Wenn ihr jetzt noch Zeit dafür habt.
Es ist immer ganz gut,
Dass der Körper integrieren kann,
Dass er ein bisschen Bewegung hat,
Sagt so,
Boah,
Was war jetzt los?
Vor allem,
Wenn ihr merkt,
Ich habe jetzt vielleicht doch noch ein bisschen mehr Druck im Kopf,
Dann Bewegung und dann über die Füße,
Über den Rest des Körpers ausgleichen.
Sehr schön.
Dann sage ich Dankeschön an euch beide und an die anderen,
Die zuschauen und sich das nachträglich anschauen und dann sehen wir uns hoffentlich wieder.
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