
Kurze Atemmeditation für Zwischendurch
Diese kurze Atem Meditation eignet sich hervorragend für Tage, an denen du morgens wenig Zeit hast, aber deinen Tag dennoch mit Intention und einer gesunden Morgenroutine starten möchtest. Du kannst die Meditation auch jederzeit zwischendurch machen, um deinen Geist wieder zur Ruhe zu bringen und dich während des Arbeitstages zu zentrieren und dich mit dir selbst zu verbinden.
Transkription
Komm in eine aufrechte Sitzhaltung,
Richte deine Wirbelsäule auf und lass deinen Kinn ganz sanft Richtung Brust senken,
Damit der Nacken lang wird.
Schließe deine Augen und nimm dir einen Augenblick Zeit,
Um anzukommen in diesem Augenblick.
Atme dafür ein paar Mal tief ein und vollständig aus.
Und mit der Ausatmung lass dein Becken schwer werden und verwurzel dich mit deiner Unterlage.
Lass in den Leisten los,
Lass die Hand- und Fußgelenke ganz locker werden.
Spür in deinen Körper rein,
Wie er jetzt in diesem Moment hier sitzt.
Nimm alles wahr,
Was du jetzt wahrnehmen kannst.
Welche Stellen deines Körpers berühren den Boden?
Wo liegen die Hände auf?
Wie fühlt sich der Rücken jetzt an?
Wie fühlt sich dein Gesicht an?
Wenn du irgendwo Spannungen wahrnehmen kannst,
Nimm diese zur Kenntnis und lass mit der Ausatmung los.
Lass den Körper ganz locker und weich werden.
Und dann richte deine Aufmerksamkeit von der Wahrnehmung deines Körpers hin zur Wahrnehmung deiner Atmung.
Ohne etwas zu verändern,
Beobachte einfach mal,
Wie der Atem jetzt in diesem Moment kommt und geht.
Und werde ganz aufmerksam mit der Wahrnehmung.
Wo im Körper macht sich dein Atem jetzt bemerkbar?
Das kann im Brustkorb sein,
Der sich hebt und sinkt.
Es kann im Bauchraum sein.
Vielleicht spürst du die Atmung aber auch an der Nasenspitze.
Die etwas kühlere Luft bei der Einatmung und die leicht erwärmte Luft bei der Ausatmung.
Vielleicht kannst du auch das ganz feine Geräusch,
Das die Atmung erzeugt,
Wahrnehmen.
Verbinde dich für einen Augenblick mit der Stelle,
An der du deinen Atem jetzt am einfachsten wahrnehmen kannst.
Und wenn immer Gedanken aufpoppen,
Bring den Fokus zurück zur Atmung.
Und nun beginne,
Die Länge der Ausatmung an die Länge der Einatmung anzupassen.
Atme ein für vier Zähleinheiten und atme aus für vier Zähleinheiten.
Atme ein,
Zwei,
Drei,
Vier.
Atme aus,
Zwei,
Drei,
Vier.
Atme ein,
Zwei,
Drei,
Vier.
Und aus,
Zwei,
Drei,
Vier.
Ein,
Zwei,
Drei,
Vier.
Aus,
Zwei,
Drei,
Vier.
Fahre sofort und zähle gedanklich weiter mit.
Ein für vier und aus für vier.
Und wann immer du merkst,
Dass dein Geist unruhig wird,
Kehre zurück zur Atmung.
Ein für vier Zähleinheiten und aus für vier Zähleinheiten.
Und wenn du das nächste Mal ausgeatmet hast,
Lass den Atem wieder ganz natürlich kommen und gehen.
Und spüre nach.
Kannst du vielleicht jetzt schon wahrnehmen,
Dass der Atem etwas weicher und tiefer fließt?
Vielleicht fühlt sich dein Körper auch schon ein wenig entspannter an.
Und vielleicht ist auch dein Geist nach dieser kurzen Atemübung erfrischt und ein bisschen ruhiger geworden.
Und was immer du jetzt wahrnehmen kannst,
Nimm es wahr.
Und dann spüre deinen Körper wieder als Ganzes,
So wie er jetzt in diesem Moment hier sitzt.
Atme dann zwei,
Dreimal tief ein in den Bauch und durch den geöffneten Mund vollständig aus.
Bereite dich auf das Ende der Meditation vor.
Ziehe vielleicht die Schultern nochmal hoch zu den Ohren mit der Einatmung.
Lass sie mit der Ausatmung nach hinten und unten fallen.
Und wenn du soweit bist,
Öffne die Augen und kehre zurück in deinen Tag.
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