
MBSR: Vorwort für den Bodyscan
Nutze dieses Vorwort als Einstieg in den Bodyscan. Ich stimme dich sanft auf die Achtsamkeitsübung ein, gebe Hinweise, wie du dich am besten auf den Bodyscan vorbereitest. (Die eigenständige Nutzung der Audioübungen ohne angeleitete Kursteilnahme erfolgt auf eigene Verantwortung. Ausreichend gute körperliche und psychische Stabilität sind empfohlen. Bitte nicht beim Autofahren anhören.)
Transkription
Wähle dir für die Bodyscan-Übung einen ruhigen,
Warmen und geschützten Ort,
An dem du dich wohl und sicher fühlst.
Und wähle auch eine Zeit,
In der du von niemandem gestört werden kannst,
Auch nicht durch das Telefon.
Es ist hilfreich,
Wenn du diese Zeit als eine Gelegenheit siehst,
Mit dir allein und ganz bei dir zu sein,
Als eine Zeit,
Um Zugang zu finden zu den Quellen von Kraft und Heilung in dir selbst.
Unterstützend für die Übung ist es,
Wenn du Kleidung trägst,
Die bequem und warm genug ist und die dich in deine Atmung nicht einengt.
Vor allem im Bauchbereich solltest du genug Platz haben,
Um der Atmung Raum zu geben.
Wenn du magst,
Nutze eine Decke und ein Kissen und mache dir den Platz so bequem wie möglich.
Der Bodyscan ist eine Achtsamkeitsübung.
Der Wert und das Ziel dieser Übung ist deine Anwesenheit im Hier und Jetzt,
Deine bewusste Anwesenheit in deinem Körper und bei deinem Atem.
In der Übung geht es darum,
Den Körper und alle aufkommenden Empfindungen mit einer wachen,
Interessierten und vor allem annehmenden,
Freundlichen Haltung zu erkunden.
Es gibt dabei keine richtige oder falsche Form des Sich-Fühlens.
Schau,
Ob es möglich ist,
Deine Erfahrung wahrzunehmen und sie zu akzeptieren,
So wie sie momentan ist,
Ohne sie zu bewerten oder zu vergleichen.
Folge so gut du kannst den Worten,
Die du hörst und erlaube dir zu fühlen,
Was immer du in dem jeweiligen Moment fühlst.
Versuche wahrzunehmen,
Was du erlebst und schaue,
Wie du darauf reagierst.
Die Position,
In der du diese Übung ausführst,
Ist nicht entscheidend.
Du kannst auf einem Bett oder einer Matte auf dem Rücken liegen oder wenn das unbequem oder unmöglich sein sollte,
Dann wähle eine andere Position.
Nützlich für die Übung ist eine Haltung von Offenheit für die gegenwärtige Erfahrung und Freundlichkeit dir selbst gegenüber.
Solltest du dabei bemerken,
Dass deine Aufmerksamkeit von den Körperempfindungen abgeschweift ist,
Hin zu Gedanken,
Gefühlen,
Fantasien oder Tagträumen,
Ist dies bereits wieder ein Moment der Achtsamkeit.
Gratuliere dir dazu,
Ohne dich zu verurteilen und nehme zur Kenntnis,
Wohin dein Geist gewandert ist.
Wenn du willst,
Kannst du es kurz benennen,
Z.
B.
Denken,
Bilder,
Fühlen,
Bewertung,
Hören usw.
Und es dann loslassen,
Um dich wieder der aktuellen Körperregion und den dortigen Empfindungen zuzuwenden.
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