
3 Tore Ins Jetzt - Spüren-Lächeln-Lauschen
by Malte Klar
Die drei Tore führen dich zu dir selbst – ins Hier & Jetzt. Sie sind ein friedlicher Ruheplatz in Dir. Je häufiger du dich dort niederlässt, desto mehr werden diese Orte zu deinem Zuhause. Je mehr du sie genießen kannst, desto erfüllender wird deine Erfahrung. Du kannst diese Tore als Ergänzung oder auch als Alternative zum Fokus auf den Atem nutzen. Die 3 Tore sind eine leichte Abwandlung einer Meditation von Eckart Tolle.
Transkription
Drei Tore ins Jetzt.
Spüren,
Lächeln,
Lauschen.
Schön,
Dass du dir wieder diese Zeit für dich nimmst.
Vergegenwärtige dir kurz,
Weshalb du sie dir nimmst.
Was ist heute dein tiefer Wunsch für dich selbst?
Die drei folgenden Tore führen dich zu dir selbst,
Ins Hier und Jetzt.
Sie sind ein friedlicher Ruheplatz in dir.
Je häufiger du dich dort niederlässt,
Desto mehr werden diese Orte zu deinem Zuhause.
Je mehr du den Aufenthalt an diesen Orten wirklich genießen kannst,
Desto tiefer und erfüllender wird deine Erfahrung.
Das erste und bekannteste Tor zum Hier und Jetzt ist dein Körper.
Das Spüren.
Wo kannst du gerade deinen Körper spüren?
Versuche,
Deine Hände von innen zu spüren.
Was nimmst du wahr?
Ist da Kribbeln oder Strömen?
Wärme oder Kühle?
Wenn du in deinen Händen präsent bist,
Kannst du auch deine Füße spüren.
Was nimmst du dort wahr?
Spüre deine Hände,
Deine Füße.
Spüre auch deine Arme und Beine.
Spüre,
Wie sich Brustkorb und Bauchdecke beim Atmen bewegen.
Spüre den Körper als Ganzes,
Wie er sich von innen anfühlt.
So gut es eben gerade geht.
Vielleicht kannst du dich beim Ausatmen auch noch ein wenig tiefer in deinen Körper hinein entspannen.
Anspannung ausatmen,
Aus dem Gesicht,
Den Schultern,
Der Brust und dem Bauch und das Spüren genießen.
Je mehr du Angenehmes in deinem Körper genießen kannst,
Desto attraktiver ist es für deine Aufmerksamkeit,
Dort zu verweilen,
Und desto weniger spielen Gedanken eine Rolle.
Und wenn immer wieder deine Aufmerksamkeit zu den Gedanken wandert,
Belohne dich mit einem Schmunzeln dafür,
Dass du diesen natürlichen und automatischen Prozess immer wieder mitbekommst,
Und wieder einmal erfolgreich aus dem Gedankenstrom aufgetaucht bist,
Ins Bewusste hier und jetzt.
Willkommen zurück.
Den Körper als Ganzes spüren,
Wie er sich von innen anfühlt,
Und genießen.
Das zweite Tor ist dein Herz.
Es hat viele Schlüssel,
Um es zu öffnen.
Manchmal genügt ein kleines Lächeln,
Und wenn du dieses Lächeln in deinen Mundwinkeln spüren kannst,
Kannst du es vielleicht auch in den Augenwinkeln spüren,
Und vielleicht sogar in den Herzwinkeln und den Bauchwinkeln.
Nutze auch gedankliches Abschweifen als Erinnerung dafür,
Dir ein Lächeln zu schenken.
Lächle und die Welt verändert sich.
Um das Herz noch ein wenig weiter zu öffnen,
Kannst du dir etwas vergegenwärtigen,
Für das du dankbar bist.
Wofür bist du dankbar,
Und wo spürst du das in deinem Körper?
Lächelnd und dankbar fällt auch Akzeptanz leichter.
Ja,
Zum gegenwärtigen Augenblick sagen,
So wie er jetzt gerade ist,
Auch wenn er nicht perfekt ist.
Akzeptanz öffnet das Herz noch ein wenig weiter.
Widerstand loslassen.
Ein Ende des Kämpfens.
Du kannst dir auch eine oder mehrere weitere Qualitäten eines offenen Herzens vergegenwärtigen,
Sehen,
Was es auslöst,
Und genußvoll darin baden,
So wie Freundlichkeit,
Freude,
Mitgefühl,
Vertrauen.
Vielleicht magst du auch ganz konkret an einen lieben Menschen denken,
Den du sehr magst,
Und spüren,
Welches Gefühl dies körperlich in dir auslöst.
Vielleicht auch an ein Tier oder einen schönen Ort in der Natur.
Vielleicht kennst du auch noch einen weiteren Schlüssel,
Um dein Herz zu öffnen.
Im dritten Schritt kannst du durch das Tor der Stille schreiten.
Lausche auf die Stille zwischen den Geräuschen,
Die Stille hinter den Geräuschen,
Und die innere Stille des Körpers,
Jenseits von Geräuschen.
Weniger ein aktives Suchen als ein empfangendes Lauschen.
Kannst du die Stille zwischen Aus- und Einatmung wahrnehmen?
Kannst du wahrnehmen,
Wie das Lauschen auf etwas Unhörbares dich wacher und präsenter macht?
Vielleicht kann dich sogar Lärm im Außen auch an die Stille in dir erinnern.
Kannst du wahrnehmen,
Wie still dein Gewahrsein ist?
Kannst du der Stille vertrauen und dich noch ein wenig mehr in sie hinein entspannen?
Dies mag manchmal schwer oder leicht fallen.
Akzeptanz hilft,
Daraus keine Geschichte zu stricken,
Und je häufiger du dich auf die Stille ausrichtest,
Desto leichter kannst du sie in dir finden.
Den Körper spüren,
Das Herz öffnen.
Auf die Stille lauschen.
Körper,
Herz,
Stille spüren,
Lächeln,
Lauschen.
Je häufiger du dich dort niederlässt,
Desto mehr werden diese Orte zu deinem Zuhause.
Ein Zuhause,
Was es natürlich immer schon gewesen ist.
Bedanke dich bei dir selbst,
Dass du dir diese Zeit der Übung,
Der Erinnerung und des Genießens genommen hast,
Um im Alltag präsenter und liebevoller zu sein.
Ich wünsche dir einen schönen Tag.
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