
Release: Stress- und Anspannung loslassen
In dieser 9-minütigen Videoeinheit gehen wir gemeinsam in eine somatische Schüttelpraxis. Durch das Schütteln bringst du Energie in Bewegung, regst die Durchblutung an und förderst das Loslassen von Spannung. Es geht nicht darum etwas "richtig" zu machen, sondern hinein zu spüren, wo noch Spannung gehalten wird und deinem Körper die Möglichkeit zu geben, sich neu auszurichten. Im Anschluss ans Schütteln gehen wir gemeinsam ins Nachspüren und die Integration. Hier kann der Körper durch Impulse ausagieren, was gerade abfließen möchte, um so Raum für Neues und Leichtigkeit entstehen zu lassen. Meine Empfehlung ist, diese Einheit täglich durchzuführen, um nachhaltige Veränderung spürbar zu machen. Viel Freude beim Durchführen!
Transkription
Wir beginnen mit Schütteln,
Ausschütteln von Spannung,
Abschütteln von Spannung und Energie im Körper ins Fließen zu bringen und dafür stelle dich hüftbreit hin und beginne damit in deine Knie zu wippen.
Die Schultern entspannt,
Die Gesichtszüge weich.
Der Beckenboden und auch Unterbauch ganz entspannt uns.
Dann schließe gerne die Augen und spüre nach.
Wo dein Körper noch ein bisschen mehr abgeben darf.
Und das kannst du immer machen,
Wenn du lange gesessen bist oder deinen Körper außer Ruhe in die Aktivierung oder auch von der Aktivierung als Übergang zurück in die Entspannung bringen möchtest,
Aber das Gefühl hast,
Dass zuerst noch Energie abschließen möchte und du vielleicht nicht direkt aus der Aktivierung mit einer Meditation zur Ruhe kommst.
Dadurch kommt Energie ins Fließen,
Die Durchblutung steigert sich.
Du darfst hier so richtig los schütteln.
Ganz egal,
Wie es aussieht,
Es gibt kein richtig oder falsch.
Atme auch tief ein und aus.
Nutze gerne auch deine Stimme.
Ein Seufzen oder einfach ein.
.
.
Langes Ausatmen über den Mund.
Und du kannst dazu Musik einschalten,
Die dich so ein bisschen in Schwung bringt oder das einfach für dich in Stille machen.
Wichtig ist,
Dass du dabei ganz bei dir und mit deinem Körper verbunden bleibst.
Fühlt es sich noch eng oder fest an?
Oder auf der Körper ganz von sich heraus,
Weil er es gerade so möchte,
Noch mehr Leichtigkeit,
Bewegung,
Vielleicht auch Intensität oder auch Langsamkeit hineinbringen.
Das kann zu Beginn.
Befremdlich sein,
Den Körper so zu aktivieren bzw.
So auch Spannung abfließen zu lassen.
Sei hier ganz behutsam mit dir und lass dir vor allem auch Zeit.
Ich erlebe ganz oft,
Dass dieses Schütteln zu Beginn einfach nur ein leichtes Wippen ist,
Ein Hineinspüren und sich an diese Bewegung und Aktivität gewöhnen ist.
Und dann mit der Zeit.
Immer mehr und mehr abgegeben werden kann.
Und fast schon eine Art meditativer Zustand entsteht,
In den man sich hineinschüttelt.
Hahahaha!
Spür nach,
Was sich für dich gut anfühlt.
Und vor allem,
Was dich dabei unterstützt,
Energie ins Fließen zu bringen und deinem Körper nach und nach mehr.
Schwere!
Abgeben lassen zu können.
Schwere in die Unterlage,
Schwere durch die Schwerkraft.
Ha ha ha!
Hmmmm.
.
.
.
Und dann Lasse das schütteln,
Nach und nach ein bisschen.
Kleiner werden,
Dich langsam auspendeln.
Spüre noch nach,
Wo die letzten Impulse aus deinem Körper in Bewegung kommen möchten.
Und finde dann in deinem Tempo in die Stille gerne die Knie noch leicht gebeugt.
Mit deinem Atem verbunden.
Und die Wahrnehmung im Körper.
Und dann spiel nach,
Was sich im Körper zeigt.
Vielleicht ein Zucken.
Vibrieren.
Kribbeln.
Vielleicht spürst du,
Dass dein Atem tiefer fließt.
Schneller in seiner Frequenz ist.
Gebe den Impulsen einfach nach,
Die sich gerade aus deinem Inneren ins Außen bewegen möchten.
Vielleicht ist es auch ein kurzes Schütteln.
Oder ein sanftes.
Hineinatmen und bewegen.
Es gibt hier nichts,
Das du aktiv tun musst.
Gib einfach an deinen Körper ab.
Und vielleicht ist das auch einfach ein Wahrnehmen von dem,
Was sich gerade zeigt.
Ohne dass sich etwas bewegen möchte.
Und dann Spüre deine Fußsohlen.
Den Kontakt zur Unterlage.
Wie du gehalten bist und getragen bist.
Und nimm noch einmal dich als Ganzes wahr,
Deinen gesamten Körper im Raum.
Raus und tief ein.
Und öffne mit der Ausatmung deine Augen und komm zurück im Raum an.
Dieses Video dient nur als kleiner Impuls für dich.
Du kannst schütteln,
Wann immer du willst,
Von der Dauer her anpassen,
Wie lange du Zeit hast,
Wie viel Intensität du auch für dich brauchst.
Und die Einladung ist,
Das wirklich täglich anzuwenden und dir danach auch den Moment zu geben,
Um in dich hineinzuspüren.
Denn nur so können wir wahrnehmen,
Was sich im Körper verändern darf oder wo mehr Weichheit oder Bewegung hineinkommen kann,
Wo Spannung abgegeben werden konnte und was sich auch im Vergleich zu zuvor verändert hat.
Das heißt,
Wie dein Nervensystem auf diese Übung,
Auf diese Practice reagiert.
Reagiert.
Diese Übung oder dieses Schütteln eignet sich besonders gut,
Wie schon gesagt,
Wenn du von der Ruhe in Aktivierung kommen möchtest,
Lange gesessen bist,
Der Körper inaktiv war,
Um auch deine faszialen Strukturen wieder gut mit Flüssigkeit zu versorgen,
Die Durchblutung,
Den Lymphabfluss anzuregen.
Aber auch wenn du gestresst bist und merkst,
Dass dein Körper Spannung hält,
Dann kannst du das durch dieses Schütteln noch einmal so richtig abfließen lassen,
Bringen und tust dir danach umso leichter regulierende Tools anzuwenden.
Das heißt nicht direkt von der Aktivierung in komplette Stille und runterfahren zu kommen,
Sondern diesen Zwischenstep,
Wo Energie abfließen darf,
Dein Körper noch einmal Aktivierung,
Anspannung abgeben und ausagieren kann durch Bewegung,
Um dann weiterführend in die Entspannung oder Regulation kommen zu können.
Starte sanft,
Spüre hinein,
Was sich für dich gut anfühlt.
Du solltest währenddessen auch keine Schmerzen haben,
Aber es darf an der einen oder anderen Stelle anstrengend werden.
Es darf ein bisschen ziehen,
Es darf dich ein bisschen herausfordern.
Bleib ganz bei dir in der Wahrnehmung.
Versuche nicht aktiv in irgendeine Bewegung zu gehen,
Sondern wirklich einfach loszulassen,
Zu bewegen,
Abzuschütteln,
Was sich gerade in deinem Körper zeigt.
Und es geht nicht darum,
Loslassen zu müssen.
Das kann am Anfang schwierig sein,
Beziehungsweise kennt dein Körper diesen Zustand von losgelassen nicht.
Also der Anspruch ist nicht,
In einen Zustand kompletter Entspannung oder Losgelöstheit zu kommen,
Sondern dich nach und nach voranzutasten und reinzuspüren,
Wo kann Spannung vielleicht ein bisschen weicher werden.
Und du wirst sehen,
Umso öfter du das für dich durchführst,
Umso eher lernt dein Körper auch immer mehr abgeben,
Loslassen zu können.
Es ist also wirklich ein Learning.
Umso sicherer sich dein Körper mit dir in sich fühlt,
Umso eher darf Spannung auch wieder abfließen und Regulation sich einfinden.
Viel Freude beim Ausprobieren!
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