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Einschlafmärchen: Der Schah und sein Wesir (Afghanistan)

by Alexandra Matthes

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Dich erwartet eine meditative Abendentspannung (mit Tagesreflexion und Dankbarkeits-Praxis) und eine Geschichte aus Afghanistan. ACHTUNG: Diese Liebesgeschichte hat auch dramatische Momente, sie geht aber zum Schluß gut aus. Die Abendroutine vorne weg enthält eine Meditation, Dankbarkeit-Praxis und Tages-Reflexion zur feierlichen Verabschiedung des Tages. Was in der Geschichte passiert: Der Schah Schaikara und sein Wesir Nawoi sind Freunde, seit man denken kann. Eines Tages erblickt Nawoi die schöne Nila, welche Tochter eines einfachen Webers ist - und verliebt sich sofort in sie. Der Schah wird wütend, als er von der Liebe seines Wesirs erfährt und möchte die Liebe der beiden zerstören, indem er selbst um die Hand der schönen Nila anhält. Zum Schluss wird jedoch alles gut, Nila und Nawoi bleiben zusammen. Du kannst also jederzeit beruhigt und zufrieden einschlafen, Dich erholen und auftanken. Ich wünsche Dir eine herrliche Entspannung und eine gute Nacht mit schönen Träumen!

Transkription

Dann recke und strecke dich doch nochmal und nimm ein paar ganz tiefe Atemzüge und dann finde eine bequeme Position für dich und schließe deine Augen,

Spüre deinen Körper,

Beobachte für eine Weile nochmal deinen Atem und spüre,

Wie die Luft in dich hineinströmt und wieder herausströmt,

Ganz gleichmäßig,

Ganz zuverlässig,

Beruhigend,

Entspannend.

Der heutige Tag ist zu Ende und wenn du möchtest,

Dann lass doch mal die Bilder des heutigen Tages nochmal vor deinem inneren Auge vorbeiziehen.

Was hast du erlebt?

Wie war der heutige Tag für dich?

Eine Minute für deine Bilder des Tages und dann lenke deine Aufmerksamkeit auf die Dinge,

Die heute besonders schön waren.

Sammle mindestens drei Dinge zusammen,

Für die du heute dankbar bist.

Es könne gerne auch viel mehr sein.

Und dann stelle dir vor,

Wie die Bilder des Tages und die Bilder der Dankbarkeit,

Wie all deine Gedanken ganz entspannt nach oben ziehen,

Richtung Himmel,

Und wie sie sich mit den Wolken verbinden und langsam davonziehen.

Dann fühle mal in deinen Körper hinein,

Wie er immer schwerer und schwerer in die Kissen sinkt,

Ganz angenehm,

Weich und entspannt.

Dein Kopf darf schwer und gemütlich auf dem Kissen liegen,

Immer schwerer werden.

Deine Gesichtszüge ganz entspannt.

Deine Augenlider fest verschlossen,

Ganz schwer.

Dein Kiefer ganz locker.

Lass los.

Gib allen Ballast an die Unterlage ab.

Alles Schwere,

Alles Verbrauchte.

Sodass du ganz leicht,

Ganz entspannt einfach nur sein kannst.

Denn je entspannter du bist,

Desto wohler fühlst du dich.

Und je wohler du dich fühlst,

Desto mehr kommen die wunderbaren inneren Prozesse und Entwicklungen in Gang.

Entwicklungen zu deinem Wohl,

Zu deinem Besten,

Für Gesundheit,

Zufriedenheit.

Sodass sich die Dinge so ereignen können,

Wie du es dir wünschst.

Und sodass du morgen erholt und frisch,

Voller Kraft und Energie in den neuen Tag starten kannst.

Heute gibt es nichts mehr zu tun.

Denn die Dinge tun sich für dich.

Einfach so,

Ganz nebenbei.

Und ich nehme dich gleich mit auf eine Reise,

Weit,

Weit weg in ein fernes Land.

Wo du ganz sicher und entspannt eine Geschichte belauschen darfst,

Die sich dort zugetragen haben soll.

Und du weißt,

Du darfst jederzeit einfach einschlafen.

Gemütlich und entspannt.

Entspannt und gemütlich.

Wie man erzählt,

Regierte vor langer Zeit im Lande von Herat der Shah Baikara.

Sein Großvisier war der weise Dichter Nawoi.

Es heißt auch,

Dass der Shah und sein Visier seit jungen Jahren durch Freundschaft miteinander verbunden waren.

Kein Tag,

Da Baikara seinen Visier Nawoi nicht zu sich rief und lange mit ihm beriet.

Ohne Nawois weisen Rat wurde keine Staatsangelegenheit entschieden.

Als der Shah einmal auf die Jagd zu reiten geruhte,

Verzichtete Nawoi auf die Ehre,

Ihn begleiten zu dürfen.

Er bestieg stattdessen sein Pferd und begab sich ganz allein in ein entlegenes Stadtviertel.

Diese eigenartige Zurückgezogenheit des mächtigen Visiers hatte ihre Gründe.

Der weise Nawoi hatte eine Abneigung gegen die Jagd.

Außerdem hielt ihn die Schönheit eines unbekannten Mädchens in Bann.

Vor vierzig Tagen war das Herz des Visiers vom Pfeil der Liebe getroffen worden.

An einem Frühlingstag war Nawoi durch ein stilles Gässchen geritten,

Als er ein Geräusch hörte und unwillkürlich emporblickte.

Staunend gewahrte er ein so liebliches Antlitz,

Dass der Mondschein im Vergleich mit ihm wie das trübe Blinken einer abgegriffenen Kupfermünze neben der glänzenden Pracht einer Goldmünze ausgesehen hätte.

Nur einen Augenblick lang konnte der ergriffene Nawoi diese vollendete Schönheit genießen.

Das liebliche Antlitz verschwand schnell und spurlos wie ein Spiegelbild auf dem Wasser,

Wenn ein Windhauch darüber fährt.

Verwirrt und bewegt ritt Nawoi davon,

Um jedoch am nächsten Tage dieselbe Straße um dieselbe Stunde wie unbeabsichtigt aufzusuchen.

Seither hatte er Schlaf und Ruhe verloren.

Tag für Tag ritt er durch jenes Stadtviertel,

In dem die Besitzerin der Märchenaugen wohnte.

Sie wiederzusehen gelang ihm jedoch nicht.

So fing er an,

Nach ihr zu fragen.

Durch seine treuen Diener erfuhr Nawoi,

Dass das schöne Mädchen die Tochter eines einfachen Handwerkers des Webers Abu Salih sei und Nila heiße.

Nach langem Überlegen entschloss sich Nawoi,

Den Vater des Mädchens aufzusuchen und mit ihr zu sprechen.

Am Hause des Webers angelangt,

Klopfte er an das Pferdchen.

Auf die Frage,

Wer da sei,

Antwortete er,

Ich möchte wissen,

Ob der verehrte Abu Salih daheim ist.

Das Pferdchen wurde geöffnet und Abu Salih,

Der Weber,

Trat heraus.

Beim Anblick des mächtigen Visiers begann der arme Weber vor Angst zu zittern,

Denn zu jenen Zeiten versprach das Erscheinen eines allmächtigen Mannes meist nichts Gutes.

Nawoi verneigte sich jedoch bescheiden und bat,

Um die Erlaubnis einzutreten.

Bestürzt und immer noch zitternd,

Führte Abu Salih den Visier in sein Haus und bot ihm den Ehrenplatz an.

Weil nun Nawoi verlegen,

Abu Salih aber verängstigt und erschrocken war,

Kam lange kein Gespräch zustande.

Sie tauschten nur einige Worte der Höflichkeit aus und,

Als Nawoi sah,

Dass die Dinge nicht einmal um einen Ameisenschritt vorankamen,

Erhob er sich,

Verneigte sich ehrerbietig und bat.

O kunstfertigster aller Weber,

Hochverehrter Abu Salih,

Erlaube mir Unwürdigen,

Dass ich dein Sohn werde.

Vor Verwunderung fand Abu Salih keine Worte.

Nie hätte er daran zu denken gewagt,

Dass der Visier Nawoi,

Stütze und Schild des Thrones,

Um seine Tochter,

Die Tochter eines einfachen Webers,

Freien würde,

Wie schön sie auch sein mochte.

Außer sich vor Freude verneigte er sich vor Nawoi.

Seele und Körper unserer Familie liegen in euren Händen,

O Herr.

Für mich ist es die höchste Ehre,

Dass die nichtswürdige Tochter eines einfachen Webers eure Beachtung gefunden hat.

Aber was wird das Mädchen sagen?

Fragte Nawoi.

Pflicht der Tochter ist es,

Dem Vater zu gehorchen,

Rief Abu Salih.

Da verneigte sich Nawoi nochmals und sprach.

Ich kenne die alten Bräuche und Gesetze des Schariats.

Es gibt aber noch die Bräuche des Herzens und die Gesetze des Verstandes.

In der Liebe ist Zwang schlimmer als Tod.

Sollte eure Tochter Nein sagen,

Werde ich mich demütig mit geneigtem Haupt entfernen.

Der Ehrenwerte Abu Salih eilte in die Frauengemächer seines Hauses und verkündete seiner Tochter,

Ein unvorstellbares Glück ist über dein Haupt gekommen,

Meine Tochter.

Du wirst in einem Palast leben.

Der Vizier Nawoi selbst bittet um deine Hand.

Ich habe ihm ein Ja-Wort gegeben.

Er aber ist ein sonderbarer Mensch und verlangt auch noch dein Einverständnis.

Sage schnell zu,

Bevor er es sich anders überlegt hat,

Meine Tochter.

Nila lächelte ihren Vater liebevoll an.

Meine Pflicht ist es,

Meinen Eltern zu gehorchen.

Erfreut kehrte der Alte zu Nawoi zurück und berichtete,

Ich habe ja immer gesagt,

Dass Nila ein kluges Mädchen ist.

Sie ist einverstanden.

Noch am selben Tag sandte Nawoi seine Brautwerber ins Haus des Abu Salih.

Nawoi war ein außergewöhnlicher Mensch.

Er wollte sich von den Gefühlen des Mädchens selbst überzeugen.

Deshalb kam er nun jeden Abend in das Haus seines künftigen Schwiegervaters.

Nila und Nawoi spazierten miteinander durch den Blumengarten,

Wo sie einander ungestört liebe Worte sagen konnten.

Nawoi trug Nila seine neuen,

Von erhabener Liebesleidenschaft erfüllten Verse vor.

Und Nila sang ihm mit ihrer nachtigalen Stimme Lieder vor.

Das Glück des jungen Paares schien grenzenlos.

Der Hochzeitstag rückte näher.

Nawoi hatte dem Brautvater 10.

000 Goldstücke überreicht und die Verlobung hatte stattgefunden.

Als Nawoi eines Tages im Hause seiner Angebeteten weilte,

Erkundigte sich Shah Baikara bei seinem Gefolge,

Warum sehe ich meinen Freund den Visier Nawoi nicht mehr?

Da schlich der zweite Visier in seine Nähe und sagte,

Leit mir gnädigster euer Ohr.

Schon 40 und noch mal 40 Tage lasse ich den Visier Nawoi nicht mehr aus den Augen,

Damit ihr über sein Verhalten und seine Gedanken unterrichtet seid.

Und was haben sie erfahren?

O Herr und Gebieter,

Die Gedanken und Regungen eurer Untertanen müssen reiner und durchsichtiger als Kristall sein.

Nawoi verbringt seine Zeit mit einem Mädchen von unvergleichlicher Schönheit.

Diesen Brillant von reinstem Wasser hält er vor euch verborgen,

Erhabener Gebieter.

Der Name dieses Mädchens ist Nila.

Sie ist die Tochter des Webers Abu Salih.

Als nun Nawoi Stunden später vor dem Shah erschien,

Verkündete Baikara,

Ich habe beschlossen zu heiraten.

Nawoi erkundigte sich,

Ist die Braut schön?

Ist sie aus guter Familie?

Sie ist schön und ihr Vater ein ehrenwerter Mann.

Daraufhin Nawoi,

Dann erlaubt mir euch zu beglückwünschen.

Mit einem hinterhältigen Lächeln wandte sich Baikara an seine Untertanen am Fuße des Throns.

Ihr habt gehört,

Dass mein Großvizier unseren Beschluss zu heiraten billigt.

Ich ernenne meinen Freund und Großvizier Nawoi zu meinem Brautwerber.

Nimm sofort die Geschenke,

Mein Freund,

Und begib dich in das Haus des Mädchens.

Ohne jeden Verdacht verneigte sich Nawoi.

Es ist mir eine Ehre,

Brautwerber des mächtigen Shahs zu sein.

Wohin soll ich mich begeben?

Der Shah sagte,

In das Haus des Webers Abu Salih.

Nawoi erbleichte und erwiderte mit tiefer Verbeugung,

Diesen Auftrag meines Gebieters zu erfüllen bin ich nicht imstande.

Den Shah Baikara übermannte der Zorn.

Dann ist es also wahr,

Dass du dein Tun vor mir verheimlicht hast.

Wenn du nicht in Ungnade fallen willst,

Dann geh und wirb für mich um das schöne Mädchen.

Doch Nawoi war in seiner Liebe fest und unbeirrbar.

Wiederum verneigte er sich und entgegnete,

Es wäre wieder der Natur,

Sollte ein Bräutigam für einen anderen die eigene Braut werben,

Selbst wenn dieser andere der Shah ist.

Nach diesen Worten ging er davon.

Sofort unterschrieb der Shah einen Firman,

Nachdem Nawoi aus dem Lande verbannt wurde,

Und er nannte seinen zweiten Visier zu seinem Brautwerber.

Auf schaumbedecktem Pferd kam Nawoi mit der Unglücksbotschaft zum Hause des Webers Abu Salih geritten.

Unter Tränen berichtete er seiner geliebten Nila im Blumengarten,

Inmitten duftender Rosen,

Vom Untergang ihrer Liebe.

Lieber sterbe ich,

Als dass ich des Shahs gemahlen werde,

Beteuerte Nila.

Mittlerweile erschien im Hause Abu Salihs der zweite Visier mit den Geschenken des Shahs.

Abu Salih setzte den hoch angesehenen Brautwerber auf den Ehrenplatz,

Ging in den Garten und sagte,

Ohne Nawoi anzusehen,

Mein Schwiegersohn hätte ein Visier sein können,

Aber das Schicksal will es,

Dass ich Schwiegervater des Shahs werde.

Da wiederholte Nila die Worte,

Die sie eben ihrem geliebten Nawoi gesagt hatte.

Lieber sterbe ich,

Als dass ich des Shahs gemahlen werde.

Abu Salih jammerte und flehte sie an,

Ihn und die Angehörigen nicht zugrunde zu richten.

Doch Nila blieb unbeugsam.

Da kehrte Abu Salih zu dem zweiten Visier zurück,

Warf sich vor ihm zu Boden und stammelte,

Ihr Verstand hat sich verirrt,

Sie hat Nein gesagt,

Aber ich beschwöre euch,

Meldet dem Shah nichts davon,

Sie wird es noch einsehen.

Das Mädchen ging ins Haus und kehrte bald danach mit zwei schalen Beinen zurück.

Eine reichte sie ihrem Liebsten mit den Worten,

In dieser Schale Wein sehe ich die Erlösung von dem schlimmen Los,

Ein Spielzeug in den Händen des Shahs zu werden.

Noch ehe Nawoi ihr Einhalt gebieten konnte,

Leerte Nila die Schale bis auf den Grund.

War der Wein vergiftet?

Fragte er.

Das Mädchen nickte schweigend.

Wortlos nahm Nawoi seine Schale und trank sie aus.

Die Lippen der beiden Liebenden vereinten sich im Kuss.

Nach dem Abendgebet erschien der zweite Visier von Neuem im Hause des Webers.

Nila sagte zu ihrem Vater,

Ich bin einverstanden.

Der Shah ließ unterdessen eine prunkvolle Hochzeit richten und überhäufte den Weber Abu Salih mit Gold.

Während der Hochzeitsfeier schlich sich Nawoi als Wandermönch verkleidet in den Haaren,

Um von seiner Liebsten Abschied zu nehmen.

Er fand Nila auf dem Krankenlager.

Das Gift begann zu wirken.

Ein schwerer,

Ermattender Fieberanfall quälte sie.

Aber sie war schön wie zuvor.

Und der heiße Glanz ihrer Augen stritt mit dem kalten Flimmern der Sterne.

Ich werde niemals die Gattin des Shahs,

Sagte sie.

In tiefer Trauer erwiderte Nawoi,

Auch ich habe das Gift aus deinen Händen genommen,

Liebste,

Fühle aber keine Anzeichen von Krankheit.

Da gestand Nila,

Seit der Erschaffung der Welt gab es keine Liebende,

Die den Geliebten mit eigener Hand tötete.

In deiner Schale,

Seele meines Lebens,

Ist reiner Wein gewesen.

In diesem Augenblick kam der Shah,

Wut entbrannt,

In das Gemach gestürzt.

Einer der Oinuchen war in den Festsaal gegangen und hatte ihm zugetragen,

Dass Nawoi im Harem sei.

Der Shah zückte dem blanken Säbel.

Still,

Stört ihren Schlaf nicht,

Erwiderte Nawoi und wies auf Nila.

Nimm deinen Säbel und töte mich.

Es wird erzählt,

Dass der Shah seinen Visier Nawoi nicht getötet haben soll.

Ja,

Nicht nur das,

Er hat auch seine Ärzte gerufen und Nila gesund pflegen lassen.

Der Shah hat seinen Visier umarmt und ihm ewige Freundschaft gelobt.

Und der weise Nawoi blieb Großvisier des Staates.

Keine Angelegenheit wurde am Fuße des Thrones ohne seinen Rat entschieden.

Und man erzählt auch,

Dass die Liebe zwischen Nawoi und der schönen Nila ihr Leben lang hielt.

Und wenn sie nicht gestorben sind,

So leben sie auch heute noch.

Glücklich und in Frieden.

Und dir wünsche ich eine gute Nacht und schöne Träume.

4.9 (44)

Neueste Bewertungen

Cori

November 18, 2024

Ich bin eingeschlafen während der Geschichte, freue mich schon darauf, heute Abend mehr zu erfahren. Vielen Dank 🙏

Arnold

September 9, 2024

Herzlichen Dank

Martina

August 25, 2024

Wunderschöne Einschlafmeditation! Ich schlafe nicht gut, aber mit dieser ruhigen und schönen Stimme bin ich in nullkommanix von hellwach im Tiefschlaf. Vielen herzlichen Dank!

© 2026 Alexandra Matthes. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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