
Körperreise - Ein Bodyscan
by Lars Orgon
Viele Erfahrungen werden im Körper gespeichert. Eine unvoreingenommene Betrachtung hilft dabei eine innige Beziehung zwischen Körper und Geist herzustellen. Musik: "Our peaceful Ocean" by Music of Wisdom
Transkription
Heute möchte ich dich auf eine Körperreise mitnehmen.
Diese Art der Meditation ist sehr hilfreich dabei,
Den Geist aus der Dauerschleife von ständigem Nachdenken und Grübeln herauszuholen.
Sie ist ein direktes Portal ins Hier und Jetzt und hilft dir dabei,
Dich zu entspannen und dich zu erden.
Durch deine Verbundenheit zum Körper hast du die Chance,
Dich selbst besser kennen zu lernen.
Das entspannte und unvoreingenommene Beobachten deiner Empfindungen gibt dir die Möglichkeit,
Auf ganz basaler Ebene zu erfahren,
Was momentan für dich wichtig ist.
Dein Körper hält viele Botschaften für dich bereit.
In dieser Meditation gibst du ihm die Möglichkeit,
Sich mitzuteilen.
Dafür wandern wir mit unserer Aufmerksamkeit durch den gesamten Körper und beobachten dabei einfach,
Was hochkommt,
Wie dein Körper sich zeigt und äußert.
Die Empfindungen,
Die du dabei wahrnimmst,
Können sehr vielfältig sein.
Hitze,
Kälte,
Kribbeln,
Jucken,
Druck oder Anspannung.
Versuche einfach offen und neugierig zu beobachten,
Was auch immer an die Oberfläche tritt.
Immer wieder kann es sein,
Dass Gefühle,
Gedanken oder auch Erinnerungen hochkommen.
Vielleicht begegnest du während der Meditation vielen dieser Phänomene.
Vielleicht aber auch nicht.
Auch das ist völlig in Ordnung.
Denn wie bei jeder Achtsamkeitsmeditation versuchen wir nicht,
Unsere Erfahrungen zu lenken oder zu beeinflussen.
Wir kultivieren die Idee,
Aufgeschlossen und achtsam alles zu erlauben,
Was uns begegnet.
Wenn es dir hilft,
Kannst du versuchen,
Jede Empfindung,
Jede Emotion,
Die während der Meditation auftritt,
In Gedanken mit einem freudigen Ja zu empfangen.
Wenn du merkst,
Dass dich ein Gedanke mitgenommen hat,
Freue dich,
Dass es dir aufgefallen ist und komm einfach wieder zurück zu meiner Stimme und zu deinem Körper.
Ob du bei der Körperreise sitzt oder liegst,
Ist dir überlassen.
Schaue,
Was für dich gerade am besten passt.
Das Wichtigste ist,
Dass die Position für dich entspannt und bequem ist.
Versuche,
Dich während der Meditation so wenig wie möglich zu bewegen.
Vielleicht hilft dir die Vorstellung,
Dass du dich bis zum Ende der Reise in eine Buddha-Statue verwandelst.
Wenn dir deine Haltung zu unangenehm wird,
Kannst du sie natürlich ändern.
Aber versuche,
Dies langsam und achtsam zu tun.
Wenn du eine gute Position gefunden hast,
Nimm dir etwas Zeit,
Um deinen gesamten Körper zu spüren.
Kannst du es dir noch ein bisschen bequemer machen?
Spüre nun deinen Atem und schaue in dich hinein.
Wie geht es dir gerade?
In welcher Stimmung machst du dich auf die Reise?
Wir beginnen jetzt,
Mit unserer Aufmerksamkeit durch den gesamten Körper zu wandern.
Versuche,
Was auch immer du beobachtest,
Mit einer Art entspannter,
Aufgeschlossener Neugier wahrzunehmen.
Wende dich zuerst deinem Mund zu.
Bring deine Aufmerksamkeit zum Inneren deines Mundes.
Fühle deinen Gaumen,
Das Zahnfleisch,
Die Zunge,
Die Backen,
Die Lippen,
Innen und Außen.
Jetzt wandere weiter zu deinem Kiefer.
Hier speichert der Körper oft Stress und Anspannung.
Versuche,
Ihn etwas zu entspannen.
Weiter zu deinen Wangen,
Den Ohren,
Zu deiner Nase.
Spürst du den Atem ein- und ausfließen?
Nun zu deinen Augen und weiter zur Stirn.
Kannst du sie glätten und entspannen?
Nun nimm dein ganzes Gesicht auf einmal wahr.
Wandere weiter zur Spitze deines Kopfes,
Zum Hinterkopf und zum Hals.
Erst zum Nacken,
Dann zur Vorderseite.
Wandere mit deiner Aufmerksamkeit weiter in deine Schultern.
So viel Anspannung halten wir hier.
Lass deine Schultern weich werden.
Was auch immer hochkommt,
Lass es einfach da sein.
Nun konzentriere dich auf deine rechte Schulter.
Gehe weiter zum rechten Oberarm,
Dem Ellenbogen,
Dem Unterarm,
Dem Handgelenk,
Der rechten Hand.
Was passiert gerade in deiner rechten Hand?
Wandere mit deiner Aufmerksamkeit durch die einzelnen Finger,
Vom kleinen Finger bis zum Daumen.
Spüre nun einmal deinen gesamten rechten Arm.
Nun wandere mit deiner Aufmerksamkeit zu deiner linken Schulter und behalte deine neugierige Achtsamkeit bei.
Was auch immer sich zeigen will,
Wird offen empfangen.
Was fühlst du im linken Oberarm?
Ellenbogen,
Unterarm,
Handgelenk.
Bringe deine Aufmerksamkeit zu deiner linken Hand.
Nun wandere auch hier von Finger zu Finger.
Spüre jetzt deinen gesamten linken Arm.
Jetzt wandere langsam und achtsam zu deinem Brustkorb,
Zur rechten Seite der Brust und zur linken.
Kannst du dein Herz spüren?
Lasse deine Aufmerksamkeit weiter nach unten wandern und spüre deinen Bauch.
Ist er entspannt?
Was auch immer da ist,
Ist willkommen.
Wenn nichts da ist,
Dann beobachte nichts.
Gehen wir zur Rückseite des Körpers.
Spüre in deine Schulterblätter.
Erst rechts,
Dann links.
Wandere die Wirbelsäule hinab zum unteren Rücken und weiter in deine Hüfte.
Zu deinem Gesäß.
Spürst du den Druck des Sitzes?
Jetzt spüre in dein rechtes Bein.
Was fühlst du in deinem rechten Oberschenkel?
Im Knie,
Im Unterschenkel,
Dem Schienbein und der Wade.
Das Fußgelenk und spüre nun in deinen rechten Fuß.
Was gibt es hier zu entdecken?
Wandere mit der Aufmerksamkeit in jeden einzelnen Zeh.
Spüre nun das gesamte rechte Bein.
Lasse deine Aufmerksamkeit jetzt zum linken Oberschenkel wandern.
Das Knie,
Der Unterschenkel mit Wade und Schienbein,
Das Fußgelenk,
Der linke Fuß.
Sei offen gegenüber allem,
Was sich zeigt.
Spüre die Zehen.
Und nun das gesamte linke Bein.
Jetzt fühle beide Beine zusammen.
Nun wandere mit der Aufmerksamkeit in deine Arme und spüre beide Arme gemeinsam.
Weiter zum Oberkörper.
Spüre deinen gesamten Rumpf,
Brust,
Bauch und Rücken.
Und nun zum Kopf.
Spüre deinen gesamten Kopf.
Schaue,
Ob du nun deinen Körper als Ganzes wahrnehmen kannst.
Weite deine Aufmerksamkeit und spüre deinen gesamten Körper.
Kopf,
Arme,
Rumpf und Beine.
Spüre weiter deinen gesamten Körper und behalte dabei deine offene,
Einladende Haltung gegenüber allem,
Was hochkommen will.
Kannst du deinen Körper als ein einziges Feld aus Energie und Empfindungen wahrnehmen?
Nun lass die Aufmerksamkeit im gesamten Körper los und erlaube dir,
Einfach in Stille zu sein.
Atmen und Sein.
Wir kommen langsam an die Oberfläche zurück.
Wandere mit deiner Aufmerksamkeit zurück zum Atem und vereine dich mit dem mühelosen Fließen.
In den Körper hinein und wieder heraus.
Wie fühlst du dich jetzt?
Wenn du bereit bist,
Nimm ein paar tiefere Atemzüge.
Schicke den Atem in all deine Körperteile,
Sende ihnen Energie und wecke sie auf.
Jetzt kannst du langsam kleine Bewegungen machen.
Wackele mit deinen Fingern und Zehen.
Und wenn du wieder zu größeren Bewegungen bereit bist,
Dann strecke dich einmal richtig lang aus.
Mach dich ganz groß.
Und wenn du soweit bist,
Öffne langsam deine Augen und schenke dir ein kräftiges Lächeln.
Ich danke dir für diese gemeinsame Reise.
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