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Morgenmeditation: Was möchtest du heute fühlen + empfinden?

by Lara Huppertz

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Meditation
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Guten Morgen. Diese Meditation begleitet dich in den Start deines Tages – nicht mit einer langen To-do-Liste, sondern mit einer Frage, die vielleicht wichtiger ist: Was möchtest du heute fühlen und empfinden? Wir beginnen mit deinem Atem. Nicht um ihn sofort zu verändern, sondern um ihn erst einmal wahrzunehmen – als ehrliche Aussage darüber, wie es dir gerade geht. Von dort aus spüren wir in den Körper hinein und richten uns dann bewusst auf den Tag aus. Eine Morgenmeditation für alle, die ihren Tag nicht nur managen, sondern wirklich gestalten möchten. Musik: Chris Collins

Transkription

Guten Morgen,

Hier ist Lara.

Danke,

Dass ich dich bei deinem Start in den neuen Tag begleiten darf.

Mit dieser Meditation möchte ich dich dabei unterstützen,

Einen Tag zu gestalten,

An dem du gut mit dir selbst verbunden bist.

Der dir gut tut,

Weil du bewusste Entscheidungen treffen kannst,

Die für dich stimmig sind und dich näher zu dem bringen,

Was dir wichtig ist.

Und dafür möchte ich dich als erstes einladen,

Eine bequeme Position zu finden.

Wenn du möchtest,

Kannst du liegen bleiben oder dich noch einmal hinlegen oder natürlich auch dich hinsetzen.

Und wie bei vielen Meditationen von mir,

Starten wir mit einer Form von einer Orientierung.

Erst mal mitzubekommen,

Wo wir sind.

Uns erstmal mit uns selbst zu verbinden,

Mit dem Moment,

In dem wir uns befinden.

Und ein wunderbares Mittel dafür ist unsere Atmung.

Die Atmung,

Die unbewusst immer läuft und die wir bewusst steuern können.

Und die uns so zuverlässig mit dem versorgt,

Was so überlebensnotwendig für uns ist.

Unsere Lebensenergie.

Und richte deine Aufmerksamkeit einmal darauf,

Wie sie die ganze Zeit schon fließt und wie sie jetzt in dir fließt.

Nimm das Ein- und Ausströmen der Luft wahr.

Du musst es noch gar nicht verändern.

Du kannst einfach wahrnehmen,

Wie dein Körper atmet.

So wie er es gerade braucht,

So wie sein Zustand gerade ist.

Und wenn du deinen Atem nicht veränderst,

Dann kannst du ihn als eine Information aufnehmen.

Er kann dir sagen,

Wie es dir gerade geht.

In Momenten,

In denen wir es vielleicht gar nicht mitbekommen,

Ist die Aussage unseres Atems sehr zuverlässig.

Er weiß,

Wie es uns geht und zeigt es uns in seinem Rhythmus.

Wie fließt dein Atem gerade?

Bist du entspannt und ruhig aufgewacht?

Fließt dein Atem entsprechend ruhig,

Langsam,

Widerstandslos?

Oder war die Nacht vielleicht nicht so entspannt?

Und ist dein Atem gerade noch schnell,

Unruhig,

Angestrengt?

All das ist in Ordnung.

Es ist einfach eine Aussage über das,

Wie es gerade ist.

Das ist in Ordnung.

Und wenn du das wahrgenommen hast,

Dann kannst du darauf reagieren.

Was tut dir gerade gut?

Welche Atemweise ist gerade hilfreich für dich?

Vielleicht möchtest du deinen Atem verlangsamen,

Ruhiger werden lassen.

Vielleicht möchtest du mal mit etwas mehr Energie einatmen und ganz bewusst etwas Spannung über deinen Mund in der Ausatmung abfließen lassen.

Und vielleicht mal geräuschvoll durch den Mund ausatmen mit einem Seufzer und rausfließen lassen,

Was sich aufgestaut hat.

Du kannst deinen Atem nutzen.

Er ist für dich da und so wie er dich daran erinnert,

Wie es dir geht,

Ist er eine wunderbare Möglichkeit auch Einfluss zu nehmen.

Und so nimm einmal bewusste fünf Atemzüge in einem Rhythmus,

Die dich unterstützen,

In denen du spürst,

Dass dein Körper positiv,

Wohlwollend,

Genüsslich darauf reagiert.

Und atme dabei durch die Nase ein und versuche,

In deinen Bauch zu atmen.

Bleib mit dir verbunden und achte darauf,

Was dir gut tut.

Und dann richte einmal deine Aufmerksamkeit auf deine Körperempfindung.

Was kannst du in deinem Körper wahrnehmen,

Wenn du so atmest?

Was wird dabei vielleicht ausgelöst?

Wie fühlt sich dein Brustraum an?

Dein Herzraum?

Welche Empfindungen kannst du in deinem Bauchraum wahrnehmen?

Wie fühlen sich deine Beine an?

Deine Arme an?

Dein Kopf an?

Und gibt es in deinem Körper Stellen,

Die sich vielleicht ein bisschen unangenehm anfühlen?

Dann kannst du auch einmal versuchen,

In diese Körperstellen zu atmen.

Ganz langsam und entspannt und tief in den Bauch.

Und mit dieser ruhigen und eben auch kraftvollen Atmung etwas Wohlwollendes in diese Körperstellen schicken.

Vielleicht können sie mit dem Ausatmen etwas weicher werden,

Flexibler werden,

Wärmer werden.

Und nimm einmal wahr,

Welche Körperstellen in deinem Körper angenehm sind,

In denen du spürst,

Dass es dir gut geht oder dass sie zumindest neutral sind.

Und nimm wahr,

Wie sich das anfühlt.

Versuche die Qualitäten dieser Empfindung wahrnehmen zu können.

Ist es weich?

Ist es leicht?

Flexibel?

Fließend?

Kribbelig?

Oder was du sonst noch wahrnehmen kannst?

Und damit hast du jetzt wahrgenommen,

Wo du gerade stehst.

So bist du gerade in diesem Moment.

Und das ist das,

Mit dem du in diesen Tag startest.

Mit diesen Empfindungen,

Mit dieser Energie.

Und von hier aus können wir uns ausrichten auf einen neuen Tag.

Bewusst gestalten mit dem,

Was ist.

Neues schaffen und kreieren.

Und damit frage ich dich jetzt eine Frage und lade dich ein,

Auf deine Intuition zu hören,

Sie nicht zu kompliziert zu zerdenken.

Höre einmal,

Was sich in dir zeigt,

Wenn du die Frage hörst.

Was möchtest du heute fühlen und empfinden?

Was möchtest du heute fühlen und empfinden?

So häufig richten wir unsere Tage auf unseren Terminkalender aus.

Auf die To-Dos,

Das was wir erreichen möchten,

Was wir schaffen möchten.

Und ist es aber nicht eine Form von Glück,

Uns gut zu fühlen,

Uns verbunden zu fühlen,

Zu lachen.

In die Tiefe zu gehen,

Vielleicht in Verbindung.

Neugierig zu sein,

Lust zu haben.

Und das mit unserem Körper wahrzunehmen,

Nicht nur als eine bloße Idee,

Verstandesgemäß,

Sondern zu empfinden.

Vielleicht ganz selbst vergessen,

In den Himmel zu schauen.

Oder viele andere Kleinigkeiten,

Die uns glücklich machen können.

Was möchtest du heute fühlen und empfinden?

Ich lade dich ein,

Einen Tag zu gestalten,

Der vielleicht nicht nach der modernen Logik ausgerichtet ist,

Sondern nach dem,

Was dir ganz individuell guttut.

Und nehme diese Idee,

Dieses Gefühl jetzt mit in deinen neuen Tag.

Richte dich darauf aus.

Und freue dich darauf,

Es dann heute auch tatsächlich zu empfinden und zu fühlen.

Lächle dir selbst zu,

Dass du dir diese Zeit gerade geschaffen hast,

Gestaltet hast,

Um dich auf deinen neuen Tag auszurichten.

Und damit kannst du jetzt ein paar wohltuende,

Kraftvolle Atemzüge nehmen.

Langsam etwas Bewegung in deinen Körper bringen.

Schonmal deine Augen anfangen aufzublinzeln,

Bis sie sich ganz öffnen.

Und damit wünsche ich dir einen wunderschönen neuen Tag.

Bis ganz bald.

Tschüss.

Untertitel im Auftrag des ZDF für funk,

2017

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