
Release & Refresh | Deine meditative Yogapause
Entspanne in dieser geführten Meditation mit Uttanasana, der stehenden Vorbeuge. Lass alles los, was dich in diesem Moment beschwert und überfordert. Gib' alle Anspannung ab, spüre nach Innen und sammel bewusst neue Kraft und Zentrierung für deinen Alltag. Du kommst entspannt, klar und verbunden aus dieser Meditation zurück.
Transkription
Hallo,
Mein Name ist Christine.
Ich freue mich riesig,
Dass du dir Zeit nimmst für diese aktive Meditation,
Für diese aktive Art der Pause und wir starten direkt los.
Du darfst dir einmal ein kleines ruhiges Örtchen suchen und dann schauen,
Dass du ungefähr hüftbreit mit deinen Füßen stehst,
Dass dein Fußgewölbe gut aufgebaut ist,
Dass deine Fußaußenkante,
Deine Fersen und alle Fußzehen so gut in den Boden drücken,
Dass dein Fußgewölbe leicht angehoben ist.
Rotier mit den Oberschenkeln nochmal ein bisschen nach außen,
Zieh den Beckenboden nach oben,
Nimm deine Schultern mit der Einatmung hoch zu den Ohren und mit der Ausatmung tief nach unten.
Rotier deine Arme nach außen,
Sodass deine Achseln Luft bekommen und deine Handflächen nach vorne zeigen.
Stell dir vor,
Dass dein Scheitel ganz lang nach oben Richtung Decke wächst und dein Kinn leicht zu deinem Brustbein ran zieht.
Fühle hier für einen Moment die Aufrichtung dieser Haltung,
Die Länge deiner Wirbelsäule,
Deinen aktiven,
Geerdeten und geraden Stand und dann atme ein und durch den Mund aus.
Nochmal einatmen und ausatmen und mit der nächsten Einatmung stell dir vor,
Wie du von außen einmal all deine Sinne,
Deine ganze Aufmerksamkeit von allen äußeren Reizen,
Geräuschen,
Nach innen ziehst.
Sammel dich einmal in dir mit der Einatmung und mit der Ausatmung entspanne ein bisschen mehr in diesem Stand.
Wenn du es noch nicht getan hast,
Kannst du hier gern die Augen schließen,
Einmal in dich hineinspüren,
Kraft tanken in diese Aufrichtung und mit deiner nächsten Einatmung bring deine Arme über die Seite lang nach oben,
Streck dich einmal,
Nimm richtig deine Schultern auch gerne mit zu den Ohren,
Sodass du ganz lang wirst,
Spannung bis in die Fingerspitzen aufbaust.
Streck dich richtig Richtung Himmel,
Mach dich lang,
Lang,
Lang und komm auch gerne auf deine Fußspitzen nach oben,
Richtig lang nach oben strecken.
Finde ganz viel Länge und mit deiner Ausatmung setz die Füße wieder am Boden ab und beug dich in die Vorbeuge nach vorne,
Lass dich tief fallen und du darfst hier gerne einmal deine Schultern komplett entspannen,
Mit den Armen ein bisschen pendeln,
Deine Hände ausschütteln,
Den Kopf von rechts nach links drehen,
Ja,
Ja und nein,
Mit dem Kopf sagen,
Den Mund öffnen und schließen,
Die Kiefer lockern und spüre in dich hinein welches Bedürfnis du hier hast,
Ob du die Vorbeuge mit gestreckten Beinen machen möchtest,
In denen du trotzdem noch eine kleine Mikrobeuge hältst oder ob du die Beine ein bisschen mehr beugen möchtest und mehr den Bauch Richtung Oberschenkel ablegen magst.
Spüre,
Was du heute brauchst,
Welche Variation,
Was deine Körperrückseite sagt und denk daran,
Dass es vollkommen egal ist,
Wie tief du nach unten kommst.
Konzentrier dich mit all deinen Sinnen,
Einfach nur auf das Loslassen in deinen Schultern,
In deinem Schulter-Nacken-Bereich.
Stell dir vor,
Wie du über deine Fingerspitzen und deine Ausatmung alle Schwere,
Alle Anspannung in den Boden abgibst,
Gerne auch nochmal schütteln,
Schüttel dich richtig frei.
Es ist deine Pause,
Deine Möglichkeit,
Um einmal alles abzugeben,
Was nicht zu dir gehört in diesem Moment,
Sei es dann körperliche Anspannung oder Gedanken,
Die dich beschäftigen und dich vielleicht gar nicht betreffen und du für den Moment auch gar nichts tun kannst.
Immer wieder atme durch den geöffneten Mund aus,
Schau was es noch braucht,
Um hier loszulassen.
In der Vorbeuge darfst du einmal alles abgeben,
Dich vollkommen hingeben,
Aufhören zu kämpfen,
Einfach loslassen,
Auftanken und wenn du richtig auch seufzen möchtest,
Geräusche machen möchtest,
Stöhnen möchtest,
Dann nimm das als Einladung.
Du bist alleine,
Du bist in einem geschützten Raum,
Du hast hier deinen Ort,
Lass alles los,
Gib es ab,
Raus aus dem Körper.
Alles was aus dem Körper draußen ist,
Kann sich nicht bei dir festhalten,
Nicht manifestieren,
Denk daran.
Schüttel dich frei,
Atme dich frei,
Lass alles los.
Mach genau die Bewegung hier,
Die du intuitiv jetzt brauchst.
Augen geschlossen,
Bleib ganz nach innen gerichtet,
Komm ins Fühlen,
Ins Loslassen,
Ins Hingeben.
Du machst alles richtig,
Genau so und wenn du dich richtig frei geschüttelt hast,
Wenn du das Gefühl hast,
Du hast alles abgegeben,
Was du jetzt abgeben möchtest,
Was nicht zu dir gehört,
Dann pendel dich für einen Moment hier statisch ein,
Lass dich einfach mal hängen und es ist auch erlaubt,
Sich einmal hängen zu lassen.
Wir müssen so oft im Leben Haltung bewahren,
Für uns einstehen und da braucht es auch den Gegenpol,
Um aufzutanken.
Loslassen,
Hingeben,
Hängen lassen,
Abgeben.
Lass dich von der Atmung begleiten,
Atme immer weiter,
Intuitiv.
Wenn du das Bedürfnis hast,
Jetzt nicht mehr durch den Mund auszuatmen,
Dann atmest du durch die Nase ein und aus.
Es ist deine Übung,
Deine Pause,
Mach es zu deinem und hier in dieser Statik,
In dem Moment der Ruhe und der Stille,
Stell dir vor,
Wie du über deine Füße und über deine Fingerspitzen vom Boden,
Vom Mutter Erde einmal einatmest und dich mit dieser Einatmung ganz langsam mit gebeugten Beinen aufrichtest,
Aufrollst.
Aber lass dir Zeit,
Hol dir die Erdungsenergie,
Die Kraft,
Die Standfestigkeit aus dem Boden mit nach oben.
Hol dir aus dieser Erdung genau das,
Was du jetzt brauchst,
Um in deinem Tag weiterzugehen,
Weiterzumachen.
Was du brauchst,
Um für dich gut zu sorgen.
Du bringst diese Energie ganz mit nach oben,
Nimmst die Arme,
Wenn du soweit bist,
Mit über die Seite nach oben.
Lass dir Zeit und erst,
Wenn du in deiner vollkommenen Streckung wieder angekommen bist,
Dich ganz nach oben mit dieser Erdenergie verbunden hast und deine Fingerspitzen Richtung Decke oder Himmel zeigen.
Forme mit deinen Handflächen einen kleinen Kelch,
Wie einen kleinen Lotus und bring dann deine Hände ganz langsam mit der Ausatmung in Namaste vor dein Herz zusammen.
Verbunden mit Mutter Erde und dem Universum berühren deine Daumen,
Dein Herz,
Dein Brustbein,
Dein Zentrum und vielleicht spürst du,
Wie du langsam hier ankommst und weich und entspannt bist und spürst auch welches neue Gefühl,
Welche neue Kraft,
Welche neue Eigenschaft,
Welchen positiven Gedanken du dir aus dieser Übung gezogen hast.
Und wenn du gleich deine Augen öffnest,
Fühlst du dich wach,
Leicht,
Frei,
Erfüllt und glücklich.
Und bist dir für dieses Gefühl,
Für diese kurze Zwischenentspannung einfach nur sehr dankbar,
Es gemacht zu haben und gehst ganz leicht,
Ganz entspannt,
Ganz positiv und vor allen Dingen mit dir verbunden weiter durch deinen Tag.
Ich wünsche dir,
Wenn du jetzt die Augen aufmachst,
Was du gerne darfst,
Dass du einen wundervollen Tag weiterhin hast und mit dir verbunden bleibst,
Im Spüren bleibst und immer wieder dich daran erinnerst,
Dass du immer wieder zu dir zurückkommen kannst.
Immer wieder,
Immer,
Immer wieder.
Alles,
Alles Liebe von Herzen und hoffentlich bis ganz bald.
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