
Morgendliche Couch Meditation Vol.1
Easy, ruhig, tief. Es braucht nicht viel, um zuerst ganz bei Dir zu sein, bevor du dich dem Tag zuwendest. In dieser Meditation tauchst du sanft in alles ein, was dich umgibt, entspannst und lässt dich umhüllen von Frieden und Ruhe.
Transkription
Guten Morgen.
Sei ganz herzlich willkommen zu dieser Couch-Meditation.
Für die ich dich bitte,
Es dir jetzt ganz gemütlich auf deiner Couch zu machen.
Rück mit dem Becken ein bisschen nach hinten und dann nimm gerne ein Kissen in den Rücken.
Die Beine können aufgestellt sein,
Ausgestreckt,
Im Schneidersitz,
Ganz so wie du am liebsten aufrecht auf deinem Sofa sitzt.
Der Rücken muss nicht ganz gerade sein,
Aber wenn du eine Position findest,
In der der Kopf so in etwa über dem Becken ist,
Dann ist das wunderbar.
Und wenn du einen Kaffee oder einen Tee in der Nähe hast,
Dann nimm den gerne auf den Schoß.
Nimm noch einen Schluck und genieß den Duft.
Auch kannst du dich natürlich gerne ein bisschen zudecken.
Mach es dir so gemütlich,
Wie es geht.
Und dann bitte ich dich jetzt ganz sanft die glatten Augenlider über die Augäpfel zu ziehen,
Mit der Intention,
Bevor du dich der Welt zuwendest,
Noch einmal liebevoll nach innen zu blicken.
Und dann nimm dich so jetzt auch erst einmal ganz von innen wahr,
So wie deine Haltung sich jetzt von innen anfühlt.
Und dann nimm den Kontakt deines Körpers zu der Sanftheit um dich herum war.
Spür das weiche Sofa,
Das weiche Kissen und sink mit dem Ausatmen noch ein wenig mehr hinein in diese Zartheit,
Die dich berührt.
Da ist die weiche Decke,
Vielleicht noch dein Schlafanzug,
Der ganz zart deine Haut berührt.
Und dann ist da noch die sanfte Berührung der Luft auf der Haut in deinem Gesicht.
Und indem du ausatmend dich hinein sinken lässt,
In diese Zartheit,
Die dich berührt,
Wirst du von ihr umhüllt.
Ausatmend,
Lass tief von innen her los.
Und spüre,
Dass dieses Loslassen bewirkt,
Dass du nur noch mehr gehalten und umfangen bist.
Die Muskulatur rund um deine Augen herum ist weit und weich.
Die Kiefergelenke sind entspannt.
Die Zahnreihen berühren sich nicht.
Vielleicht ist der Mund sogar ein bisschen offen.
Durch diese Entspannung entsteht Raum in den Ohren und im ganzen Kopf.
Und dann bitte ich dich jetzt,
Deine Aufmerksamkeit mit dem Einatmen in den Beckenraum sinken zu lassen.
Der Einatmen dehnt den Beckenraum bis zu seinen Körpergrenzen hinaus aus.
Und im Ausatmen sinkst du noch mehr in dich hinein.
Und mit dem nächsten Ausatmen fließt deine Aufmerksamkeit vom Becken nach oben in die Mitte deines Brustkorbs.
Suche den Ort unter deinem Brustbein,
Der wie ein Magnet ist,
Zu dem es dich im Ausatmen regelrecht hinsaugt und von dem ausgehend,
Das sich im Einatmen wieder ausdehnt.
Dieser Ort,
Der dich magnetisch anzieht unter deinem Brustbein,
Zieht dich gleichzeitig hinein in eine ganz sanfte Empfindung.
Lausche auf diese Empfindung und auf die Wellen des Wohlseins,
Die sich von hier aus über deinen ganzen Körper ausbreiten.
Es ist,
Als würdest du mit jedem Ausatmen tiefer in dieses Wohlgefühl hinein sinken und gleichzeitig wirst du immer mehr davon umhüllt.
Und mit dem nächsten Ausatmen steigt deine Aufmerksamkeit in die Mitte deines Kopfes.
Auch hier gibt es einen Punkt,
Der dich magisch anzieht und dich auffordert,
Dich in ihn hinein zu entspannen und so ganz tief in dich selbst hinein zu sinken.
Einatmend dehnt es sich von hier ganz sanft etwas aus und im Ausatmen lass dich zurück sinken an diesen Ort,
Der dich einlädt,
Loszulassen.
Und in dem Moment,
Wo du loslässt,
Kannst du wahrnehmen,
Wie du umhüllt und getragen bist.
Und dann lass jetzt für eine kleine Weile deinen Atem entlang deines Mittelkanals rauf und runter strömen.
Einatmend folge dem Atem in deinen Beckenraum und ausatmend lass ihn entspannend nach oben ausströmen.
Wenn du gerne visualisierst,
Stell dir vor,
Dass dein Atem entlang eines Lichtkanals nach unten ins Becken strömt und entlang dieser Lichtsäule wieder nach oben ausströmt.
Du bist jetzt ganz dicht bei dir selbst.
Dieses Selbst ist verbunden mit einem viel größeren Vertraue darauf,
Dass es etwas gibt in dir,
Was dich diesen Tag hindurch wohlwollend und weise lenkt.
Lass dich da noch einmal hinein sinken und lass dich umhüllen.
Da bitte ich dich jetzt,
Den Atem ganz sanft zu vertiefen.
Wenn du jetzt gleich die Augen langsam wieder öffnest,
Bleibe mit der Aufmerksamkeit auch in dir,
Wenn deine Augen die Welt im Außen wieder wahrnehmen.
Und dann wünsche ich dir einen Tag,
In dem du verbunden bist mit der Weisheit und Zartheit deines Herzens und der Klarheit deines Geistes.
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