
Deep Rest – Im Tiefen Ruhen Gedanken Endlich Sein Lassen
Erlaube dir, mitten im Wirbelsturm deiner Gedanken, dich hinzulegen und deinem Nervensystem Ruhe zu gönnen. Mehr gibt es nicht zu tun! Es geht nicht darum, Gedanken zu stoppen, sondern sie einfach sein zu lassen. Das Liegen hilft dabei, denn hier kommen sie oft leichter zur Ruhe als im Sitzen. Schmiege dich in die Ruhe, von der Erde getragen und vom Himmel geborgen. Genieße den natürlichen Prozess, inmitten der Herausforderungen des Lebens immer wieder in die Stille in dir selbst zurückzufinden.
Transkription
Ich begrüße dich zu dieser Deep Rest Meditation,
Zum tiefen Ruhen.
Die Ausrichtung dieser Meditation ist Gedanken sein lassen und unter dem Himmelszelt ruhen.
Erlaube dir diese Meditation ganz leicht sein zu lassen.
Begib dich dafür in eine Haltung,
Die wir alle von klein auf kennen,
Das Liegen.
Einschlummern ist hier ganz okay im Liegen.
Daran können wir oftmals merken,
Wie erschöpft wir sind.
Nimm dir gleich zu Beginn einen Moment Zeit,
Dich bequem in dieser liegenden Haltung auf dem Rücken einzurichten.
Die Beine können ausgestreckt sein.
Du kannst die Beine auch aufstellen,
Sodass die Knie in der Mitte zusammenfallen.
Spür mal genau hin,
Welche Haltung ist jetzt Wohltun für dich.
Ist deine Unterlage weich genug?
Brauchst du noch ein Kissen,
Eine Decke?
Schau,
Dass du gleich zu Beginn gut für dich sorgst.
Spür auch mal,
Wo du deine Hände ablegen möchtest.
Die können rechts und links neben dem Körper liegen,
Mit den Handflächen nach oben oder nach unten.
Die können auch übereinander auf dem Bauch liegen,
Auf dem Herzen.
Nimm dir auch dafür Zeit,
Rauszufinden,
Wo fühlt sich das Wohltund und Beruhigend an.
Und dann lass dich von dem Ton der Klangschale mit in die Stille begleiten.
Nimm den Ton als Zeichen,
Dass du jetzt in die Ruhe eintauchst,
Dass es nichts mehr zu tun gibt,
Als dich von meiner Stimme führen und halten zu lassen.
Nimm dir noch einmal Zeit,
Um in deinem Raum auf deiner Unterlage anzukommen.
Das ist deine Zeit,
Um vollständig zu ruhen.
Es gibt nichts,
Was du jetzt tun müsstest.
Der Geist mag noch sehr beschäftigt sein,
Das macht nichts.
Lass ihn.
Dann beginne mit dem Körper.
Unterstütze ihn zur Ruhe zu kommen und lass dir dabei vom Atem helfen.
Nimm wahr,
Wie der Atem mühelos ein- und ausströmt und spüre ganz bewusst das Einatmen,
Das Ausatmen.
Nimm die Ruhe des Atems wahr.
Kümmer dich nicht um Gedanken.
Kümmer dich nicht um Lärm.
Lass dir vom Atem helfen,
Tiefer bei dir anzukommen.
Einatmen,
Dich spüren.
Ausatmen,
Loslassen,
Tief in den Körper hineinsinken.
Lass den Atem so tief werden,
Dass wie von allein ein inniger Genussseufzer entsteht,
Der den Körper immer tiefer in die Entspannung einsinken lässt und ihn unterstützt vom sympathischen Nervensystem zum parasympathischen Nervensystem direkt in den Ruhemodus umzuschalten.
Mach das zwei-,
Dreimal,
Beobachte,
Was geschieht.
Und schau,
Kannst du wahrnehmen,
Wie sich das anfühlt,
Dieser innige Genussseufzer?
Nimm wahr,
Ob irgendwo in deinem Körper noch Spannung gehalten wird.
Gib einen Impuls des Loslassens auch dorthin.
Ein Impuls für den Körper,
Sich auszuruhen,
Sich lösen zu lassen.
Und dein Körper weiß,
Wie man ruht.
Kannst du wahrnehmen,
Wie es sich anfühlt,
Wenn dein Körper die Spannung loslassen darf?
Dass du jetzt liegen darfst und dass es überhaupt nichts zu tun gibt?
Kannst du vielleicht sogar wahrnehmen,
Ob das Seufzen dein Körper unterstützt hat,
Weicher zu werden und dich in einen sanften inneren Zustand geführt hat,
Den du genießen kannst?
Wie fühlt es sich an,
Dieses Einsinken deines Körpers in die Weichheit?
Das Einsinken des Beckens,
Der Beine,
Auch deine Hände dürfen weich werden,
Dort,
Wo du sie abgelegt hast.
Gib ihnen die Erlaubnis,
Dass sie jetzt ruhen dürfen,
Nichts mehr tun müssen.
Einfach nur wohltuende Gelöstheit erfahren.
Auch deine Gesichtsmuskeln dürfen jetzt so weich werden,
Dass deine Mundwinkel sich fast wie von alleine nach oben bewegen und ein zartes Lächeln entsteht,
Nur für dich.
Was macht dieses Lächeln mit deiner Gestimmtheit?
Lass es tief und ganz zart in dich hinein sinken,
Sodass auch dadurch dein Körper weicher und sanfter wird.
Dein Becken lässt los mehr und mehr und sinkt.
Die Beine lassen los.
Lächeln und sinken,
Loslassen.
Lass dich auf deiner Unterlage liegen wie ein ruhiger See in der Sonne.
Von Bäumen umsäumt,
Unberührt,
Still.
Unten tief eingeschmiegt in die wärmende Erde,
Nach oben offen zum leuchtenden Himmel.
Spüre das tiefblaue Himmelszelt beschützend über dir.
Spüre,
Wie dich dies mehr und mehr ankommen lässt in deinem Körper in diesem Augenblick auf der Erde.
Und während dein Körper in dieser gelösten Haltung unter der Himmelsweite weicher und weicher wird,
Kannst du dir auch im inneren Raum schaffen,
In dem alles,
Was gerade da ist,
An Gefühlen durch dich hindurch fließt,
Da sein darf,
Ohne zu bewerten oder ohne es weghaben zu wollen.
Vielleicht bist du gerade unruhig,
Müde oder traurig.
Lass es da sein,
Lass es dich fühlen.
Du bist vollkommen in Ordnung,
So wie du bist.
Alles ist so,
Wie es sein sollte.
Falls du müde bist,
Kannst du mit deiner vorhandenen Achtsamkeit immer noch wahrnehmen,
Wie es sich anfühlt,
Müder zu werden und dabei immer weicher zu werden.
Und aus diesem entspannten,
Inneren,
Weiten Raum,
Aus dieser freundlichen Annahme heraus,
Bringen wir jetzt unsere Aufmerksamkeit auf die Gedanken,
Die geistigen Bewegungen,
Die gerade in uns ablaufen.
Gibt es da Gedanken?
Kreisende Gedanken oder Gedanken,
Die die gehörten Worte kommentieren oder einordnen?
Nimm einfach wahr,
Was da in Gedankenbewegung passiert.
Währenddessen sinkt dein Körper tiefer und tiefer in deine Unterlage.
Immer noch lächelnd nimmst du die Weite und Grenzenlosigkeit des Himmelszeltes über dir wahr und beobachtest in dieser liegenden Haltung deine ziehenden Gedanken wie Wolken am blauen Himmel über dir.
Einfach nur schauen,
Beobachten,
Ohne einzugreifen,
Raum und Offenheit wahrnehmend.
Auch wenn jetzt viele Gedanken da sind,
In diesem weiten Raum können sie einfach da sein,
Nur die Bewegung wahrnehmen,
Nichts weiter.
Es genügend Platz vorhanden.
Die Gedanken dürfen vorüberziehen.
Wolkenkissen,
Schäfchenwolken,
Regenwolken,
Himmel.
Und du liegst und vertraust dem Prozess des tiefen Ruhens im Liegen.
In dem alles in dieses entspannte Dasein hineinsinkt,
Ganz natürlich.
Du schaust in den weiten Himmel und siehst sie ziehen.
Kleine Wölkchen oder sogar ein dichter,
Wolkenbedeckter Himmel ohne dich einzumischen.
Vielleicht ist immer noch Gedankentätigkeit da?
Wen interessiert es,
Wie die Wolken zielen?
Denn der Himmel dahinter ist immer unermesslich weit und blau.
Vielleicht ist dein Geist immer noch aktiv,
Denn lausche diesem Zitat von Tilopa,
Einem tibetischen Meditationsmeister.
Lass zielen,
Was vergangen ist.
Lass zielen,
Was kommen mag.
Lass zielen,
Was gerade jetzt geschieht.
Bemühe dich nicht,
Irgendetwas zu verstehen.
Bemühe dich nicht,
Die Dinge zu forcieren.
Entspanne dich jetzt und ruhe dich aus.
Dann wechsle von der Wahrnehmung der Wolken zur Wahrnehmung des Raumes,
Durch den sie schweben und indem sie sich auflösen.
Verweile in der unendlichen Weite dieses Raumes.
Tiefes Ruhen,
Sanftes Loslassen.
Immer mehr hineinsinken in deine Existenz,
In dein Dasein.
In dieses natürliche Sein,
Das aufblitzt,
Wenn unser Geist loslässt.
Schau auf den weiten Himmel,
Den du siehst,
Wenn du hinter die Wolkendecke schaust.
Ein Teil deiner Aufmerksamkeit fühlt immer noch den Körper,
Das Becken,
Die Beine,
Das sanfte Liegen.
Lass weiter los.
Lass alle Gefühle,
Gedanken,
Empfindungen,
Bilder los.
Lass alles in diesem weiten Raum sein,
Wie sie sind.
Schiebe sie nicht weg.
Jage ihnen nicht nach.
Es besteht keine Notwendigkeit zu reagieren.
Lass sie einfach aufsteigen,
Sich auflösen.
In der Stille zwischen den Gedanken siehst du den Himmel.
So liegst du ganz entspannt,
Freundlich,
Liebevoll mit dir selbst.
Vielleicht sind noch Gedanken da.
Doch dahinter kannst du immer noch den weiten Raum wahrnehmen,
Durch den sie ziehen.
Verweile in diesem offenen Raum der Weite,
Hinter den Wolken,
Hinter den Gedanken.
Vielleicht auch vollkommen wolkenlos.
Dieser Raum,
Der immer da ist.
Dieser Raum des Gewahrseins.
Lass deine Wahrnehmung sich ausdehnen.
Vielleicht erspürst du ein nicht kommentiertes,
Direktes Dasein.
Ein direktes Erleben,
Gewahrsein.
Ein Teil von dir nimmt immer noch achtsam und anstrengungslos wahr.
Du lässt einfach alles zu,
Ohne zu kommentieren.
In diesem tiefen Ruhen,
Im anstrengungslosen Gewahrsein,
Besteht keine Notwendigkeit,
Über irgendwas nachzudenken,
Zu analysieren.
Es gibt nichts zu halten.
Erlaube dir sogar ganz und gar loszulassen.
Und einzuschlafen.
Denn es gibt nichts zu tun.
Zulassen und in der Stille da sein.
Und so ganz allmählich,
Mach dich innerlich bereit,
Aufzutauchen.
Und diese Erfahrung und die Qualität des einfachen Daseins,
Im tiefen Ruhen,
In deinen Tag mitzunehmen.
Dich zu erinnern.
Dass diese tiefe Ruhe immer in dir vorhanden ist.
Auch im größten Wirbelsturm des Alltags.
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