
Der Liebe einen Ausdruck geben
Wir lassen uns auf die Weite und Stille des Bewusstseins ein, spüren Akzeptanz und die Liebe. Liebe bewertet nicht. Sie heißt alles, was erscheint, willkommen. Sie ist weit, offen, vergebend. Wir lächeln vom Herzen das Licht der liebenden Güte aus, mit dem Wunsch die Welt zu bereichern.
Transkription
Ich heiße Gerald Blomeyer und habe diese Podcast-Meditation für dich geschrieben und aufgenommen.
Viel Freude beim Anhören.
Setzt oder legt euch bequem hin.
Bringt euren Körper in einen natürlichen Zustand.
Seid entspannt,
Still und wachsam.
Spürt,
Wo euer Körper unterstützt wird.
Lasst euch vollständig auf den Körper ein.
Lasst das Gesicht weich werden.
Entlasse alle Verspannungen.
Hinter den Augen,
Im Mund,
Kiefer,
Im Hals und Nacken,
In den Schultern,
Den Händen,
Beinen und Füßen.
Atme dreimal langsam tief ein und aus.
Achte auf den Atem.
Merke,
Wie er in seinen natürlichen Rhythmus kommt und geht.
Beobachte ihn genau,
Ohne ihn zu beeinflussen.
Macht euch bewusst,
Welche Empfindungen ihr am Körper spürt.
Und lasst den Geist leicht und entspannt sein.
Er ist aber immer hellwach,
Wachsam und lebendig.
Achtet auf die Sinne.
Seht das Licht,
Die Farben und Formen.
Hört die Töne.
Riecht und tastet.
Achtet auf die Vergänglichkeit eurer Gedanken und Gefühle.
Alles erscheint im Augenblick.
Ohne Mühe.
Erkennt,
Dass wir immer bewusst sind.
Vor jedem Ereignis,
Währenddessen und danach.
In jeder Situation empfinden,
Fühlen und denken wir.
Ohne Pause.
Heißt alles,
Was ihr erkennt,
Ohne es zu bewerten.
Willkommen.
Alles ist berechtigt.
Auch Vorlieben und Gewohnheiten.
Hört alle Töne.
Innen und außen.
Erkennt sie,
Bevor der Geist sie benennt.
Merkt,
Dass ihr von Tönen umgeben seid.
Und weitet eure Aufmerksamkeit aus.
Seid sehr offen.
Hört überall gleichzeitig.
Hört auch auf die Töne,
Die von einer bestimmten Quelle kommen.
Wie wirkt das auf euren Körper und Geist?
Hört noch tiefer in den Raum hinein.
Hört in alle Richtungen.
Lasst euch ein auf die weite,
Unbegrenzte Offenheit.
Erlebt euch selbst,
Als das Erkennen,
Das die Grundlage von jedem Erleben ist.
Ihr seid das ständige Erkennen.
Das weite Bewusstsein,
In dem alles kommt und geht.
Begrüßt alles,
Was ihr erkennt.
Es gibt nichts zu tun.
Lasst euch ein auf dieses Feld des bloßen Seins.
Fühlt eure Präsenz als weites Feld.
In der Weite des bloßen Seins gibt es weder einen Ort noch Zeit.
Wie fühlt sich das an?
Heißt alle Töne willkommen?
Und die Empfindungen im Körper?
Lasst euch immer wieder auf die Offenheit des Bewusstseins ein.
Merkt,
Dass eure Aufmerksamkeit sich in der Weite des Bewusstseins bewegt,
Ohne sich damit zu verbinden.
Empfindet euch als die Weite des Bewusstseins,
In dem eure Aufmerksamkeit frei wandern kann.
Entspannt euch.
Ihr seid die Weite des Bewusstseins.
Lasst euch darauf ein.
Wenn Gedanken und Gefühle erscheinen,
Sind sie leichte,
Transparente Bewegungen der Stille.
Lasst eure Aufmerksamkeit ins Herz sinken.
Lächelt mit dem Herzen.
Ihr seid aufmerksam und präsent.
Fühlt die Stille,
Das Glück und das Lächeln.
Nun werdet wieder schwer.
Spürt eure Haut.
Achtet auf die Grenzen eures Körpers.
Ihr habt einen Namen und Pläne.
Ihr seid auf der Erde,
Im Hier und Jetzt.
Werdet jetzt wieder leicht und weit.
Eure Haut ist durchlässig.
Lasst den Raum in euch eins mit dem Raum um euch herum werden.
Dehnt euch gleichmäßig in alle Richtungen aus.
Vor dir,
Neben dir,
Hinter dir,
Da drüber und darunter.
Spürt euch jetzt wieder als bloßes Sein,
Als den weiten Raum des Bewusstseins.
Werdet wieder schwer.
Spürt euer Gewicht und das Gefühl,
Im Hier und Jetzt präsent zu sein.
Und ein letztes Mal werdet jetzt wieder leicht und weit.
Fühlt euch wieder als das bewusste,
Entspannte Feld eurer Essenz,
In dem alles erscheint und alles vergeht.
Was passiert,
Wenn ihr euch erlaubt,
Gleichzeitig die Bestimmtheit des Augenblicks und das zeitlose weite Feld zu spüren?
In diesem vereinten Feld des Präsentseins gibt es weder ein Innen noch ein Außen.
Wie wirkt das auf euren Körper?
Fühlt ihr euch wohl und mit allem verbunden?
Würde dir dieses Gefühl als Liebe bezeichnen?
Wenn es sich richtig anfühlt,
Denkt an einen Menschen,
Den ihr liebt,
Oder an ein Tier,
Das ihr sehr gern habt.
Merkt,
Dass die Liebe bei der Erinnerung mitschwingt.
Lasst nun diese Vorstellung in den Hintergrund treten.
Und lasst euch vollständig auf das Gefühl der Liebe ein.
Fühlt sie zunächst im Hier und Jetzt und danach im ruhigen,
Weiten Feld.
Die Liebe ist überall.
Merkt,
Wie das Bewusstsein und die Liebe den ganzen Körper durchdringen.
Jede Zelle,
Jedes Atom vibriert Liebe.
Gedanken können erscheinen.
Wenn wir ihnen folgen,
Beginnen wir zu denken.
Wir vergessen,
Dass alles im Bewusstsein erscheint.
Wie die Sonne immer hinter den Wolken ist,
Ist die Liebe immer präsent.
Richtet eure Aufmerksamkeit mit einem offenen Fokus auf das Bewusstsein.
Erlebt das Gefühl der Offenheit,
Der Weite und der Liebe.
Lasst euch ein auf das bloße Sein.
Fühlt euch entspannt und wohl.
Seid präsent im riesigen Feld des Bewusstseins.
Spürt,
Wie die Liebe in euch aufsteigt.
Bewusstsein und Liebe erscheinen zusammen.
Wenn ihr vom Herz aus lächelt,
Nimmt das Denken ab.
Die Liebe kann sich ausbreiten.
Liebe bewertet nicht.
Sie heißt alles,
Was erscheint.
Willkommen.
Lasst euch für einen Augenblick auf die Weite und die Stille des Bewusstseins ein.
Spürt Akzeptanz und Liebe.
Sie ist weit offen und vergebend.
Lächle vom Herzen das Licht der liebenden Güte aus,
Mit dem Wunsch,
Die Welt zu bereichern.
Mögen alle Wesen glücklich sein.
Mögen alle Wesen die Ursachen für echtes Glück erkennen.
Mögen alle Wesen die Erfüllung finden,
Die sie suchen.
Lasst euer Bewusstsein in seiner eigenen Natur ruhen.
Erkennt die Leuchtkraft der Liebe und des Gewahrseins.
Damit ist die Praxis beendet.
Treffen Sie Ihren Lehrer
4.6 (33)
Neueste Bewertungen
More from Gerald Blomeyer
Ähnliche Meditationen
Ähnliche LehrerInnen
Trusted by 35 million people. It's free.

Get the app
