
Selbstmitgefühl/MSC- Sätze der liebevollen Güte finden
Eine kleine, feine Übung zum Auffinden der passenden Worte, wenn du dich in einer schwierigen Situation befindest. Stelle dir zunächst die Frage: was brauche ich jetzt gerade? Und dann finde tröstende, beruhigende und mitfühlende Sätze für dich. Oder stelle dir vor, du würdest sie einem lieben Menschen sagen und ann flüstere sie in dein eigenes Ohr. So wohltuend und heilsam!
Transkription
Sätze der liebevollen Güte und des Mitgefühls.
Bestimmt hast du die Einleitung für diese Übung schon gelesen.
Ich wiederhole sie kurz noch einmal für dich.
Diese Übung dient dazu Sätze der liebevollen Güte und des Mitgefühls zu finden,
Die eine tiefe Bedeutung für dich haben.
Wenn du bereits vertraute Sätze hast und weiterhin anwenden möchtest,
Dann kannst du diese Übung vielleicht als kleines Experiment nutzen,
Aber fühle dich nicht verpflichtet neue Sätze zu finden.
Ein paar Beispiele,
Um welche Sätze es sich drehen könnte.
Möge ich sicher und geborgen sein,
Möge ich in Frieden leben,
Da möge ich gesund sein.
Für das Selbstmitgefühl könnte passen,
Möge ich gütig zu mir sein,
Möge ich freundlich mit mir umgehen oder möge ich mich so annehmen wie ich bin.
Möge ich frei von Angst sein oder frei von Scham oder einfach möge ich glücklich sein.
Und nun nimm dir einen Stift und Papier zur Hand und wenn du magst,
Schließe die Augen und lege eine Hand auf deinen Herzbereich oder eine andere beruhigende Stelle.
Nimm wahr wie dein Körper atmet und nun öffne dein Herz und frage dich selbst,
Was brauche ich und dann was brauche ich wirklich.
Die Antwort sollte ein allgemeines menschliches Bedürfnis zum Ausdruck bringen,
Zum Beispiel sich verbunden zu fühlen,
Friedvoll oder frei zu sein.
Forsche ein wenig in deinem Körper und wenn du soweit bist,
Dann öffne sanft deine Augen und schreibe dir dein tiefes Bedürfnis auf.
Was brauche ich,
Was brauche ich wirklich.
Wenn du magst,
Kannst du nun dein Bedürfnis in Wünsche für dich selbst umformulieren.
Zum Beispiel möge ich mich mit anderen verbunden fühlen,
Möge ich in Frieden leben oder du kannst einfach nur das Wort wiederholen,
Verbundenheit,
Frieden.
Schließe erneut deine Augen,
Wenn du möchtest und stell dir folgende Frage.
Was möchte ich gern von anderen hören?
Nach welchen Worten sehne ich mich?
Öffne die Tür deines Herzens und warte auf die Worte,
Die kommen.
Worte,
Die dich jedes Mal mit tiefer Dankbarkeit erfüllen,
Wenn du sie hörst.
Öffne dann sanft deine Augen und schreibe dir auf,
Was du gehört hast.
Wenn du vielleicht gehört hast,
Ich liebe dich,
Kannst du den Satz umformulieren in,
Möge ich mich so lieben,
Wie ich bin.
Oder wenn du gehört hast,
Ich bin für dich da,
Kannst du ihn umformulieren in,
Möge ich für mich selbst da sein.
Oder wenn du gehört hast,
Du bist ein guter Mensch,
Kannst du die Botschaft umformulieren in,
Möge ich mir meiner guten Eigenschaften,
Meinem Gutsein bewusst sein.
Dann schließe deine Augen noch ein letztes Mal und wiederhole die Sätze innerlich immer wieder,
Langsam,
Behutsam,
So als ob du sie einem geliebten Menschen ins Ohr flüstern würdest.
Dies ist der Beginn deiner Reise zu den liebvollen Wünschen und Worten für dich.
Betrachte diese Übung als den Beginn deiner Suche nach deinen eigenen,
Tief berührenden Sätzen.
Eine poetische Reise zu der du immer wieder aufbrechen kannst mit den Fragen,
Was brauche ich,
Was möchte ich gerne hören,
Wonach sehne ich mich.
Finde genau deinen Satz,
Auch wenn er sich vielleicht noch so skurril anhört.
Wenn du die Erleichterung,
Den Trost,
Die Weite und Entspannung in deinem Körper fühlst,
Während du die Worte hörst,
Dann ist es das.
Falls das noch nicht so klappt,
Macht es nichts.
Es gibt keine Eile auf dieser Reise.
Einfach weiterreisen mit der unerschütterlichen Absicht der Ausrichtung des Herzens auf Zuwendung und Wärme.
Und übrigens,
Deine Sätze sind heilig und es ist nicht nötig,
Sie jemandem mitzuteilen.
Gute Reise!
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