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Die kleine Meeresschildkröte: Sorgen loslassen & einschlafen

by Franziska Behlert

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Meditation
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Eine liebevolle Einschlafgeschichte für Kinder, die dabei hilft, den Tag loszulassen und Sorgen und Gedanken für die Nacht abzugeben. Gemeinsam mit der kleinen Meeresschildkröte taucht dein Kind in eine ruhige Unterwasserwelt ein und entdeckt die Sorgenblasen, in denen alles, was gerade beschäftigt, für eine Weile losgelassen werden darf. Eine sanfte Einschlafmeditation voller Geborgenheit, Ruhe und Vertrauen, die Kinder dabei begleitet, entspannt einzuschlafen und in ihre eigene Traumwelt zu finden.

Transkription

Hallo,

Es ist so schön,

Dass du jetzt gerade da bist und mir lauscht.

Ich bin Franzi und ich liebe es Meditation zu machen.

Und diese Einschlafmeditation ist eine wunderbare Reise,

In der ich dich mit in die Unterwasserwelt nehme.

Ich hoffe natürlich von Herzen,

Dass du einen wunderschönen Tag hattest.

Manchmal haben wir aber auch Gedanken,

Machen uns vielleicht Sorgen oder haben auch manchmal Ängste vor etwas.

Das ist vollkommen normal und wenn es dir heute vielleicht gerade so ging,

Dann ist diese Meditation genau richtig für dich.

Denn sie hilft dir dabei,

Deine Gedanken,

Sorgen und Ängste loszulassen.

Mach es dir erst einmal ganz gemütlich und kuschel dich so hin,

Wie du am liebsten einschläfst.

Vielleicht liegst du schon warm und weich unter deiner Decke.

Vielleicht hast du auch ein Kuscheltier bei dir,

Wenn dir das wichtig ist.

Falls nicht,

Drück gern noch einmal auf Pause und hol alles,

Was du brauchst,

Um gemütlich und sanft einzuschlafen.

Und dann nimm erst mal einen ganz tiefen Atemzug ein,

So tief wie du kannst.

Und dann atme wieder aus.

Wunderbar.

Weißt du?

Du musst jetzt gar nichts mehr tun.

Du musst an nichts mehr denken.

Der Tag heute ist vorbei und alles,

Was heute wichtig war,

Das darf für eine Weile bis morgen warten.

Jetzt bist du hier.

In deinem Bett.

Lauscht meinen Worten und der Musik.

Du bist hier sicher.

Und dein Körper darf ganz langsam müde werden.

Und sich ausruhen.

Spür einmal einen Augenblick,

Wie sich deine Decke und dein Kopfkissen anfühlen.

Fühlst du,

Wie sie dich langsam beginnen zu wärmen?

Vielleicht kannst du richtig spüren,

Wie die Wärme immer tiefer in dein Körper einsinkt.

Ihn umhüllt.

Der dadurch ganz schwer werden kann.

Alle Muskeln können sich erholen.

Und er darf sich ausruhen.

Und während du hier liegst und dein Körper immer schwerer wird,

Stell dir einmal vor,

Dass vor dir ein wunderschöner,

Warmer,

Blauer Ozean ist.

Das Wasser ist ganz angenehm und ganz ruhig.

Schau mal,

Der Himmel wird langsam dunkel.

Und der Mond glitzert auf der Oberfläche.

Ganz kleine winzige Wellen bewegen sich langsam hin und her.

Atme mal für einen kleinen Augenblick mit den Wellen mit.

Atme ein.

Und wieder aus.

Und spür mal,

Wie die Atemluft sich durch dich bewegt.

Wie die Wellen hier vor dir ganz sanft.

Leicht.

Und wunderschön.

Und trotz dieser kleinen Bewegungen spürst du,

Dass alles ganz still ist.

So still,

Dass du fast hören kannst.

Wie das Wasser ganz leise plätschert.

Geh doch mal einen kleinen Schritt nach vorne.

Und berühre das Wasser mit deinen Füßen.

Es fühlt sich ganz angenehm warm an.

Du darfst jetzt Schritt für Schritt in das Wasser gehen.

So,

Wie es sich für dich gut anfühlt.

Du brauchst gar keine Angst zu haben.

Denn dies ist ein Traumocean.

Und er hat magische Kräfte.

Man kann unter Wasser genauso leicht atmen wie an Land.

Dein Körper weiß genau,

Wie das geht.

Ich zähle gleich bis drei.

Und genau in diesem Moment.

Kannst du in das Wasser springen?

Und hier gleichzeitig in deinem Bett.

Deine Augen schließen.

Bist du bereit?

Ein.

2.

Und drei,

Schließ deine Augen und spring in das Wasser hinein.

Und im gleichen Moment erscheint die wunderschöne Unterwasserwelt vor dir.

Siehst du?

Du kannst ganz einfach weiter atmen.

Und hier in diesem magischen Ozean.

Alles erkunden,

Was vor dir liegt.

Überall um dich herum leuchtet es.

Es glitzert sogar.

Kleine,

Bunte Fische schwimmen in Gruppen und auch einzeln an dir vorbei.

Es gibt wunderschöne Pflanzen und Korallen.

Siehst du,

Wie sie leuchten?

Als wären alle Farben.

Die es auf dieser Erde gibt.

Hier in ihnen vereint.

Und immer wieder siehst du kleine Fische.

Neugierige Seepferdchen und auch kleine Krebse.

Da hinten,

Schau mal,

Da sind große grüne Wasserpflanzen.

Die sich ganz sanft hin und her bewegen.

Genau wie deine Atmung.

Du schwimmst langsam weiter und du spürst,

Dass du dich gar nicht anstrengen brauchst.

Denn das Wasser trägt dich.

Du kannst ganz entspannt deine Arme und Beine bewegen.

Oder dich auch einfach treiben lassen.

Genau so,

Wie du es jetzt gerade möchtest.

Und während du so durch diese friedliche Unterwasserwelt gleitest,

Siehst du auf einmal vor dir?

Eine wunderschöne kleine Meeresschildkröte.

Sie hat sich hinter einer Koralle versteckt.

Sie ist rund.

Freundlich,

Hat einen wunderschönen Panzer,

Der in verschiedenen grünen Farben leuchtet.

Sie schaut dich mit ganz großen,

Ruhigen und freundlichen Augen an.

Und lächeln.

Als sie dich sieht,

Kommt sie hervorgeschwommen.

Sagt die kleine Meeresschildkröte.

Hallo,

Sagst du.

Weißt du?

Ich hab schon auf dich gewartet.

Sagt sie.

Und du schwimmst ein kleines Stückchen näher zu ihr.

War es wirklich auf mich?

Warum denn?

Die kleine Schildkröte schaut dich freundlich an und dann säuft sie ganz leise.

Ach,

Weißt du,

Sagt sie.

Manchmal.

.

.

Sammle ich den ganzen Tag über so viele Gedanken.

Und die meisten sind richtig schön.

Aber manche machen mich irgendwie auch ein bisschen traurig.

Dann denke ich ganz viel nach.

Und manchmal.

.

.

Machen Sie mir Sorgen.

Oder sogar ein kleines bisschen Angst.

Weißt du,

Dann wird mein Panzer ganz schwer.

Du schaust die kleine Schildkröte und ihren wunderschönen Panzer an.

Vielleicht kennst du dieses Gefühl ja auch ein bisschen.

Vielleicht gibt es manchmal etwas,

Worüber du nachdenkst.

Etwas,

Das heute passiert ist.

Vielleicht etwas,

Das dich geärgert hat oder dich traurig gemacht hat.

Oder etwas,

Bei dem du noch nicht genau weißt,

Wie es morgen weitergehen soll.

Vielleicht sind da auch manchmal kleine Sorgen und Ängste in dir,

Die du mit dir herumträgst.

Die kleine Meeresschildkröte nickt verständnisvoll,

So als könnte sie deine Gedanken hören.

Aber weißt du,

Sagt sie dann und lächelt dich an.

Ich habe etwas Tolles gelernt.

Soll ich es dir verraten?

Ich muss meine Sorgen nicht die ganze Nacht festhalten.

Du siehst,

Wie sie ein kleines Stückchen näher zu dir schwimmt und flüstert.

Du musst das auch nicht,

Okay?

Da schaust du sie auf einmal neugierig an.

Die kleine Meeresschildkröte zeigt dir einen wunderschönen Platz zwischen den Korallen.

Dort wachsen viele weiche Wasserpflanzen.

Und überall steigen ganz kleine Luftblasen langsam nach oben.

Das sind Sorgenblasen,

Sagt die kleine Schildkröte.

Du wunderst dich und siehst dir das einmal genauer an.

Manche sind ganz klein.

Andere etwas größer.

Sie glitzern und schimmern im Wasser und steigen langsam und ganz ruhig nach oben.

Also,

Sagt die kleine Meeresschildkröte,

Wenn ich mal eine Sorge habe oder Ängste,

Dann muss ich nicht so tun,

Als wären sie nicht da.

Nein.

Sie dürfen da sein und ich darf sie bemerken.

Und dann kann ich sie für eine Weile in eine dieser Blasen legen.

Ja und dann,

Fragst du,

Sind sie dann einfach weg?

Die kleine Schildkröte schüttelt liebevoll den Kopf.

Nein,

Nicht unbedingt für immer.

Weißt du?

Manche Dinge brauchen ihre Zeit.

Manche Sorgen kann man sich morgen auch nochmal anschauen.

Weil manchmal tut es so gut.

Dass du mal mit Mama oder Papa oder einem guten Freund darüber sprichst.

Manche lösen sich aber auch von ganz allein auf.

Die mag ich übrigens besonders gern.

Aber in der Nacht?

Ja.

In der Nacht.

Da muss ich nicht über alles nachdenken.

Und in der Nacht.

Darf ich schlafen.

Vielleicht möchtest du es ja auch selber mal ausprobieren.

Also schwimmst du mit der kleinen Meeresschildkröte zusammen zu den schimmernden Blasen.

Direkt bleibt eine kleine Blase vor dir in der Luft stehen.

Du darfst jetzt einmal ganz in Ruhe überlegen,

Ob es etwas gibt,

Das du heute nicht mit in deine Träume nehmen möchtest.

Vielleicht eine kleine Sorge.

Vielleicht ein Gedanken?

So einer,

Der immer und immer wieder kommt.

Vielleicht auch etwas,

Was dich heute so richtig geärgert hat.

Und wütend gemacht hat.

Du musst nichts extra finden und auch nicht lange suchen.

Wenn da etwas ist?

Dann darf sich das jetzt zeigen.

Und du darfst die Gedanken ganz vorsichtig anschauen.

Und vielleicht möchtest du gerne jetzt einmal zu dir selbst sagen.

Ja,

Ich weiß,

Dass du da bist,

Gedanke.

Stell dir einmal vor,

Wie dieser Gedanke oder die Sorge ganz langsam in diese Blase hineinfließt.

Vielleicht siehst du richtig das Bild.

Was du in deinem Kopf hast vor dir in dieser Blase.

Und auf einmal siehst du.

.

.

Wie sie ganz langsam leichter und kleiner wird.

Die Blase verwandelt sich in einen glitzernden Punkt.

Du schaust zu,

Wie sie vor dir beginnt zu tanzen und sanft.

Nach oben aufzusteigen.

Ganz langsam.

Wirklich ganz,

Ganz langsam.

Du musst sie nicht festhalten.

Du musst ihr auch nicht hinterher schauen.

Du darfst sie einfach gehen lassen.

Wenn du möchtest,

Schau mal,

Ob es noch weitere Gedanken von heute gibt,

Die jetzt noch in deinem Kopf sind und dich vom Schlafen abhalten.

Genau in diesem Augenblick kommt eine weitere Blase und du siehst.

.

.

Dieser Gedanke.

Die Sorgen oder vielleicht auch Ängste in diese Blase fließen.

Aus deinem Kopf hinaus.

Sie werden ganz umhüllt von der Blase.

Beginnt zu schimmern und zu glitzern.

Sie nimmt alles von dir mit.

Damit du jetzt ganz in Ruhe einschlafen kannst.

Du musst das jetzt nicht lösen.

Nicht heute Nacht.

Jetzt darfst du einfach schlafen.

Und dich ausruhen.

Und wieder steckt die kleine Blase ganz langsam nach oben.

Kleine Meeresschildkröte lächelt dich an.

Und ihre Augen werden ganz langsam müde.

Siehst du?

Loslassen bedeutet nicht,

Dass etwas nicht passiert ist.

Es bedeutet nur,

Dass du es nicht immer und die ganze Zeit festhalten musst.

Und ihr atmet beide ganz tief ein.

Und aus und du spürst,

Wie dein Körper schon ein kleines bisschen schwerer ist.

Müde.

Und so gerne einschlafen möchte.

Deine Schultern sind ganz weich geworden.

Und du kuschelst dich mit der kleinen Meeresschildkröte für ein großes,

Schönes Korallenblatt.

Ganz langsam macht ihr es euch hier gemütlich.

Und auch im Schlaf.

Kommen immer mal wieder Blasen vorbei.

Und nimm all deine Gedanken und Sorgen mit.

Die du jetzt.

Nicht mehr brauchst.

Ich lasse die Musik jetzt noch für dich weiterlaufen.

Damit du tief und fest einschlafen kannst.

Es ist so schön,

Dass es dich gibt.

Schlaf gut.

Untertitel der Amara.

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