
Morgen Meditation
Morgens Aufwachen, Augen öffnen... und was dann? Die Qualität deines Morgens, die Art und Weise, mit welcher Einstellung du aufstehst und wie deine Atmung ist, wird sich auf deinen ganzen Tag auswirken. Diese kleine Meditation ist für deine tägliche Praxis gedacht — für einen bewussten Start in einen Tag voller Energie, Fokus und Klarheit.
Transkription
Hallo,
Hier ist Dani und ich freue mich,
Dich zu einer neuen Folge von Mindful Minutes und einer neuen Meditation begrüßen zu dürfen.
Unabhängig davon,
Ob wir uns schon eine Weile in sozusagen kennen,
Weil du diesen Podcast schon länger hörst,
Schon länger die Meditation hiervon machst oder vielleicht erst seit kurzem oder ganz ganz neu zu mir gestoßen bist.
Ich möchte heute eine schöne Meditation machen,
Die deinen Morgen einleiten soll.
Denn es ist ganz ganz wichtig,
Dass wir morgens nicht als erstes aufstehen und uns mit den Aufgaben des Tages beschäftigen,
Vielleicht sogar schon unser Handy in die Hand nehmen,
Sondern dass wir uns erst mal auf die wichtigen Dinge im Leben besinnen,
Dass wir uns erst mal um unsere Einstellung für den Tag kümmern,
Anstelle davon,
Dass wir schon gleich an ganz ganz viele Dinge denken,
Die uns herausfordern könnten,
Die uns fordern könnten.
Ich habe eine ähnliche und doch nicht ähnliche Meditation schon einmal aufgenommen.
Es war gar nicht wirklich eine Meditation.
Es ist Folge 26 und heißt Morning Motivation.
Also wenn dir das von heute zusagt,
Dann hör doch da auch noch einmal rein.
Praktiziere die Meditation idealerweise,
Wenn du morgens noch im Bett liegst oder geh zurück ins Bett,
Wenn du doch schon aufgestanden bist und schließe deine Augen.
Es ist der frühe Morgen und es ist egal,
Ob es ganz dunkel noch draußen ist oder ob die Sonne schon scheint,
Was auch immer für dich Morgen bedeutet.
Du bist gerade aufgewacht und es ist diese Art von Morgen,
In dem du dir vornimmst,
Etwas entspannter zu sein,
Etwas weniger in Eile.
Und ja,
Da gibt es womöglich Dinge,
Die du heute erledigen möchtest.
Womöglich ist es sogar eine ganze Menge.
Doch jetzt in diesem Moment,
Jetzt in diesem Moment musst du einfach nur atmen,
Einfach nur sein.
Deswegen nimm dir ein paar tiefe Atemzüge in deinem eigenen Tempo.
In dein Körper.
Und spüre hinein,
In welche Bereiche kannst du atmen,
In welche nicht.
Und versuche dabei ein Stück weit immer tiefer ein- und vollständig wieder auszuatmen.
Vielleicht sogar in den Bauchraum,
Brustkorb,
In die Schultern.
So erschaffst du einatmend einen immer größer werdenden Raum in dir und lässt ihn ausatmend wieder los.
Nimm dir ein paar dieser ganz tiefen Atemzüge.
Und jetzt stell dir vor,
Dass eben unabhängig davon,
Ob es draußen noch dunkel ist oder nicht,
Dass dein Tag auch damit beginnt,
Dass die Sonne in dir aufgeht,
Dich aufweckt und energetisiert und eine Art von Neuanfang einleitet.
Einen neuen Tag mit vielen neuen Möglichkeiten,
Voller Frieden,
Gelassenheit,
Voller Klarheit.
Und jetzt,
Wo du hier liegst,
Denke nun an drei,
Vier oder vielleicht sogar fünf Dinge,
Für die du wirklich dankbar bist,
Jetzt in diesem Moment.
Vielleicht sind es kleine,
Momentan spürbare Dinge,
Wie das weiche Bett,
In dem du liegst,
Die Decke über dir oder auch das Dach über dir,
Das dich beschützt.
Es gibt da kein richtig und kein falsch.
Was kommt in dir auf?
Stell es dir einfach vor,
Diese drei,
Vier,
Fünf Dinge,
Für die du dankbar bist.
Jetzt hier,
In diesem Moment.
Und während du sie dir vorstellst,
Spüre hinein und nimm wahr das Gefühl der Dankbarkeit.
Wie es aufkommt,
Auch wenn es nur ganz klein ist.
Und stell dir vor,
Dass es wellenartig deinen Körper einnimmt.
Mit jeder Ein- und mit jeder Ausatmung schwappt es einfach hin und her.
Wie eine Welle eben ist.
Wie das Leben so ist.
Ein stetiger Fluss von Empfindungen,
Die wir nicht festhalten können und deswegen auch nicht festhalten brauchen.
Einatmend nimmst du das Gefühl der Dankbarkeit in dich auf und ausatmend fließt es durch deinen ganzen Körper,
In deine Füße und deine Zehen,
In deine Hände,
In deine Fingerspitzen,
In deinen Kopf und seinen Scheitel.
Und jetzt stell dir vor,
Wie du diese Energie nutzen kannst,
Für deinen Tag,
Für dein eigenes Vorankommen heute.
Welche Entscheidung willst du darauf aufbauen,
Treffen?
Und es geht gar nicht mal nur darum,
Was du tust.
Es geht auch um deine Einstellung.
Es geht um dein Lächeln und deine Güte und deine Freundlichkeit,
Mit der du ganz bewusst deinen Tag und dein Leben bereichern kannst.
Und jetzt stell dir innerlich vor,
Wie du deine Augen öffnest und aufstehst.
Mit dieser Energie voller Freundlichkeit,
Voller Güte,
Voller Dankbarkeit.
Und wie es deinen Körper beeinflusst,
Deine Haltung verändert,
Physisch,
Mental oder auch emotional.
Und es geht überhaupt nicht darum,
Perfekt darin zu sein oder etwas aufzusetzen,
Was du nicht bist,
Was du nicht fühlst.
Es geht darum,
Weiterzukommen,
Stück für Stück,
Jeden Tag ein bisschen mehr.
Und das vielleicht sogar nur in ganz kleinen Schritten.
Es liegt an dir und es liegt in deinen Händen,
Wie du deinem Tag begegnen kannst,
Mit welcher Energie.
Es liegt an dir,
Was daraus wird,
Denn nicht die Ereignisse formen,
Wie wir uns fühlen,
Nicht die Situationen,
Die nicht in unserer Hand liegen,
Bestimmen,
Wie es uns geht,
Sondern einzig und alleine,
Wie wir ihnen begegnen.
Und bevor du nun deine Augen öffnest,
Schenke dir selbst ein Lächeln,
Innerlich,
Ja,
Doch vielleicht sogar in Wirklichkeit,
In der Gewissheit,
Dass du heute zufrieden sein kannst,
Ein Stück weit glücklich.
Dass es eine Entscheidung ist,
Die du heute triffst,
Denn das ist dein Tag.
Danke,
Dass du mir zugehört hast und dass wir ein bisschen Zeit miteinander verbringen durften.
Ich wünsche dir einen schönen Tag.
Bis bald.
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