
Meditation - Ein heilender Umgang mit schlechten Zeiten
Akzeptieren, was schwer fällt. Annehmen, was fast unmöglich ist. Loslassen, was dich zurück hält. Diesen Weg zu gehen verschafft dir Unmengen Erleichterung und gibt dir Energie, wenn du sie dringend brauchst. Doch es ist keine Erkenntnis, nichts, was du nur kognitiv erkennen musst. Es ist eine Praxis. Es ist ein Weg. Also setz dich hin. Diese Meditation wird heilsam sein. In guten wie in schlechten Zeiten.
Transkription
Begib dich jetzt für diese Meditation an einen ruhigen und ungestörten Ort und schließe deine Augen.
Und dann beobachte mal für einen Moment dein Leben und diese Anspannung in dir,
Etwas kontrollieren zu wollen.
Kontrollieren zu wollen,
Wo die Reise hingeht,
Weil du eine Angst davor hast,
Wo du landen könntest.
Dann nimm diese Spannung mal in deinem Körper wahr und ich möchte,
Dass du dir ein paar tiefe Atemzüge in deinem eigenen Tempo nimmst.
Beobachte mal,
Dass in deiner Atmung es auch diese Dualität gibt.
Die Einatmung will nach oben,
Will dich wachsen lassen und die Ausatmung lösen,
Loslassen,
Dich erden.
Wenn du das beobachtest,
Dieses einatmend nach oben und ausatmend nach unten,
Dann konzentrier dich nun auf die Ausatmung und lass ausatmend los.
Angefangen auf der körperlichen Ebene.
Lass ausatmend die Spannung aus deinen Schultern und ausatmend die Spannung aus deinem Gesicht,
Die Spannung aus deinen Händen,
Deinen Armen,
Deinem Bauch,
Deinen Beinen.
Und vielleicht hast du ja auch eine Situation vor Augen,
Die dir schwer fällt anzunehmen.
Es geht nicht darum,
Dass du hier nichts verändern kannst.
Es geht darum,
Dass wir jetzt für einen Moment loslassen und einfach nur beobachtend sind.
Kannst du beobachten,
Merkst du,
Wie dein Körper immer schwerer wird,
Gleichzeitig entspannter.
Und jetzt stell dir mal vor,
Dass du dich auf der Oberfläche eines großen Sees befindest,
Im Rückenlager,
Schwimmend,
Die Augen geschlossen.
Deine Atmung ist ganz ruhig und ausgeglichen und langsam treibst du dahin.
Und selbst wenn es um dich herum etwas rauer wird,
Mehr Strömung,
Atmest du einfach nur ein und aus.
Es ist sinnlos,
Gegen das Leben und die Strömung anzukämpfen.
Das spürst du also in deinem Körper.
Kannst du dir vorstellen,
Dass deine ruhige Atmung dem Wasser um dich herum verbunden ist,
Als wäret ihr eins.
Und jedes krampfhafte Festhalten und sich gegen das Leben wehren,
Jede Menge Unruhe hineinbringt.
Sage dir nun dieses kleine Mantra,
Immer und immer wieder,
Einatmend los und ausatmend lassen.
Einatmend los und ausatmend lassen.
In deinem eigenen Tempo.
Für einen Moment wird alles weicher,
In dir und um dich herum.
Das Leben ist kein Kämpfen,
Wenn du mit der Strömung gehst.
Du weißt,
Dass dein Leben Gezeiten hat.
Auf jede Ebbe folgt eine Flut.
Kannst du darin vertrauen,
Dass sie kommt und dich dafür bereit machen,
Durch deine Praxis das anzunehmen,
Was auf dich zukommt.
Beobachte noch ein bisschen das sanfte Fließen deiner Atmung,
Verbunden mit dem Fluss des Lebens.
Sag dir jetzt noch einmal,
Als Mantra deines Lebens,
Loslassen.
Es ist,
Was es ist.
Wie fühlt sich die Spannung in deinem Bauch an,
Der Raum in deinem Herzen.
Es hat sich verändert.
Wir bringen langsam wieder Bewegung in deinen Körper rein.
Beweg ganz sanft deine Hände,
Deine Füße.
Annahme und Akzeptanz.
Leben,
Was ist.
Öffne deine Augen.
Wie du dem Leben begegnest,
Liegt in deiner Hand.
Gleichzeitig entscheide das darüber,
Ob du es als ein gutes Leben empfindest oder eben nicht.
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