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Die Macht der Glaubenssätze

by Daniela Barchasch

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Glaubenssätze sind meist unbewusste, in uns tief verankerte Gedanken und Überzeugungen, die uns durch Erziehung und Prägung mitgegeben worden sind. Sie steuern die Wahrnehmung unseres Umfeldes und die Einstellung zu uns selbst. Sie bestimmen mit, was wahrgenommen, also was im wahrsten Sinne des Wortes als wahr und Wahrheit empfunden wird. Zum einen können sie uns dienlich sein, zum anderen aber auch auf unserem Weg ordentlich behindern.

Transkription

Die Macht der Glaubenssätze Glaubenssätze sind unbewusste,

Tief in uns verankerte Gedanken und Überzeugungen,

Die uns durch Erziehung und Prägung mitgegeben worden sind.

Glaubenssätze steuern die Wahrnehmung unseres Umfeldes und unsere Einstellung zu uns selbst.

Sie bestimmen,

Was wahrgenommen wird,

Also was im wahrsten Sinne des Wortes als wahr und Wahrheit empfunden wird.

Sie erfüllen einen Nutzen,

Denn sie geben uns ein Gefühl von Sicherheit,

Sie sind wie ein Gerüst,

An dem wir uns festhalten können.

Sie spiegeln sich aber nicht nur in unserem Denken und Fühlen wieder,

Sondern auch in unseren unbewussten Verhaltensmustern.

Und diese Verhaltensmuster können uns immer wieder Steine in den Weg legen.

Es gibt positive Glaubenssätze.

Stell dir ein Kind vor,

Was es einem vorwiegend positiven und bestätigenden Umfeld groß geworden ist.

Ihm wurde immer wieder signalisiert,

Dass es okay ist.

Auch wenn es Fehler gemacht hat oder von den Eltern einen unerwünscht empfundenen Weg eingeschlagen hat.

Das hat alles keine Rolle gespielt,

Denn grundlegend hat das Kind sein Grundbedürfnis von Liebe und Akzeptanz erfüllen können.

Und es wird als Erwachsener genauso durch die Welt gehen.

Sein positiver Glaubenssatz ist,

Ich bin gut so,

Wie ich bin.

Ich bin liebenswert.

Das Kind wird als Erwachsener Fehler machen können,

Ohne dass sein Gefühl von Wertschätzung für sich dadurch beeinträchtigt wird.

Und wie es positive Glaubenssätze gibt,

So gibt es leider auch negative.

Negative Glaubenssätze können fatale Wirkung auf uns,

Unser Denken,

Fühlen und unser Handeln haben.

Ein paar Beispiele von mir,

Um es dir zu veranschaulichen.

Meine negativen Glaubenssätze sind,

Ich habe Erfolg nicht verdient.

Meine Mutter kommt immer zuerst und ich darf nicht glücklicher sein als sie.

Nur ein schwacher und bemitleidenswerter Mensch ist liebenswert.

Und ein großer Glaubenssatz,

Um wertvoll und liebenswert zu sein,

Muss sich eine ganz bestimmte Person darstellen und die darf ganz bestimmte Sachen nicht tun.

Diese Glaubenssätze können auf unterschiedlichen Wegen entstehen,

Häufig durch unsere Erziehung und Prägung,

Also mitgegeben von unseren Eltern und unserem engsten Umfeld.

Diese Glaubenssätze können nun so stark sein,

Dass sie unser ganzes Leben steuern.

Nehmen wir meinen Glaubenssatz,

Dass ich Erfolg und Glück nicht verdient habe.

Deshalb zwangsläufig die Folge,

Dass jedes Mal,

Wenn ich erfolgreich in etwas bin,

Meine eigene Freude darüber geschmälert wird und ich es gar nicht richtig genießen kann.

Gleichzeitig hindert es mich daran,

Wirklich erfolgreich zu sein.

Oder aber,

Der Kauf unseres Hauses war von einer ganzen Menge von günstigen Umständen begleitet,

Wir hatten also Glück.

Und trotzdem war meine Freude darüber getrübt,

Denn eine große Frage in mir war immer,

Ob ich das denn überhaupt verdient hätte.

Und ein anderer,

Tiefer Glaubenssatz in mir hat die Frage auch gleich mit einem kräftigen Nein beantwortet.

Glaubenssätze können oft ein Leben lang wirken,

Wenn sie unentdeckt bleiben.

Deine Aufgabe ist es also,

Diese Glaubenssätze in dir zu enttarnen und freizulegen,

Damit du sie beobachten und reflektieren kannst.

Frage dich zum Beispiel,

Welche Verallgemeinerungen du oft verwendest oder welche Redewendungen und Sprüche in deiner Familie weit verbreitet sind.

Ein anderer Glaubenssatz von mir war es lange Zeit,

Dass ich für alles verantwortlich bin,

Auch für das Fühlen anderer.

Betrachte ich diesen wirklich schweren Satz in mir und reflektiere ihn,

Etwas,

Was übrigens Jahre gedauert hat,

Sehe ich mich in meiner Kindheit mit einer Mutter konfrontiert,

Die immer jegliche Verantwortung für ihr Handeln strikt abgewiesen hat.

Es waren entweder die Umstände oder ihre eigene schlimme Kindheit oder aber im letzter Instanz mein eigenes Bedürfnis als Kind,

Was dann natürlich zu hinterfragen und verantwortlich machen zu wäre.

Schritt für Schritt kannst du so zu den Wurzeln deiner Glaubenssätze vordringen,

Wenn du bereit bist,

Dir einen Spiegel vorzuhalten.

Und im gleichen Zug kannst du dich fragen,

Ob diese Sätze überhaupt noch aktuell sind.

Mach dir auch bewusst,

Dass du unbewusst immer wieder deinen Fokus darauf richten wirst und diese bestimmten Glaubenssätze so immer wieder Bestätigung finden werden.

Du denkst,

Es ist wahr,

Weil du es für wahr hältst.

Jahrelang habe ich Menschen angezogen,

Die,

Ähnlich wie meine Mutter,

Jegliche Verantwortung für ihr eigenes Handeln und das,

Was sie mit mir gemacht haben,

An mich abgegeben haben.

Und ich habe diese Menschen alle willkommen geheißen.

Keine Sorge,

Ich übernehme die Verantwortung für alles.

Und das hatte zur Folge,

Nichts konnte sich ändern.

Ich war in dieser Schleife gefangen.

Bewusstsein und Reflexion sind hier der Schlüssel.

Wenn du dir also deiner negativen Glaubenssätze bewusst wirst,

Kannst du gegensteuern.

Und diese Glaubenssätze als falsch und nicht mehr aktuell entlarven und dich positiver austauschen.

In meinem Fall,

Zum Thema Verantwortung,

Meine Mutter war meine Mutter,

Die Erwachsene.

Natürlich war sie verantwortlich.

Oder ein anderer,

Gängiger,

Weit verbreiteter Glaubenssatz sagt,

Ich bin nicht liebenswert.

Starten wir den Gegenbeweis.

Dafür,

Dass du angeblich nicht liebenswert bist,

Gibt es aber bestimmt den ein oder anderen bis sogar eine Menge Menschen,

Die dich als liebenswert empfinden.

Die Glaubenssätze verlieren so langsam an Bedeutung.

Und du schaffst dir damit Platz für neue Leitsätze,

Die dich,

Deine Gedanken,

Deine Gefühle und dein Handeln positiv nachhaltig beeinflussen werden.

Ich bin Dani von Evakuera Coachings und überzeugt davon,

Dass Veränderungen möglich sind.

Und wir unterstützen dich dabei.

Gehe mit uns einen anderen Weg.

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Neueste Bewertungen

Korbinian

May 26, 2025

Den Inhalt fand ich super, vor allem das du Beispiele verwendet hast und nicht abstrakt geblieben bist. Aber zwischen deinen Sätzen wären ein paar Pausen nicht schlecht gewesen ;)

Mila

April 20, 2024

Sehr gut erklärt, danke!

Herbert

June 18, 2019

Das ist nicht nur aus psychologischer Sicht korrekt, sondern auch aus quantenphysischer. Mindsetting ist nur schwierig für die meisten nachzuvollziehen, ganz geschweige denn zu glauben. Finde es aber sehr gut Erklärt!

Carolin

June 12, 2019

Sehr informativ. Durch die gute Strukturierung wurden die Kernaussagen auch kurz und knapp zusammen gefasst. Danke schön :)

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