
Deine Emotionen sind Verbündete, keine Feinde.
Heute widmen wir uns den belastenden Emotionen, mit denen wir uns nicht so gut fühlen, die unangenehm sind. Es geht um negative Gefühle wie Scham, Angst, Wut oder Frust. Lass mich dir zeigen, warum diese dennoch so notwendig sind und welche Macht in ihnen steckt. Lass sie zu deinen Verbündeten werden. Anstelle von Feinden.
Transkription
Du hörst Mindful Minutes mit mir,
Daniela Barchasch,
Der Gründerin von Evakuera Coaching und des Mindful Members Clubs.
Jede Woche spreche ich mit dir darüber,
Wie du dein Leben grundlegend bewusster positiv gestalten kannst,
Auch wenn die Umstände und Vorbedingungen nicht unbedingt so prickelnd sind.
Und das Ganze machen wir auf der Basis von Persönlichkeitsentwicklung durch Meditation und Achtsamkeit und der buddhistischen Psychologie.
Wie kannst du also ein glückliches Leben leben?
Denn das ist meiner Meinung nach überhaupt kein Zufall.
Und du kannst das auch.
Und ich bin hier,
Um dir das zu zeigen.
Hallo ihr Lieben,
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Mindful Minutes und zum zweiten Teil einer,
Wie ich finde,
So so wichtigen Reihe über deine Emotionen,
Über deine Gefühlswelt.
Heute möchte ich dir zeigen,
Warum deine negativen Emotionen so bedeutend sind.
Ja,
Bedeutend heißt wichtig.
Also lass mich dir zeigen,
Mit welcher inneren Einstellung du sie zu deinen Verbündeten werden lässt,
Anstelle davon,
In ihnen ständig deine Feinde zu sehen.
Viele von uns haben den Grundgedanken tief in sich drin,
Dass es positive und negative Emotionen gibt.
Das heißt,
Positive Emotionen sind sowas wie Freude und Aufregung oder auch Gelassenheit.
Davon wollen wir möglichst möglichst viele haben.
Und dann haben wir die negativen Emotionen.
Und das ist sowas wie Angst und Traurigkeit,
Frust und Scham.
In unserer Gesellschaft verspüren wir grundlegend einen ganz,
Ganz starken Drang dazu,
Dass wir keinerlei negative Emotionen empfinden.
Also sowas wie Angst,
Traurigkeit,
Frust und Scham und erst recht nicht nach außen hin zeigen wollen oder mit anderen teilen wollen.
Wir wollen uns einfach immer nur gut fühlen und zwar die ganze Zeit.
Und das ist so stark in uns allen drin,
Dass wir oft denken,
Dass mit uns vielleicht etwas nicht stimmt oder es müsste etwas anders sein,
Wenn wir zum Beispiel nicht fröhlich sind und nicht gut gelaunt sind.
Genauso ist es,
Dass uns auf unsere negativen Emotionen in uns drin irgendwie eine gesunde und angemessene Antwort fehlt.
Die Realität ist aber jedoch,
Dass es so etwas wie negative Emotionen nicht gibt.
Das heißt,
Wir können hier sagen,
Dass manche Emotionen angenehmer sind natürlich,
Aber dann gibt es eben auch andere Emotionen,
Die bezeichnen wir mal lieber als unangenehmer.
Es heißt aber nicht,
Dass sie grundlegend schlecht sind.
Und das ist jetzt ganz wichtig.
Alle Emotionen haben einen wichtigen Grund in uns,
Denn unsere Gefühle sind Botschaften.
Das heißt,
Sie zeigen uns,
Wie wir am besten durch unser Leben navigieren.
Die unangenehmen Gefühle hier wie Wut oder Reue oder auch Traurigkeit tragen und es ist wirklich wichtig,
Wertvolle Informationen mit sich.
Das heißt,
Sie zeigen uns,
Wo wir zum Beispiel heilen müssen,
Was wir verändern sollten,
Wo wir Grenzen überschreiten oder Grenzen überschritten werden und welche Bedürfnisse in uns nicht beachtet werden.
Und wenn wir nicht auf unsere Emotionen achten,
Dann verpassen wir es,
Ein Leben zu leben,
In dem wir uns erfüllt fühlen,
Weil wir nach unseren Werten leben,
Unsere Wunden heilen,
Unsere Prägungen heilen,
Weil wir uns um unser Wohlergehen kümmern,
Unsere innere Stärke.
Und wenn wir nicht auf unsere Emotionen hören,
Bleiben wir stattdessen in alten und oft schädlichen Mustern hängen.
Ich habe auch ein simples Beispiel für dich.
Du fühlst dich zum Beispiel einsam,
Fühlst dich alleine und wenn du diesem Gefühl nicht nachgehst und es nicht zulässt und es nicht an die Oberfläche holst,
Wenn du es versuchst,
Mit möglichst viel Schokolade oder Zalando oder auch Netflix zu betäuben oder zu überdecken,
Bedeutet das,
Dass du etwas in dir unterdrückst und zwar ein Zeichen dafür,
Dass du mehr Raum in deinem Leben brauchst für wertvolle Verbindungen,
Ein Zeichen auch dafür,
Dass du etwas anders machen musst,
Dass du etwas in dir verändern musst.
Ärger oder Traurigkeit könnte uns zum Beispiel zeigen,
Dass das Verhalten eines anderen uns gegenüber nicht okay für uns ist.
Das heißt,
Auch hier gäbe es Chancen,
Etwas zu verändern.
Wir sehen die Emotion,
Die Emotion triggert etwas in uns,
Die kommt auf und wir können merken,
Okay,
Das möchte ich so nicht,
Ich möchte Dinge anders machen,
Ich möchte andere Wege gehen.
Dafür brauchen wir diese Emotionen.
Oder auch ein Gefühl von Schuld aus der Vergangenheit.
Das kennst du bestimmt,
Dass du mal irgendwas getan hast,
Wofür du dich vielleicht sogar schämst oder dich schuldig fühlst.
Und dieses Gefühl aus der Vergangenheit zeigt uns auf,
Dass wir eigentlich lieber eine andere Person sein wollen.
Und diese Person kann ja Wegweiser werden für unser Heute oder eben für unsere Zukunft.
Die meisten von uns haben aber diesen inneren Drang,
Diese negativen Emotionen zur Seite zu schieben.
Wir lenken uns ab,
Wir wollen sie betäuben.
Und das machen wir zum Beispiel durch Einkaufen gehen oder ganz großes Thema emotionales Essen.
Oder aber auch ständiges Scrollen durch dein Social Media Feed oder eben auch auf irgendwelchen anderen Seiten im Internet.
Und mittlerweile ist Alkohol auch ein ganz ganz großes Thema,
Wobei nicht mittlerweile,
Aber mittlerweile kommt auf,
Was Alkohol eigentlich in unserer Gesellschaft für Nutzen hat.
Und das ist ein sehr negativer Nutzen.
In einem gesunden Maße sind natürlich alle diese Verhaltensweisen okay.
Also Einkaufen gehen,
Natürlich auch Essen,
Auch emotionales Essen.
Wir dürfen mal ein Stück Kuchen essen und es darf uns auch wirklich gut dabei gehen und wir freuen uns richtig drauf.
Oder aber,
Dass wir Social Media nutzen oder im Internet uns umschauen oder dass wir auch Alkohol trinken.
Aber wenn all diese Verhaltensweisen zu einer Strategie werden in unserem Leben,
Um mit unangenehmen Emotionen besser umzugehen,
Dann kann das wie so eine Art Sucht werden.
Und dann auch deinem Wohlergehen im Weg stehen,
Also deiner psychischen und deiner physischen Gesundheit.
Außerdem sehen wir,
Dass wir das,
Was wir eben zur Seite schieben,
Was wir betäuben,
Einfach irgendwo in unserem Körper abspeichern.
Lass es eine Wut sein,
Die du nicht rauslässt,
Wo du einfach nur ein großes Stopp sagen möchtest.
Jemand überschreitet deine Grenze bis hierhin und nicht weiter.
Und dein Körper speichert das im Bauchraum zum Beispiel oder im Brustkorb.
Du kannst nicht durchatmen.
Das heißt,
Diese Emotionen hier sind erst mal versteckt,
Aber mit der Zeit werden sie größer.
Sie breiten sich aus und dann sind sie auch Nährboden für andere Krankheiten.
Also,
Auch negative Emotionen haben ihre Berechtigung.
Das heißt,
Sie sind unsere Verbündeten.
Sie sind keine Feinde.
Wir wollen ihnen also nicht mehr feindlich gegenüberstehen.
Sie beseitigen oder zur Seite schieben.
Wir wollen ihnen Raum geben,
Denn sie wollen uns wichtige Dinge über unser Leben und über uns selbst sagen.
Darüber,
Wer wir sind und was wir brauchen.
Emotionen sind ein so wichtiges Thema in unserem Leben,
Dass wir nicht einfach hier nur auf Autopilot funktionieren sollten.
Denn dieser Autopilot ist geprägt durch unsere frühkindlichen Prägung,
Durch Erfahrungen,
Die wir gemacht haben,
Durch Erlebnisse in unserer Kindheit oder auch frühen Jugend.
Und das ist etwas,
Was wir verändern wollen.
Denn wir müssen nicht in diesem alten Ich hängen.
Wir können selbstbestimmt und so viel gelassener und so viel erfüllter leben.
Danke,
Dass du dir heute Zeit genommen hast,
Mir zuzuhören.
Danke für deine Zeit und bis zum nächsten Mal.
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