
Emotionale Agilität - Gefühle achtsam und wertfrei spüren
by Elke Weithe
Antwortest Du auf die Frage "Wie geht es Dir?" auch mit "gut" oder "schlecht"? Doch genau dazwischen ist so vieles mehr... Gefühle wahrnehmen und sie benennen, dafür fehlt vielen Menschen das Gefühlsvokabular. Entdecke mithilfe dieser Achtsamkeitsübung, welches Gefühl gerade in Dir ist und welches Wort Dein inneres Empfinden beschreibt. Die reine und wertfreie Wahrnehmung Deines Gefühlszustandes unterstützt Dich dabei, Deine innere Balance und einen inneren Frieden zu finden.
Transkription
Hallo,
Schön,
Dass du da bist.
Mein Name ist Elke und ich bin von Esteem.
Esteem bedeutet Wertschätzung und ich freue mich sehr,
Dass du dir jetzt die Zeit genommen hast,
Um dich selbst wertzuschätzen.
Zeit nur für dich.
Bei der nächsten Übung geht es um Gefühle.
Du kannst diese Übung im Sitzen,
Im Stehen oder auch im Liegen wahrnehmen.
Richte dich zunächst in deiner Position ein.
Wenn du stehst,
Dann schau,
Dass deine Füße etwa hüftbreit auseinanderstehen.
Wenn du sitzt,
Halte den Körper würdevoll aufrecht und wenn du dich für das Liegen entschieden hast,
Dann schau,
Dass dein Kopf in Verlängerung zu deiner Wirbelsäule liegt.
Komm zunächst einmal bei dir selbst an.
Wenn du möchtest,
Darfst du auch deine Augen schließen.
Lass den Blick auch in der geschlossenen Augen ganz weich werden.
Lass das Außen im Außen und komm jetzt bei dir an.
Genau hier und jetzt.
Beobachte aufmerksam dein natürliches Atemgeschehen.
Schau,
Wie das Atmen von ganz alleine geschieht und bleibe einen Moment lang bei dieser Wahrnehmung.
Wenn du magst,
Darfst du auch gerne ein paar tiefe Atemzüge in deinen Bauch einatmen und wieder ausatmen und lass jetzt wieder dein Atem von ganz alleine geschehen.
Du musst nichts mit ihm tun.
Es atmet in dir von ganz allein.
Lege nun deine Aufmerksamkeit auf deine Gefühle.
Was fühlst du gerade?
Wie fühlst du dich gerade?
Sind es eher angenehme Gefühle,
Wie beispielsweise Ruhe,
Gelassenheit,
Freude,
Glück,
Begeisterung,
Stolz,
Klarheit,
Offenheit,
Stärke,
Liebe,
Leichtigkeit,
Faszination,
Dankbarkeit,
Zufriedenheit oder Erleichterung?
Oder sind es eher unangenehme Gefühle,
Wie beispielsweise Unwohlsein,
Angst,
Erschöpfung,
Neid,
Enttäuschung,
Besorgnis,
Schwere,
Verschlossenheit,
Anspannung,
Einsamkeit,
Müdigkeit,
Verzweiflung,
Zerrissenheit,
Panik,
Nervosität oder Hilflosigkeit?
Vielleicht hast du auch ein ganz anderes Gefühl wahrgenommen.
Dann minde es nur und schau mal,
Wo im Körper du dieses Gefühl bemerkst.
Ganz egal welches Gefühl du jetzt im Augenblick für dich wahrgenommen hast,
Du brauchst es nicht bewerten.
Hier gibt es kein Gut oder kein Schlecht.
Alle Gefühle,
Die sich jetzt zeigen,
Dürfen genauso jetzt da sein,
Wie sie gerade sind.
Manchmal sind Gefühle mit bestimmten Körperwahrnehmungen und Körperempfindungen verbunden.
Richte nun deine Aufmerksamkeit auf deinen Körper.
Wo genau im Körper kannst du das Gefühl wahrnehmen,
Das du für dich identifiziert hast?
Gefühle kommen und gehen,
Kommen und gehen.
Du musst nichts mit ihnen tun,
Einfach nur wahrnehmen.
Richte nun deine Aufmerksamkeit wieder auf deinen Atem.
Beobachte dein Atemgeschehen,
Spüre die frische Luft,
Die du einatmest und spüre die Luft,
Die wieder geht.
Es ist ein kommen und gehen,
Ein kommen und gehen.
Beende nun diese Übung.
Wenn du magst,
Öffne deine Augen ganz sanft,
Nimm deine Umgebung wahr.
Mach eine Bewegung,
Nach der dir gerade zumute ist.
Nimm dir das Bewusstsein für deine Gefühle.
Auch mit in deinen Alltag.
Alles Gute für dich.
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