
Gefühle & Stimmungen
Nach dem wahrnehmen des natürlichen Atems versuchst du den Zugang zu deinen Gefühlen oder deiner Stimmung zu finden. Was spürst du in deinem Körper? Wie zeigt sich z.B. Ruhe, Trauer, Ungeduld etc. in Körper? Wie machen sich diese Zustände im Geist bemerkbar? Erforsche dein Sein mit Neugierde und Offenheit.
Transkription
Eine Praxis,
Um Emotionen zu identifizieren und zu beobachten.
Nimm für dich achtsame Haltungen im Liegen,
Sitzen oder Stehen.
Vielleicht schliesst du deine Augen.
Und versuchst zuerst das Hiersein zu spüren,
Die gewählte Haltung.
Was es jetzt noch gerade braucht in diesem Moment,
Um bei dir anzukommen und dein Innenleben zu erforschen und zu entdecken.
Versuch dir den Atem wahrzunehmen,
Den natürlichen Atem,
Ohne etwas zu verändern.
Den Atem,
Der durch die Nase rein- und ausfliesst.
Der den Brustkorb hält und senkt oder den Bauch bewegt.
Vielleicht nimmst du wahr,
Dass der Einatem länger ist oder der Ausatem oder beide gleich lang.
Dass der Atem tief ist oder oberflächlich,
Schnell oder langsam.
Es geht einfach darum,
Bewusst beim Atem zu sein.
Präsent sein.
Versuch,
Neugierig und offen zu sein für jeden Atemzug.
Falls Gedanken aufkommen,
Stimmung wahrnimmst,
Ein Geräusch die Aufmerksamkeit auf sich zieht oder eine andere Körperwahrnehmung.
Nimm das bewusst wahr,
Komm zurück zum Atemzug von diesem Moment.
Mit einer freundlichen,
Selbstversorglichen Haltung.
Versuch,
So offen und liebevoll wie möglich mit dir selber umzugehen.
Dann lässt du die Aufmerksamkeit auf einen Atemlaie-Hintergrund treten.
Im Wissen darum,
Dass du immer wieder zurückkommen kannst zu diesem Atem.
Frag dich selber,
Wie fühle ich mich jetzt gerade?
Was für Gefühle sind präsent bei mir?
Versuch,
Im Körper wahrzunehmen,
Ob sich dort eine Stimmung,
Ein Gefühl manifestiert.
Vielleicht kannst du auch einen Geisteszustand wahrnehmen,
Der mit einer Emotion,
Einem Gefühl zusammenhängt.
Wie fühlt sich deine Stimmung an bei dir?
Vielleicht angenehm?
Vielleicht unangenehm?
Oder ganz neutral?
Versuch,
Die Tendenzen des Geistes wahrzunehmen,
Das Angenehme zu behalten und das Unangenehme zu verdrängen,
Wegzuschieben oder zu verändern.
Frag dich selber,
Ob du dich mit diesem Gefühl erloben kannst,
Mit dieser Stimmung zu sein und sie einfach neugierig zu beobachten.
Beobachten,
Wie sie sich verändert,
Stärker oder schwächer wird,
Wie sie sich im Körper zeigt,
Wie Gedanken beeinflusst werden.
Vielleicht vergeht die Stimmung irgendwann und etwas anderes auftaucht.
Das ist die Haltung der Achtsamkeit.
Was ist jetzt präsent bei dir?
Vielleicht unterstützt dich auch das Benennen.
Das ist Müdigkeit.
Das ist Frustration.
Das ist Glassenheit.
Das ist Dankbarkeit.
Das ist Trauer.
Das ist etwas Unbestimmtes.
Versuch dich nicht mit dieser Stimmung,
Mit diesem Gefühl zu identifizieren.
Nicht du bist Wut,
Nicht du bist Trauer,
Sondern das ist etwas zum Erforschen,
Das da sein darf und dir einen wichtigen Hinweis gibt.
Ein Hinweis,
Wie es dir gerade geht in diesem Moment.
Versuch dann den Fokus zurück zum Atmen zu bringen,
Zum Atemanker,
Dort wo du den Atem am besten spüren kannst,
Wo es dir am einfachsten fällt.
So,
Dass die Stimmung,
Die Gefühle deinen Hintergrund retten können.
Der dir langsam bewusst werden,
Dass die Achtsamkeitspraxis ein Ende nimmt.
Und dem Körper die Bewegung schenken,
Die er vielleicht gebraucht,
Gerne,
Strecken.
Und dann langsam die Augen öffnen.
Und versuch dir Zeit zu nehmen für einen ��bergang in den nächsten Augenblick.
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