14:40
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Im Grunde Ist Alles Gut!

by David Damberg

Aktivität
Meditation
Geeignet für
Alle

Ich teile mit dir meine ganz persönliche Lebensphilosophie, die mich nun seit fast sechs Jahrzehnten begleitet. Es ist die tiefe Erkenntnis, dass im Grunde alles gut ist. Das bedeutet nicht, dass wir die Augen vor dem Leid, den Krankheiten oder den Krisen dieser Welt verschließen. Ganz im Gegenteil: Es geht darum, den Unterschied zwischen dem oft schmerzhaften Vordergrund und dem unerschütterlichen Goldgrund unseres Daseins zu verstehen.

Transkription

Was ist es,

Was mich leitet?

Darüber möchte ich heute sprechen.

Das,

Was mich wirklich trägt.

Bin werde nächstes Jahr 60,

Also sechs Jahrzehnte meines Lebens habe ich gelebt bisher.

Ich weiß nicht,

Wie viele Jahrzehnte mir noch geschenkt werden.

Sechs Jahrzehnte,

Wo ganz Unterschiedliches passiert ist.

Schlimmes auch passiert ist,

Was ich erfahren musste.

Und doch gibt es etwas,

Was mich immer getragen hat.

Am Anfang wusste ich noch nicht,

Dass es das war.

Ich war zu jung.

Aber ich habe dann später erlebt,

Das ist es,

Was mich trägt und was ich zutiefst glaube.

Und das ist .

.

.

Dieser eine Satz.

Das ich dir jetzt mitteilen will.

Der Satz im Grunde.

Alles gut.

Im Grunde … ist alles.

Das ist ein Satz,

Den ich selbst geschenkt bekommen habe.

Den habe ich nicht selbst entwickelt,

Muss ich gleich davor sagen.

Aber das spielt ja gar keine Rolle.

Ich habe ihn für mich angenommen.

Das ist das Entscheidende.

Und er hat mich immer wieder getragen in schwierigen Situationen.

Wo eigentlich gar nichts gut war.

Im Grunde.

Alles gut,

Habe ich mir gesagt.

Weißt du,

Ich bin nicht blind.

Ich sehe auch diese Welt.

Ich höre auch Nachrichten,

Bekomme mit,

Was los ist.

Und ganz ehrlich,

Ich muss auch nur in meine eigene Vergangenheit gucken.

Um zu sagen,

Es ist nicht alles gut.

Und es ist auch jetzt in meinem Leben nicht alles gut.

Vieles ist okay,

Ist gut,

Aber es ist nicht alles gut.

Und in dieser Welt erst recht nicht.

Und ich verstehe diesen Einwand,

Den man sagt.

Was sagst du dann?

Im Grunde ist alles gut.

Siehst du denn nicht,

Was passiert?

Ich sehe das Gleiche,

Was passiert und das macht mir Sorge.

Was da passiert.

Und was da womöglich noch mehr passiert.

Was alles möglich ist,

Die Gefahren,

Die da sind,

Das Leid der Menschen.

Die Verzweiflung so vieler.

Das weiß ich.

Ich sage trotzdem.

Im Grunde ist alles gut.

Das klingt.

.

.

Wenn man so will,

Zynisch,

Oder?

Wenn man in die Welt guckt,

Klingt das zynisch.

Da macht sich jemand etwas vor,

Setzt die rosa-rote Brille auf und dann ist alles irgendwie ganz happy,

Ganz toll,

Ganz süß.

Lichtfreundlich.

Das Schlimme wird plötzlich nett.

Nein,

Das meine ich nicht.

Nein,

Das Schlimme bleibt schlimm.

Und wir leben in einer belasteten Situation und du vielleicht in einer belasteten Lebenssituation.

Hast genug,

Worauf du verzichten musst,

Woran du leidest,

Was auch immer.

Und dann hörst du von mir.

Im Grunde… Ist alles gut.

Wie komme ich darauf?

Und was kann das bedeuten?

Auf dieser Ebene des aktuellen Geschehens.

Der Nachrichten,

Des Erlebens im eigenen Leben.

Ist nicht alles gut.

Nein.

Vieles nicht gut.

Es gibt natürlich auch gute Dinge.

In jedem Leben gibt es auch gute Dinge.

Aber da zu sagen,

Es ist alles gut.

Hey,

Es ist alles gut.

Ist doch alles gut.

Ist alles okay.

Alles easy.

Das ist zynisch.

Weil es nicht stimmt und weil es eine Art ist,

Mit Leid umzugehen,

Die Bagatellisiert.

Wo man das Leid versucht zu umgehen,

Um einfach immer happy zu sein,

Immer glücklich,

Immer gut drauf zu sein.

Und sich dem eigenen Schmerz nicht stellen zu müssen.

Nein.

Da ist nicht alles gut.

Da liegt vieles im Argen.

Das ist es nicht.

Was ist es dann?

Leid.

Krisen.

Gefahren.

Sind Dinge,

Die sich schnell in den Vordergrund schieben.

Zu Recht.

Denn sie müssen angegangen werden.

Wir müssen uns vorbereiten.

Wir müssen etwas tun.

Deswegen schieben sie sich auch in den Vordergrund,

Auch in unserem inneren System,

Nervensystem,

Sind sie sehr schnell ganz vorne,

Damit wir unsere Energien aktivieren,

Etwas tun,

Ideen entwickeln,

Damit wir uns schützen und weiterkommen und weiterleben vielleicht sogar.

Das ist tatsächlich wichtig.

Sie schieben sich also den Vordergrund.

Und auf dieser Ebene ist tatsächlich nicht alles gut.

Und deswegen heißt der Satz ja auch Im Grunde.

.

.

Alles gut.

Dem Vordergrund.

Sondern hier geht es um den Hintergrund.

Man könnte auch sagen,

Um den Goldgrund des Lebens.

Alles,

Was in den Vordergrund tritt,

Hat immer einen Hintergrund.

Das geht es in dieser Welt gar nicht.

Und es gibt natürlich unterschiedliche Hintergründe.

Hier ist der Hintergrund,

Das ist diese Wand mit der Blume des Lebens.

Das ist jetzt mein Hintergrund.

Und wenn du meine Brille fixierst,

Dann siehst du mein Gesicht als Hintergrund.

So gibt es unterschiedliche Hintergründe.

Und dann gibt es.

.

.

Einen Hintergrund hinter dem es keine weiteren Hintergründe mehr gibt.

Das ist der Goldgrund.

Das ist .

.

.

Der Grund dieser Ebene.

Ist alles gut.

Dieser Ebene ist alles gut.

Davor ist viel zerbrochen,

Sind viele Risse in den verschiedenen Hintergründen sozusagen davor sind oder in dem,

Was in den Vordergrund sich schiebt und schieben muss,

In den Krisen und Schwierigkeiten,

Schmerzen,

Krankheiten,

Tod.

Da ist vieles schwer,

Da ist nichts in Ordnung oder sagen wir mal wenig in Ordnung.

Aber wenn ich ganz tief blicke,

Wenn ich mich sozusagen ganz tief fallen lasse.

Dann werde ich von diesem gut sein.

Aufgefangen werden.

Wenn ich ganz tief blicke,

Blicke ich.

Auf den Hintergrund,

Hinter dem es keinen weiteren Hintergrund mehr gibt.

Und das ist der Goldgrund,

So ein bisschen abgeleitet von den Ikonen,

Den orthodoxen Ikonen,

Die oft einen Goldgrund haben.

Vor dem sich dann irgendwelche Heiligen,

Jesus,

Engel,

Wer auch immer,

Sich sozusagen zeigen.

Aber im Hintergrund ist der Goldgrund.

Und der zeigt dann,

Dass es gut ist.

Und das ist der Grund.

Meines Lebens.

Und ich versuche in schwierigen Situationen darauf hin zu blicken.

Schauen.

Kann ich diesen Goldgrund noch erkennen?

Kann ich diesen Grund,

Auf dem alles gut ist,

Kann ich dazu noch innerlich einen Bezug herstellen,

Dass ich das noch spüre,

Auch in der schwersten Krise noch?

Oder darauf vertraue.

Dran glaube,

Wie auch immer du es benennst.

Das ist mir wichtig.

Ja,

Auf dieser Ebene.

Und wahrscheinlich nur auf dieser Ebene.

Ist alles gut.

Und alles,

Was darüber oder davor .

.

.

Bröselig ist,

Zerbricht.

Blutet.

Findet auf diesem Grund Heilung.

Wird aufgefangen.

Darf sein.

Wird geborgen.

Und geheilt und geschützt.

Im Grunde.

.

.

Grunde.

Dort ist alles gut.

Auch der Schmerz darf dort sein.

Das Zerbrochene darf dort sein.

Und wird in irgendeiner Art und Weise neu zusammengefügt.

Dieser Satz,

Im Grunde ist alles gut,

Ist kein Satz,

Den man jemandem mal eben zusprechen kann,

Der gerade erfahren hat,

Dass er an Krebs erkrankt ist,

Oder dass er sterben wird.

Eine Frau,

Die gerade ihr Kind verloren hat.

Das wäre zynisch.

So gibt man niemanden diesen Satz.

Den hat man nicht leicht auf der Zunge und spricht den aus.

Einen solchen Satz kann man finden für sich.

Kann man hören,

Wie du ihn vielleicht jetzt hörst und sagst.

.

.

Klingt gut.

Und du nimmst den mit und er kommt immer wieder und irgendwann entscheidest du dich für diesen Satz.

So wie ich mich für diesen Satz entschieden habe,

Als deinen Satz für dein Leben.

Dann trägt er.

Aber ihn irgendwie hinzuwerfen,

Irgendwelchen als billigen Trost,

Das bagatellisiert auch diesen Satz und nicht und nicht diesen Satz und den Schmerz.

Von dem Menschen,

Den du diesen Satz hingeworfen hast,

Dann ist dieser Satz wie eine Ohrfeige.

So geht man mit diesem Satz nicht um.

Er lebt erstmal in mir.

Und aus diesem Satz heraus lebe ich,

Handle ich.

Gehe ich auf die Dinge zu,

Auf die Herausforderungen meines Lebens,

Höre ich diese Nachrichten?

Denen nichts Gutes verheißen.

Oder ich will es mal einschränken,

Wenig Gutes verheißen.

Es gibt ja auch nicht nur negative Nachrichten.

Das ist eine Übertreibung jetzt auch.

Vieles hören wir ja anfühlig da.

So.

So höre ich das und höre immer wieder,

Ah ja.

So ist es schwierig.

Da ist es das.

Und dass diese Krise,

Das China-Krieg.

.

.

Und trotzdem,

Und dazu gehört auch eine gewisse Trotzkraft,

Dass wir uns nicht von dem vordergründigen Krisen so einvernehmen lassen,

Dass wir den Hintergrund nicht mehr sehen.

Braust!

Beide Augen.

Es ist wichtig,

Den Vordergrund zu sehen,

Was sich da zeigt,

Gerade jetzt aktuell in deinem Leben,

In deiner Situation,

In dieser Welt.

Und mit dem anderen Auge.

Zu sehen,

Dass es da einen Hintergrund gibt,

Hinter dem es keinen weiteren Hintergrund mehr gibt.

Beides zur gleichen Zeit zu sehen.

Das ist die Kunst.

Das hilft dir.

Das Leid nicht zu bagatellisieren und irgendwie so zu umkreisen oder zu umgehen.

Damit es schön und rund ist,

Damit man sich gut fühlt,

Damit man eine gute Botschaft vermitteln kann.

Gleichzeitig aber auch nicht zugrunde zu gehen,

Zu verzweifeln an der Situation,

Die sich zeigt im Leben eines Einzelnen oder in dieser Welt,

Weil du auch gleichzeitig den Hintergrund er ganz weit weg sein kann oder ganz nah.

Weil du den auch mit deinem anderen Auge fixierst.

Du hast Bezug zu beidem und das ist wichtig.

Beides gleichzeitig zu sehen und zu betrachten.

Das finde ich total entscheidend.

Und wenn ich vom Grund spreche,

Im Grunde ist alles gut und vom Hintergrund.

Dann ist der Schritt,

Der nächste Schritt nicht weit vom Urgrund zu sprechen.

Taula I can't.

Sie sprachen von diesem Urgrund.

Der Urgrund ist letztlich ein anderes Wort für die göttliche Präsenz in deinem Leben und für die Ursprung deines Lebens.

Diesem Grund heraus.

Bist du entstanden.

Aus Liebe.

Aus dem Gut Sein bist du geboren.

Und Dieser Urgrund ist genau der Hintergrund,

Das sind ja unterschiedliche Ebenen,

Aber das kann man so zusammen sehen,

Finde ich,

Verschiedene Ebenen von diesem Urgrundbezug zu haben.

Nicht nur erst irgendwie zu sehen,

Sondern innerlich Bezug zu haben.

Damit jeden Morgen in Kontakt zu kommen.

Ich spüre,

Ich gehe in Stille in mir und versuche diesen Urgrund gut ist.

Das ist eigentlich noch eine Untertreibung.

Der gut ist,

Damit in Kontakt zu kommen,

Zu spüren diesen Grund.

Und das kann man in sich spüren.

Diesen Grund,

Diesen Urgrund.

Das ist wichtig und das ist so eine kleine Übung,

Die man machen kann.

Und dafür durchsichtig werden,

Dass der Urgrund,

Dieser Goldgrund,

Dieses Gutsein durch dich hindurch scheint.

In diese Welt hinein.

Im Grunde … Ist alles gut.

Und im Grunde.

.

.

Bist du gut?

Jede andere Mensch auch.

Wir sind aus dem Gutsein und aus der Liebe geboren.

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