
Meditation - Stille, Leichtigkeit und Frieden einladen
Diese inspirierte, gesprochene Meditation lädt dich ein, in einen tiefen Zustand von Leichtigkeit, Frieden und Präsenz einzutauchen und die Stille in dir zu spüren. Während du dich auf deinen Atem konzentrierst und den Geist beruhigst, schaffst du Raum, um die sanften Impulse deiner Seele wahrzunehmen, frei von der lauten Stimme der Angst oder des konzeptionellen Denkens. Durch die Verankerung im gegenwärtigen Moment stimmst du dich auf eine tiefere Weisheit ein, die dich zu Authentizität und innerer Ausrichtung führt. Diese Praxis ermöglicht es dem Impuls der Seele zu folgen anstatt dem konzeptionellem Verstand. Durch ein verschärftes Bewusstsein lebst du mit deinem Körper und Geist im Einklang mit der Seele und findest wieder Zugang zu deiner inneren Kraft und Intuition.
Transkription
Eine Meditation bietet immer die Möglichkeit,
Sich auf einer tieferen Ebene mit sich selbst zu verbinden,
Die jenseits der Person oder der Identifizierung als Person existiert.
In einer Meditation gehen wir tiefer unter die Oberfläche und verbinden uns mit unserem wahren Selbst.
Einem Selbst,
Das nicht konditioniert ist an irgendwelche Geschichten,
Gedanken,
Konzepte,
Ideen.
Über uns selbst,
Unser Leben,
Eine bestimmte Lebenssituation.
Unser natürliches Selbst,
Das jenseits der Welt der Formen,
Unbeeinträchtigt,
Unzerrüttelbar,
Immer schon präsent ist,
Kennt keine Zeit und keinen bestimmten Ort.
Unser wahres Selbst ist zeitlos und ortungslos.
Einen ersten Eindruck,
Einen ersten Geschmack von dem wahren oder natürlichen Selbst zu bekommen,
Das jenseits der Gedanken wohnt.
Kannst du beginnen,
Bewusst zu werden der Stille,
Die bereits hier ist,
In der alles auftaucht.
Du kannst bewusst die Gegenwart wahrnehmen.
Wenn das bereits zu komplex ist,
Versuch die kleine Lücke zwischen den Gedanken,
Diesen Worten,
Verschiedenen Geräuschen wahrzunehmen.
Der Lücke zwischen den Worten,
Bewusst zu werden.
Diese Lücke zu erkennen und wahrzunehmen,
Dass dort für einen Moment lang keine Gedanken sind,
Keine Emotionen,
Sondern nur ein simples Gewahrsein der Stille,
Des grenzenlosen Raumes,
Ein pores Sein.
Es ist so simpel,
Dass man es fast verpassen kann,
Weil der Verstand kann es nicht einordnen.
Es ist das intuitive Erkennen der Präsenz selbst,
In der alles auftaucht.
So eben auch Gedanken,
Emotionen,
Selbst Lebenssituationen und alles was ist.
Die Essenz des Selbst ist jenseits des Körpers und Geistes.
Du kannst dir bewusst bewusst werden,
Indem das Denken aufhört,
Ohne dass du in den Schlaf fällst.
Da ist eine Wachheit.
Eine große,
Absolute Wachheit und Klarheit die bleibt und wie das reine Bewusstsein die Präsenz selbst erkennen kann.
Man könnte auch von der Leere sprechen.
Ich sage oft,
Der Raum jenseits der Gedanken,
In dem es still ist,
Das ist diese Leere,
Wo wir erst einmal zur Ruhe kommen können oder wie ein Stück heimkehren.
Denn das Selbst muss ja nicht wirklich zur Ruhe kommen.
Das sind ja auch wieder Gedanken und Konzepte,
Aber vielleicht wo genau diese Gedanken und Konzepte keinerlei Bedeutung mehr haben.
Weil wir jenseits der Welt der Formen eintauchen und uns selbst auch nicht mehr in der Welt der Formen suchen.
Man kann das,
Was keinen Namen trägt,
Schlecht einen spezifischen Namen geben.
Aber wir spielen mit Worten.
Worte deuten auf das hin,
Was das Selbst jenseits der Gedanken ist und deinem natürlichen Selbst entspricht.
In diesem Feld,
In dieser Weite des reinen Bewusstseins selbst,
Bekommt man ein Gefühl von unglaublich lebendiger Gegenwart.
Ein Einheitsbewusstsein,
In dem man bereits ist.
In diesem Feld ist man bereits immer schon.
Hier gibt es weder die Vergangenheit,
Noch die Zukunft,
Weil keines von beiden in der Gegenwart überleben kann,
Wenn du vollkommen präsent bist.
Man könnte auch sagen,
Du wirst dir dir selbst bewusst.
Wir drehen den Scheinwerfer um.
Wir richten sie nicht mehr nach außen das Licht und erhellen sozusagen die Welt der Formen und suchen uns in der Welt der Formen,
Sondern wir drehen den Scheinwerfer auf uns,
Auf unser Sein und untersuchen wer wir sind.
Und je mehr wir uns schälen,
Weil wir bemerken,
Dass wir uns wieder in einer Emotion finden können.
Weder in einem Gedanken,
Weder in dem kleinen Zeh,
Dem Ohrläppchen,
Noch in einer Geschichte.
Wenn wir bewusst bewusst werden,
Wird unser konditionierter Verstand stiller werden.
Da mögen immer noch Vorlieben sein,
Wiederholte Gedankenmuster der Person.
Wir reagieren vielleicht noch,
Wir antworten,
Wir gehen durch die Welt,
Wir drücken uns aus.
Aber wir wissen,
Dass jeglicher Ausdruck Form des einen Ganzen ist.
Jegliche Aktion,
Jegliche Reaktion,
Alles Tun ist ein Ausdruck des einen Ganzen.
Von dieser Gegenwart,
Von dieser Präsenz heraus leben,
Desto weniger agieren leben wir aus der Person heraus,
Sondern mehr von dem einen Sein heraus.
Wir geben uns dem Moment mehr hin und kommen von einem Raum,
Der frei ist,
Offen und eine tiefere Dimension von unserem Selbst spiegelt.
Hierin liegt Freiheit und Frieden.
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