
Negative Emotionen loslassen
by Felix A.
Diese Meditation stammt von Denny Kircheis (Schubfrei leben mit Denny Kircheis auf Youtube). Sollte euch die Meditation gefallen oder ihr an einer CED leiden, schaut unbedingt auf seinem Kanal vorbei! In dieser Meditation geht es um den Einfluss negativer Emotionen auf unsere Darmgesundheit mit besonderen Fokus auf Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa und Reizdarm es ist eine geführte Übung, die dir hilft gesünder mit deinen Emotionen umzugehen.
Transkription
Ich heiße dich herzlich willkommen zu dieser Meditation zum Loslassen negativer Emotionen für eine bessere Darmgesundheit.
Bitte finde für dich eine ruhige Umgebung,
In der du nicht gestört wirst.
Schalte dein Smartphone auf lautlos,
Damit du nicht von Benachrichtigungen abgelenkt werden kannst.
Ich würde dir empfehlen Kopfhörer zu benutzen,
Möchtest du dies aber nicht,
Ist es auch okay.
Du kannst es dir auf einem Stuhl bequem machen oder die Übungen liegen durchführen.
Was immer sich für dich am besten anfühlt,
Ist auch am besten.
Wir atmen nun gleich gemeinsam dreimal tief durch die Nase ein und durch den Mund aus.
Atme hierbei tief in deine Brust,
In deinen Bauch und Rücken und lasse bei jedem Ausatmen etwas mehr los von den Spannungen,
Die du gerade in deinem Körper fühlst.
Atme nun mit mir 4 Sekunden ein und 4 Sekunden aus.
Scanne deinen Körper nach weiteren Anspannungen,
Die du lösen kannst.
Entspanne deine Hände,
Lass deinen Kiefer locker,
Entspanne die Schultern und lass deinen Bauch sich frei auf- und abbewegen mit jedem Atemzug.
Komme nun voll und ganz ins hier und jetzt.
Für die nächsten Minuten sind alle Sorgen und Probleme egal.
Du kannst dich nach der Meditation wieder darum kümmern,
Wenn du das möchtest.
Du konzentrierst dich lediglich auf meine Stimme,
Auf die Übung und wenn du bemerkst,
Dass du abgelenkt bist,
Dann versuche einfach den Gedanken loszulassen und wieder zurück zur Meditation zu kommen.
Das ist voll und ganz in Ordnung.
Lass los von dem Versuch,
Diese Übung perfekt machen zu wollen.
Sei einfach du selbst und so,
Wie du sein möchtest.
Du kannst einfach loslassen.
Du musst nicht so stark sein,
Wie du bist.
Nehme nun deine Sinne wahr.
Nehme wahr,
Dass du fühlen kannst.
Werde dir bewusst,
Dass fühlen anders ist als denken.
Vielleicht hast du heute oder in den letzten Tagen etwas erlebt,
Das dich hat unwohl fühlen lassen.
Vielleicht bringst du aber auch Emotionen mit in diese Übung,
Die weit älter sind.
Dinge,
Die du schon sehr lange in dir hast.
Und selbst,
Wenn du dir gerade nicht bewusst bist,
Welche Emotionen in dir sind,
Ist das absolut okay.
Ich bin mir sicher,
Du weißt genau,
Was du zu dieser Meditation bringen solltest.
Wie fühlt sich dein Körper gerade an?
Lass dein Bewusstsein durch deinen Körper laufen.
Ist da vielleicht ein Jucken am Kopf,
Ein Ziehen in der Brust,
Eine Anspannung im Nacken,
Eine Schwere im Bauch,
Ist da Wärme,
Kälte,
Breitet sich etwas aus oder zieht sich zusammen,
Wenn es im Bauch,
Nacken,
Kopf oder irgendwo anders ist,
Wo genau ist es,
Wo genau ist der exakte Punkt,
Versuche diesen nun so gut du kannst ausfindig zu machen und dich auf diesen zu fokussieren.
Wie ist dieser Punkt?
Ist er groß,
Klein,
Leicht,
Schwer,
An der Oberfläche oder tief drin,
Ist er still oder bewegt er sich?
Fühlst du dich leer und traurig oder angespannt und wütend?
Beurteile nicht,
Ob das Gefühl gut oder schlecht ist,
Werde dir nur bewusst,
Dass es da ist.
Erlaube alles in dir,
Was gefühlt werden möchte.
Fühle dich hinein und versuche das Gefühl sogar größer zu machen.
Du musst keine Angst haben,
Es kann dir nichts passieren.
Erinnere dich,
Dass deine Gefühle Geschenke sind und nichts anderes als eine Nachricht von deinem Verstand und Körper für dein Bestes.
Wir können diese Nachrichten nur verstehen,
Wenn wir für unsere Gefühle so da sind,
Wie sie für uns da sind.
Erlaube dieses Gefühl voll und ganz.
Heiße es willkommen,
Wie einen alten Freund an der Haustür.
Werde dir bewusst,
Dass es keinen Grund dafür gibt,
Dieses Gefühl nicht zu erlauben,
Dass es einfach da sein darf.
Solltest du merken,
Dass du dich verspannst,
Lasse die Anspannung einfach mit dem nächsten Ausatmen fallen.
Es gibt nichts,
Vor dem du dich schützen musst.
Es gibt viele gute Fragen,
Die wir uns stellen können.
Warum ist das Gefühl da?
Wo kommt es her?
Wo will es vielleicht hin?
Sei neugierig,
Ohne in Geschichten zu verfallen.
Ich gebe dir hiermit die Erlaubnis,
Zu weinen,
Wenn du weinen möchtest,
Zu schreien,
Wenn du schreien möchtest.
Egal was es ist,
Tue was immer nötig ist,
Um die Emotion voll und ganz zu fühlen.
Sei einfach du selbst.
Du musst jetzt nicht stark sein.
Versuche dir,
Diesen intimen Moment mit dir nicht durch Scham beeinflussen zu lassen.
Im Verbinden zu deiner,
Dieser emotionalen Seite,
Liegt viel Kraft für Heilung.
Der letzte Schritt ist es,
Nichts zu tun.
Wir bleiben einfach konzentriert auf dem Gefühl und tun absolut gar nichts.
Achte auf deine Tendenz auszuweichen,
In Gedanken zu versinken oder aufhören zu wollen.
Das ist absolut okay.
Wir erlauben diese Tendenzen,
Lassen diese jedoch einfach gehen und kommen wieder zurück zum Schmerz.
Ich gebe dir nun 5 Minuten für dich selbst.
Fokussiere dich in dieser Zeit weiter auf den Schmerz und lasse ihn voll und ganz zu.
Vergiss nicht,
Du bist nicht allein.
Ich werde dich hin und wieder daran erinnern,
Zu fokussieren.
Sei hier mit deinem Schmerz,
Höre auf den Schmerz,
Erlaube alles,
Was gefühlt werden möchte.
Das hast du super gemacht,
Du kannst stolz auf dich sein.
Wie lange unterdrückst du diese Seite von dir schon?
Werde dir bewusst,
Dass dieser emotionale Teil von dir eigentlich immer da ist,
Dass du ihn meist nur versteckst,
Weil du glaubst,
Dass es dich stärker macht,
Weil du glaubst stark sein zu müssen.
Wir können jedoch nicht in unser Herz zurückkehren,
Wenn wir nicht den Schmerz fühlen,
Der mit der Trennung von ihm gekommen ist.
Wenn wir nicht auf das hören,
Was uns unsere Emotionen sagen möchten,
Dann verschaffen sich diese Emotionen auf andere Weise Gehör.
Es ist also stets eine gesündere Entscheidung zuzuhören.
Selbst wenn es unangenehm sein könnte,
Wir können als Menschen nur dann stark und gesund sein,
Wenn wir vollkommen sind.
Dieser verletzte Teil ist nicht falsch,
Er ist nicht böse oder ein Fehler oder etwas,
Das vermieden werden muss.
Sprich nun zu deinem verletztesten Punkt und sage ihm,
Ich werde dich nicht vergessen,
Ich werde dich nicht verlassen,
Ich werde dich von nun an täglich besuchen,
Ich werde täglich nach Hause kommen und versuchen dich zu lieben,
Ich bin ab jetzt da für dich.
Wir kommen nun gleich zum Ende der Meditation.
Wie fühlst du dich nun?
Wie fühlt sich dein Körper an?
Werde dir bewusst darüber,
Wie du dich vorher gefühlt hast und wie du dich jetzt fühlst.
Was hast du heute gelernt und was nimmst du mit für dich?
Du hast heute auf deine Gefühle und Emotionen gehört.
Vielleicht ist das etwas,
Das du so noch nie zuvor getan hast.
Erlaube dir,
Auch auf sie zu hören,
Wenn du nicht hier mit mir bist.
Bringe dieses Hören in deinen Alltag und erinnere dich,
Dass Gefühle Nachrichten sind.
Sie sind weder gut noch schlecht,
Aber sie haben uns etwas zu sagen.
Und wir wollen von nun an auf sie hören.
Wir nehmen nun einen letzten Atemzug,
Bevor wir unsere Augen öffnen,
Unsere Hände fühlen,
Unsere Beine fühlen und wieder ganz erfrischt in den Tag starten.
Danke,
Dass du mit mir meditiert hast.
Ich wünsche dir einen wundervollen Tag.
Bis zum nächsten Mal.
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