
Werden deine Gedanken Realität?
Hast du schonmal gehört, dass deine Gedanken deine Realität werden? Das ist gar nicht so! Die Wahrheit ist, deine Gefühle und Emotionen manifestieren sich und werden zu deiner Zukunft. In dieser Episode erkläre ich, wie du mit dem Universum kommunizieren kannst.
Transkription
Das ist Episode 3 – Gedanken werden überhaupt nicht Realität.
Willkommen zu dem Sparkle & Shine Podcast,
In dem es darum geht,
Wie Du Dich fühlst auf Deiner Lebensreise und wie Du Deine Energie managest auf diesem Weg.
Ich bin Beate Zschürch,
Yoga-Lehrer,
Kreative und Gründerin von Yoga-Lehrer.
Jede Woche gebe ich Dir eine neue Inspiration,
Wie Du Dein Leben manifestieren kannst,
Was Du schon in den buntesten Farben träumst.
Bist Du bereit,
Deine Reise mit mir zu beginnen?
Dann los geht's!
Ich glaube,
Du wirst das Thema der heutigen Episode sehr mögen.
Das ist nämlich die Idee,
Dass Gedanken gar keine Realität werden.
Du wirst oftmals von vielen Lehrern und auf Seminaren und auch in Büchern genau das Gegenteil gehört und gelesen haben.
Es heißt immer überall Gedanken werden Realität.
Das habe ich auch lange geglaubt und mich viel mit Affirmationen beschäftigt.
Vor etwa 20 Jahren,
Als ich mit der Arbeit mit dem Universum begonnen habe,
Habe ich in einem Buch gelesen,
Man solle seine Wünsche und Vorstellungen aufschreiben und gebetsmühlenartig herunterpredigen.
Also schrieb ich auf dem Zettel damals,
Liebes Universum,
Ich wünsche mir eine Million.
Als 20-Jährige fand ich das eine total tolle Idee und habe diese Affirmation ein halbes Jahr lang täglich gesagt.
Aber irgendetwas schien nicht zu stimmen,
Es passierte in mich nichts.
Was ich realisiert habe über die letzten Jahre,
Ja,
Gedanken werden Realität,
Aber da fehlt was,
Ein ganz entscheidendes Puzzleteil.
Und hätte ich dieses Puzzleteil schon vorher gekannt,
Gewusst oder gefühlt,
Hätte ich mir so einiges sparen können an Zeit.
Was dazu fehlt,
Und das hat mir nie jemand gesagt,
Deine Emotionen und deine Gefühle manifestieren deine Realität.
Das mag neu für dich sein und irritieren vielleicht.
Ich sage nicht,
Dass Gedanken keine Realität werden.
Ich möchte,
Dass du das hörst.
Ich sage,
Es sind nicht nur Gedanken.
Deine Realität von heute ist die Essenz von deinen Emotionen und Gefühlen von gestern oder vorgestern oder letzter Woche,
Deiner Vergangenheit eben.
Wenn du das verstehst,
Dass Gedanken nicht deine Realität bringen,
Sondern deine Emotionen,
Wie kannst du denn jetzt lernen,
Deine Energie,
Deine Emotionen und deine Gefühle zu leiten?
Damit du wirklich ein Leben kreieren kannst,
Was du dir wünschst,
Anstelle der Ping-Pong-Ball von dir selbst zu sein?
Die Antwort darauf ist extrem einfach.
Es braucht Training,
So wie alles im Leben.
Genauso wie du auf die Yogamatte gehst und eine Asana praktizierst oder ins Gym gehst und deine Muskeln aufbaust oder eben ein Instrument lernst.
Wenn du das erste Mal im Yoga bist,
Wirst du noch lange kein Spagat können.
Wenn du das erste Mal im Gym bist,
Wirst du auch noch keine 50 Kilo heben können und sitzt du das erste Mal vor einem Klavier,
Kannst du auch noch keine Lieder spielen.
Es würde mich wundern,
Wenn das doch so ist.
Ich habe zwar auch immer wieder mal so eine Idee,
Muss mir aber selber eingestehen,
Dass es Übung ist,
Die den Meister macht.
Und das braucht auch etwas Zeit.
Woran du dich immer erinnern kannst,
Ist,
Dass jedes Gefühl,
Was du identifizierst,
Was du gerade hast,
Was du bemerkst,
Ist eine Möglichkeit,
Etwas zu üben und zwar,
Was übst du hier?
Spielen.
Ich spiele mit dem Universum,
Ich gehe hinein,
Es darf leicht sein,
Es darf spielerisch sein.
Ich sage ganz bewusst,
Spiel.
Es geht nicht darum,
Irgendein Ziel zu erreichen.
Es geht um deinen Weg,
Es geht um dein Gefühl dabei,
Es geht um die Präsenz in diesem Augenblick.
Beweglich zu sein und in diesen Flow zu gehen,
Das hast du mit Sicherheit schon gehört.
Go with the Flow.
Nichts ist so wahr wie diese Aussage.
Dann bist du ganz verbunden.
Verbunden mit dir selbst,
Verbunden mit deiner Energie,
Verbunden an das Universum.
Und das beinhaltet auch,
Dass du das gesamte Spektrum an Erfahrung machst.
Erfahrungen,
Die dir gefallen und auch Erfahrungen,
Die dir weniger gefallen.
Und das ist es,
Was viele etwas irritierend finde und was auch teilweise falsch verstanden wird.
Wenn man sich mit der Kraft und der Arbeit mit dem Universum beschäftigt,
Dann heißt es nicht,
Dass alles Negative irgendwie wegmanövriert wird oder in eine Schublade gepackt wird und ab jetzt ist das Leben nur noch schön.
Das Gesetz der Anziehung wird teilweise so gedeutet,
Dass alles vermeintlich Negative aus dem Leben gestrichen werden soll.
Aber was macht das denn mit dir als Mensch?
Sobald du dann einen negativen oder schlechten Tag hast oder auch nur einen negativen Gedanken,
Dann fühlst du dich klein.
Als würdest du dich mit diesem einen schlechten Gedanken,
Den du hast oder diesem einen schlechten Tag,
Den du jetzt hast,
Dir deine ganze Zukunft verbauen.
Das ist natürlich Quatsch.
Du hast einfach mal einen schlechten Tag und dabei bleibt es.
Punkt.
Vielleicht auch einen zweiten schlechten Tag da drauf oder vielleicht noch einen zweiten schlechten Gedanken.
So what?
Deine Schwingung,
Ja,
Die ist an diesem Tag ein bisschen niedriger.
Aber das heißt noch lange nicht,
Dass jetzt Hopfen und Malz verloren ist und dein ganzes Leben ab heute desaströs ist.
Es heißt nur,
Du hattest mal ein paar negativen Gedanken.
Mehr nicht.
Und wer deutet denn das?
Das gehört zum Menschsein dazu.
Und eigentlich weißt du auch,
Eine Talfahrt macht dich stark.
Ganz ehrlich,
Ich habe da natürlich auch überhaupt keine Lust drauf.
Aber bislang waren es genau diese scheinbaren negativen Erlebnisse,
Die mich Tage nach vorne gebracht haben oder die mich innerlich gestärkt haben,
Die mich aufgeräumt und mich zur Klärung gezwungen haben.
Für mich persönlich gibt es ehrlich gesagt gar kein Negativ oder Positiv.
Das wertet mir zu sehr.
Gerne sprich von hell und dunkel,
Tag und Nacht,
Licht an,
Licht aus.
In der Nacht ist doch alles genauso da wie am Tag.
Man sieht es nur nicht.
Dass du nichts siehst,
Kann dir aber auch am Tag passieren,
Weil du so geblendet von der Sonne bist.
Oder ein anderes Beispiel,
Wenn ich in den Wald gehe,
Finde ich alles was im Wald ist super,
Auch die Erde,
Die da rumliegt.
Währenddessen wenn ich bei mir zu Hause bin,
Auf meinem schönen Parkettboden,
Ich Erde nicht gerade so prickend finde.
Alles hat seinen Platz und alles hat seine Berechtigung,
Seine Daseinsberechtigung und alles gehört auch zu dir und du darfst für dich das entscheiden und damit leben.
Eine andere Idee,
Die ich noch mit dir teilen möchte,
Gedanken werden Dinge.
Was sind da bitte Dinge?
Dinge sind materielle Gegenstände,
Mehr nicht.
Ein Auto,
Ein Haus,
Ein Boot,
Eine Kleidung,
Ein Schuh,
Schmuck.
Und viele wissen das,
Und das weißt du auch,
Dinge allein bringen dir gar kein Glück.
Es ist das Gefühl,
Das Gefühl was du mit diesem Gegenstand verbindet,
Was das Gefühl auslöst.
Und dieses Gefühl lässt das Universum dir noch mehr davon schenken.
Und damit meine ich,
Mehr emotionale Geschichten,
Die dich bewegen.
Das Universum antwortet dir immer auf deine Frage,
Auf deine Gefühle,
Auf deine Art und Weise,
Wie du deine Gefühle für dich handhabst.
Das ist ganz wichtig zu verstehen.
Das Universum antwortet darauf,
Wie du deine Gefühle handhabst.
Weil du mit diesem Management,
Da erzeugst du so eine Art Code,
So ein eigenes Energiefeld.
Du bist dann wie so ein Radiosender,
Der etwas aussendet.
Du sendest aus,
Ich möchte dies und das erfahren,
Ich möchte nochmal das und das fühlen.
Diese und jene Menschen möchte ich um mich herum haben.
Alles,
Wirklich alles was du im Leben hast und um dich erlebt hast,
Ist vom Universum eine Antwort auf das,
Was du vorher gefühlt hast.
Puh,
Das macht einem erstmal Angst.
Weil plötzlich hast du die komplette Verantwortung für das,
Was in deinem Leben ist und für das,
Was dir passiert.
Vor allem wird es schwierig,
Wenn du dich beginnst jetzt zu beobachten in deinen Emotionen.
Und damit jeder verbundene Gedanke für dich scheinbar ein Stolperstein zu sein scheint.
Ich gebe dir mal ein kleines Beispiel.
Ein Beispiel auch nochmal dafür,
Dass nicht unbedingt jedes negative Gefühl dein Leben desaströs macht.
Stell dir mal vor,
Du bist am Wochenende jetzt verabredet und das Wetter ist perfekt.
Du bist zum Wandern verabredet und du weißt,
Die Strecke wird ein bisschen länger dauern,
Also packst du dir ein kleines Care-Paket ein.
Vielleicht noch eine Süßigkeit oder Müsli-Riegel und noch eine Flasche Wasser.
Und dann kommst du zu dem Treffpunkt und deine Verabredung ist schon da und ihr wandert los und es ist super,
Super schön.
Ihr kommt an Feldern vorbei,
Am kleinen Bach,
Macht ein wundervolles Picknick und begebt euch dann irgendwann wieder auf den Rückweg,
Weil es spät geworden ist.
Und auf dem Rückweg zum Auto,
Fünf Minuten bevor du am Ziel bist,
Beide im Auto,
Beginnt es leicht zu regnen.
Nur leicht.
Ein paar kleine Tropfen,
Die auf dich herunterfallen.
Und jetzt die Frage an dich,
War deshalb jetzt der ganze Tag unschön?
Ich denke nicht.
Stell dir mal vor,
Es beginnt stärker zu regnen und du fängst an zu laufen oder stellst dich eben unter.
Was machst du denn mit der Situation?
Du gehst da einfach durch.
Du findest für dich eine Lösung und du findest auch viele Dinge an diesem Tag,
Für die du trotzdem dankbar bist,
Weil du hattest dieses schöne Picknick,
Du hattest diese schöne Wanderung,
Du warst mit deinem Freund unterwegs und alles war perfekt,
Außer eben halt dieser Regen.
Und vielleicht ist dieser Regen auch perfekt in diesem Moment,
Weil dadurch eine Situation entsteht,
In der du einfach klatschnass mit deinem Freund vor diesem Auto stehst und ihr euch lachend gegenüber steht und euch sagt so,
Hey,
Was war das nur für ein wundervoller,
Intensiver Tag?
Ich lebe.
Ist das nicht schön?
Und schon in diesem Moment,
Wo dir etwas Unschönes,
Aus deiner Wertung heraus unschön,
Passiert,
Wie eben dieser Regen auf der perfekten Wanderung,
Darum geht es.
In diesem Moment das zu realisieren und in diesem Moment Dankbarkeit und etwas Positives hinein zu fühlen auch.
Du kennst nicht das gesamte Bild.
Du weißt nicht,
Wo dies endet.
Diese Idee,
Dieser Ansatz,
Das Leben so zu sehen,
Ist manchmal leichter gesagt als getan.
Vor allem,
Wenn dich gerade etwas wirklich,
Wirklich nervt,
Da dann noch das Positive zu sehen.
Aber das gibt es.
Es gibt immer irgendwas Positives und das gibt es übrigens auch bei Dingen,
Die unschön gelaufen sind in der Vergangenheit.
In dem Moment,
Wo dir etwas passiert,
Was dir nicht gefällt,
Wo du irritiert bist oder emotional total aufgebracht,
Hat man immer das Gefühl,
Das bleibt jetzt bestimmt für immer so und deswegen regst du dich auch so auf.
Aber du vergisst für einen Moment eigentlich nur folgendes.
Es gibt Ups und Downs.
Es gibt dieses Hoch und Runter.
Das erzähle ich meinen Freunden nämlich auch immer.
Deswegen nehme ich sie auch immer gerne in den Arm und esse ein Eis mit ihnen.
Entscheide dich in diesem Moment,
Wo es für dich gerade runter geht,
In den Flow zu gehen,
In deine Gefühle zu gehen.
Begib dich endlich auf das Level deiner nächsten Transformation.
Dieser Prozess,
Der ist sowieso schon im Laufen,
Also geh los.
Das lehrt dich Geduld und vor allem Hingabe.
Hingabe für dich,
Hingabe für dein Leben und Hingabe für diesen Zugang zum Universum.
Und du lernst deine Emotionen zu führen,
Zu erleben.
Du lernst deine negativen Seiten zu durchleben und erkennst,
Du stirbst ja gar nicht.
Es ist ja gar nicht so schlimm.
Es geht ja doch immer weiter.
Und gleichzeitig lernst du,
Mit diesen unendlichen Möglichkeiten dich zu verbinden.
Welche andere Art gibt es denn,
Dieses Thema zu lösen?
Und du lernst,
Ganz aktiv diesen Moment zu erleben,
Ganz im Moment zu sein.
Und darüber kannst du dich doch schon mal freuen.
Und mit dieser Freude,
Die multipliziert sich dann.
Und diese Freude wird sich dann auch weiter nach draußen verbreiten.
Sie wird nach draußen strahlen,
Wie so ein ganz großes Feuerwerk,
Wie ein bisschen Sparkel und Schein.
Worauf willst du deinen Fokus legen und wie willst du deine Energie und deine Emotionen leiten?
So,
Dass sie sich herauskristallisieren als eine wundervolle Zukunft für dich.
Und das passiert genau jetzt.
Das ist nämlich der Moment,
An dem du lächeln darfst und diesen Zauber und diese Kraft in deine Welt sendest.
Für ein schönes Jetzt und für ein schönes Morgen und ein schönes Übermorgen.
Ich hoffe,
Dieser kleine Talk hat dir gefallen,
Warum Gedanken allein nicht deine Welt prägen.
Fühl dich frei zu kommentieren und deine Erfahrungen auch mit mir zu teilen oder mir auch neue Ideen für zukünftige Episoden zu schreiben.
Ich freue mich über jeden einzelnen Kommentar.
Das war's von mir heute und sei schon mal gespannt auf die 21-Tage-Sparkel-and-Schein-Challenge,
Die bald online geht.
Ich sende dir ganz viel Dankbarkeit,
Sparkel und Schein.
Bis zum nächsten Mal.
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