
Ozeangleicher Geist (Kleine Auszeit, Entspannung, Stille, Stress loslassen)
Diese Meditation lädt dich dazu ein, in Stille zu sitzen und der Beobachter deiner Gedanken und Gefühle zu sein. Schenke dir diese kleine Auszeit, um wieder in deine Mitte zu kommen und tiefen inneren Frieden zu spüren. Inspiriert von Jack Kornfield (Meditationen, die unser Herz berühren).
Transkription
Hallo,
Mein Name ist Annika Henkelmann und ich freue mich,
Dass Du die heutige Meditation mit mir gemeinsam praktizieren möchtest.
Ich lade Dich mit dieser Meditation dazu ein,
Dir eine ganz kleine wohltuende Auszeit zu schenken und ein wenig zu entschleunigen.
Suche Dir hierfür einen Ort,
An dem Du ungestört sein wirst.
Dann setze Dich bequem und aufrecht hin.
Deine Hände liegen auf Deinen Oberschenkeln oder in Deinem Schoß mit den Handflächen nach oben,
Um eine offene,
Innere Haltung auszudrücken.
Richte Dich hier gut ein und dann schließe Deine Augen.
Erlaube Dir,
Einfach ganz ruhig und entspannt hier zu sitzen,
Ohne etwas verändern zu wollen.
Und nun nimm einmal Deinen Körper wahr.
Spüre die Kontaktpunkte Deines Körpers und der Unterlage,
Deine Beine,
Füße und Dein Gesäß.
Dein Kiefer ist locker,
Sodass sich die Zähne nicht berühren.
Deine Schultern hängen entspannt nach unten.
Lasse Deinen Körper immer entspannter,
Immer ruhiger und schwerer werden.
Und nun richte Deine Aufmerksamkeit nach innen.
Beobachte hierfür Deinen Atem,
Der ganz von alleine ein- und ausfließt.
Du musst überhaupt nichts dafür tun.
Sei einfach nur der Beobachter Deines Atems und genieße hier ein paar wohltuende Atemzüge.
Und nun stell Dir vor,
Dass Du jetzt genau vor Dir das große und scheinbar endlos weite Meer siehst und atme dabei ganz ruhig weiter.
Du siehst die unendliche Weite des Meeres vor Dir,
Die in Dir ein tiefes Gefühl von Frieden hervorruft.
Und hier und da kannst Du Wellen sehen,
Die kommen und gehen.
Und Dein Geist gleicht dem Ozean,
Den Du gerade siehst.
Und wie die kleinen Wellen des Meeres kommen und gehen,
So kommen und gehen auch Deine Gedanken und Gefühle.
Alles ist in stetiger Bewegung und in stetiger Veränderung.
Sieh auf den Ozean.
Lasse Deine Gedanken und Bilder kommen und gehen,
Ohne Widerstand und ohne Bewertungen.
Genieße hier in der Stille das tiefe Gefühl des Friedens.
Was auch immer geschieht,
Dein Geist nimmt alles in Liebe und Akzeptanz an,
Ruhig und unbewegt.
Gedanken kommen,
Gedanken gehen,
Gefühle kommen,
Gefühle gehen und Du bist ganz ruhig,
Ganz ruhig.
Und dann kehre mit Deiner Aufmerksamkeit ganz langsam wieder zurück zu Deinem Körper.
Spüre Deine Unterlage,
Atme einmal ganz tief durch die Nase ein und lange durch den Mund wieder aus.
Bringe Deine Hände vor Dein Herz und bedanke Dich bei Dir,
Dass Du Dir diese wertvolle kleine Auszeit geschenkt hast.
Nun öffne sanft Deine Augen,
Sieh Dich in Ruhe um und komme wieder an.
Wann auch immer Du diese Meditation praktiziert hast,
Nimm jetzt das wunderschöne Gefühl von innerem Frieden mit in den Tag oder in die Nacht.
Und ich möchte diese Meditation mit einem buddhistischen Zitat abschließen.
Entwickle einen Geist so weit wie das Meer,
In dem angenehme und unangenehme Erfahrungen auftauchen und vergehen können,
Ohne Streit,
Ohne Kampf,
Ohne Schaden.
Ruhe in einem Geist weit wie das Meer.
Schön,
Dass es Dich gibt.
Namaste.
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