
Baum Der Dankbarkeit — Naturmeditation Für Frauen
by Andrea Hönig
Eine geführte Reise in den herbstlichen Wald, zu einem alten Baum, der schon viel gesehen hat. Du lehnst dich an, gibst dein Gewicht ab und empfängst drei Blätter — auf jedem steht etwas, wofür du dankbar bist. Das dritte gilt dir selbst. Diese Meditation lädt dich ein, Dankbarkeit im Körper zu spüren statt sie zu denken. Sie legt nichts über das, was schwer ist, und verlangt nichts von dir. Du musst nichts erzwingen. Was auftaucht, darf auftauchen. Such dir einen ruhigen Ort zum Sitzen oder Liegen. Nicht beim Autofahren hören. Wenn dein Kopf ins Kritisieren, Zweifeln oder Verurteilen gleitet, kannst du jederzeit hierher zurückkehren.
Transkription
Herzlich willkommen zur Dankbarkeitsmeditation.
Ich möchte dich einladen einmal anzukommen.
Spür rein,
Ob du lieber sitzen oder liegen möchtest.
Ob du die Augen offen lassen willst oder schließen magst.
Spür,
Was dich trägt.
Und nimm für ein paar Momente deine Atmung wahr.
Wie der Atem kommt und der Atem geht.
Wie sich dein Bauch dabei hebt und senkt.
Und vielleicht magst du eine Hand auf deinen Bauch legen,
Um noch besser ins Spüren zu kommen,
Noch besser in deinem Körper anzukommen.
Und dann lade ich dich ein,
Dir einmal vor deinem geistigen Auge vorzustellen,
Dass du auf einem Weg durch einen lichten Wald bist.
Der Boden unter den Füßen.
Es ist angenehm zu laufen.
Gibt es keine Schwierigkeiten auf diesem Weg?
Dann nimmst du die frische Waldluft wahr.
Das Vogelgezwitscher.
Schöne Grün um dich herum.
Den Wald,
Der am Übergang zum Herbst steht.
Die Blätter,
Die ganz langsam anfangen,
Sich zu verfärben.
Sich vorzubereiten auf den Winter.
Es riecht nach Erde.
Pilzen und Waldboden.
Und ganz langsam nimmst du in der Ferne einen großen alten Baum wahr.
Du gehst immer näher hin und er wird immer klarer und zeigt sich immer deutlicher.
Und wenn du beim Baum angekommen bist,
Bleibst du für einen Moment stehen und nimmst diesen Baum in seiner ganzen Größe bewusst wahr?
Mit deinen Fingern berührst du seine Rinde.
Begrüßt ihn.
Und du lehnst dich mit dem Rücken gegen den Stamm.
Und spürst,
Wie du dein Körpergewicht abgeben darfst,
Wie gehalten du dich fühlst.
Und während du immer mehr in der Natur ankommst bei deinem Baum der Dankbarkeit,
Mitte bewusst,
Wie alt dieser spezielle Baum ist.
Wie viel schon gesehen hat,
Überstanden.
Wie tiefer auch verwurzelt ist.
Und während du so angelehnt bei deinem Baum verweilst.
Und immer tiefer bei dir ankommst,
Die Atmung wird tiefer,
Dein Körpergefühl wird echter.
Löst sich ein Blatt aus der Krone des Baums.
Und schwebt ganz langsam.
In deine Hand herunter.
Nur du das Blatt in deiner Hand so betrachtest.
Nimmst du plötzlich wahr?
Dass darauf etwas geschrieben ist.
Etwas,
Wofür du dankbar bist.
Nimm einmal wahr,
Was hier steht.
Lass es auftauchen.
Du musst nichts erzwingen.
Dann spür einmal in deinen Körper.
Was dieses Blatt mit dir macht,
Was fühlst du.
Und dann stell dir vor,
Wie das Blatt aus deiner Hand Richtung Boden gleitet.
Und in den weisen Kreislauf der Natur aufgenommen wird.
Und während du deinem Blatt noch nachschaust,
Schwebt von oben ein zweites Blatt herab.
Ganz langsam.
Du kannst es beobachten.
Und wiedererlegt sie es.
In deine Hand.
Und ganz langsam taucht vor deinem geistigen Auge.
Etwas auf,
Wofür du dankbar bist.
Lass es auftauchen!
Spür deinen Körper.
Was es mit dir macht,
Was nimmst du wahr?
Egal wie klein oder wie überraschend.
Du es findest,
Was auf diesem Blatt geschrieben steht.
Erlaub dir,
Es anzunehmen.
Dann spür,
Wie es aus deiner Hand Richtung Boden gleitet.
Um wiederum in den ewigen Kreislauf der Natur einzutreten.
Dann nimmst du wahr,
Dass dein Baum der Dankbarkeit ein drittes Blatt.
Für dich aus seiner Krone löst?
Einem Amel wahr,
Wie es langsam zu Boden segelt.
In Richtung deiner Hand.
Ganz sanft in deiner Handfläche landet.
Und dieses Mai steht etwas auf diesem Blatt,
Wofür du dir dankbar sein darfst.
Etwas,
Wofür du dir dankbar sein darfst.
Lasse sie auftauchen.
Lasst dir Zeit.
Und auch hier,
Egal wie groß oder klein.
Egal wie überraschend es ist,
Was auf diesem Blatt geschrieben steht.
Nimm es an.
Und dann lass auch dieses Blatt zu Boden sinken,
Es wiederum in den Kreislauf eintreten.
Und du spürst,
Dass es langsam Zeit ist,
Deinen Baum der Dankbarkeit wieder zu verlassen.
Und zurückzukehren.
Du stößt auf,
Findest ein Zeichen der Dankbarkeit für deinen Baum.
Und machst dich auf den Weg zurück.
Durch den lichten Wald,
Durch den du gekommen bist.
Angenehm leichter Weg.
Schritt für Schritt kommst du zurück ins Hier und Jetzt.
Und spür einmal die Füße auf dem Boden.
Wenn du magst,
Beweg die Finger,
Die Zehen.
Und dann… Öffne ganz langsam und in deinem Tempo die Augen,
Wenn du magst,
Blinzelnd.
Kommen wieder ganz hier.
Bei dir an.
Und vielleicht hast du wahrgenommen,
Dass die Dankbarkeit Ganz besonders ist,
Wenn wir sie in der Natur spüren,
Mit der Natur spüren.
Du kannst jederzeit hierher zurückkehren.
Wenn du merkst,
Dass.
.
.
Dein Geist eher ins Kritisieren oder Zweifeln oder Verurteilen gleitet und dich wieder auf deine Dankbarkeit.
Für dein Leben zu besinnen.
Schön,
Dass es dich gibt.
Bis zum nächsten Mal.
Deine Andrea.
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