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Umgebungswahrnehmung

by Robin Weber

Aktivität
Meditation
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Diese Meditation legt den Fokus auf die Umgebung. Du kannst die Meditation machen, wenn Du gerade etwas Zeit findest, egal wo Du gerade bist, soll dich diese Anleitung dazu anregen, Deine Umwelt in möglichst vielen Facetten wahrzunehmen und zu erfahren.

Transkription

Die folgende Übung kannst du machen,

Wenn du gerade auf etwas warten musst oder ein wenig Zeit zum Überbrücken hast,

Wenn es zu kurz ist,

Um noch etwas zu arbeiten,

Aber auch zu lange,

Um jemanden nur kurz ins Handy zu schicken.

Bei dieser Meditation geht es darum,

Deine Aufmerksamkeit auf deine momentane Umgebung zu lenken und sie in möglichst vielen Facetten zu bewurzeln.

Je nach Ort wirst du mehr oder weniger Reizquellen um dich herum haben.

Das spielt aber keine Rolle,

Denn gerade in ruhigen Umgebungen kann diese Übung ein sehr gutes Training für deine Wahrnehmung sein.

Falls du aber noch wenig Meditationserfahrung hast,

Kannst du dir diese Übung auch für einen Ort aufsparen,

Wo etwas mehr um dich herum passiert.

Schliess dann deine Augen und beobachte als erstes,

Wo du durch Körperkontakt deine Umwelt unmittelbar wahrnimmst.

Lenke deine ganze Aufmerksamkeit auf den ersten Kontaktpunkt zu deiner Unterlage und nimm das Gewicht deines Körpers wahr.

Dann spüre,

Welche Eigenschaften deiner Unterlage du wahrnimmst,

Ob sie weich oder hart,

Kühl oder warm usw.

Wenn du noch mehr Kontaktpunkte spürst,

Kannst du dir den gleichen Vorgang auch bei ihnen machen und frage dich immer wieder,

Wo ist mein Geist genau jetzt?

Bin ich noch bei meinem Ankerpunkt oder hat mich etwas abgelenkt?

Falls dem so ist,

Kannst du einfach zu dem Punkt zurückkehren,

Wo du als letztes warst und dort weitermachen.

Dann kannst du deinen Fokus ändern und dich auf dein Gehör konzentrieren.

Versuche gut hinzuhören und jedes Geräusch und den Kommen zu registrieren.

Es geht dabei nicht darum,

Ihre Quellen ausfindig zu machen oder sie voneinander zu trennen,

Sondern einfach die Kulissen als ganzes Wort zu nehmen.

Wenn du an einem sehr ruhigen Ort bist,

Kannst du dich auch auf die ganz leise Geräusche achten.

Oder du beobachtest,

Wie es sich anfühlt,

Nichts zu hören.

Falls sich mal dein Körper bemerkbar macht und ein Stell deine Aufmerksamkeit beansprucht,

Weil es z.

B.

Beisst oder rumbelt,

Kannst du dich auch für einen Moment dem zuwenden und das Gefühl beobachten.

Geht es mit der Zeit wieder weg oder wird es stärker?

Wenn du merkst,

Dass es dich zu fest ablenkt,

Kannst du dann auch zum Eingreifen und den Kratzen oder deine Haltung ändern.

Dann kehrst du wieder zu dem Punkt zurück,

Wo du aufgehört hast und führst deine Meditation dort fort.

Als nächstes kannst du deinen Fokus auf deinen Sehsinn lenken.

Wenn du möchtest,

Kannst du dazu deine Augen öffnen,

Damit du mehr wahrnehmen kannst.

Bist dir aber bewusst,

Dass du dann auch eher abgelenkt werden kannst.

Diese Übung funktioniert aber auch mit geschlossenen Augen,

Weil du so immer noch das Licht beobachten kannst,

Das durch deine Leiter auf die Netzhülle trifft.

Wenn du die Augen offen hast,

Versuche einen offenen Blick zu haben,

Ohne dass du etwas Spezifisches anschaust,

Sondern deinen Fokus auf möglichst viele Dinge ausweitest.

Wenn du die Augen zu hast,

Kannst du dich auf die Helligkeit,

Die Veränderungen in der Wahrnehmung und auf die Farben und Formen,

Die du wahrnimmst,

Achten.

Stell dir vor,

Wie sich der Druck in deinen Augen von Moment zu Moment verändert und so deine Wahrnehmung beeinflusst.

Komm dann zum Schluss nochmals zu deiner Körperwahrnehmung.

Hat sich dabei etwas verändert?

Zum Beispiel etwas an deiner Haltung?

Wirf auch hier nochmals einen neugierigen und offenen Blick auf all das,

Was du bemerkst.

Nimm dir dazu noch eine Minute Zeit,

Die Auswirkungen zu dieser Meditation zu spüren,

Ganz egal wie unbedeutend sie scheinen mag.

Beim folgenden Schlag kannst du die Meditation deinem Tempo beenden und in deinen Alltag zurückkehren.

© 2026 Robin Weber. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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