
Besinnlicher Advent
by Kai Meinig
In dieser Meditation kannst du die Hektik der Adventszeit hinter dir lassen und dich auf die besinnlichen Qualitäten dieser Zeit einstimmen. Durch die Visualisierung einer friedlichen Winterlandschaft findest du innere Ruhe und Entspannung. Mit anschließenden Dankbarkeitsübungen kannst du üben, dich selbst und das Leben mit mehr Freundlichkeit und Wertschätzung wahrzunehmen, um so tiefere Ruhe und friedliche Stille im Advent zu erleben.
Transkription
Hi,
Ich bin Kai,
Schön,
Dass du dir Zeit nimmst,
Um dich mit mir gemeinsam zu besinnen.
Gerade in der Adventszeit,
Der Zeit von Ruhe und Besinnung,
Fühlen sich viele von uns gehetzt und gestresst.
Das ist natürlich ganz normal und kein Problem,
Solange du für Balance sorgst.
Die folgende Übung kann dir dabei helfen,
Aus der Hektik auf- und in die Stille einzutauchen,
Während du gleichzeitig Dankbarkeit entwickelst.
Schaff dir dafür einen Zeitraum,
In dem du möglichst ungestört bist und dich wohlfühlst.
Sitze entspannt,
Aber aufrecht,
Entweder auf einem Meditationskissen,
Aber gern auch auf einem Stuhl oder übe im Liegen,
Wenn Sitzen für dich gerade nicht möglich ist.
Beginne mit ein,
Zwei tiefen Atemzügen.
Ein durch die Nase,
Aus durch den Mund und mit der passenden Ausatmung darfst du die Augen sanft schließen und dich auf deinem Platz niederlassen.
Spüre den Kontakt zur Unterlage.
Dein Gewicht.
Nimm Geräusche wahr.
Vielleicht bemerkst du auch Unruhe,
Anspannung,
Das Gefühl,
Gleich wieder aufspringen zu müssen.
Und was auch immer gerade auftaucht,
Alles ist eingeladen,
Darf mit dir Platz nehmen.
Du musst nichts loswerden,
Brauchst nichts verändern.
Mit jeder Ausatmung darfst du überflüssige Anspannung gehen lassen.
Darfst schwer werden.
Dich gestützt und getragen fühlen.
Wenn du soweit bist,
Bring die Aufmerksamkeit zum Atem.
Bemerke,
Wie der Atem in seinem ganz eigenen Rhythmus fließt,
Ohne dass du auch hier irgendetwas verändern brauchst.
Nimm die Wellenbewegung des Atems wahr.
Vielleicht magst du genießen,
Dass du atmest.
Darfst dich dabei wohlfühlen,
Dein Körper beobachten,
Wie die Luft ein- und wieder ausströmt.
Ohne dass du irgendetwas tun musst.
Und wenn der Geist in dieser Übung abschweift,
Ist das kein Problem.
Du darfst die Ablenkung wahrnehmen,
Sie sanft gehen lassen und die Aufmerksamkeit immer wieder freundlich zurück zum Atem bringen.
Wenn du soweit bist,
Darfst du dir nun vorstellen,
Wie sich vor dir eine ruhige,
Verschneite Winterlandschaft zeigt.
Vielleicht siehst du verschneite Hügel,
Schneebedeckten Wald oder ein verschneites Winterdorf.
Schau mal,
Was taucht auf,
Was siehst du.
Vielleicht kannst du sehen,
Wie die Sonne im Schnee glitzert,
Wie Flocken leicht und schwerelos vom Himmel segeln,
Du darfst dir vorstellen,
Du bist warm und wohlig bekleidet und kannst die klare,
Stille Winterluft genießen.
Spüren,
Wie sich mit jedem Atemzug ein Gefühl von Frische und Klarheit in deinem Körper ausbreitet.
Die Landschaft liegt still und friedlich vor dir und du bemerkst,
Wie der Schnee alle Geräusche um dich herum dämpft.
Und wenn dein Geist dabei abschweift,
Bring die Aufmerksamkeit immer wieder sanft zurück zum Atem oder zur Visualisierung der Winterlandschaft.
Und während du in diese verschneite Landschaft schaust,
Entdeckst du in der Ferne ein Leuchten.
Vielleicht von einer Laterne oder einem Weihnachtsstern,
Der dir freundlich und einladend entgegenstrahlt.
Und wenn du magst,
Darfst du dich nun auf den Weg machen.
Darfst Schritt für Schritt durch den weichen,
Knirschenden Schnee stapfen,
Dich diesem Licht nähern.
Während du dich durch deine Winterlandschaft bewegst,
Fällt Schnee leise vom Himmel,
Dämpft alle Geräusche,
Alle Hektik um dich herum.
Du spürst,
Wie diese Stille dich umhüllt,
Wie eine weiße Decke,
Die alles um dich herum beruhigt.
Das sanfte,
Warme Licht schimmert durch die Bäume und zieht dich an.
Es scheint ein Symbol für dein inneres Leuchten zu sein,
Für den Frieden,
Den du suchst oder vielleicht ausstrahlst.
Und mit jedem Schritt,
Den du näher kommst,
Kannst du spüren,
Wie sich die Stille des Winters in dir ausbreitet und der Frieden tiefer und tiefer werden darf.
Langsam kommst du in die Nähe dieses Lichts,
Kannst erkennen,
Um was es sich handelt,
Kannst seine Wärme spüren inmitten dieser winterlichen Landschaft.
Und es gibt gerade nichts zu tun.
Du darfst dir Zeit nehmen,
Um das angenehme,
Goldene Licht in dich aufzunehmen.
Darfst wahrnehmen,
Wie Unruhe,
Hektik oder stressige Gedanken im warmen Licht dahinschmelzen dürfen,
Ohne dass du etwas dafür tun brauchst.
Wenn du magst,
Dann möchte ich dich einladen,
Nun eine oder beide Hände auf die Brust zu legen,
Auf den Bereich,
Wo du dein Herz spürst.
Nimm den Kontakt und die Wärme der Hände wahr,
Die dich daran erinnern können,
Dass du dir selbst mit etwas mehr Freundlichkeit und Wohlwollen begegnen darfst.
Wenn du magst,
Darfst du das warme,
Goldene Licht einatmen und mit jeder Ausatmung durch den gesamten Körper strömen lassen.
Atme das warme,
Goldene Licht ein und lass es mit der Ausatmung durch den gesamten Körper fließen.
Und wenn du soweit bist,
Möchte ich dich nun einladen,
Dich darauf zu besinnen,
Wofür du in diesen Tagen dankbar sein könntest.
Wofür könntest du dankbar sein?
Welche Kleinigkeit oder Selbstverständlichkeit hat dich heute oder in den letzten Tagen erfreut?
Vielleicht eine liebevolle oder ehrliche Begegnung?
Der gut gefüllte Kühlschrank?
Oder die Wärme deiner Wohnung?
Vielleicht auch all die lebendigen Möglichkeiten,
Die dir dein Körper schenkt?
Vielleicht magst du aber auch wertschätzen,
Dass dein Körper ganz von allein atmet?
Und wie könntest du dich in dieser Adventszeit selbst ein wenig freundlicher,
Wohlwollender unterstützen?
Was würde dir guttun?
Vielleicht magst du öfter innehalten,
Einen bewussten Atemzug nehmen,
Beim Entzünden der Kerzen wirklich präsent sein?
Oder hin und wieder eines der Plätzchen,
Die du verspeist,
Bewusst schmecken?
Dir selbst im Vorweihnachtstrubel immer wieder einmal die Hand aufs Herz legen?
Oder genau hinsehen,
Wie all die Menschen um dich herum durch die Adventszeit rennen und ihnen gute Wünsche senden?
Vielleicht auch diese Art.
Mögest du Ruhe und Frieden fühlen?
Mögest du dich darauf besinnen,
Was du bereits hast?
Und nun löse dich langsam von allen inneren Bildern.
Bringe die Aufmerksamkeit noch einmal zum Atem.
Spüre die Kontaktpunkte des Körpers mit der Unterlage.
Nimm dein Gewicht wahr.
Geräusche im Raum.
Und wenn du soweit bist,
Dann empfange einen ersten,
Tieferen,
Bewussten Atemzug.
Du darfst die Augen öffnen,
Falls sie geschlossen waren,
Und noch einen Moment innehalten.
Die Hand sanft lösen.
Und natürlich darfst du auch heute und über die kommenden Tage immer wieder innehalten.
Dir bewusst machen,
Dass die Ruhe und der Frieden der visualisierten Winterlandschaft in dir selbst entstehen können.
Dich darauf besinnen,
Was du vom Leben geschenkt bekommen hast,
Dankbarkeit fühlen und anderen Menschen und dir selbst einen stillen,
Guten Wunsch senden.
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Mehr Besinnlichkeit und inneren Frieden folge Achtsamkeit hier auf Insight Timer.
Ich freue mich darauf,
Dich weiterhin auf deinem Weg zu begleiten.
Bis zum nächsten Mal.
Pass gut auf dich auf.
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