
Gesicht Entspannen
Gönne dir eine kurze Auszeit für deine Gesichtsmuskulatur. Diese kleine Meditation eignet sich für zwischendurch, nach einer konzentrierten Arbeitsphase oder einfach dann, wenn du merkst, dass dein Gesicht angespannt ist. Den ganzen Tag hat deine Gesichtsmuskulatur Kirmes gehabt: Stirn runzeln, Augen zusammenkneifen, Kiefer festhalten, lächeln, sprechen, reagieren. Jetzt darf alles für einen Moment leiser werden.
Transkription
Es ist Zeit.
Dein Gesicht zu entspannen.
Du hast vielleicht gerade lange am Computer gearbeitet oder hast dich auf irgendetwas anderes konzentriert.
Deine Augen sind vielleicht auch schon müde.
Oder du magst dir einfach eine Pause gönnen.
Lege deine Hände auf dein Gesicht.
Wo es dir angenehm ist.
Nun nehmen Sie wieder herunter.
Und reibe sie gegeneinander,
Sodass deine Hände sich erwärmen.
Nun legst du sie wieder auf dein Gesicht.
Spür die Wärme deiner Hände.
Und atme tief ein und aus.
Lass dir von der Wärme helfen,
Ganz im Hier und Jetzt zu sein.
Du atmest weiter tief ein und aus und spürst,
Wie sich auch dein Gesicht hebt und senkt.
Bei der Atembewegung.
Nimm die Hände nun wieder herunter von deinem Gesicht.
Und mache eine kleine Bestandsaufnahme.
Was macht deine Stirn?
Hast du sie in Falten gelegt?
Wenn ja .
.
.
Dann stell dir eine imaginäre Leichte,
Sanfte,
Angenehme Hand vor.
Die deine Stirn glatt zieht.
Dabei lässt du bei jedem Ausatmen Spannung aus deiner Gesichtsmuskulatur los.
Nun gehen wir weiter zu den Augen.
Sie haben viel geleistet heute schon.
Deine Augenmuskulatur hat eine kleine Pause verdient.
Daher schließe locker deine Augenlider.
Bewege hinter deinen Lidern die Augen nach links.
Und sanft nach rechts.
Und wieder in die Mitte.
Atme weiter tief ein und aus.
Kommen wir nun zu deinen Wangen.
Ich puste sie mit Luft auf.
Und lasse sie durch die leicht angespannten Lippen wieder nach außen.
Und nochmal.
Und ein drittes Mal.
Deine Schultern dürfen auch sinken.
Lass sie locker.
Auch die waren heute schon über den Tag wahrscheinlich oft genug.
Hochgezogen bis zu den Ohren.
Jetzt dürfen sie sinken.
Kommen wir zu deiner Kiefermuskulatur.
Hast du das Gefühl,
Du bist da angespannt?
Wenn ja,
Lege zwei Finger,
Am besten Zeigefinger und Mittelfinger.
Vor dein Ohrläppchen und fahre parallel zu der Kante deines Unterkiefers.
An deinem Gesicht entlang.
Bis ungefähr auf die Höhe.
Wo dein Mundwinkel beginnt.
Das machst du ein paar Mal,
Links und rechts gleichzeitig oder links und rechts abwechselnd,
Wie du magst.
Atme dabei weiter tief ein und aus.
Die Stirn darf weiter glatt bleiben.
Und langsam aber sicher sinkt dein Kiefer in eine entspannte Haltung.
Kommen wir zu deiner Zunge.
Auch die ist wahrscheinlich heute schon extra Meter gegangen.
Lass sie locker nach oben schweben gegen deinen Mund.
Oberkiefer gegen deinen Gaumen.
Und finde für sie eine Position,
Wo sie in Ruhe liegen kann.
Die Zähne deines Ober- und Unterkiefers berühren sich dabei nicht.
Nun fahre einmal von deinem linken äußeren Backenzahn über die Kauflächen bis zu deinem rechten äußeren Backenzahn mit deiner Zunge.
Und wieder zurück lege sie nun wieder nach oben an deinen Gaumen,
Sodass die Spitze hinter deinen oberen Schneidezähnen ruhen.
Konzentrier dich wieder auf deinen Atem,
Wie er kommt und geht.
Atme ein und wieder aus.
Jetzt bist du wieder bereit.
In deinen Alltag einzusteigen.
Treffen Sie Ihren Lehrer
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