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Loslassen & Kontrolle abgeben

by Peer Jürgens

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4.6
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Aktivität
Meditation
Geeignet für
Alle
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In dieser geführten Meditation helfe ich dir dabei, loszulassen, zu entspannen und dir eine Pause zu gönnen, in der du dich und deinen Gefühlen emotional annehmen lernst. Diese Meditation kannst du am besten bequem im Liegen genießen und dir etwas Gutes damit tun. Für Anfänger wie Erfahrene geeignet. Ich wünsche dir viel Frieden und Liebe hiermit. Peer

Transkription

Ich heiße dich willkommen zu dieser Meditation heute,

In der ich dir dabei helfen möchte,

Einmal abzuschalten,

Die Kontrolle abzugeben,

Weniger zu denken und dich fallen lassen zu können.

Lege dich dafür gerne hin,

Mach es dir bequem,

Decke dich vielleicht zu,

Habe deine Beine etwas auseinander,

Eine Hand auf deinem Bauch und eine Hand auf deinem Herzen.

Schließe sanft deine Augen und entspanne deinen Kiefer.

Entspanne deine Augen,

Deine Muskeln um deine Augen herum und entspanne deinen Kiefer noch etwas mehr.

Lasse los,

Lasse die Anspannung los,

Sodass der Ober- und Unterkiefer sich nicht mehr berühren.

Lenke deine Aufmerksamkeit zu deinem Atem,

Wie er durch die Nase eingeht in deinen Bauch.

Dein Bauch sich wölbt und du beim Ausatmen durch die Nase wieder die Luft entweichen lässt.

Lenke deinen Atem sanft und tief,

Aber mit nicht allzu viel Kontrolle in deinen Bauch.

Atme ein und aus,

Ein und aus.

Achte nun auf die Pausen zwischen dem Ein- und Ausatmen.

Gebe deinem Körper die Kontrolle über das Atmen.

Spüre,

Wenn du einatmest und dann nichts machst,

Dein Körper vielleicht einen Moment eine Pause machen möchte und dann von ganz alleine ausatmet.

Egal wie dein Atem gerade ist,

Ob tief,

Flach,

Langsam oder schnell,

Akzeptiere deinen Atem und deinen Körper so,

Wie er gerade ist.

Nutze das Ausatmen des Körpers,

Um noch ein bisschen mehr die Kontrolle über die Vorgänge in deinem Körper abzugeben und deinen Körper machen zu lassen,

Was er automatisch macht.

Entspanne weiterhin immer wieder deinen Kiefer,

Deine Gesichtsmuskeln und deine Augenmuskeln.

Spüre nun deine Schultern und deinen Nacken und akzeptiere jedes Gefühl,

Was du dort gerade hast.

Gerade wenn du ein unangenehmes Gefühl irgendwo spürst,

Erlaube es,

Da zu sein und erlaube es,

Es zu fühlen,

Vielleicht sogar stärker zu werden.

Entspanne deine Schultern.

Beim Ausatmen spürst du,

Wie deine Schultern schwerer werden.

Und beim nächsten Ausatmen werden deine Schultern noch etwas schwerer und noch etwas schwerer.

Bringe deine Aufmerksamkeit nun in die Mitte deiner Brust und lenke deinen Atem ganz,

Ganz sanft und ruhig,

Mit nur ganz,

Ganz leicht Kontrolle in deine Brust.

Wenn du dort hineinatmest,

Spürst du eine gewisse Anspannung.

Doch wenn dein Körper wieder ausatmen möchte,

Lasse dich fallen.

Sage dir,

Dass du sicher bist,

Dass dein emotionales Herz sicher ist und dir nichts passieren kann,

Egal was du ihr zulässt,

Da du bewusst für dich gerade da bist.

Atme weiter tief,

Aber sanft in deine Brust,

In dein Herz und lasse deine emotionale Schutzmauer um deine Brust und um dein Herz etwas weiter los.

Vielleicht spürst du irgendwo einen Druck oder eine Enge.

Konzentriere dich auf dieses Gefühl und lass es beim Ausatmen noch mehr dazu da zu sein.

Wenn du in der Meditation Gedanken hast,

Komme wieder zurück zu dieser Meditation,

Zu meiner Stimme und verurteile dich nicht dafür.

Denn alleine,

Dass du dir gerade Zeit nimmst,

Für dich etwas zu tun,

Dich um dich zu sorgen,

Ist etwas,

Worauf du stolz sein darfst.

Bringe deine Aufmerksamkeit nun auf die rechte Seite deiner Brust und stell dir vor,

Du kannst deinen Atem tief,

Aber langsam und sanft nur in deine rechte Brusthälfte hineinatmen.

Stell dir vor,

Nur deine rechte Brusthälfte würde sich wölben und entspanne auch hier beim Ausatmen deinen ganzen Körper noch mehr,

Deinen Kiefer,

Deine Augen.

Spüre,

Wie du noch etwas mehr die Kontrolle über deinen Atem deinem Körper abgeben kannst,

Indem du beim Ausatmen dich fallen lässt und nichts mehr tust.

Du wartest nur auf deinen Körper,

Dass er wieder von alleine atmet.

Bringe nun deine Aufmerksamkeit auf deine linke Brustseite und lenke nun dort deinen Atem ganz sanft und liebevoll hin.

Atme ein,

Warte,

Bis dein Körper ausatmen will.

Lasse ihn ausatmen,

Warte wieder,

Bis dein Körper einatmen will und lasse ihn einatmen.

Spüre,

Wie du ruhiger wirst,

Dein Atem sich vielleicht schon etwas verlangsamt hat und wie deine Gedanken etwas ruhiger werden.

Wir tendieren dazu,

Unser Leben kontrollieren zu wollen,

Damit wir keine Schmerzen oder unangenehmen Gefühle spüren.

Schaue wieder in deinem Herzen oder irgendwo in deinem Körper,

Ob du ein unangenehmes Gefühl in dir hast.

Konzentriere dich auf dieses Gefühl.

Atme dorthin und erlaube es da zu sein.

Fühle es mehr und nehme damit dich selbst an,

Denn das Gefühl gehört zu dir.

Lenke nun deinen Atem wieder sanft in deinen Bauch.

Spüre mit deiner Hand,

Wie sich dein Bauch wieder wölbt und wieder flach wird.

Spüre die Oberfläche,

Auf der du liegst,

Die Berührungspunkte zwischen dieser und deinem Körper an Hinterkopf,

Rücken,

Gesäß,

Beine und Füße und lasse dich bei dem nächsten ausatmen,

Schwer werden und immer mehr in den Boden sinken.

Dabei willst du nicht in den Boden sinken,

Sondern lässt es einfach zu,

Dass du fällst.

Lasse deinen Körper weiter atmen und lasse deinen Körper immer weiter in den Boden sinken.

Lasse zwischendurch immer wieder auf deinen Kiefer und entspanne diesen.

Lockere ihn immer wieder ein kleines bisschen.

Mit dieser Meditation übst du die Fähigkeit,

Die Kontrolle in deinem Leben und Alltag,

Die vielleicht übertrieben und eher schädlich wie hilfreich ist,

Auszubalancieren und zu lernen,

Deinen Körper und deine Emotionen mehr anzunehmen,

Egal wie sie gerade sind.

Bleibe mit deiner Aufmerksamkeit weiter bei deinem Atem und erlaube deinem Körper,

Bei jedem Ausatmen schwerer zu werden und noch mehr auf Standby zu gehen.

Nehme wahr,

Wie stolz du auf dich sein kannst,

Dass du dir die Zeit genommen hast,

Dich zu entspannen und für dich positiv zu sorgen.

Du kannst nur noch etwas liegen bleiben,

Solange wie es dir gut tut und wiederhole gerne diese Meditation so oft wie du möchtest,

Vielleicht täglich,

Morgens in deiner Mittagspause oder abends vielleicht zum Einschlafen.

Mit jedem Mal,

Mit dem du diese Meditation wiederholst,

Wirst du mehr spüren,

Dich besser fallen lassen können und dich somit auch mit dir selber mehr und mehr verbinden.

Ich wünsche dir noch alles Liebe.

4.6 (185)

Neueste Bewertungen

Petra

May 3, 2024

Ich könnte wunderbar entspannen und werde die Meditation sicher noch oft wiederholen. Vielen Dank auch dafür, dass Du Deine Meditationen immer/oft (?) offen ausklingen lässt... 🙏😇

Anja

February 11, 2024

Wow! Da ist was hochgekommen was ich nicht erwartet hätte. Danke 🙏

Claudi

November 5, 2023

Der Sprecher hat eine sehr angenehme und ruhige Stimme. Ich bin schnell in die Entspannung gekommen und werde die Meditation sicherlich noch öfters üben. 🙏

rahel

October 27, 2023

✨🤍🎁🤍✨

Tatjana

July 5, 2023

Wunderbar hilfreiche Meditation um zur Ruhe zu kommen und tief zu entspannen. Habe sie in den letzten Tagen täglich gemacht und bin begeistert. Danke!

Lulu

January 8, 2023

Wow! Das mit dem einseitigen Brustatmen war mir nach jahrelanger Meditation trotzdem neu und ich fand das sehr effektiv! Toll angeleitet. Für mich definitiv ein Keeper. Danke dafür!

Kika

August 4, 2022

sehr beruhigende Stimme...

Elisabeth

June 19, 2022

Sehr angenehm 💞🍀 Danke schön 🍀🤗

Vanessa

April 5, 2022

Ich fand es schön und hilfreich, vielen Dank 😊🙏.

Inna

March 23, 2022

Ruhige Stimme,tolle Wortwahl. Es hat mir gut beim runterkommen geholfen. Danke

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