
Bergmeditation (mit Hintergrundinformationen & Musik)
Wie können wir unsere Gedanken beruhigen? Wie finden wir wieder Stabilität und Festigkeit in oft so überbordenden Gefühlen? Wie geht man mit so vielen äußeren Anforderungen und inneren oft so kritisierenden Stimmen um? Was könnte Halt geben inmitten von Empfindungen und manchmal auch physischen und psychischen schmerzvollen Erfahrungen? Die Bergmeditation ist einer von vielen Wegen, die hier eine so hilfreiche Unterstützung geben können. Es braucht vielleicht Übung und doch – alle diese Geschehnisse in und um uns sind wie Wolken – sie sind nicht der Berg. Und der Berg, das bist Du ... ein Berg, der steht, seine Grenzen bestimmt, einen sicheren Ort bietet und auf eigene Weise liebevoll auf all die Wolken schaut.Diese durch Jon Kabat-Zinn (achtsamkeitsbasierte Stress-Reduktion) inspirierte Meditation gibt mit Informationen und Hinweisen einen Einblick in den Weg dieser besonderen Übung.
Transkription
Herumspringende Affen Das ist eines der Bilder aus der buddhistischen Lehre.
Mit denen die unruhigen,
Ständig kreisenden,
Unaufhörlich störenden,
Manchmal verwirrenden Gedanken beschrieben bzw.
Gemalt werden.
Manke meint,
Ist mittlerweile so etwas wie ein Fachbegriff für diese ununterbrochen kreisenden Gedanken geworden.
Stress in jederlei Hinsicht und damit eben auch psychische,
Aber auch physische Belastungen führen dazu,
Dass unser Geist ständig auf der Suche nach Lösungen und hier vor allem auch nach Sicherheit ist.
Das Nervensystem ist ununterbrochen damit beschäftigt,
Uns in Balance zu bringen und uns eben auch so etwas wie eine gewisse Geborgenheit wiederfinden zu lassen.
Oft geschieht das natürlich nicht sehr bewusst.
Die Gedanken strömen,
Fließen,
Springen,
Schütteln uns durch,
Was auch immer.
Wobei eben die Gedankenflut will uns auch beschützen.
Durch die Art und Weise der herumspringenden Affen ist meist nicht besonders hilfreich.
Und wie können wir es da schaffen inmitten der Flut der Gedanken?
So etwas wie Erdung,
Beständigkeit.
Boden.
Stabilität.
Eben auch eine gewisse Sicherheit und Geborgenheit.
Und damit vor allem auch Ruhe zu finden.
Die Bergmeditation lädt dazu ein.
Der Berg ist sozusagen das Sinnbild.
Für Festigkeit,
Stabilität.
Sicherheit.
Aber auch für Ruhe und Stärke.
Wir begegnen aber auch immer wieder Menschen,
Die mir sagen,
Dass der Berg,
Das Bild des Berges zu hart für sie ist.
Für diese Menschen verwende ich oft das Bild eines starken,
Unerschütterlichen Baumes.
Ich möchte somit auch eine Baum-Meditation veröffentlichen.
Bitte halte gerne Ausschau danach auf Insight Timer.
Und hier noch ein Hinweis zur Herkunft der Bergmeditation.
Ich habe die Bergmeditation durch Jon Kabat-Zinn kennengelernt,
Der ein Programm zur Stressreduktion durch Achtsamkeit entwickelt hat.
Viele seiner Wege sind enorm hilfreich,
Um wieder in Balance zu kommen.
Ich kann nur empfehlen,
Nach Meditationen,
Die von ihm herkommen,
Ausschau zu halten.
Hier somit aber ein Beispiel,
Nämlich die Bergmeditation,
Die ich immer wieder so anleute,
Wie sie mir eben in den Sinn kommt.
Fühle dich damit auch eingeladen,
Deine ganz individuelle Version zu finden.
Worte zu verändern und eben auch deinen Bildern Raum zu geben.
Somit hier nun eine ganz herzliche Einladung.
Und damit Finde einen Platz im Raum.
Oder wo immer du gerade bist und diese Meditation üben magst.
Und lasse dich nieder.
Für ein paar Momente.
Atme durch.
Gut einatmen.
Tief ausatmen.
Wenn du sitzt.
Dann lehne dich jetzt zurück.
Du darfst dich jetzt entspannen.
Und loslassen.
Wenn du liegst.
Dann lass dich in ganz guter Weise fallen.
Und spüre.
Wie dieser Boden dich trägt.
Danke.
Ob du sitzt oder liegst.
Beginne zu genießen.
Und möglicherweise ist es gerade dann so.
Dass du sehr schnell abgelenkt wirst durch deine Gedanken.
Keine Verurteilungen deiner selbst.
Schau einfach zu.
Gedanken springen herum.
Es ist etwas ganz Natürliches.
Es geschieht.
Eben für einen Moment.
Schau!
Auch den Gedanken zu.
Ducht an.
Lass ein inneres Bild auftauchen.
Das Bild von Annemberg.
Vielleicht den schönsten Berg,
Den du kennst.
Oder einen der Grate jetzt in deinem Inneren.
Auftaucht.
Sieh diesen Berg einmal an.
Und wenn kein Bild kommt,
Nimm nur dieses Wort wahr.
Berg.
Und verbinde es mit Kraft.
Und Ruhe.
Mit Stärke und Festigkeit.
Und wenn du aber so einen schönen,
Starken Berg in deinem Inneren sehen kannst.
Dann beginne so nach und nach.
Dieser Berg zu sein.
Du bist.
Der Berg.
Der Berg,
Der unerschüttelig ist.
Zutiefst vertrauensvoll.
Klar.
Stark.
Volle innere Ruhe.
Auch voller Demut.
Es ist auch ein Traum.
Liebevoller Berg.
Verbinde dich mit diesen.
Du bist.
Dieser Berg.
Spüre auch,
Ganz gleich,
Ob du liegst oder sitzt.
Es ist ein Berg.
Der dich immer wieder aufrichtet.
Der dir Kraft gibt.
Du bist diese Kraft.
Du bist unerschütterlich.
Du bist in dir Ruhen.
Geerdet.
Du bist stark.
Wirklich stark.
Vertrauend.
Kraftvoll.
Unendlich gütig.
Und liebevoll.
Das bist du,
Dieser Berg.
Wieder und wieder sei dieser Werk.
Alles andere.
Sind Wolken.
Man nicht gerade Gedanken wieder wegleiten.
Vom Berg.
Oder auch Gefühle,
Emotionen.
Stell dir vor,
Das sind Wolken.
Die Gedanken sind wie Wolken,
Sie kommen und gehen.
Manchmal ballen sie sich zusammen.
Manchmal lassen sie das Bild des Berges fast verschwinden.
Und doch sind sie nicht.
Der Berge.
Ebenso die Gefühle,
Sie kommen und gehen.
Gefühle können so schwierig sein.
Sofort und .
.
.
Physisch,
Psychisch fordernd.
Aber sie sind nicht.
Der Berg.
Du bist der Berg.
Ebenso Empfindungen.
Immer wieder auch Schmerz.
Schmerz ist auch etwas,
Das kommt.
Und geht wie Wolken.
Aber Schmerzen sind nicht.
Der Berg.
Ja,
Leicht gesagt.
Und dann noch.
Sie sind nicht.
Der Berge.
Und in unseren Gedanken.
Oft auch Gefühlen.
Gibt es so viele Stimmen?
Oft durch Stimmen von anderen.
Eben zum Beispiel auch Verurteilungen,
Abwertungen.
Stimmen auch wie von außen.
Die einem irgendetwas einreden wollen.
Doch das sind du.
Boah,
Ja.
Das ist nicht der Berg.
Du bist der Berg.
Der Berg hat seine ganz eigene Stimme.
Das ist deine ureigenste Stimme.
So gut es geht.
Diese Stimme wird traurig.
Und spüre auch,
Dass dieser Berg Anna ist.
Der wirklich ein Schutzberg ist.
So fest.
So stabil.
Dass in Gedanken,
Gefühle,
Empfindungen,
Stimmen nichts anhaben können.
Der Berg steht.
Unerschütterlich.
Stark.
Geerdet.
Kraftvoll.
Unendlich gütig.
Liebevoll.
Ruhen.
Alles andere.
Sind Wolken.
Dieser Berg hat damit auch.
Einen Raum,
Er nimmt Raum an.
Das ist dein ureigenster Raum.
Der nur respektvoll betreten werden darf.
Manchmal ist es hilfreich,
Sich damit um den Berg herum.
Auch noch eine Art Schutzkreis vorzustellen.
Vielleicht auch eine Art von Waldgürtel.
Da dürfen nur jene hineingehen oder durchgehen,
Denen Du es erlaubst.
Alle anderen müssen diese Grenze.
Waren.
Und auch du achtest.
Auf diese Grenze.
Dann gerade auch Emotionen.
Manche Empfindungen und Gedanken.
Kommen durch Menschen,
Von denen du dich nicht respektiert fühlst.
Oder die deine Grenze.
Nicht respektieren.
Du achtest.
Auf deinen Raum.
Der Berg ist Raum.
Er nimmt Raum ein.
Dein Ureigenster Raum oder wie ich immer wieder auch sage.
Ein heiliger Raum.
Und spüre auch,
Wenn du das brauchst.
Eine einladende Offenheit.
Grenze ist nicht starr.
Du brauchst kein einsamer Berg,
Son.
Doch du bestimmst und erlaubst.
Du lädst an.
Du gehst in Beziehung.
Und erlaubst Beziehung.
Und damit spüre nochmal.
Dieser Berg.
Ist ein ganz besonderer Berg.
Unerschütterlich.
Vertrauensvoll.
Offen einladend.
Dort wo es dir wichtig ist.
Abweisend,
Wo es notwendig ist.
Liebevoll.
Aber auch klar und deutlich.
Der Berg steht inmitten all dieser Beziehungen.
Begegnungen.
Du bist ein Berg.
Alles andere sind Wolken.
Und Du bestimmst.
Und wenn du gerade in einem Konflikt,
In einer Krise sein solltest,
Dann spüre erst recht,
Du bist der Berg.
Du darfst dich auch zurückziehen.
Und Zugleich.
Spür dieses tief Liebevolle.
Das einem auf Bergen immer begegnet.
Das Wundervolle.
Das Überraschende.
Schöne.
Und auch wenn da viel Chaos rundherum ist.
Viele Turbulenzen spürbar sind.
Sind alles Wolken.
Der Berg steht.
Dieser weise,
Starke Berg.
Bist du und zugleich ist er in dir.
Du siehst tiefe Innere.
Stark geweißert.
In jedem Menschen.
Ist auch unerschütterlich.
Und sie ist wundervoll.
Du bist also eine Frau?
Ein Mann,
Oder wie immer du dich wahrnimmst.
In einer wunderbaren,
Herzlichen und zugleich klaren,
Starken,
Grenzensetzenden,
Aufrichten Weise.
Du bist ein Wesen.
Volle Stärke!
Du bist.
Und Berg.
Nimm dir Zeit.
Dieses Bild weiter zu genießen,
Wenn du das magst.
Und lass die Meditation dann aber auch gerne.
Nach und nach ausklingen.
Spüre,
Dass der Berg der immer zur Verfügung steht.
Dieser Berg,
Der auch Halt gibt,
Halt sein kann inmitten all der Herausforderungen des Lebens.
Inmitten der Wolken.
Die uns oft bedrängen oder auch bedrücken.
Die manchmal auch schön sein können.
Und eben auch wenn du dich von diesen Bildern langsam verabschiedest,
Spüren.
Der Berg ist immer da.
Wenn möglich,
Lass dieses Bild noch einmal wirken.
Wie so ein Anker,
Wie so ein.
.
.
Stabiler Teil deines Wesens.
Ein Zufluchtsort,
Der immer zur Verfügung steht.
Jederzeit.
Und langsam spüre wieder deinen Atem.
Spüre deinen Körper.
Du hast vermutlich die Augen geschlossen.
Öffne sie langsam.
Und kommen.
Ganz in der Gegenwart an.
Nimm dir Zeit.
Langsam.
Dort weiterzugehen am Tag.
Am Abend.
Wo immer du gerade bist.
Vielen Dank.
Fürs Mitüben.
Und alles Liebe.
Untertitel der Amara.
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