
Sommerspaziergang mit der Wolkenzauberfee
Diese geführte Entspannungsübung lädt Kinder ab fünf Jahren zu einem ruhigen Sommerspaziergang in ihrer Fantasie ein. Gemeinsam mit der Wolkenzauberfee entdecken sie blühende Wiesen, einen schattigen Wald und einen plätschernden Bach. Sanfte Atemimpulse, ruhige Naturbilder und kleine Wahrnehmungsübungen helfen dabei, zur Ruhe zu kommen und den Körper bewusst zu entspannen. Die Übung eignet sich besonders für eine kleine Pause am Tag, als ruhiges Abendritual oder zur Vorbereitung auf den Schlaf. Für Kinder und alle anderen, die sich gerne verzaubern lassen. Credits und Disclaimer: Musik: Intro mit Suno AI erstellt, weitere Soundelemente via Pixabay u.a. von lullabiesbynature, Illustrationen dieses Podcasts enthalten teilweise KI-generierte Elemente; Gestaltung und Redaktion: Travel Traces.
Transkription
Hallo,
Wie schön,
Dass du da bist!
Ich bin die Wolkenzauberfee und heute begleite ich dich auf einen kleinen Sommerspaziergang.
Es ist ein heller,
Warmer Tag.
Die Sonne scheint.
Die Blumen blühen.
Und irgendwo zwischen den Bäumen wartet schon ein schottiger Weg auf uns.
Aber bevor wir losgehen,
Machst du es dir erst einmal richtig bequem.
Du darfst dich hinsetzen oder legen,
So wie es sich für dich am gemütlichsten anfühlt.
Lege deine Arme und die Hände ganz locker ab.
Drück dich noch ein kleines bisschen zurecht,
Sodass es richtig bequem für dich ist.
Und wenn du soweit bist.
Dann schließe jetzt langsam deine Augen.
Atme ganz ruhig durch die Nase ein.
Und sanft durch den Mund wieder aus.
Und noch einmal tief ein- und aus.
Und langsam wieder aus.
Spüre wie dein Körper mit jedem Atemzug ein bisschen ruhiger wird.
Deine Schultern werden weich.
Deine Arme und Beine entspannen sich.
Und jetzt sind wir bereit.
Wenn du möchtest,
Nehme ich dich an die Hand.
Und wir gehen gemeinsam los.
Ganz langsam,
Schritt für Schritt,
Durch die Tür.
Durch den Vorgarten.
Wir öffnen das kleine Gartentor.
Und vor uns liegt ein schmaler Weg,
Der durch eine große Sommerwiese führt.
Das Gras steht hoch.
Und bewegt sich ganz zart im Wind.
Links und rechts des Weges wachsen Blumen.
Gelber Löwenzahn.
Weiße Margariten.
Blauer Kornblumen.
Und dazwischen leuchtet rot der Mond.
Und die Blüten wiegen sich hin und her.
Fast so,
Als wollten sie uns freundlich zuwinken.
Die Sonne scheint angenehm warm auf dein Gesicht.
Eine kleine weiße Wolke zieht über den Himmel.
Und schenkt uns zwischendurch Ein wenig Schatten.
Einen Moment bleiben wir stehen.
Du atmest die frische Sommerluft ein,
Tief ein.
Und langsam wieder aus.
Es duftet herrlich nach Gras.
Nach Blumen.
Und warmer Erde.
Ganz in der Nähe.
Summt eine Hummel.
Wir sehen uns um.
Und dann entdecken wir sie.
Sie fliegt schwer und gemütlich Von einer Blüte zur nächsten,
Und dabei brummt sie tief vor sich hin.
Dann verschwindet sie in einer großen violetten Blüte.
Nur ihr rundes Hinterteil schaut noch ein kleines bisschen heraus.
Du kicherst.
Dann gehen wir weiter.
Der Weg unter uns ist warm und weich.
Ein paar kleine Grashalme kitzeln deine Beine.
Während wir an der Wiese entlanglaufen.
Plötzlich flattert etwas Blaues vor uns durch die Luft.
Ein Schmetterling,
Seine Flügel leuchten so blau wie der Sommerhimmel.
Ganz leicht tanzt er vor uns über den Weg.
Mal fliegt er ein kleines Stück nach links.
Zahn wieder nach rechts.
Und schließlich setzt er sich auf eine Blume.
Und klappt seine Flügel langsam auf und wieder zu.
Au.
Und wieder zu.
Er klappt sie auf.
Und wieder zu.
Wir schauen ihm eine ganze Weile dabei zu.
Dann breitet er seine Flügel noch einmal aus,
Ganz weit,
Und fliegt einfach davon.
Wir folgen dem Weg weiter.
Bis wir den Rand eines kleinen Waldes erreichen.
Unter den Bäumen ist es angenehm kühl.
Die Sonnenstrahlen fallen durch die Blätter und malen helle Punkte auf den Boden.
Und wenn der Wind durch die Zweige streicht,
Beginnen die Lichtflecken zu tanzen.
Hin und her,
Vor und zurück.
Als seien sie kleine Ballerinen.
Wir gehen einfach mitten hindurch Durch das tanzende Licht.
Unter unseren Füßen rascheln trockene Blätter und kleine Zweige.
Es knistert,
Raschelt und knackt.
Unaufhörlich.
Über uns singen Vögel.
Ein Vogel.
Beginnt mit einer hellen,
Freundlichen,
Wunderschönen Melodie.
Ein anderer antwortet ihm aus einem Baum auf der anderen Seite des Weges.
Wir bleiben stehen und lauschen.
Kannst du hören,
Von wo aus welcher Richtung die Vogelstimmen kommen?
Von links.
Von Reich Vielleicht auch.
Von vorne.
Ganz weit oben.
Aus der Baumkrone.
Der alten Eiche,
Die vor uns steht.
Atme noch einmal tief ein.
Und langsam wieder aus.
Mit jedem Atemzug fühlst du dich ruhiger und möchtest immer weitergehen.
Den Weg entlang durch den Wald.
Wo wir jetzt sind.
Ein leises Plätschern vernehmen.
Da hinten,
Zwischen den Bäumen,
Fließt ein kleiner Bach.
Das Wasser ist klar und glitzert dort,
Wo die Sonne es berührt.
Am Ufer liegen runde,
Helle Steine.
Wir setzen uns ans Ufer.
In weiches Moos.
Und ziehen unsere Schuhe aus.
Ganz vorsichtig streckst du deine Füße ins Wasser.
Es ist kühl.
Und deine heißen Füße lieben das frische Gefühl.
Es fühlt sich wunderbar an.
Das Wasser fließt langsam um deine Füße und kitzelt ein wenig an deinen Zehen.
Kleine Blätter und Grashalme.
Fließen daran vorbei.
Sie werden einfach vom Wasser mitgenommen.
Du beginnst,
Deine Füße zu bewegen.
Nur ein kleines bisschen.
Und C.
Wie dabei kleine Wellen entstehen.
Sie brechen im Licht der Sonne.
Und wandern bis zum anderen Ufer.
Eine Libelle schwirrt über den Bach.
Ihr langer Körper glänzt grün und blau.
Ihre Flügel sind so fein und durchsichtig,
Da sie wie dünnes,
Zerbrechliches Glas aussehen.
Für einen Moment bleibt die Lebelle einfach in der Luft stehen.
Dann saust sie blitzschnell über das Wasser davon.
Du lässt deine Füße noch ein wenig im Bach hängen.
Und genießt,
Wie angenehm und kühl das Wasser ist.
Gleichzeitig wärmt die Sonne dein Gesicht.
Nach einer Weile.
Ziehst du deine Füße aus dem Wasser.
Und lässt sie von der Sonne trocknen.
Dann ziehen wir unsere Schuhe wieder an und gehen weiter.
Immer weiter durch den Wald.
Bis wir an ein Feld kommen.
Lange Getreidehalme Stehen dicht nebeneinander Und leuchten golden im Sonnenlicht.
Der Wind streicht das Darüber hinweg.
Die Halme bewegen sich wie Wellen auf einem großen goldenen Meer.
Einer Welle kommt sanft auf uns zu.
Zieht an uns vorbei.
Und rollt weiter über das Feld.
Dann kommt die nächste.
Und langsam.
Ganz ruhig und zieht einfach an uns vorbei.
Am Wegesrand entdecken wir einen großen Pflaumenbaum.
Seine Zweige hängen tief herab.
Und zwischen den grünen Blättern.
Leuchten violette Pflaumen.
Du pflückst eine besonders schöne Und betrachtest sie in deiner Hand.
Sie fühlt sich glatt an.
Und von der Sonne leicht erwärmt.
Und wenn du sie ein wenig in deinen Händen reibst,
Ganz vorsichtig,
Beginnt sie zu glänzen.
Die Pflaume lacht dich so sehr an.
Dass du es gar nicht erwarten kannst,
Sie zu probieren.
Sie schmeckt süß.
Noch ein wenig knackig.
Und überraschenderweise auch ein kleines bisschen sauer.
So schmeckt der Sommer.
Unter dem Pflaumenbaum steht eine Bank.
Wir setzen uns nebeneinander.
Über uns rauschen die Blätter.
Und die kleine Wolke von vorhin ist auch wieder.
Sie bleibt genau über dem Baum und schenkt uns einen weichen,
Kühlenden Schatten.
Du lehnst dich zurück.
Von der Wiese her hören wir immer noch das Summen der Bienen und Hummeln.
Und vom Wald her Singen die Vögel ihr Sommerlied.
Weit über uns zieht eine zweite Wolke über den blauen Himmel hinweg.
Sie sieht ein bisschen aus wie ein großes,
Weiches Kissen.
Und ganz langsam zieht sie vorüber.
Du schaust dir nach.
Und beobachtest,
Wie sie sich verändert.
Plötzlich wird aus dem Kissen Ein Elefant mit großen Ohren.
Und dann wird sein Gesicht immer schmaler.
So dass du plötzlich einen Schmetterling erkennst.
Wenn du möchtest.
Darfst du die Wolke.
Weiter beobachten.
Ihr nachschauen und sehen,
Wie sie sich verändert.
Du darfst einfach hier sitzen bleiben unter deinem Pflaumenbaum.
Ich bleibe bei dir,
Solange du willst.
Und wenn du magst.
.
.
Darfst du einfach nach Hause gehen.
Oder hier unter deinem Pflaumenbaum einschlafen.
Ich bin bei dir,
Ganz nah.
Ganz nah.
Auch wenn ich jetzt nichts mehr sage.
So seid ihr gefüllt.
Ich passe auf dich auf.
Untertitel der Amara.
Org-Community Das war's für heute.
Tschüss!
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