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Emotionen spüren

by Echomind | Nadine

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5
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Meditation
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Alle
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Diese Meditation unterstützt dich dabei, deine Emotionen zuzulassen und zu fühlen. Sei mutig und lass dich darauf ein, denn nur wenn wir Emotionen fühlen, nehmen wir ihnen ihre Macht über uns. Je nachdem wie du dich momentan fühlst, kann diese Meditation schön, traurig, anstrengend, glücklich oder beengend werden, was sie aber auf jeden Fall wird ist authentisch und ehrlich und wenn du dich darauf einlassen möchtest, bin ich an deiner Seite.

Transkription

Willkommen zu deinem Moment der Ruhe.

Ich bin Nadine von EccoMind und ich freue mich,

Dich bei dieser Meditation zu begleiten.

Diese Meditation widmet sich ganz deinen Gefühlen.

Mach es dir also bequem,

Indem du dich hinsetzt oder hinlegst.

Schließe sanft deine Augen und nimm einen tiefen Atemzug.

Dieser Raum gehört nur dir und hier gibt es weder Bewertungen noch Erwartungen und auch kein Richtig oder Falsch.

Was auch immer du fühlst ist richtig,

Einfach weil du es fühlst.

Du darfst jetzt einfach sein mit allem,

Was gerade in dir ist.

Spüre,

Wie dieser Raum dich umgibt wie eine warme,

Schützende Decke und erkenne,

Dass nichts von außen hier eindringen kann,

Dass du sicher und geborgen bist und dass du dich öffnen darfst.

Lenke deine Aufmerksamkeit nach innen,

Tief in dein Inneres,

Dorthin,

Wo deine Gefühle wohnen,

Wo deine Emotionen entstehen und wo alles,

Was du fühlst,

Seinen Ursprung hat.

Vielleicht ist da gerade etwas sehr Deutliches,

Eine Emotion,

Die sehr präsent ist,

Die sich bemerkbar macht und die gesehen werden will.

Vielleicht ist da aber auch nur ein diffuses Gefühl,

Etwas,

Das du nicht benennen kannst.

Was auch immer da ist,

Es ist willkommen.

Stell dir vor,

Du öffnest eine Tür tief in deinem Inneren,

Eine Tür zu einem Raum,

In dem alle deine Gefühle wohnen.

Manche Gefühle sind schon da,

Sichtbar und präsent,

Während andere sich in den Ecken verstecken und sich nicht richtig heraustrauen,

Weil sie glauben,

Sie dürften nicht da sein.

Aber hier,

In diesem Moment,

Darfst du ihnen sagen,

Ihr dürft alle hier sein.

Die Freude darf da sein,

Die Traurigkeit darf da sein,

Die Wut darf da sein und die Angst darf da sein.

Die Scham darf da sein,

Die Schuld darf da sein und die Verwirrung darf auch da sein.

Nichts muss draußen bleiben.

Du öffnest die Tür also weit und sagst,

Kommt,

Zeigt euch,

Ich bin bereit,

Euch zu spüren.

Eines dieser Gefühle wird jetzt stärker werden,

Es meldet sich und will wahrgenommen werden.

Vielleicht spürst du sofort,

Welches Gefühl es ist.

Vielleicht dauert es aber auch noch ein wenig,

Bis es sich vollständig zeigt.

Hab Geduld und bleibe offen.

Gehe mit deiner Aufmerksamkeit dann zu diesem Gefühl.

Gehe dorthin,

Wo du es am stärksten spürst.

Auch hierbei gibt es kein richtig oder falsch.

Es kann sich überall in deinem Körper zeigen.

Erspüre die Stelle und richte deine Aufmerksamkeit genau dorthin.

Erkenne,

Wie es sich anfühlt.

Du musst es weder beschreiben noch benennen,

Noch musst du wissen,

Warum dieses Gefühl jetzt da ist.

Sei mutig und spüre es einfach nur.

Dieses Gefühl ist ein Teil von dir und es ist in diesem Moment hier,

Weil es einen Grund hat,

Hier zu sein.

Gefühle kommen und gehen und gerade ist dieses Gefühl da.

Akzeptiere es einfach so,

Wie es gerade ist.

Atme in dieses Gefühl hinein.

Stell dir vor,

Du schickst mit jedem Einatmen sanft das warme Licht zu dieser Stelle in deinem Körper,

Wo das Gefühl sitzt.

Und das Licht sagt,

Ich sehe dich,

Du darfst hier sein und du bist willkommen.

Das Gefühl muss sich nicht ändern.

Es muss nicht kleiner werden und es muss nicht verschwinden.

Es darf einfach sein,

So wie es ist.

Und du darfst es fühlen,

Ohne dich schuldig zu fühlen und ohne dich dafür zu verurteilen.

Fühle einfach weiter.

Und während du bei diesem Gefühl bleibst,

Es spürst und im Raum gibst,

Lade ich dich ein,

Noch etwas tiefer zu gehen.

Gib diesem Gefühl all den Raum,

Den es braucht.

Wenn es größer werden will,

Lass es größer werden.

Und wenn es weinen will,

Lass es weinen.

Wenn es schreien will,

Lass es schreien.

Innerlich,

Hier in deinem geschützten Raum.

Nichts,

Was du fühlst,

Ist zu viel,

Nichts ist zu intensiv und nichts ist falsch.

Du bist stark genug,

Um zu fühlen.

Du bist mutig genug,

Um hinzuschauen.

Und du bist sicher genug,

Um zu bleiben.

Atme weiter,

Ganz ruhig und gleichmäßig.

Und mit jedem Atemzug sagst du diesem Gefühl,

Ich bin hier,

Ich laufe nicht weg und du darfst da sein,

Solange du möchtest.

Und in diesem Moment geschieht etwas Erstaunliches.

Wenn du einem Gefühl erlaubst,

Vollkommen da zu sein,

Wenn du aufhörst,

Dagegen anzukämpfen,

Dann verliert es seine Macht über dich,

Weil du eben nicht mehr gegen es kämpfst,

Weil du es akzeptierst und weil du es integrierst.

Das Gefühl darf da sein und du bist vollkommen in Ordnung,

Genau so wie du bist.

Während du bei diesem einen Gefühl bleibst,

Bemerkst du vielleicht,

Dass da noch andere Gefühle sind.

Oft fühlen wir nicht nur eine Sache,

Sondern manchmal ist da eine ganze Landschaft von Emotionen.

Vielleicht ist da Traurigkeit und gleichzeitig auch Erleichterung.

Oder vielleicht ist da Wut und darunter auch Angst.

Oder vielleicht ist da Freude und zugleich auch ein Hauch von Schuld.

All das darf sein.

Du bist kein einfaches Wesen.

Du bist komplex und vielschichtig und all deine Gefühle dürfen gleichzeitig existieren.

Sie widersprechen sich nicht und sie kämpfen nicht gegeneinander.

Sie sind einfach alle Teil von dem,

Was gerade in dir los ist.

Nimm dir nun einen Moment,

Um diese verschiedenen Gefühle in dir wahrzunehmen.

Sie sind wie bunte Fäden,

Die zusammen ein Bild ergeben.

Jedes Gefühl ist ein Faden und zusammen sind sie du in diesem Moment.

Atme in diese Vielschichtigkeit hinein.

Spüre,

Wie groß dein innerer Raum ist,

Groß genug für all diese Gefühle.

Während also all diese Gefühle in dir sind,

Während du sie spürst und während du ihnen Raum gibst,

Lade ich dich ein,

Dir selbst mit Mitgefühl zu begegnen.

Sage zu dir selbst,

Ich darf fühlen,

Was ich fühle.

Ich bin menschlich.

Ich bin lebendig.

Ich habe Grenzen und das ist gut so.

Lege eine Hand auf dein Herz und spüre die Wärme deiner Hand.

Sage dir dann laut oder leise,

Ganz wie es sich für dich richtig anfühlt.

Ich sehe dich,

Ich nehme dich wahr und du darfst sein,

Genau so wie du bist.

Wiederhole diese Worte so oft du möchtest.

Ich sehe dich,

Ich nehme dich wahr und du darfst sein,

Genau so wie du bist.

Atme in diese Selbstannahme hinein.

Mit jedem Einatmen denke dir,

Ich nehme mich an und mit jedem Ausatmen,

So wie ich bin.

Ich nehme mich an,

So wie ich bin.

Du hast diesen Gefühlen Raum gegeben.

Du hast sie gespürt und du hast sie angenommen.

Manche Gefühle werden jetzt vielleicht leiser und ziehen sich zurück,

Weil sie gesehen wurden.

Andere Gefühle bleiben und das ist vollkommen in Ordnung.

Du musst nicht fertig sein mit deinen Gefühlen und du musst sie nicht verarbeitet haben.

Sie dürfen bleiben,

Solange sie bleiben müssen.

Aber du weißt jetzt,

Du kannst sie spüren,

Du kannst ihnen Raum geben und du kannst sie halten,

Ohne von ihnen überwältigt zu werden.

Du bist größer als jedes einzelne Gefühl,

Denn du bist der Raum,

In dem die Gefühle kommen und gehen dürfen.

Spüre deine innere Weite,

Spüre deine innere Stärke und spüre deine Fähigkeit,

Alles zu fühlen und dabei ganz du zu bleiben.

Atme dann noch einmal tief ein und aus.

Kehre langsam wieder zurück.

Und wenn du soweit bist,

Öffne sanft deine Augen oder hebe deinen Blick.

Schön,

Dass du bei dieser Meditation dabei warst.

Ich wünsche dir einen Tag voller Selbstmitgefühl und ich freue mich,

Dich bei deiner nächsten Meditation wieder zu begleiten.

Bis zum nächsten Mal.

© 2026 Echomind | Nadine. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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