
Achtsame Einschlafen - Für Eltern
by Anna Rauhut
Im Familienalltag sind wir oft für alle da – nur nicht für uns selbst. Diese Einschlafmeditation lädt dich ein, den Tag loszulassen und wieder bei dir anzukommen. Mit deinem Atem, deinem Körper und dem gegenwärtigen Moment. Denn wenn wir mit uns selbst verbunden sind, können wir auch unseren Kindern mit mehr Ruhe und Gelassenheit begegnen. Ich wünsche dir eine erholsame Nacht. Mein herzlicher Dank geht an Onetent (via Pixabay), dessen Musik die Meditation begleitet.
Transkription
Willkommen bei Ankommen mit Anna.
Ich bin Anna und ich freue mich,
Dass ich dich heute in den Schlaf begleiten darf.
Du darfst während der Meditation jederzeit einschlafen oder die Meditation.
So oft wiederholen,
Bis der Schlaf ganz von selbst zu dir kommt.
Ich wünsche dir eine gute Nacht.
Lege dich bequem hin,
So wie du gerne einschläfst.
Schließe sanft deine Augen.
Nimm einen Moment wahr,
Wie dein Körper von der Unterlage getragen wird.
Spüre die Berührungspunkte zwischen deinem Körper und der Unterlage.
Vielleicht bist du zugedeckt.
Wie fühlt sich die Decke auf deiner Haut an?
Ähm.
.
.
Bye Angenehm schwer?
Jetzt ist Zeit für Dich.
Jetzt.
Darfst du ausruhen.
Dieser Moment gehört ganz dir.
Komme mit deiner Aufmerksamkeit zu deinem Körper.
Spüre hinein.
Wie geht es ihm gerade?
Vielleicht war dieser Tag voller Nähe,
Voller Fürsorge,
Voller kleiner und großer Aufgaben.
Vielleicht hast du begleitet,
Getröstet,
Organisiert,
Getragen,
Geliebt.
Und dich um vieles gleichzeitig gekümmert.
Vielleicht war dieser Tag leicht.
Vielleicht herausfordernd.
So wie dein Tag war.
Jetzt darf er langsam ausklingen.
Nimm wahr,
Wie es deinem Körper geht.
Komme dann mit deiner Aufmerksamkeit zu deinem Kopf.
Welche Gedanken sind gerade da?
Vielleicht kreisen sie noch um dein Kind.
Gemeinsame Momente des Tages.
Um Termine,
Aufgaben oder Wünsche für morgen.
Um all die Dinge,
Die Eltern liebevoll im Blick behalten.
Erlaube diesen Gedanken für einen Moment da zu sein.
Stell dir nun einen weiten blauen Himmel vor.
An dem einige weiße Schäfchenwolken vorbeiziehen.
Setze in deiner Vorstellung jeden Gedanken auf eine dieser Wolken.
Mit jeder Ausatmung ziehen die Wolken ein Stück weiter.
Immer weiter,
Ganz langsam.
Bis sie schließlich am Horizont ist.
Verschwinden.
Für diese Nacht darf Ruhe in deinen Geist einkehren.
Du darfst vertrauen.
Du darfst dich getragen fühlen.
Du darfst die Verantwortung des Tages für einige Stunden abgeben.
Unser Gebiss.
Alles,
Was morgen Aufmerksamkeit braucht.
Wird seinen Weg zu dir zurückfinden.
Denke deine Aufmerksamkeit nun zu deinem Atem.
Spüre,
Ihr ganz und selbst ein- und ausströmt.
Atme dann einmal tief durch die Nase ein.
Biss in deinen Bauch.
Und vollständig aus.
Mit jeder Ausatmung entsteht mehr Raum für Entspannung.
Mit jeder Einatmung kommst du ein Stück mehr nach oben.
Bei dir an.
Nimm noch zwei tiefe Atemzüge.
Tief ein.
Und langsam aus.
Noch einmal tief ein.
Und fall ständig aus.
Lass deinen Atem nun wieder frei fließen.
Er darf kommen und gehen,
Ganz in seinem eigenen Rhythmus.
Jedem Atem zu.
Darfst du mehr bei dir ankommen.
Mehr in deinem Körper.
Herrn diesen Moment.
Denn auch du darfst auftanken.
Du darfst gehalten werden.
Auch du darfst einfach sein.
Schenke nun nach und nach jedem Teil deines Körpers deine Aufmerksamkeit.
Beginne bei deinen Füßen.
Deine Zehen,
Fußsohlen.
Ein Fuß spannen.
Deine Fußgelenke.
Wander mit deiner Aufmerksamkeit weiter zu deinen Unterschenkeln.
In Baden.
Und Schienbeinen.
Deine Knie warm.
Der Oberschenkel.
Danke sehr.
Schenke nun deinem Becken deine Aufmerksamkeit.
Deinem Beckenboden.
Das selbe auf der anderen Seite.
Andere weiter.
In deinen Bauch.
Vielleicht hat dieser Bauch Leben getragen und begleitet.
Vielleicht war er heute Mittelpunkt vieler Umarmungen,
Vieler Bewegungen und viele Momente des Alltags.
Dass deine Aufmerksamkeit .
.
.
Zu deinem unteren Rücken wandern.
Und weiter zu deinem oberen Rücken.
Nimm deine Brust wahr.
Gleich schlägt in dir das Herz eines Menschen,
Der Tag für Tag mit Liebe für andere da ist.
Spüre deine Schultern.
Schultern,
Die viel tragen.
Die sich jetzt anspannen dürfen.
Schenke deinen Armen deine Aufmerksamkeit.
Dein Oberarmen.
HELLENBOGEN Unterarmen.
Deinen Händen.
Hände,
Die gehalten,
Versorgt,
Gewaschen,
Gekocht,
Getröstet,
Gespielt.
Und begleitet haben.
Die Finger.
Die Handfläche.
Und Handrücken.
Andere mit deiner Aufmerksamkeit dann zu deinem Hals,
Deinem Nacken.
Gehe weiter zu deinem Gesicht,
Deinem Mund.
Deiner Nase.
Deinen Augen.
Deine Augen braun.
Und den Punkt dazwischen.
Nimm deine Stirn auf.
Deine Kopfhaut.
Spüre dann noch einmal in deinen ganzen Körper hinein.
Von den Füßen bis zum Kopf.
Im Wahr,
Wie du getragen wirst.
Dein Atem fließt.
Wie du immer mehr bei dir ankommst.
Jeder Moment der Verbindung mit dir selbst stärkt auch die Verbindung zu den Menschen,
Die du liebst.
Das ist etwas für morgen.
Darfst du loslassen.
Darfst du ruhen.
Du bist wertvoll.
Du bist liebenswert.
Du gibst jeden Tag dein Bestes.
Du darfst stolz auf dich sein.
Du bist genug.
Genauso wie du jetzt hier liegst.
Und aus diesem Ankommen heraus darf der Schlaf nun ganz von selbst zu dir kommen.
Er darf dich sanft mitnehmen ins Traumland.
Dorthin,
Wo Leichtigkeiten sind.
Geborgenheit und Erholung auf dich warten.
Schlaf gut.
Deine Anna
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