20:19

Verbinde dich mit dir selbst

by Anja Keukert

Aktivität
Meditation
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Diese geführte Meditation ist ganz wunderbar, um bei dir anzukommen, dich zu entspannen, dich zu spüren. Durch tiefe Achtsamkeit spürst du deinen Körper ganz intensiv und kommst dadurch im Hier und Jetzt an. Wenn du Entspannung von deinem Alltag suchst oder bei dir selbst ankommen möchtest und dich selbst er fahren möchtest, dann bist du hier ganz richtig. Ich wünsche dir ein wunderbares Meditations-Erlebnis. Musik: Deep into Nature, Music of wisdom

Transkription

Hallo,

Schön,

Dass du da bist und dir Zeit für dich nimmst.

In dieser Meditation kommst du bei dir selbst an und darfst einfach beobachten und da sein und erfährst,

Wie du ganz schnell im Hier und Jetzt ankommst.

Du kannst die Übung im Sitzen oder Liegen machen,

Ganz so,

Wie es für dich angenehm ist.

Bevor wir beginnen,

Stelle sicher,

Dass du in den nächsten Minuten ganz ungestört bist.

Stelle dein Telefon auf leise und sorge auch sonst dafür,

Dass du ungestört bleibst und spüre mal nach,

Was dir sonst noch so gut tun würde.

Benötigst du vielleicht noch ein Glas Wasser oder hast du Lust auf einen Tee?

Brauchst du etwas Wärme?

Dann wirf dir eine Decke über.

Vielleicht möchtest du aber auch einen wundervollen Duft um dich herum,

Vielleicht von Räucherwerk oder von Raumspray.

Mache es dir ganz wunderbar angenehm,

Damit du die Zeit,

Die du dir selbst schenkst,

Genießen kannst.

Und wenn du dann an deinem Meditationsplatz angekommen bist,

Mach es dir bequem.

Lasse auch deinen Körper hier ankommen und sich eine ganz wohltuende Haltung finden.

Mit dem nächsten Atemzug kannst du dann deine Augen ganz sanft schließen.

Nun gibt es nichts weiter zu tun.

Alles,

Was du noch vorhast,

Kann jetzt warten.

Und alles,

Was dich beschäftigt,

Aus der Vergangenheit,

Ist unwichtig.

Komm nun bei dir an.

Nehme wahr,

Wie du jetzt gerade hier bist,

Wie du hier sitzt oder liegst.

Mache dir nun deine körperlichen Grenzen bewusst.

Du kannst sie erfahren,

Indem du nachspürst,

Wo du Kontakt zu deiner Unterlage hast.

Wie stark fühlst du den Druck,

Den dein Körper auf die Unterlage ausübt?

Oder übt vielleicht eher die Kontaktfläche Druck auf deinen Körper aus?

Stelle fest,

Ob Teile deines Körpers sich berühren.

Vielleicht liegen deine Hände auf deinen Oberschenkeln oder sie berühren deinen Bauch.

Welche Empfindungen hast du in den Händen,

Während sie dort liegen?

Vielleicht liegen sie ja sanft und entspannt auf.

Oder fühlen sie sich schwer auf ihrem Liegeplatz an?

Nehme das ganz genau wahr,

Ohne es zu bewerten oder verändern zu wollen.

Fühle nun in deinen Oberschenkeln und spüre nach,

Ob sich die Hände dort schwer oder leicht auf deinem Oberschenkel anfühlen.

Gibt es an der Stelle,

An der deine Körperteile in Kontakt sind,

Ein Gefühl von Wärme?

Was kannst du sonst noch spüren?

Wenn es noch weitere Punkte gibt,

An denen sich dein Körper berührt,

Lade ich dich nun dazu ein,

Auch hier deine Aufmerksamkeit hinzurichten.

Sei auch hier genauso aufmerksam wie vorhin.

Eine weitere Wahrnehmung deiner Außengrenzen könnte eine Empfindung von Kälte oder Wärme direkt auf deiner Haut sein.

Vielleicht spürst du hier einen sanften Lufthauch,

Der über deine Haut streicht.

Nehme ganz aufmerksam wahr,

Was sich dir jetzt gerade zeigt.

Alles darf genau so sein,

Wie es ist.

Alles ist gut und richtig.

Du machst das ganz wunderbar.

Nun komme mit deiner Aufmerksamkeit zu deinem Atem.

Der Atem ist so ein Wunder,

Denn er schenkt dir das Kostbarste,

Was du hast,

Nämlich dein Leben.

Du atmest ein,

Du atmest aus,

Ganz selbstverständlich.

Deine Lunge erfüllt seit dem ersten Atemzug ihre so wichtige Aufgabe und dein Körper weiß immer ganz genau,

Wie er atmen muss,

Langsam oder schnell,

Tief oder flach.

Jetzt darf der Atem so sein,

Wie er gerade ist.

Es ist nicht nötig,

Ihn zu verändern.

Es atmet dich.

Deine Aufgabe besteht einzig und allein darin,

Den Atem zu beobachten.

Nehme wahr,

Ob er tief oder flach geht.

Hebt und senkt sich dein Bauch.

Beobachte,

Wie sich dein Brustkorb beim Einatmen aufweitet und hebt und wie er sich beim Ausatmen wieder zusammenzieht.

Erfahre diesen sich immer wiederholenden Rhythmus aus Anspannung und Loslassen ganz genau.

Zwischen dem Einatmen und dem Ausatmen gibt es eine ganz kleine Lücke.

Spüre diese nach.

Und nun suche die Lücke,

Die es zwischen Ausatmen und dem nächsten Einatmen gibt.

Sei einfach ganz aufmerksam und schau hin,

Was sich dir zeigt.

Es ist keinerlei Veränderung oder Kontrolle nötig.

Du bleibst interessierter Beobachter deines Körpers.

Gleichzeitig entspannt sich dein Körper mit jedem Atemzug immer mehr,

Immer tiefer.

Jedes Ausatmen lässt sich immer weiter einsinken in eine tiefe Entspannung,

Tiefer und noch tiefer.

Du wirst nun ganz tief entspannt,

Bereit noch tiefer in deinen Körper zu fühlen.

Komme jetzt mit deiner Aufmerksamkeit in deinen Bauch.

Dein Bauch ist deine körperliche Mitte.

Hier wird alles verdaut,

Was du zu dir genommen hast.

Dein Körper entscheidet,

Was er zum Leben benötigt und was nicht.

Das ist ein sehr komplizierter Vorgang und dein Körper benötigt viele Schritte dafür.

Gleichzeitig ist hier der Platz deines Bauchgefühls.

Auch auf mentaler und emotionaler Ebene entscheidest du,

Was zu dir passt und was nicht stimmig ist für dich.

Wenn du möchtest,

Lege eine Hand auf deinen Bauch und fühle,

Was sich dir hier zeigt.

Wie fühlt sich deine Hand auf dem Bauch an?

Strahlt sie ein Gefühl von Geborgenheit und Ruhe aus?

Und wie fühlt sich dein Bauch an?

Es ist gut möglich,

Dass du hier eine gewisse Unruhe verspürst.

Oder vielleicht ist dein Bauch heute ruhig und entspannt.

Was kannst du sonst noch herausfinden über deine Bauchregion?

Ist sie vielleicht warm oder kühl?

Manchmal treten hier Bilder auf,

Farben,

Ein Prickeln.

Ab und zu kommen Antworten auf Fragen,

Die dich gerade beschäftigen.

Mache dir keine Gedanken oder Sorgen darüber.

Es bedarf auch keiner Interpretation.

Alles darf so sein,

Wie es jetzt gerade ist.

Verweile ein paar Momente in deinem Bauch.

Fühle.

Sei das Fühlen.

Du machst das sehr gut.

Nun erweitere deine Aufmerksamkeit in deinem Körperinneren.

Langsam.

Nach und nach.

So wie du eben deinen Bauch wahrgenommen hast,

Erspüre deinen Körper von innen.

Richte als nächstes deine Aufmerksamkeit in deinen Hüft- und Beckenbereich.

Nehme den Raum in deinem Körper wahr.

Alles,

Was sich unter deiner Haut,

Deine Außengrenze befindet.

Es ist nicht nötig,

Einzelne Organe oder Strukturen wahrzunehmen.

Sei einfach nur in dem jeweiligen Körperteil präsent und ganz aufmerksam.

Spüre den Raum.

Den Raum in der Hüfte,

Im Becken.

Wander nun weiter in deine Oberschenkel.

Bleibe einen Moment hier mit deiner Aufmerksamkeit und spüre nach,

Wie sie sich heute anfühlen.

Gehe nun weiter zu deinen Knien,

Zu deinen Unterschenkeln.

Nehme deine Waden wahr.

Deine Fußgelenke und Knöchel.

Die Füße.

Die Zehen.

Nehme deine Beine als Ganzes wahr.

Von den Zehenspitzen bis hinauf zu den Hüften.

Nehme deinen gesamten Rumpf wahr.

Deinen Brustkorb.

Deine Schultern.

Deine Oberarme.

Deine Ellenbogen und auch die Beugen.

Die Unterarme.

Die Handgelenke.

Die Hände.

Die Finger.

Nehme deine Arme von den Händen bis zu den Schultern als Ganzes wahr.

Deinen Nacken und Hals.

Deinen gesamten Kopf vom Hinterkopf über den Scheitel zum Gesicht.

Sei nun in deinem ganzen Körper vom Kopf bis zu den Zehen hinunter.

Nehme deinen Körper als deinen Lebensraum wahr,

Deine Heimat.

Durch ihn kannst du unsere Welt wahrnehmen,

Erfahren,

Begreifen,

Verstehen.

Stelle ihn dir vor wie dein Haus,

Dein Schloss,

Deine Festung oder deine Kathedrale.

Deine Aufmerksamkeit in deinem Körper hat eine wohltuende und reinigende Wirkung.

Du schenkst ihm neue Energie und Entspannung.

Dein Körper liebt Aufmerksamkeit.

Und so beginnt er nun sich zu regenerieren.

Bleibe noch ein wenig in deinem Körper.

Genieße die Wohltuende und erfrischende Ruhe,

Die sich in dir Raum nimmt.

Komme nun langsam mit deiner Aufmerksamkeit zurück in diesen Raum.

Höre meine Stimme und werde dir bewusst,

Dass du hier liegst oder sitzt.

Nehme einen tiefen Atemzug.

Jedes Einatmen erfrischt und belebt dich und jedes Ausatmen hilft dir dabei,

Die Schwere loszulassen.

Du kommst immer weiter in die Gegenwart zurück.

Du bewegst langsam deine Hände,

Deine Füße,

Streck dich sanft und öffne in deinem Tempo die Augen.

Bleib noch kurz hier und genieße diese innere Ruhe,

Die sich nun erfüllt.

Ich lade dich dazu ein,

Diese Meditationen täglich zu praktizieren.

Mit der Zeit wird sie dir so geläufig sein,

Dass du im Alltag in einem kurzen Moment der Achtsamkeit alle Stationen mit einem kurzen Gedanken durchlaufen und dich somit ganz schnell entspannen kannst.

Du brauchst dabei nur deine Grenze wahrzunehmen,

Deine Atmung,

Den Bauchbereich und dann den ganzen inneren Körper.

Probier es einfach mal aus.

Ich bedanke mich bei dir dafür,

Dass du dabei warst und dir diese Zeit für dich genommen hast.

Du bist wundervoll.

Vielen Dank.

© 2026 Anja Keukert. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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