
Atemmeditation - In Anlehnung an Thich Nhat Hanh
by Eva Linnartz
Diese geführte Meditation ist entstanden zur Erinnerung an den großen Zen-Meister und Friedensaktivisten Thich Nhat Hanh, den ich sehr verehre. Er verstarb am 22. Januar 2022 im Alter von 95 Jahren.
Transkription
Herzlich willkommen zu dieser Meditation.
Wie oftmals bei den Meditationen von Thich Nhat Hanh gibt es auch hier Satzpaare,
Die dann in Schlüsselworten zusammengefasst werden.
Diese kannst du als zusätzliche Anker zur Betrachtung des Ein- und des Ausatems nutzen.
Nimm eine aufrechte,
Unangestrengte Sitzhaltung ein.
Wahrnehmen,
Wie der Atem von alleine kommt und geht.
Einatmend weiß ich,
Dass ich einatme.
Ausatmend weiß ich,
Dass ich ausatme.
Ein-Aus.
Einatmend bemerke ich,
Dass der Einatem tiefer geworden ist.
Ausatmend bemerke ich,
Dass der Ausatem langsamer geworden ist.
Tief,
Langsam.
Einatmend beruhige ich den Geist.
Ausatmend lasse ich los.
Den Geist beruhigen,
Loslassen.
Einatmend nehme ich den Körper wahr.
Ausatmend entspanne ich ihn.
Den Körper wahrnehmen,
Entspannen.
Einatmend lächle ich dem Körper zu.
Ausatmend empfinde ich Dankbarkeit für ihn.
Dem Körper zulächeln,
Dankbarkeit.
Einatmend bin ich mir des gegenwärtigen Moments bewusst.
Ausatmend weiß ich,
Dass dies ein einzigartiger Moment ist.
Ich bin jetzt.
Einatmend empfinde ich Freude am Leben.
Ausatmend empfinde ich Glück.
Freude,
Glück.
Einatmend werde ich erfüllt von Liebe.
Ausatmend lasse ich Liebe in die Welt strömen.
Liebe,
Liebe.
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