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Face your Fear: Verringere deine Angst

by Christine Sing

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Meditation
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Du willst eine berufliche Veränderung wagen, zum Beispiel mehr Gehalt verhandeln, den nächsten Karriereschritt machen oder deinen Job wechseln – und hast doch große Angst davor? Anstatt diese Angst einfach zu unterdrücken oder dich von ihr zurückhalten zu lassen, verfolgst du in dieser Meditation eine sinnvollere Strategie: Du widmest deiner Angst ganz bewusst Zeit und Aufmerksamkeit. Ziel ist es, dass du deine Angst ein bisschen besser kennenlernst, so ihre oft unbewusst wirkende Intensität etwas verringerst und damit den Weg für das Verfolgen deiner beruflichen Ziele freier machst. Musik: "Mesmerize" Kevin MacLeod (Incompetech)

Transkription

Hallo und herzlich willkommen zu dieser Meditation für einen sinnvollen Umgang mit deiner Angst.

Angst ist ein wichtiges Gefühl und leider lernen wir in unserer Gesellschaft und Arbeitswelt meist,

Sie zu unterdrücken,

Sie abzulehnen oder sie zu verschweigen.

Und das führt dann häufig dazu,

Dass unbewusste,

Unterdrückte Ängste die Menschen davon abhalten,

Das zu tun,

Wonach sie sich eigentlich sehnen,

Sich das Arbeitsleben zu schaffen,

Das sie sich wünschen.

Deshalb lernst du in dieser Meditation einen sinnvolleren Umgang mit deiner Angst,

Nämlich dich aktiv,

Emotional und kognitiv mit ihr auseinanderzusetzen.

Ziel ist es,

Dass du deine Angst ein bisschen besser kennenlernst,

So ihre oft unbewusst wirkende Intensität etwas verringerst und damit den Weg für das Verfolgen deiner beruflichen Ziele ein Stück freier machst.

Suche dir dafür einen Ort,

An dem du in den nächsten Minuten ungestört sitzen oder liegen kannst.

Atme zu Beginn einige Male bewusst ein und aus.

Einatmen,

Nimm neue Energie in deinem Körper auf.

Rausatmen,

Das Alte verbraucht es los.

Einatmen,

Fülle deinen Körper mit Sanftheit und Liebe,

Ausatmen,

Dass Stress und Anspannung los ist.

Und dann suche dir eine berufliche Situation aus,

In der du dich aktuell nach Veränderungen sehnst,

Die dir aber gleichzeitig Angst machen.

Vielleicht möchtest du deiner Chefin endlich mal deine ehrliche Meinung sagen.

Vielleicht möchtest du beim nächsten Projekt Nein sagen.

Oder es geht um deinen nächsten Karriereschritt,

Die Verhandlung eines höheren Gehalts oder darum,

Deinen Job zu kündigen.

Stelle dir deine Situation nun einmal vor deinem inneren Auge vor.

Und dann gehe deine Angst entdecken.

Wahrscheinlich spürst du gerade vor allem ein sehr intensives Gefühl.

Und deshalb werde ich dir einige Beispiele nennen,

Welche Angst dahinter stehen könnte.

Ist es die Angst vor Ablehnung?

Die Angst davor nicht gemocht zu werden?

Oder ist es eine Angst vor Abwertung?

Davor nicht dazu zu gehören?

Oder ist es eine Angst vor dem Alleinsein?

Vor Liebes- oder Anerkennungsentzug?

Vor dem Ausschluss aus einer Gruppe?

Vielleicht ist es eine Angst davor,

Nicht wertvoll genug zu sein?

Oder eine Angst vor finanziellen Sorgen?

Vielleicht ist es eine Angst vor dem Nichtwissen,

Vor Orientierungslosigkeit oder vor fehlender Sicherheit?

Schau mal,

Welche Angst oder welche Ängste gerade in dir präsent sind.

Komm dann hier mit deiner Aufmerksamkeit in deinen Körper und fühle diese Angst bewusst.

Atme ein und aus und fühle,

Was jetzt gerade in deinem Körper passiert.

Versuche präsent zu sein mit dem,

Was gerade da ist.

Wenn du dissoziierst,

Also deine Aufmerksamkeit oder deine Gedanken abdriften,

Dann nimm das wahr und komme liebevoll wieder zurück in deinen Körper und zu deiner Angst.

Lass diese Angstenergie in deinem Körper fließen und bewege diese wahrscheinlich sehr intensive Energie in dir.

Deine Atmung hilft dir dabei und ist ein sicherer Anker.

Nach einer Weile oder wenn es zu intensiv wird,

Begib dich in die Rolle der Beobachterin deiner selbst.

Du kannst dir dazu zum Beispiel vorstellen,

Dass du dich selbst aus einer Außenperspektive beobachtest.

Oder,

Dass du im Kino sitzt und deine Gefühle als Film auf einer Leinwand ablaufen.

Sei offen und neugierig und beobachte ganz neutral,

Was nimmst du gerade emotional in dir wahr.

Siehst du da eine Enge und Zugeschnürtheit oder eine Weite und Leichtigkeit?

Ist es eine hohe Intensität am Gefühl oder eine geringe?

Vielleicht ist es ein Durcheinander am Gefühlen.

Vielleicht spürst du einfach nur ein ganz viel Wabern der Energie.

Oder vielleicht spürst du auch gar nicht wirklich viel.

Vielleicht ist es eine Taubheit.

Oder vielleicht fühlst du dich ganz erschlagen von Gefühlen.

Wechsle bewusst zwischen der Innenperspektive,

In der du in deine Angst hinein spürst,

In der du sie fühlst und voll mit ihr präsent bist,

Und der Außenperspektive,

Von der aus du deine Angst im Körper beobachtest.

Wichtig dabei,

Alles darf da sein.

Es gibt nichts zu verändern und es gibt nichts zu bewerten.

Und dann begegne dir im nächsten Schritt selbst als erwachsene Person und formuliere Worte der Akzeptanz,

Des Verständnisses,

Und des Mitgefühls für deine aktuelle Angst.

Was kann zum Beispiel so aussehen?

Es ist absolut okay,

Dass ich vor dieser Situation Angst habe.

Oder ich akzeptiere,

Dass mich das verunsichert.

Ich finde es total nachvollziehbar,

Dass dieser Schritt schwierig für mich ist.

Ich fühle mit mir,

Dass ich mit Blick auf diese Situation sehr ängstlich bin.

Ich verstehe mich selbst,

Dass das ein großer Schritt für mich ist.

Ich bin sicher bei mir und meiner Angst.

Falls es noch einen anderen Satz des liebevollen Mitgefühls gibt,

Der dir jetzt gerade guttun würde,

Dann sage dir diesen jetzt.

Und dann beobachte mal,

Was in deinem Körper und in deinem Nervensystem passiert,

Wenn du diese Sätze hörst.

Wenn du deine Angst zulässt,

Ohne Angst,

Ohne Kritik davor,

Sondern liebevoll,

Akzeptierend und verständnisvoll.

Vielleicht kannst du beobachten,

Wie sich etwas in dir entspannt.

Vielleicht nur ein kleines bisschen.

Vielleicht spürst du auch etwas.

Vielleicht nur ein kleines bisschen.

Vielleicht spürst du auch eine große Erleichterung.

Genieße dieses Gefühl.

Lass dich in diese Entspannung ein wenig reinsinken.

Und dann schau mal,

Was dein Angstanteil,

Dein Angstgefühl jetzt braucht.

Damit sich dein Körper noch ein bisschen mehr entspannt.

Auch hierfür werde ich dir einige Sätze vorlesen und du darfst diejenigen für dich mitnehmen,

Die am meisten mit dir resonieren.

Ich bin sicher.

Ich passe gut auf mich selbst auf.

Ich passe gut auf mich selbst auf.

Ich darf eine eigene Meinung haben.

Ich darf meine Erwartungen formulieren.

Ich darf meinem Herzen und meinen Träumen folgen.

Ich sorge gut für mich.

Ich bin es wert.

Ich kann mir meinen Gefühlen und Fähigkeiten vertrauen.

Ich lasse mich nicht im Stich.

Ich bin akzeptiert und geliebt.

Und vielleicht kannst du beobachten,

Wie sich dein ganzer Körper noch etwas mehr entspannt.

Genieße dieses Gefühl.

Genieße dieses Gefühl noch mal ganz bewusst für einige Atemzüge.

Und jetzt,

Wo sich deine Angst und dein Körper- und Nervensystem etwas beruhigt haben,

Kannst du mit der kognitiven Reflexion beginnen.

Warum ist diese Angst in dir?

Was will sie dir vielleicht sagen?

Gibt es wirklich eine Gefahr?

Oder sind es nur limitierende Glaubenssätze,

Gesellschaftliche Erwartungen oder alte Erfahrungen?

Schreibe dir jetzt oder später deine Ideen auf,

Um deine Angst zu entdecken und besser kennenzulernen.

Dabei können dir auch folgende drei Fragen als Orientierung dienen.

Ist es eine unrealistische Angst?

Das heißt,

Sind es Glaubenssätze,

Die dich klein machen und blockieren?

Wie zum Beispiel,

Du bist nicht gut genug,

Du wirst nie einen anderen Job finden.

Jetzt sei doch mal zufrieden mit deinem Leben.

Was ist deine Angst?

Ist es eine unrealistische Angst?

Wie zum Beispiel,

Du bist nicht gut genug,

Du wirst nie einen anderen Job finden.

Jetzt sei doch mal zufrieden mit dem,

Was du hast.

Hält dich deine Angst also vor etwas zurück,

Wonach du dich eigentlich sehnst?

Will dir deine Angst etwas wirklich Wichtiges sagen?

Will sie dich zum Beispiel davor bewahren,

Dich wieder einmal ausnutzen zu lassen?

Will sie dich davor schützen,

Den falschen Job anzunehmen oder dich unter Wert zu verkaufen?

Will sie,

Dass du nicht unglücklich wirst?

Orientierungsfrage drei.

Steht eine alte Erfahrung hinter deiner Angst?

Schau mal,

Ob die Angst ihren Ursprung in deiner Vergangenheit hat.

Hat dir zum Beispiel schon mal ein Lehrer gesagt,

Du wärst nicht gut genug?

Hat jemand ständig an dir und deinen Fähigkeiten gezweifelt?

Und dich eher klein gemacht und zurückgehalten als unterstützt?

Hat dein Umfeld dir vielleicht oft Angst gemacht?

Nimm dir in den kommenden Minuten oder kommenden Tagen ein wenig Zeit,

Deine Angst besser kennenzulernen.

Wichtig ist dabei auch beim Gefühl der Angst.

Angst ist so normal wie jedes andere Gefühl.

Wie bereits gesagt,

Es bringt absolut nichts,

Sie zu unterdrücken oder zu versuchen,

Sie zu überdecken oder loswerden zu wollen.

Alle Menschen haben Ängste.

Die Frage ist jedoch,

Ob du dich unbewusst steuern und kontrollieren lässt von ihnen oder ob du dich mit ihnen bewusst auseinandersetzt und lernst,

Mit ihnen umzugehen.

Denn nur wenn wir uns mit unseren Ängsten auseinandersetzen,

Können wir auch wundervolle,

Große Ängste erleben.

Denn nur wenn wir uns mit unseren Ängsten auseinandersetzen,

Können wir auch wundervolle,

Großartige Dinge erleben.

Wie zum Beispiel das Surfen.

Nur wenn wir uns aktiv mit all unseren Ängsten vor dem Wasser,

Den Wellen,

Dem Riff,

Dem nächsten beruflichen Schritt auseinandersetzen,

Können wir diese einzigartigen Surfgefühle erleben.

Das heißt,

Es ist nicht das Ziel,

Jegliche Ängste loszuwerden.

Mein Surflehrer sagte dazu einmal,

Es ist gut und richtig,

Dass du Angst hast.

Nimm sie mit dir und deinem Surfbrett ins Wasser.

Als gute Begleiterin an deiner Seite,

Die auf dich Acht gibt,

Dich aber nicht kontrollieren lässt.

Vielen Dank,

Dass du heute mit mir meditiert hast.

Ich wünsche dir noch ganz viel Spaß und viele hilfreiche Erkenntnisse beim weiteren Entdecken deiner Angst.

Bis bald und alles Liebe,

Christine.

© 2026 Christine Sing. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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