
Deine Würde Nach Toxischem Missbrauch Heilen
Wenn du in deinem Leben mit toxischen Menschen konfrontiert bist, sei es durch Partner oder durch dein soziales Umfeld oder an deinem Arbeitsplatz, kennst du es sehr wahrscheinlich, dass man versucht, dir deine Würde zu nehmen. Das kann ganz direkt oder auch ganz subtil und versteckt ablaufen. Heute werden wir mit der Stillpoint Methode von Lynn Fraser herausfinden, wie es dir in Bezug auf deine Würde geht und wie du sie wiederherstellen kannst, wenn deine Würde angegriffen wurde.
Transkription
Willkommen zu dieser Meditation.
Wenn du in deinem Leben mit toxischen Menschen konfrontiert bist,
Sei es durch Partner oder durch dein soziales Umfeld oder an deinem Arbeitsplatz,
Kennst du es sehr wahrscheinlich,
Dass man versucht dir deine Würde zu nehmen.
Das kann ganz direkt oder auch ganz subtil und versteckt ablaufen.
Und heute werden wir mit der Still Point Methode von Lynn Fraser herausfinden,
Wie es dir in Bezug auf deine Würde geht und wie du sie wiederherstellen kannst,
Wenn deine Würde angegriffen wurde.
Diese Meditation ist aus einer Reihe mehrerer Meditationen zur Heilung der Würde nach toxischem Missbrauch und soll uns helfen,
Dir unsichtbaren Narben nach toxischem Missbrauch zu heilen und gleichzeitig unser Verständnis und unsere Wertschätzung für die grundlegenden Menschenrechte,
Die jedem zustehen,
Zu vertiefen.
Setze oder lege dich in eine bequeme Position,
Öffne die Augen und schau dich im Raum herum.
Schau nach links und schau nach rechts,
Nach oben und nach unten und schau auch über deine Schultern nach hinten hinweg.
Damit signalisierst du deinem Nervensystem,
Dass du hier und heute in diesem Raum in Sicherheit bist.
Wenn du magst,
Kannst du deine Augen jetzt schließen oder wenn sich das für dich sicherer anfühlt,
Kannst du sie auch geöffnet halten.
Und bringe nun deine Aufmerksamkeit sanft auf deinen Atem.
Atme zweimal hintereinander durch die Nase tief ein und ganz langsam,
Wie durch ein Strohhalm,
Durch den Mund wieder aus.
Zweimal ein und ganz langsam durch den Mund aus.
Und das wiederholst du jetzt ein paar mal ganz in deinem eigenen Rhythmus.
Lenke deine Aufmerksamkeit jetzt auf deinen Körper.
Spüre,
Wie er den Boden und die Unterlage berührt.
Nimm wahr,
Wo du Kontakt spürst,
Ohne etwas verändern zu wollen.
Spüre die Schwere deines Körpers und lass ihn ganz in den Moment sinken.
Werde schwer und spüre,
Wie deine Körperflächen die Unterlage berühren.
Richte deine Aufmerksamkeit jetzt auf deine Füße.
Spüre die Empfindungen in deinen Zehen,
Deinen Fußsohlen,
Deinen Fersen.
Und wandere nun langsam nach oben zu deinen Knien,
Deinen Oberschenkeln und deinem Becken.
Und spüre dabei jede Körperregion,
So wie sie sich jetzt gerade anfühlt.
Und gehe weiter von hier zu deinem Bauch,
Bis in deinen Brustkorb und von dort in deine Schultern.
Spüre deine Arme und deine Hände.
Richte schließlich deine Aufmerksamkeit auf deinen Nacken,
Bis da vorne in den Hals,
Über dein Gesicht.
Spüre,
Ob es dort irgendwelche angespannten Muskeln gibt,
Wie sich dein Kiefergelenk anfühlt.
Bewege ganz leicht deinen Unterkiefer hin und her und entspanne deine Stirn.
Nimm alle Empfindungen wahr,
Wie sie in deinem Körper präsent sind.
Und bleibe jetzt einfach in diesem Zustand der erhöhten somatischen Bewusstheit.
Jetzt werden wir uns ein zentrales Menschenrecht vor Augen führen.
Lass uns dieses Menschenrecht nicht nur intellektuell,
Sondern auch körperlich und emotional erfassen.
Achte dabei auch darauf,
Ob Widerstände in dir auftauchen,
Wenn ich dieses Menschenrecht anspreche.
Das nennt man auch rückwärts Innenschau,
Weil wir die Heilung an den Anfang setzen,
So als wäre sie schon geschehen.
Und dann beobachten wir,
Wie der Körper darauf reagiert.
Wenn du einen Widerstand spürst,
Dann weißt du,
Dass du etwas Heilsames noch nicht annehmen kannst.
Wir schauen jetzt auf das Recht auf unsere Existenz und Würde.
Jeder Mensch hat das Recht zu existieren und mit Würde behandelt zu werden.
Spüre in deinem Körper,
Was das bedeutet.
Wie fühlt es sich an,
Dieses Recht zu haben?
Spürst du,
Wie sich etwas in dir gegen dieses Recht sträubt?
Oder gibt es Bereiche in deinem Körper,
Die sich anspannen oder die sich unangenehm anfühlen,
Wenn du dieses Recht bekräftigst?
Gibt es einen Widerstand in dir oder gilt das Recht zwar für andere,
Aber gilt es genauso auch für dich?
Ärgern sich Menschen in deinem Umfeld über dich,
Wenn du dir dieselben Rechte herausnimmst,
Die sie sich herausnehmen?
Hast du mit Menschen zu tun,
Die Doppelstandards führen in Bezug darauf,
Welche Rechte es im Miteinander gibt?
Gelten für dich andere Regeln oder hast du weniger Rechte?
Spüre,
Was das mit dir macht.
Wo fühlst du das in deinem Körper?
Lass uns diese Empfindung in deinem Körper mit Neugierde betrachten.
Schau dir ganz genau die Qualität dieser Empfindung an.
Ist sie zum Beispiel heiß oder kalt?
Fühlt sie sich dicht an oder breitet sie sich aus oder hat sie Ränder oder vielleicht eine Farbe?
Beobachte einfach.
Spüre ganz genau die Qualität,
Die Bewegung,
Die Intensität.
Wenn das Gefühl dich überwältigt oder zu stark wird,
Öffne deine Augen,
Zieh dich um.
Du bist im Hier und Jetzt.
Du bist erwachsen und jetzt gerade in Sicherheit.
Atme zweimal tief ein und langsam durch den Mund wieder aus.
Dehne dich ganz leicht in deinen Körper.
Du kannst auch deine Stirn tappen.
Das ist wie ein leichtes Klopfen mit dem Zeigefinger und dem Mittelfinger auf der Stirn.
Oder wenn Bilder oder Gedanken kommen,
Kannst du dir einen Bilderrahmen gegenüber von dir an der Wand vorstellen und dort das Bild oder die Worte in den Rahmen setzen und den Raum zwischen dir und den Rahmen bemerken.
Spüre den Raum.
Du kannst mit den Augen um den Rahmen herumfahren,
Also den Raum um den Rahmen herum.
Einmal links herum,
Einmal rechts herum und spüre,
Was das mit dem Inhalt im Rahmen macht,
Wenn du dich auf den Raum um den Rahmen konzentrierst.
Atme tief ein und aus und bemerke mit geöffneten Augen,
Dass du in Sicherheit bist,
Dass du erwachsen bist,
Dass du heute ganz andere Mittel zur Verfügung hast,
Als du noch ein Kind warst und andere über dich bestimmt haben.
Heute bist du im Hier und Jetzt,
Gerade mit mir und beobachtest nur,
Was in dir vor sich geht,
Mit Abstand und ganz viel Sicherheit.
Unerträgliche Gefühle und Gedanken oder Bilder musst du heute nicht mehr aushalten.
Du kannst jederzeit in das Gefühl zurückkommen,
In dem du dich sicher fühlst.
Lass uns jetzt noch mal auf unseren Anfangssatz schauen.
Ich habe das Recht zu existieren und mit Würde behandelt zu werden.
Wie fühlt sich dieser Satz jetzt für dich an?
Spürst du eine Veränderung im Widerstand oder ist es noch genauso wie am Anfang?
Was hat sich verändert?
Spüre nach.
Lass dieses Recht und deine Empfindungen in deinem Körper nachklingen.
Schließe deine Augen,
Wenn du dich sicher genug fühlst,
Aber du kannst sie auch offen lassen.
Stell dir vor,
Du siehst jetzt in dein Spiegelbild.
Betrachte dich ganz frei von Bewertungen.
Sieh einfach nur,
Was ist und stell dir jetzt vor,
Wie dir von einem hilfreichen,
Freundlichen Menschen oder einem Lichtwesen ein wohliger Umhang umgelegt wird.
Es ist der Umhang der Würde.
Spüre,
Wie sich dein Körper damit anfühlt.
Wie reagiert dein Körper darauf?
Was macht das mit deiner Atmung,
Deiner Muskulatur und deiner Haltung?
Mit deinem Ausdruck auf deinem Gesicht.
Auch wenn es nur ein Hauch eines Gefühls der Würde ist.
Lass es geschehen und nimm es an,
So weit wie es für dich möglich ist,
Auch wenn es nur ein ganz kleines bisschen ist.
Und wenn möglich,
Siehe wie du aufrecht stehst.
Kannst du erkennen,
Wie wertvoll du bist?
Dass du ein einzigartiges,
Individuelles Wesen bist,
Das genau die gleichen Rechte hat,
Wie alle anderen Lebewesen auf diesem Planeten.
Sieh dich noch ein bisschen an.
Bringe jetzt deine Aufmerksamkeit langsam wieder auf deinen Atem.
Atme etwas tiefer ein und aus und wenn du deine Augen geschlossen hattest,
Kannst du sie nun langsam wieder öffnen.
Nimm dir einen Moment Zeit,
Um deine Erfahrungen zu reflektieren.
Was hast du in deinem Körper gespürt?
Welche Emotionen sind aufgetaucht und wie hat diese Meditation dein Verständnis und deine Wertschätzung für deine Menschenrechte vertieft?
Jetzt streck dich ein bisschen und ganz sanft folge den Bewegungen,
Die dein Körper ausführen möchte.
Lass deinen Körper sich bewegen,
So wie er es möchte.
Gehen dich in die Bewegung und strecke dich ganz langsam in dein Leben hinein.
Danke,
Dass du dir die Zeit genommen hast,
Diese Meditation zu praktizieren.
Mögen wir alle in einem Zustand des Bewusstseins und des Respekts für uns selbst und andere leben.
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