
Atem In Abschnitten
Atme in Abschnitten bezieht sich auf eine alte Atemtechnik aus dem Yoga, dem Viloma Pranayama. Hierbei trainierst du nicht nur deine Lungenkapazität, sondern erfährst auch tiefe Ruhe, durch die Konzentration auf deinen Atem.
Transkription
Willkommen zu deinem Moment der Ruhe.
Ich bin Nadine von ECO-MIND und ich freue mich,
Dich bei dieser Meditation zu begleiten.
Setz dich hin,
Richte deinen Rücken aus und ziehe deine Schultern nach hinten unten.
Schaffe Platz für deinen Brustraum.
Lege eine Hand auf deinen Bauch und die andere auf deine Brust und spüre,
Wie dich dein Atem bewegt.
Schließe dann deine Augen und konzentriere dich ganz auf deinen Atem.
Lass ihn einfach kommen und gehen.
Lege deine Hände dann auf deinen Oberschenkeln oder Knien ab und ziehe deinen Rücken noch einmal in die Länge.
Beginne dann,
Deinen Atem ganz bewusst zu führen.
Unterteile deine Einatmung in etwa 5 gleichmäßige Atemzüge.
Atme also ein Stück weit ein.
Halte kurz inne.
Atme weiter ein und halte inne.
Atme weiter ein,
Bis du spürst,
Wie sich dein Brustkorb leicht ausdehnt.
Halte inne.
Atme ein,
Bis sich deine Lungen vollständig gefüllt anfühlen.
Jetzt atme ruhig und gleich am Stück wieder aus.
Das ist eine Runde.
Du kannst deinen Atem in 4,
5 oder 6 Abschnitte unterteilen,
So wie es sich für dich angenehm anfühlt.
Führe also deinen Atem in Etappen in dich hinein und lass ihn dann in einem Zug wieder hinausfließen.
Bleibe in diesem Rhythmus.
Achte darauf,
Dass du nicht drückst,
Sondern führst.
Der Atem darf sich anfühlen wie eine Treppe,
Die du langsam hinaufgehst.
Mit jedem Atemzug erreichst du eine neue Stufe und hältst kurz an,
Bevor du weitergehst.
Und während du so atmest,
Kannst du dir vorstellen,
Du steigst an einem warmen Sommertag einen alten Leuchtturm hinauf.
Die Treppen sind schmal und aus Holz.
Sie knarren leise und bei jeder Stufe fällt ein wenig Licht durch die schmalen Fenster.
Du hältst kurz an,
Schaust hinaus,
Siehst das Meer unter dir und atmest weiter.
Mit jeder Stufe öffnet sich der Blick ein Stück mehr,
So wie der Atem sich mit jedem Abschnitt etwas mehr ausdehnt.
Halte deinen Atem nie fest.
Halte ihn nur,
Um zu spüren,
Wie er sich in dir sammelt.
Bleibe in diesem Rhythmus.
Spüre auch,
Wie dein Atem sich anfühlt,
Wenn er im unteren Bauch ankommt.
Spüre auch,
Wie der Atem sich anfühlt,
Wenn er in deinem Bauch ankommt,
Wie er sich im Brustraum weitet,
Wie er im oberen Bereich deines Körpers Platz findet.
Jede Etappe öffnet einen neuen Raum in dir.
Behalte auch die Vorstellung des Leuchtturms bei und gehe weiter die Stufen hinauf.
Sei dabei ganz achtsam mit dir und deinem Atem.
Nach einigen Gründen ist dein Atem gleichmäßiger geworden.
Die Pausen fühlen sich natürlicher an,
Als würden sie dazugehören,
Und du spürst,
Wie du ruhiger geworden bist.
Lass deinen Atem dann langsam wieder frei werden und gleichmäßig ein- und ausströmen.
Spüre nach,
Wie es sich nun in dir anfühlt.
Verbinde dich nun langsam wieder mit deinem Umfeld und komm zurück.
Wenn du soweit bist,
Öffne dann langsam deine Augen.
Bleibe ruhig noch einen Moment sitzen,
Bevor du dich wieder bewegst.
Schön,
Dass du bei dieser Atemübung dabei warst.
Bis zum nächsten Mal.
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