
Klagelied - oder: Der Fluss der Traurigkeit
Diese Meditation kann dir helfen, wenn du emotional belastet bist. Es ist heilsam, sich zunächst einmal mit der eigenen Traurigkeit, dem eigenen Kummer anzunehmen. Ein "Klagelied" leitet diese Meditation ein, und du wirst zum Fluss der Traurigkeit geleitet. Ich wünsche dir, dass du in dieser Meditation Trost und neue Kraft findest!
Transkription
Mein Herz ist schwer und voller Traurigkeit.
Klage all mein Leid,
Weine all die Tränen,
Folge diesem Sehnen,
Bis sich befreit.
Klage all mein Leid,
Weine all die Tränen,
Folge diesem Sehnen,
Bis sich befreit.
Vielleicht bist du eingeladen,
Deine Traurigkeit zu spüren und dich mit deinem Kummer anzunehmen.
Vielleicht trauerst du um einen geliebten Menschen,
Vielleicht um etwas,
Was du verloren hast.
Vielleicht kannst du gerade dein Leben nicht so gestalten,
Wie du es dir wünschst.
Das macht dir das Herz schwer.
Du weißt selbst am besten,
Was es ist.
Ich lade dich ein,
Den Fluss der Traurigkeit zu besuchen.
Der Fluss der Traurigkeit liegt im Verborgenen und du kannst dich heute auf den Weg dorthin machen.
Vor deinem inneren Auge liegt nun ein Weg,
Der dich in eine nebelige Moorlandschaft führt.
Der Nebel lässt nur eine Sicht von wenigen Metern zu,
Aber du kannst den Weg vor deinen Füßen gut erkennen und du fühlst dich sicher auf diesem Weg.
Ein Geländer zu beiden Seiten gibt dir zusätzlich Halt,
Sodass du vertrauensvoll diesen Weg beschreiten kannst.
Langsam gehst du Schritt für Schritt.
Der Nebel hüllt dich auf eine sanfte Art ein und du fühlst dich irgendwie geborgen darin.
Es ist ganz still um dich herum,
Sodass du jetzt deinen eigenen Atem hörst.
Ganz automatisch verbindet sich dein Atem mit dem Rhythmus deiner Schritte.
Beobachte einmal,
Wie dein Atem und deine Schritte eine ganz natürliche Einheit bilden.
Lass dich so weiter vorantragen.
Ganz allmählich lichtet sich der Nebel.
Du spürst,
Wie er sich mehr und mehr auflöst.
Du bleibst stehen und siehst dich um.
Du kannst die Landschaft um dich herum nun klar erkennen.
In einiger Entfernung siehst du eine Reihe von Bäumen und du ahnst,
Dass sie das Ufer eines Flusses säumen.
Dieser Fluss sieht dich magisch an.
Fast fängst du an zu laufen.
Du möchtest schnell dorthin gelangen.
Du erreichst den Fluss und erfreust dich an diesem Anblick.
Du blickst auf das klare,
Frische Wasser.
Du atmest die frische Luft ein und du merkst sofort,
Dies ist ein Ort,
Der deiner Seele gut tut.
Ein Baumstamm liegt am Rande des Wassers.
Er hat für dich die perfekte Sitzhöhe und du lässt dich nieder.
Du fühlst dich geborgen und sicher an diesem Ort.
Du spürst,
Hier darfst du deiner Seele lauschen.
Du darfst deine Traurigkeit spüren und deinen Tränen freien Lauf lassen.
Klage diesem Fluss dein Leid.
Weine,
Säufze,
Schimpfe und gib dich für eine Weile ganz deinem Kummer hin.
Mein Herz ist schwer und voller Traurigkeit.
Mein Herz ist schwer und voller Traurigkeit.
Klage all mein Leid.
Weine all die Tränen.
Folge diesem Sinnen,
Bis sich befreit.
Klage all mein Leid.
Weine all die Tränen.
Folge diesem Sinnen,
Bis sich befreit.
Mein Herz ist schwer und voller Traurigkeit.
Mein Herz ist schwer und voller Traurigkeit.
Klage all mein Leid.
Weine all die Tränen.
Folge diesem Sinnen,
Bis sich befreit.
Klage all mein Leid.
Weine all die Tränen.
Folge diesem Sinnen,
Bis sich befreit.
Mein Herz ist schwer und voller Traurigkeit.
Klage all mein Leid.
Weine all die Tränen.
Folge diesem Sinnen,
Bis sich befreit.
Klage all mein Leid.
Weine all die Tränen.
Folge diesem Sinnen,
Bis sich befreit.
Stell dir nun vor,
Wie alles von dir abfließt.
Lass all deinen Kummer in den Fluss der Traurigkeit fließen.
Nun nimm einige kräftige Atemzüge und wende dann dein Gesicht der Sonne zu.
Empfange die wärmenden Sonnenstrahlen.
Und dann stell dir vor,
Wie du nun Kraft bekommst aus einer unsichtbaren Quelle.
Es kann sich so anfühlen,
Als ob jemand dir seine Hand auf den Rücken legt.
Und von dort aus strahlt nun Wärme und Energie zu dir.
Du spürst tiefe Dankbarkeit und Frieden.
Du lässt dies noch eine Weile wirken.
Nun ist es Zeit,
Wieder zurückzukehren.
In deinen Körper,
In dein waches Bewusstsein.
Mit einem stillen Danke verabschiede dich nun von diesem Ort.
Du weißt jetzt,
Du kannst jederzeit hierher zurückkommen.
Leichten Schrittes trittst du den Heimweg an.
Du bemerkst,
Dass der Weg hinter dir wieder in diesem sanften Nebel verschwindet.
Du gehst mit einem Lächeln.
Du lässt den Nebel hinter dir.
Und nun bist du wieder angekommen.
Willkommen im Hier und Jetzt.
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