
Meditation um mit negativen Gefühlen und Schmerz umzugehen
Lerne, negative Gefühle wie Wut, Ärger, Verzweiflung und auch Schmerz anzunehmen und Widerstände aufzulösen. Oft lehnen wir negative Gefühle ab und befinden uns damit im Widerstand gegen uns selbst. Dabei ist es total okay, auch mal wütend, ängstlich oder ärgerlich zu sein. Es ist total okay, traurig und im Schmerz zu sein. Diese Meditation hilft bei der Annahme dessen, was gerade ist, und führt zurück zu einem liebevollen Umgang mit uns selbst.
Transkription
Meditation um mit negativen Gefühlen und Schmerz umzugehen.
Für die nachfolgende Meditation finde einen ruhigen Ort an dem du die nächsten Minuten ganz ungestört sein kannst.
Wenn du diesen Ort gefunden hast,
Finde einen bequemen Sitz,
Gerne kreuzbeinig am Boden oder auf einem Stuhl und lege deine Hände entspannt auf deine Oberschenkel oder in deinen Schoß ab.
Schließe nun deine Augen,
Atme hier noch einmal tief ein und gerne auch klärend und seufzend über den Mund aus.
Und wenn dir das gut getan hat,
Wiederhole das noch einmal.
Tief durch die Nase einatmen,
Klärend über den Mund aus.
Nun erlaube deiner Atmung wieder ganz von selbst ein- und auszuströmen und beginne deine Aufmerksamkeit nach innen zu lenken.
Wie geht es dir?
Wie fühlst du dich gerade?
Lass hier einfach ganz ungefiltert all die Gefühle auftauchen,
Die auftauchen wollen.
Es ist total okay,
Ärgerlich,
Wütend,
Gestresst oder im Schmerz zu sein.
Erlaube allen Emotionen und allen Gedanken,
Aufzutauchen und erlaube allen Emotionen und allen Gedanken,
Auch wieder zu gehen.
Versuche hier nicht festzuhalten,
Sondern nur wahrnehmen,
Was gerade da ist.
Alle Arten an Gefühlen,
Angst,
Wut,
Frust,
Traurigkeit,
Alle Gefühle kommen und alle Gefühle gehen auch wieder.
Sie sind im Körper spürbar,
Tauchen aus dem Nichts auf und verschwinden nach einer Weile wieder.
Sie entstehen,
So wie alles andere auch,
Aus deinem Bewusstsein.
Du kannst dir dein Bewusstsein wie einen riesengroßen tiefen Ozean vorstellen.
Jede Empfindung und jeder Gedanke ist eine Welle.
Diese Wellen tauchen aus den Tiefen deines Bewusstseins auf und verschwinden dann wieder.
Genauso wie es die Wellen auf dem Ozean tun.
So wie jede Welle,
Die kleinen und die großen,
Die ruhigen und die stürmischen,
Die verspielten und die zornigen,
Die lauten und die leisen zum Ozean gehören und immer eins sind mit dem Ozean,
So gehören auch die Wellen der Enttäuschung,
Der Wut,
Der Angst,
Die Wellen des Schmerzes zu dir,
Genauso wie die Wellen der Liebe,
Der Freude und der Schönheit zu dir gehören.
Der Ozean ist mal stürmisch und mal ganz ruhig.
Erlaube dir,
Die Wellen,
Die gerade da sind,
Die Wellen,
Die gerade in dir sind,
Mit deiner Aufmerksamkeit abzusurfen,
Ohne dass du diese Wellen bewertest.
Nimm wahr,
Wie diese Wellen aus den Tiefen des Bewusstseins-Ozeans entstehen.
Nimm wahr,
Wie sie aufkommen und nimm wahr,
Wie sie auch wieder abschwellen.
Alle Empfindungen in dir sind willkommen.
Sie tauchen auf und sie dürfen auch wieder gehen.
Du bist nicht diese Gedanken und du bist auch nicht diese Gefühle.
Du bist Beobachter.
Du bist der Ozean selbst,
Aus dem die Wellen auftauchen und aus dem die Wellen auch wieder verschwinden dürfen.
Auch wenn die Wellen in ihrer Beschaffenheit verschieden sind,
Sie bestehen alle aus dem gleichen Material.
Sie bestehen alle aus Wasser.
Und sie sind am Ende alle gleich.
Du brauchst keine Angst zu haben vor den großen und stürmischen Wellen.
Sie gehören alle zum Ozean,
Aus dem auch die positiven Wellen entspringen.
Keine dieser Wellen richtet Schaden an und keine dieser Wellen schenkt dir etwas.
Es macht keinen Unterschied,
Es sind alles Wellen in deinem Bewusstseins-Ozean.
Sie alle dürfen kommen und sie alle dürfen auch wieder gehen.
Dein Bewusstsein darf all diese Wellen umfassen.
Du bist groß genug,
Um diesen Wellen ihren Raum zu geben.
Und du hast die Möglichkeit,
Ruhe im Sturm zu finden.
Du hast immer die Möglichkeit,
Dich für einen Tanz mit den Wellen statt für einen Kampf gegen die Wellen zu entscheiden.
Auch wenn viele Wellen da sind,
Ist es in den Tiefen des Ozeans,
Deines Bewusstseins-Ozeans,
Ganz still.
Dort in der Stille bist du immer vollkommen,
Egal was an der Oberfläche für Stürme toben.
Versuche nicht,
Etwas abzulehnen,
Was zu dir gehört.
Versuche nicht,
Dich von diesen stürmischen Wellen aus deiner tief in dir wohnenden Stille herausreißen zu lassen.
Atme tief ein und tief aus.
Es ist alles okay,
So wie es gerade ist.
Es sind alles nur Wellen,
Die kommen und die gehen.
Versuche nicht,
Gegen deinen eigenen Ozean anzukämpfen.
Versuche nicht,
In den Widerstand zu gehen.
Sehe jede Welle an als das,
Was sie ist.
Ein Teil des Ganzen.
Laufe nicht von den Wellen davon.
Wende dich ihnen zu und tanze ihren Tanz.
Genauso wie du auch mit den Wellen der Freude,
Der Liebe und der Fröhlichkeit tanzt.
Du bist Freude und du bist Schmerz.
Du bist Liebe und du bist Ablehnung.
Du bist Fröhlichkeit und du bist Traurigkeit.
Es gibt nicht das eine ohne das andere.
Du bist alles und du bist vollkommen.
Atme noch mal tief ein und weich aus.
Bringe deine Hände vors Herz und lass deine Stirn in Richtung Hände sinken.
Verneige dich vor deinem innersten Selbst,
Vor diesem weiten,
Großen Raum in dir,
Vor dem weiten,
Tiefen Ozean in dir und wertschätze alles,
Was sich darin verbirgt.
Wenn du dich bereit fühlst,
Hebe den Kopf wieder an und öffne deine Augen wieder.
Ich hoffe sehr,
Dir hat diese Meditation gefallen und auch geholfen.
Wünsche dir noch einen wunderschönen Tag.
Es ist so,
So schön,
Dass es dich gibt.
Fühl dich umarmt.
Namaste.
Deine Astrid
Treffen Sie Ihren Lehrer
4.5 (111)
Neueste Bewertungen
Ähnliche Meditationen
Trusted by 35 million people. It's free.

Get the app
